SV Germania Ilmenau – BSG Wismut Gera 1:2 (0:0)

Mit dieser Niederlage dürfte es dem optimistischsten Germania-Anhänger klar ge­wor­den sein, was die Stunde geschlagen hat. Die Chance auf den Klassenerhalt besteht zwar theoretisch noch, aber auch ein so bewährter Trainer wie Wieland Kühn ist nicht in der Lage,das wieder zu richten, was in der Vergangenheit bei Germania versäumt worden ist. Es müssen sofort durch die Verantwortlichen die Maßnahmen in Angriff genommen werden, die den Fortbestand des Ilmenauer Fußballs in der neuen Saison sichern.

Gegenüber den letzten Spielen zeigte sich die Ilmenauer Mannschaft in sich gefestigter und bot den Gästen eine ebenbürtige Partie. Ausschlaggebend für die erneute Niederla­ge waren individuelle Fehler, die sicher der mentalen Verfassung der Aktiven zuzu­schrei­ben sind. So ließ Mantlik die große Gelegenheit zur Germania-Führung aus. Er köpfte den Ball, den Gäste-Keeper Reiter prallen ließ, neben das Tor. Ilmenaus Torwart Kott wiederum unterlief einen Eckball und Heuschkel köpfte den Ball ins Ilmenauer Gehäuse. Auch dem 0:2 ging eine Unsicherheit der Ilmenauer Abwehr voraus und Heuschkel spitzelte den Ball über die Torlinie.

Den späten Anschlusstreffer bereitete Mantlik auf der rechten Außenbahn hervorragend vor. Fernando setzte den Ball am langen Pfosten ins Tor. Der Unparteiische leitete das Spiel unauffällig und sicher.

Germania: Kott, Kirsten, Schlott, Jüngling, Rinn, Finn, Heisch (73. Werner), Pilz, Wank, Fernando, Mantlik.

Wismut: Reiter, Kwiatkowski, Jahn, Steiniger, Lippold, Peters, Helbig, Scherp, Heuschkel, Wezel, Urbansky.

Schieri: Jan Schröder, Jena

Zuschauer: 200

Tore: 0:1/0:2 Heuschkel (61./83.), 1:2 Fernando (88.)

22.5.2011  John Schmidt

Fotos:  Danny Neidel

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