Testspiel

SV Germania Ilmenau – SV 1880 Unterpörlitz 3:1 (0:1)

Der SV 1880 war von Trainer Reinhardt gut auf das Orts-Derby eingestellt und lange Zeit war von einem Klassenunterschied kaum etwas zu bemerken. Den Gästen kam aber entgegen, dass sie frühzeitig durch ein Eigentor von Daniel Döring in Führung gegangen waren. So konn­ten sie ihre Abwehr verstärken und auf Konterangriffe setzen, die für das Germaniator immer gefährlich waren. Im Rückraum setzte Stefan „Beppo“ Bonsack die Akzente, während im Angriff Norman Scheffler für ständige Unruhe in der Ilmenauer Spielhälfte sorgte. Die Gastgeber brauchten lange, um sich auf dem mit Restschnee bedeckten glatten Kunstrasen auf deren Spiel einzustellen. Nachdem Seitenwechsel wurde aber ihre Überlegenheit deut­lich und die konnten sie letztlich auch für den Sieg nutzen.

Unterpörlitz startete offensiv, kam zu einem Eckball und Döring fälschte diesen ins eigene Tor zum 0:1 ab. Die erste Ilmenauer Gelegenheit hatte Toni Rinn. Von rechts setzte er den Ball frei vor Keeper Sven Hofmann am kurzen Pfosten vorbei ins Aus. Weitere Gelegenheiten für Adrian Schlott und Rinn brachten nichts ein. Hofmann war auf dem Posten. Zwischendurch versuchte es Scheffler im Alleingang. Sein erzielter Treffer wurde vom gut leitenden Unparteiischen Linke wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt. Als auf der Gegenseite Rinn im Strafraum von den Beinen geholt wurde, schien das elfmeterreif zu sein. Linke ließ weiterspielen.

Die zweite Halbzeit begann mit einer verstärkten Offensive der Ilmenauer. Einen von rechts durch Amarell hereingegebenen Eckball köpfte Rinn zum 1:1-Ausgleich in die linke Torecke. Ein weiterer nach einem Konter der Gäste durch Maik Unbehaun erzielte Treffer wurde  eben­falls we­gen Abseits nicht anerkannt. Als sich die Gästeabwehr auf den rechts im Abseits befin­den­den Michael Jüngling orientierte, kam das Abspiel von Marcus Rinn auf den innen durch star­tenden Markus Amarell und der markierte im Alleingang das 2:1. Wenig später tauchte Jüngling allein vor Hofmann auf. Der konnte aber zunächst einen weiteren Treffer mit einer Fußabwehr verhindern. Er war dann ohne Chance, als erneut Finn Jüngling bediente und der frei den Ball zum 3:1 im Tor unterbringen konnte. Das Ergebnis entsprach dem Spielverlauf. Während bei den höherklassigen Gastgebern doch einige Fragen offenblieben, überzeugte der Kreisligist mit einer soliden Leistung.

Germania: Bradsch, Döring, Dobrocki, Gerhardt, Schlott, Pilz, Werner (46. Amarell), Jüng­ ling,Finn, Rinn, Walch (46. Terziev).

SV 1880: Hofmann, Krell (87. Torno), Bonsack, Palm, Muravlyov, R. Jobs (74. Unger), Unbe­haun, M. Jobs (77.Evers), Schramm, Scheffler, Holstein.

Schieri: Philipp Linke, Gräfinau-Angstedt

Zuschauer: 30

Tore: 0:1 Döring (ET 12.), 1:1 Rinn (59.), 2:1 Amarell (65.), 3:1 Jüngling (88.).

17.2.2012  John Schmidt

Keine Kommentare
Kategorien: Allgemein, Männer

0 Kommentare