SV Germania Ilmenau – FSV Wacker 03 Gotha 1:2 (1:2)

Nach einer Reihe von Ilmenauer Siegen gegen den langjährigen Freundschaftsspiel­part­ner Wacker Gotha hatten dieses Mal die Gäste die Nase vorn. Sie waren nur mit elf Spielern im Hammergrund angereist, spielten aber den besseren Fußball und gewan­nen verdient. Es war vor allem deren Angreifer Alex Zeh, der mehrfach der Germania-Abwehr Schwierigkeiten bereitete und auch für die beiden Treffer der Gäste sorgte. Die Gastgeber hatten vorwiegend in der zweiten Halbzeit Feldvorteile. Ihnen unterliefen Abspielfehler, sie ließen Gelegenheiten aus und ihr Treffer zum 1:2 resultierte aus einem Eigentor der Gothaer. Sie waren dazu noch glücklos, denn der Ball wurde zwei­mal von der Querlatte des Gästetores aufgehalten. Da war schon Keeper Thomas Kuntz­mann geschlagen. Das Spiel lief zu Beginn in ausgeglichenen Bahnen.  Die ersten Gelegenheiten ergaben sich für die Ilmenauer. Nach Jens Morgenroths Schuss, den Kuntzmann zur Seite lenkte, konnte Olaf Krug den Ball freistehend nicht im Tor unter­bringen. Nach Christian Müllers Flanke kam der von Frank Weißenborn frei vor dem Tor abgeschossene Ball zu schwach, um Kuntzmann zu gefährden. Dann kamen die Gäste. Zunächst konnte Ilme­naus Torwart Thomas Lange den Ball von Zeh, der über links auf ihn zukam, noch zur Ecke ablenken. Wenig später musste er aber einen von jenem getretenen Freistoßball, der noch abgefälscht wurde, zum 0:1passieren lassen. Schon eine Minute später er­höh­te Zeh auf 0:2. Er nutze einen Steilpass und hob den Ball über Lange ins Tor. Der An­schlusstreffer ging auf das Konto der Gäste. Ricardo Bischof zog von links den Ball scharf vor das Gothaer Tor und Rene Wolter fälschte den Ball ins eigene Gehäuse ab. Die zweite Halbzeit ging klar an die Heimmannschaft, wäh­rend sich die Gothaer auf das Konterspiel orientierten und sich damit weitere Möglich­keiten schufen. Die größeren ergaben sich aber für Germania. Vor allem war Weißen­born vom Glück verlassen. Zweimal köpfte er den Ball an die Querstange und dann sprang der Ball ihm, fünf Meter vor dem Tor stehend, an das Knie und dem Torwart in die Hände. Die abschließenden Bemühungen der Gastgeber waren nicht vom Erfolg gekrönt. Ihr Spiel war zu durchsichtig. Der Gothaer Sieg war verdient.

Germania: Lange, Heinze, Morgenroth, Stauch, Bischof, Zöllner, Voigt, Wedekind, Weißenborn, Krug, Müller – F. Lessau, H. Lessau, Kobe.

Wacker 03: Kuntzmann, Haas, Hübschmann, Darr, Gräfenhain, Krüger, Zeh, Wagner, Löwe, Stockmann, Walter.

Schieri: Detlef Schwabe, Ilmenau

Tore: 0:1/0:2 Zeh (25./26.), 1:2 Walter (35. Eigentor).

15.4.2011  John Schmidt

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