Testspiel

SV Germania Ilmenau – FSV Blau/Weiß 90 Stadtilm 4:0 (2:0)

Kurzfristig vereinbarten beide Partner, das in Stadtilm vereinbarte Spiel auf dem Kunstrasenplatz im Ilmenauer Hammergrund auszutragen. Der Sportplatz hinter dem Schloss in Stadtilm hätte Schaden genommen. Die Spielfläche im Hammergrund war leicht mit Schnee bedeckt und dadurch glatt. Sie ermöglichte aber die Durchführung der Partie. Germania kam mit diesen Verhältnissen besser zurecht und verwirklichte von Anbeginn die Vorgabe ihres Trainer Wieland Kühn, den spielerisch Akzenten den Vorrang zu geben. Der FSV spielte zunächst gut mit, verstärkte seine Abwehr mit dem sicher agierenden Sven Hartrumpf im Zentrum und startete einige Konterangriffe. In der zweiten Halbzeit kamen die Gäste verstärkt unter Druck. Die Ilmenauer zeigten einige schöne Kombinationen, versäumten es aber sie in Tore umzumünzen. Dadurch konnte Stadtilm das Ergebnis in Grenzen halten. Alle Spieler befleißigten sich einer fairen Gangart, sodass das Schiedsrichtergespann ein leichtes Amtieren hatte.
Die Gastgeber benötigten zehn Minuten, um zu einer ersten torgefährlichen Aktion zu kom-men. Lyuboslav Milyanov war auf der linken Seite freigespielt worden, traf aber nur den Pfosten. Danach konnten die Gäste den Angriffen Germanias erfolgreich Paroli bieten. sie konterten einige Male zumeist über Tobias Weber, der aber schon vor dem Ilmenauer Strafraum durch Daniel Döring und Dan Dobrocki gestellt werden konnte. Germania-Keeper Maximilian Kott brauchte kaum einmal einzugreifen. Nachdem Michael Jüngling einen Abpraller zunächst nicht nutzen konnte, war er kurz darauf erfolgreich. Gäste-Torwart Daniel Gössinger  unterlief eine Flanke und bekam den Ball nicht unter Kontrolle. Marcus Finn bekam die Kugel vor die Füße und bediente Jüngling, der keine Mühe hatte, den Ball im Tor zum 1:0 unterzubringen. Benjamin Pilz erhöhte auf 2:0. Gegen seinen Kopfball in die linke Torecke hatte Gössinger keine Chance. Kurz vor dem Pausenpfiff hatte Robert Treiber die Gelegenheit auf 1:2 zu verkürzen. Er fasste sich ein Herz und schoss aus der Distanz ab. Der Ball strich knapp am linken Pfosten vorbei ins Aus. Kurz nach Wiederbeginn gelang Markus Amarell das 3:0. Er schloss einen gelungenen Angriffszug, der über Finn und Toni Rinn zu ihm gelaufen war, mit eine Schuss in die linke Torecke ab. Das war der Auftakt zu einer ganzen Reihe sehenswerter Kombinationen, denen letztlich nur der krönende Abschluss fehlte. Es bedurfte eines Schusses aus dem Hinterhalt von Adrian Schlott, um das 4:0 zu erzielen. Der Ball schlug knapp neben dem linken Pfosten ein und war für Gössinger unerreichbar. Für die Gäste gab es nur noch eine Möglichkeit, die Kott zunichte machte. Er nahm den frei vor ihm auftauchenden Andreas Körner den Ball vom Fuß. Das durch Jüngling mit einem Heber über den Gästetorwart erzielte fünfte Tor erkannte der Referee nicht an. Er sah eine Regelwidrigkeit von Christoph Werner, der den auf der Torlinie stehenden Hartrumpf bedrängte. Es war ein gelungener Test für beide Mannschaften.

Germania: Kott, Döring, Dobrocki, Gerhardt (46. Terziev), Schlott, Jüngling, Finn, Pilz, Milyanov (46. Werner), Rinn, Walch (46. Amarell).
FSV BW 90: Gössinger, Hoffmann, Hatrumpf, Körner, Treiber (46. Schlieter), Weber, Schiel(69. Müller), Fahrenberger, Schechinger, Bloß, Linse.
Schieri: Robert  Fabig,  Geraberg
Zuschauer: 15
Tore: 1:0 Jüngling (29.), 2:0 Pilz (38.), 3:0 Amarell (47.), 4:0 Schlott (63.).

28.1.2012  John Schmidt

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Kategorien: Allgemein, Männer

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