SV Falke Sachsenbrunn – SV Germania Ilmenau 0:1 (0:1)

Der Tabellenvorletzte Sachsenbrunn hatte aus dem torlosen Remis, am letzten Wochenende auf eigenem Platz gegen Hildburghausen erzielt, wieder Hoffnung geschöpft. Gegen Germa­nia Ilmenau sollte das seine Fortsetzung finden. Es zeigte sich aber sehr bald, dass den Gast­gebern dazu die spielerischen Mittel fehlten. Germania zeigte zu Beginn eine halbe Stunde lang auf dem gut bespielbaren Rasenplatz annehmbaren Fußball und kam zu einer Reihe gu­ter Torgelegenheiten. Davon wurde aber nur eine genutzt und damit machten sich die Ilme­nauer in der Folgezeit das Leben selber schwer. In der zweiten Halbzeit lief bei ihnen nur wenig zusammen, Fehlabspiele häuften sich und für Sachsenbrunn blieben die Hoffnungen auf den Ausgleich erhalten. Sie kamen zwar durch eine gute Abwehrarbeit Ilmenaus kaum in Nähe dessen Tores und Germania-Keeper Maximilian Kott wurde kaum einmal geprüft. Als er aber kurz vor dem Abpfiff ener­gisch gegen einen Falke-Spieler zu Werke ging, forderten die Einheimischen einen Strafstoß. Der Unparteiische blieb aber bei seiner korrekten Spiellei­tung.

Germania begann das Spiel offensiv, kombinierte gut und hatte Chancen. Fanev spielte links Fernando frei, der schoss aber aus Nahdistanz den Torwart an. Walsch passte auf Milyanov und der setzte den Ball weit über die Querlatte. Fernando legte die Kugel, allein vor Torwart Mittenzwei auftauchend, an ihm vorbei. Ein Gegenspieler klärte auf der Torlinie. Den zurück­springenden Ball jagte Jüngling volley über den Querbalken. Schließlich gelang Schlott das 0:1. Er nahm einen Eckball direkt, traf an den linken Innenpfosten und damit von da ins Tor.

Für die Gastgeber ergab sich nur eine Gelegenheit. Jonscher kam rechts frei in Schussposi­tion. Kott lenkte aber den Ball ins Feld zurück.

Nach Wiederbeginn verstanden es die Gäste nicht, ihr konstruktives Spiel fortzusetzen, ob­wohl sich weitere Chancen auftaten. Fernando kam über die linke Seite und hatte nur noch Mittenzwei vor sich. Anstatt den Abschluss zu wagen, legte er den Ball nach innen ab und ein Sachsenbrunner Spieler konnte die Situation bereinigen. Amarell flankte von rechts und Fa­nev verpasste freistehend den Ball. Bei Fernandos Distanzschuss hatte der Falke-Keeper Mühe, die Kugel unter Kontrolle zu bringen.

Die Gastgeber kämpften aufopferungsvoll bis zum Abpfiff um den Ausgleich, wurden aber bereits vor dem Ilmenauer Strafraum gestoppt. Als schließlich eine weite Flanke vom Ilme­nauer Torwart im Zweikampf mit einem Kontrahenten ins Feld zurückgefaustet wurde und Letzterer zu Boden ging, ließ Marco Linß berechtigt weiterspielen.

Am Ende zählten der Sieg und der Punktegewinn. Germania setzte seine Erfolgsserie der Früh­jahrssaison fort, blieb im fünften Spiel mit vier Siegen und einem Remis weiter unge­schlagen und ohne Gegentor.

So bewertete es auch Trainer Wieland Kühn: „Wir haben 30 Minuten lang dominiert und guten Fußball gespielt. Leider vergaben wir zu viele Chancen. Später gab es viel Leerlauf. Die Bälle wurden zu lange gehalten und erlaubten uns Fehlabspiele. Das Spiel hätte kippen kön­nen, weil wir dadurch den Gastgebern ihre Hoffnung erhalten haben.“

SV Falke: Mittenzwei, J. Schmidt, Glauner, Angermann, Köhler (84. Hörnlein), Schwabba­cher (73. T. Müller), Jonscher (57. P.Müller), Gerlof, Göhring, Hottenrott, S. Schmidt.

Germania: Kott, Schlott, Döring, Gerhardt, Rinn, Fanev, Finn, Jüngling, Milyanov (90.  Metz­macher),  Walch (64. Amarell), Fernando.

Schieri: Marko Linß, Neustadt bei Coburg

Zuschauer: 180

Tore: 0:1 Schlott (36.)

1.4.2012  John Schmidt

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