Kreispokal Viertelfinale

FSV Stützerbach  – SV Germania Ilmenau II 2 : 3  (1:1)

Germania mit gerade mal 11 Spielern in Stützerbach antretend, erreichte durch eine über weite Strecken gute spielerische Leistung das Pokalhalbfinale des Ilmkreises.  Spielbestimmend erarbeitete man sich von Beginn an Torgelegenheiten, welche in der 16 min. durch Nico Amarell zum Führungstreffer führte.  Die Ilmenauer zogen fortan ihr Spiel auf, vergaßen aber bis zur Halbzeit die Führung auszubauen. Hier sündigten N. Amarell, T. Hellmuth und St. Rose mit den ihnen gebotenen Möglichkeiten.  Die Abwehr um H. Alexy im Zentrum und M. Rieger als klassischen 6-er standen sehr gut,  kam doch einmal ein Ball auf das Germaniator, wurde er eine Beute des sicheren Keepers T. Schönefeld. Um so überaschender kam der Ausgleich mit dem Halbzeitpfiff, als durch eine Inkonsequenz auf der linken Abwehrseite ein Stützerbacher an der Strafraumgrenze in Ballbesitz kam und sein Schuß abgefälscht unereichbar für den Torhüter im langen Toreck einschlug.

Mit Beginn der zweiten Spielhälfte zog Germania das Spiel gleich wieder an sich. Folgerichtig der erneute Führungstreffer durch L. Lippman in der 48. min.  Im Mittelfeld angespielt lief er unbedrängt auf das Stützerbächer Tor zu und mit einem Gewaltschuß aus 18 m schlug der Ball im kurzen Eck ein. In der Folge liefen gerade über die Außenpositionen (T.  Hellmuth, M. Polowy über links, St. Rose, D. Brömel über rechts) gute Angriffe, die aber keinen erfolgreichen Abschluß fanden.  Wiederun aus dem Nichts kam der Gastgeber zum erneuten Ausgleich. T. Schneider störte nicht energisch genug seinen Gegenspieler auf der linken Seite. Dieser passte zurück in den Strafraum, wo sein Mitspieler den Ball flach ins lange Eck schlenzte (63 min.).

Für einige Minuten zeigte dieser Treffer Wirkung bei den Germanen. Es lief nicht mehr viel zusammen und der Gastgeber bekam mehr Spielanteile ohne aber zu nennenswerten Chancen zu kommen. In der 76. Minute setzte sich T. Hellmuth bei einem schnellen Angriff auf der linken Seite durch. Sein Zuspiel in den Strafraum wurde von N. Amarell verpasst, aber am rechten Strafraumeck kam St. Rose in Ballbesitz, der den Ball mit einem gekonnten Schuß über den Torhüter im Tor versenkte. Nun sollte es aber zum Sieg reichen. Stützerbach wechselte aus und versuchte mit hohen läuferischen und kämpferischen Mitteln das Ergebnis noch zu korrigieren.  Sie konnten in einigen Situationen für Verwirrung in der Germaniaabwehr sorgen, die aber zu keinen nennenswerten Chanchen führten. Für den Gast ergaben sich zwangsläufig Räume die zu Konterchanchen führten, den Sack endgültig zu zumachen. Die größte hatte N. Amarell, als er von D. Brömel herrlich freigespielt vor dem leeren Tor den Ball vertendelte. Auch die angezeigte fünfminütige Nachspielzeit (gespielt wurden 7 Minuten) wurde von beiden Mannschaften nicht zu einer Ergebnisveränderung genutzt.

Ein letztendlich verdienter Sieg der Ilmenauer, die sich aber das Leben selber schwer machten. Die gebotenen und selber erarbeiteten Chancen müssen besser genutzt werden, will man ins Pokalfinale.

Schiedsrichter K. Götze leitete das Spiel sehr großzügig, es blieb über weite Strecken fair.  Ein Pfiff mehr wäre in einigen Situationen angebrachter gewesen.

Germania II: T. Schönefeld, T. Schneider, H. Alexy, Ch. Höber, L. Lippmann, M. Rieger, M. Polowy, St. Rose, D. Brömel, T. Hellmuth, N. Amarell

09.04.2012, U. Frank

Keine Kommentare
Kategorien: Allgemein, II. Männer

0 Kommentare