VERBANDSLIGA: BSV Eintracht Sondershausen gegen SV Germania Ilmenau 3:2 (1:1)

Die Ilmenauer Germania reiste auf den „Göldner“ nach Sondershausen um dort gut bestehen zu können. Die Eintracht wollte eine Wiedergutmachung vor ihren eigenem Publikum von der letzten Punktspielniederlage in Pösneck.

So ging es dann auch gleich los. Sondershausen mit Druck in der Anfangsphase und Ilmenau sah sich erst mal in der Defensive. Ein Mosert- Freistoß (2.) zeigte aber das sich die Germania hier nicht verstecken wollte. Wank klärt einen Duft- Freistoß zwei Minuten später auf der Gegenseite. Die Eintacht über links mit Casper, sein Pass erreichte Thumbacher 14 Meter vor dem Tor und dieser prüfte gleich mal Kott im Germania Gehäuse auf Herz und Nieren (6.). Heisch hatte einen schweren Stand gegen Duft der im Spiel der Sondershäuser Regie führte. Doch Ilmenau hatte mit Finn in der ersten Halbzeit einen Mann der wieder im Mittelfeld Zeichen setzte. Vorn rackerte Mantlik. In der 10. Minute gleich mal eine Großchance für Germania. Als Mantlik einen Pass auf Mosert spielte und dieser allein auf den Eintracht-Keeper zu lief aber dieser zur Ecke klären konnte. Davon ließ sich die Eintracht kaum beeindrucken und machte weiter Druck. So konnte sich Kott nach Zusammenspiel zwischen Brack und Casper sowie einen scharfen Schuss von Menke wieder auszeichnen. Mit einen weiten Abschlag leitete Ilmenaus Keeper eine weiter Großchance ein. Dobrocki nahm den Abschlag auf und allein vor den herauslaufenden Menzel im Eintracht Tor schoss er den Ball übers Tor (19.). Germania kontert über rechts, Rinn auf Mantlick der setzt sich gegen zwei Abwehrspieler durch spielt Dobrocki frei und dieser mit seiner zweiten Großchance allein vor Menzel, übers Tor. Germania einfach mit größerer Gefahr vor dem gegnerischen Tor als die Eintracht. Ein schöner Pass vom Geburtstagskind „Jule“ Benkenstein (Herzlichen Glückwunsch) auf Finn der geht in den Strafraum wo er elfmeterreif gefoult wird, der Pfiff blieb aus (25.). Kott muss im Gegenzug mit Fußparade gegen Menke klären. Die Nadelstiche die Germania setzte waren gefährlich. Und so klappte es dann in der 29. Minute. Mantlik passt auf Mosert der schießt in aussichtsreicher Position, Menzel kann parieren aber der Ball springt von seinem Mitspieler Piesche ins eigene Tor zum 0:1 für die Germania. Mosert immer mit Drang noch vorn. Ein Foul an ihn auf der linken Seite nahm Finn als Freistoßschütze gleich mal zum Anlass wieder den Eintracht-Keeper herauszufordern (31.). Ein Pass aus dem zentralen Mittelfeld von Brack auf den am Strafraum stehenden Duft der mit einen Schwenk überlegt in die kurze Ecke zum 1:1 einschoss (32.). Von rechts ein Finn- Freistoß doch Moserts Flugkopfball ging knapp übers Tor (37.). Ein Schuss aus der Drehung von Thumbacher zeigte Germanias Keeper rechtzeitig unten. Wieder ging die Germania im Auswärtsspiel mit den größeren Chancen als ihr Gegner nach der ersten Halbzeit in die Kabine.

Nach den Wiederanpfiff war es Finn der mit seinen Freistoß, nach Foul an Mantlik, Gefahr in die Sondershäuser Abwehr brachte (46.). Doch die pausenlos singenden Sonderhäuser Fans trieben ihre Mannschaft nach vorn. So musste Dobrocki bei einen Alleingang von Casper in höchster Not klären (51.). Rinn über rechts spielt auf Mantlik der will es allein machen, Außennetz (56.). Aus einem Germania- Eckball heraus entspringt ein Konter, wo Schlott und Rinn nicht auf der Höhe des Geschehens sind. Casper nimmt sich den Ball und vollendet zum 2:1 für die Eintracht (70.). Doppelwechsel bei der Germania Heisch und Schlott verlassen das Spielfeld und Pilz und Zachert kommen. Moser über rechte flankt nach innen wo Mantliks zu schwacher Kopfball am langen Pfosten vorbei streicht. Bei den Abschlag von Menzel zeigt sich die Germania Abwehr unsortiert und so spielt Duft mit Casper einen Doppelpass, den Casper mit seinen zweiten Treffer zum 3:1 der Eintracht nutzt (78.). Mosert wird im Strafraum gefoult, nur Eckball (83.). Die Gastgeber spielten nun das Spiel clever runter und erzielten noch einen Casper- Lattentreffer (85.). Germania mit voller Offensive erreichten noch das 2:3 durch einen schönen Freistoßtreffer von Pilz, an der Mauer vorbei ins Eck (86.).  Benkensteins Einsatz im Strafraum gegen Thumbacher wurde zum Glück nicht geahndet (89.).

Trainerstimmen:

Erhardt Mosert: Wir sind nicht in der Lage sicher hinten heraus zu spielen und die klaren Torchancen……..“.

Eintracht-Trainer Thomas Stang: „ Ein glücklicher aber verdienter Sieg meiner Elf, die Ilmenauer haben uns das Leben schwer gemacht“.

Aufstellungen:

BSV Eintracht Sondershausen: Menzel- Rasch, Brack, Menke (79.Brunner), Casper (87.Bertram), Duft (87. Schroetter), Thumbacher, Kraft, Piesche, Rothe; Wattrodt.

SV Germania Ilmenau: Kott- Benkenstein, Schlott (72. Pilz), Mosert, Finn (76. Fernando), Rinn, Dobrocki, Heisch (72. Zachert), Drews, Wank, Mantlik.

Schiedsrichter: Backhaus (Steinheuterode)                   Zuschauer: 160 (250)

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Kategorien: Allgemein, Männer

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