Außerordentliche Mitgliederversammlung des SV Germania Ilmenau

In der Sportlerklause waren Mitglieder des SV Germania zu einer außerordentlichen Ver­sammlung zusammengekommen. Diese war notwendig geworden, weil das Amtsgericht Ilmenau der in der Hauptversammlung beschlossenen neuen Satzung des Sportvereins wegen eines Formfehlers seine Zustimmung verweigert und eine Änderung ge­fordert hatte. Das wurde nachgeholt und der Änderung einstimmig die Zustimmung erteilt. Im Anschluss wurde die Gelegenheit genutzt, um einige wichtige Fragen, die momentan den Verein bewegen, zu diskutieren. Ausgangspunkt war der Abstieg der ersten Mannschaft in die Landesklasse. Ursachen wurden in personellen Leitungsentscheidungen gesehen. Eingeleitete Maßnahmen griffen zu spät. Dabei spielt auch die eigene Darstellung der durch den Vorstand und die Trainer und Übungsleiter verrichteten Arbeit im SV Germania eine wich­tige Rolle. Viele Außenstehende sehen als Maßstab vor allem das Abschneiden der ers­ten Mannschaft. Eine große und äußerst wichtige Arbeit wird vor allem im Nachwuchs­be­reich und im Frauensport geleistet. Dort ist der SV Germania im Landesmaßstab mit füh­rend und anerkannt. Sei eh und je profitieren viele Nachbarvereine von der im Hammer­grund geleiste­ten Nachwuchsarbeit. In der Diskussion kam zum Ausdruck, dass sich der Vor­stand mehr der Öffentlichkeitsarbeit zuwenden muss, um über die Tätigkeit zu informieren und weitere Personen einzubeziehen. In diesem Zusammenhang wurde auf die aktuelle Aufg­abe hingewiesen, geeignete Personen für das Training und die Betreuung im E-Junioren­bereich zu finden. Während alle derartigen Positionen in den übrigen Altersklassen besetzt sind, muss kurzfristig bei den E-Junioren diese Aufgabe gelöst werden, ansonsten droht der Rückzug der Mannschaft. Kurzfristig wird dazu durch die Leitung der Nachwuchsabteilung eine Elternver­sammlung durchgeführt werden. Als dringend notwendig wurde es erachtet, die derzeit offene Stelle des Vorstandsmitglieds für Öffentlichkeitsarbeit zu besetzen.

16.8.2011  John Schmidt

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