SV Germania Ilmenau – FSV BW 90 Stadtilm 1:1 (1:0)

Es gab keinen, der im Hammergrund ein hochklassiges Testspiel erwartet hätte. Dafür waren die Bedingungen nicht gegeben. Beide Mannschaften absolvierten nach der rela­tiv kurzen Sommerpause ihren ersten Vergleich. Die Ilmenauer Spieler hatten zwei har­te Trainingstage hinter sich und das diesmalige Match galt in erster Linie der Kond­i­tion. So überwog der Einsatz. Dabei schenkten sich die Kontrahenten nichts. Germania hatte mehr Feldanteile und die Gäste suchten ihre Chance im Konterspiel und hatten letztlich am Ende damit Erfolg. Die Gastgeber verbuchten jeweils zu Beginn der beiden Halbzeiten ein Übergewicht. Zu größeren Torgelegenheiten kamen sie nicht. Sven Hart­rumpf hatte seine Abwehr gut organisiert und für Keeper Stefan Paninski blieb wenig zu tun. Als Michael Jüngling von Markus Finn auf der linken Angriffsseite freigespielt wurde, hatte der Gästeschlussmann keine Abwehrchance. Jüngling traf flach in die rech­te Torecke zum 1:0. Die Stadtilmer Angriffe liefen zumeist über ihre einzige Sturm­spitze Manuel Döring. David Kirsten hatte mit ihm seine Mühe. Leider musste Döring kurz nach Wiederbeginn nach einem Zusammenstoß mit dem eingewechselten Ilme­nauer Schlussmann Nils Bradsch ausscheiden. Er war allein auf das Germaniator zuge­laufen und kollidierte mit dem ihm entgegenkommenden Bradsch. Die Gäste hatten vordem durch Lars Fahrenberg, der einem Freistoß ausführte, nur die Querlatte getrof­fen und nach einem verunglückten Kopfball von Kirsten legte sich Andreas Körner den Ball zu weit vor, so dass Maximilian Kott klären konnte. Im zweiten Abschnitt ergaben sich für Marcel Hoffmann zwei gute Gelegenheiten. Zunächst traf er allein vor Bradsch den Ball nicht voll, dann köpfte er über den sein Tor verlassenden Keeper hinweg die Kugel ins Tor. Er stand aber im Abseits. Die Ilmenauer wechselten mehrfach aus. Das war dem Spielaufbau konträr. Die beste Aktion lieferte noch Jüngling, der aus der Dis­tanz nur den Querbalken traf. Da sich in der Schlussphase alles nach vorn orientier­te, blieb die Abwehr vernachlässigt. So gelang schließlich kurz vor dem Schlusspfiff  Tris­tan Kläre mit einem Sonntagsschuss in den linken Torwinkel der Ausgleich zum 1:1. Den hatten sich die Gäste auch verdient. Das Spiel hatte seinen Zweck erfüllt.

Germania: Kott (46. Bradsch), Kirsten, Schlott, Jüngling, Rinn (68. Pilz), Amarell (46. Metzmacher), Finn (68. Amarell), Dobrocki, Pilz (59. Menzel), Werner  (18. Walsch), Drews (46. Gerhardt).

Blau/Weiß: Paninski, Kläre, Hartrumpf (80. Zeising), Linse, Bloß, Becker (46. P. Schiel), Fahrenberg (70. Assinner), Trieber (66. Zwiebler), Körner, J. Schiel (55. Hoffmann), Döring (58. J. Schiel).

Schieri: Konrad Götze, Arnstadt

Tore: 1:0 Jüngling (38.), 1:1 Kläre (86.).

6.7.2011 John Schmidt

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