Witzleben/Wüllersleben I – Germania Ilmenau II 2:2 (1:2)

1:0 Schröter (25.) – nimmt das Leder nach weitem Pass aus dem Mittelfeld auf, setzt sich bei seinem Spurt nach vorn auf der linken Seite durch und schiebt es aus wenigen Metern überlegt in die lange Ecke. 1:1 Raßmann (35.) – setzt sich an der Strafraumgrenze geschickt durch und trifft mit knallhartem Schuss aus 16 Metern. 1:2 König (45.) – verwandelt einen an Huschens verursachten Foulstrafstoß. 2:2 Gabler (90.) – Kopfballtor nach Eckstoß von Weitz.

Dieses faire Spiel war von zwei grundverschiedenen Halbzeiten geprägt. Zunächst beherrschten die Ilmenauer ihre Gastgeber mit temposcharfen Kombinationen und verlagerten das Geschehen über weite Strecken in deren Hälfte und Strafraum. Doch in der Chancenverwertung blieben erneut einige Wünsche offen. Als sich Gabler verschätzte, kam Zachert in Ballbesitz, scheiterte mit Scharfschuss aber am sehr gut reagierenden Torwart Wendelmuth (7.).

Ilmenau blieb am Drücker. Doch die mit einer verstärkten Abwehr agierenden Gastgeber konterten und beim Schuss des von  Weitz angespielten Schröter war Germaniakeeper Godawa mit toller Parade auf dem Posten (15.). Gegenüber ging Zacherts Eckball durch die Reihen von Freund und Feind und knapp am langen Pfosten vorbei ins Aus (25.). Im Gegenzug übernahm Schröter nach weitem  Abschlag vom Tor und Steilpass das Leder und markierte das 1:0. Dabei kam ihm das schwache Abwehrverhalten der Ilmenauer entgegen. Germania legte nun einen Zahn zu und Raßmann, der in der 30. Minute das Gastgebertor haarscharf verfehlt hatte, egalisierte fünf Minuten danach auf 1:1 .

Nach der Pause änderte sich das Geschehen total. Die Einheimischen, die nicht wieder zu erkennen waren, machten nun mächtig Dampf auf und setzten die Ilmenauer unter Druck. Feldspieler Sascha Godawa, der dieses Mal zwischen den Pfosten stand, hatte mehrfach Gelegenheit, auch als Torwart sein Können zu beweisen.  So bei einem Schuss von Letsch (55. nach Vorarbeit von Weitz) oder Kopfball von Backhaus (60. nach Gablers Freistoß). Sadlo marschierte aus der eigenen Hälfte in den Ilmenauer Strafraum, traf aber das Germaniator nicht (65.). Danach scheiterten Chr. Kästner(75.) und Letsch (83.) mit Kopfbällen an Sascha Godawa. Schließlich wurde der hohe kämpferische Einsatz der Einheimischen in der Schlussminute durch Gabler mit dem am Ende leistungsgerechten 2:2 belohnt.

SG Witzleben/Wüllersleben I: Wendelmuth, Kästner, Möller, Letsch, Gabler, Hoffmann (73. R. Brodkorb), Sadlo, Schröter, Backhaus, Weitz, Kästner 82. Hübner).

Germania Ilmenau: Godawa, Gerhardt, Vana, Höber, König, Müller, Polowy (58. Lippmann), Huschens, Brömel, Zachert, Raßmann.

Schieri.: Linke (Gräfinau-Angstedt), Zuschauer: 50.

Horst Vogler

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Kategorien: II. Männer

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