Für die Vorrunde lagen zehn Meldungen vor, sodass sich der KFA genötigt sah, diese in zwei Staffeln auszuspielen. Am Ende waren es sieben Mannschaften, die in der Sporthalle Gräfenroda anreisten. Kurzfristig sagten Niederwillingen, Gehren und Langewiesen ihre Teilnahme ab. Damit bewarben sich in der Staffel 1 Elgersburg/Geraberg, Ilmenau, Marlishausen und Großbreitenbach/Altenfeld sowie in der Staffel 2 Martinroda, Gräfenroda und Unterpörlitz um die freien sechs Endrundenplätze.

Vorrunde 1:
Germania gewann alle drei Spiele
Germania Ilmenau konnte alle drei Spiele für sich entscheiden. Im ersten Spiel bot die Mannschaft eine souveräne Leistung gegen die SG Elgersburg/Geraberg und siegte mit 6:0. Sehenswert war das Zusammenspiel, das den Toren vorausging. Das gelang nicht so durchgehend in den beiden folgenden Spielen. Zwar wurden sie durchweg auch überlegen gestaltet. Die Gegner hatten aber ebenfalls ihre Gelegenheiten. Nachdem im Spiel Ilmenau – Marlishausen Rainer Köditz den Ilmenauer Führungstreffer durch René Kappaun ausgleichen konnte, traf der gleiche Spieler beim Stande von 1:1 nur den Pfosten. Erst danach stellten erneut Kappaun und Kay Zöllner den 3:1-Erfolg sicher. Im Spiel Ilmenau gegen Großbreitenbach/Altenfeld egalisierte Sascha Herrmann die vorgelegte Führung durch Steffen Filax. Zöllner erhöhte auf 2:1. Germania-Keeper Uwe Heinze verhinderte durch eine sehenswerte Parade den erneuten Ausgleich. Großbreitenbach entschied die beiden folgenden Spiele gegen Marlishausen mit 4:0 und Elgersburg/Geraberg mit 2:1 für sich. Die Begegnung zwischen Elgersburg/Geraberg und Marlishausen musste über den dritten Finalteilnehmer entscheiden. Bis Sekunden vor Spielende schien Marlishausen qualifiziert zu sein. Die Führung der Spielgemeinschaft durch Arvid Senglaub hatte Köditz ausgeglichen. Doch dann gelang Senglaub der entscheidende Treffer zum 2:1, der Elgersburg/Geraberg in die Endrunde brachte

Vorrunde 2:
Martinroda gewann die Doppelrunde
Die drei verbliebenen Mannschaften bestritten eine Doppelrunde. Nachdem im ersten Durchgang  der FSV Martinroda gegen Gräfenroda mit 4:0 und Unterpörlitz 5:1 souverän seine Spiele gewonnen hatte, revanchierte sich der SV 1880 im zweitem Anlauf mit einem 4:3-Er-folg. Das Gleiche gelang der Mannschaft auch gegen Gräfenroda mit 3:1. Im Vorspiel war sie dem FSV mit 2:3 unterlegen gewesen.  Alle Mannschaften konnten Spiele für sich entscheiden. Für die Endrunde qualifiziert waren sie von vorn herein.

Statistik:
Vorrunde 1:

Ilmenau – Elgerburg/G. 6:0
Marlishausen – Großbreitenbach/A. 0:4
Ilmenau – – Marlishausen 3:1
Elgersburg/A. – Großbreitenbach/A. 1:2
Ilmenau – Großbreitenbach/A. 2:1
Elgersburg/G. – Marlishausen 2:1
1. Ilmenau 11:2 9
2. Großbreitenbach/A. 7:3 6
3. Elgersburg/Geraberg 3:9 3
4. Marlishausen 2:9 0

Ilmenau: Heinze, H. Lessau 2, Ebert, Heyn, Bischof, Zöllner 2, Kappaun 4, Wedekind 2, Filax 1.
Großbrb./A.: Franke, Meurer 2, Quitt, Herrmann 1, Christ 3, K. Sommer 1.
Elgersburg/G.: Kiesewetter, A. Senglaub 1, Eschrich, O. Senglaub 1, Buhn, Kamitz, Trutschel 1, Körber.
Marlishausen: Rönsch, Köditz 2, Herchenhahn, Krannich, Böttner, Stöcklein, Schneider.

Vorrunde 2:

Martinroda – Gräfenroda 4:0/4:3
Unterpörlitz – Martinroda 1:5/4:3
Gräfenroda – Unterpörlitz 3:2/1:3
1. Martinroda 16:8

12

2. Unterpörlitz 7:13 6
3. Gräfenroda 10:12 3

Martinroda: J. Fabig, Kellner 3, Müller 2, N. Fabig 4, Gonzalves 2, H. Günther 2, Gilian 2
Unterpörlitz: Achermann, Bühl 2, Muravlyov1, Holstein 3, Heunemann 2, Wolfram, Cekalla, Schneider 2.
Gräfenroda: Lütke, Walter, Nüchter 1, Neubauer, Fritz 1, Fischer 3, Sauerbrei, Nagel, Wanderer 2.

Schiedsrichter:    Jürgen Voigt, Marco Hildesheim
Turnierleitung:    Dietrich Wallrath, Lothar Wellendorf

4.2.2012  John Schmidt

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