Freundschaftsspiel der Alten Herren

SV Germania Ilmenau – Suhler Kickers 4:1 (0:0)

Der langjährige Spielpartner Suhler Kickers, der seine Sportstätte in Mäbendorf hat, war nur mit neun Aktiven angereist und die Mannschaft wurde von den Ilmenauern Uwe Heinze und Heiko Lessau vervollständigt. Nachdem Bernd Eckardt mit Verspätung ein­getroffen war, wech­selte Heinze auf seine Libero-Stammposition bei Germania zurück.

Das allein war aber sicherlich nicht der Grund, dass bis zur Halbzeit der Ball nicht die jewei­lige Torlinie überschritten hatte. Die Mannschaften gefielen sich im körperlosen Spiel, Ballzu­schieben, Abspielfehlern und Chancenvergeben. Da machten beide keine Ausnahmen. Die Gastgeber übertrieben dabei die Sache. Wurde wirklich einmal ein kleines Foul begangen, blieben die Spieler stehen und zwangen den Schiedsrichter dazu, die Pfeife zu benutzen.

Es begann damit, dass Heubach allein vor Keeper Schimalla auftauchte und nur den linken Pfosten traf. Auf der Gegenseite schoss Fleischhack Germania-Torwart Lange an. Lange wehr­­te gleich darauf einen von Karthe aus nächster Nähe abgegebenen Kopfball ab. Trettin bekam den Ball vor die Füße und setzte diesen neben das Tor. Nach einem Eckball, von Win­kelmann getreten, versuchten drei Ilmenauer aus nächster Nähe die Kugel im Tor unterzu­bringen. Das gelang nicht. Dabei verletzte sich Lutherdt. Bischof und Heubach spiel­ten sich völlig unbedrängt den Ball vor dem Suhler Tor zu. Über die Torlinie brachten sie ihn nicht. Ein Abwehrspieler verwehrte das.

Nach Wiederbeginn sollte sich das ändern. Nach Doppelpass mit Winkelmann schoss Heu­bach Schimalla an. Den zurückspringenden Ball setzte Winkelmann zum 1:0 ins Tor.

Nachdem Schlegelmilch eine weitere Gelegenheit für die Suhler nicht nutzen konnte, er schoss den Ball aus Nahdistanz über die Querlatte, ergab ein Rückpass, den der Gästetorwart regelwidrig aufnahm, eine weitere Gelegenheit für Germania. Die nutzte Bischof zum 2:0. Er schoss nach einem indirektem Freistoß den abprallenden Ball zum 2:0 ins Tor.

Bei einem Zweikampf verletzte sich Trettin und schied aus. Nun in Unterzahl spielend, verlo­ren die Gäste die Übersicht. Kappaun bediente Filax, der den Ball freistehend im Suhler Tor zum 3:0 unterbrachte. Kappaun erhöhte, von Heubach freigespielt, auf 4:0.

Als kurz vor dem Abpfiff Lange einen Ball prallen lassen musste, staubte Scheidler unbe­drängt zum verdienten 1:4-Ehrentreffer ab. Schiedsrichter Dieter Gertloff hatte ob der fairen Spielweise beider Kontrahenten wenig zu tun. Letztlich war der Ilmenauer Sieg verdient.

Die Aushilfen Uwe Heinze und Heiko Lessau zählten bei den Gästen zu den besten Spielern.

Germania: Lange, Wedekind, Morgenroth, Kobe, Lutherdt , F. Lessau, Filax, Weißenborn, Winkelmann, Kappaun, Heubach – Bischof, Heinze, Heyn, Schelhorn, Stauch.

Kickers: Schimalle, Trettin, Rößler, Hemsch, Schlegelmilch, Fleischhack, Sander, Karthe, Scheidler, Heinze (Eckardt), H. Lessau.

Schieri: Dieter Gertloff, Ilmenau

Zuschauer: 15

Tore: 1:0 Winkelmann (45.), 2:0 Bischof (63.), 3:0 Filax (65.), 4:0 Kappaun (71.),

4:1 Scheidler (78.).

1.6.2012  John Schmidt

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Kategorien: Alte Herren

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