VERBANDSLIGA: FSV Wacker Nordhausen gegen SV Germania Ilmenau 4:3 (1:2)

In einem umkämpften Spiel waren Tore und Karten ( 8 Gelbe, 1 Gelb/Rote) keine Mangelware.

Die Südharzer genauso wie die Ilmenauer brauchten jeden Punkt um ihre Tabellensituation freundlicher erscheinen zulassen. So machte der Gastgeber auch in der Anfangsphase gleich Druck und Ilmenau versuchte ins Spiel zu kommen. So setzte Mosert gleich mal Rinn in Aktion der jedoch seinen Kopfball nicht verwerten konnte. Auf der Gegenseite konnte Wank vor Pohl klären. Ilmenau über rechts am gefährlichsten wo Rinn Druck machte und in der Mitte wo der agile Finn Zeichen setzte. So als er mit einen Pass Rinn bediente und dieser zu Mantlik spielte der souverän zum 0:1 für die Südthüringer einschoss (14.). Wacker versuchte mit langen Bällen meist auf Braun Gefahr zu schaffen. Pohl testete von der Strafraumgrenze Ilmenaus Keeper Natradze der sicher parierte (19.). Ilmenau wieder über rechts als Mantlik Rinn schön frei spielte dieser aber an Greschke im Wacker-Tor scheiterte (24.). Finn marschierte durchs Mittelfeld sah Rinn und der erzielt mit einem straffen Schuss ins lange Eck das 0:2 (28.). Zwei Minuten später war es wieder Finn der auf Mantlik und der spielte einen Querpass auf Fernando den sprang der Ball zu weit vom Fuß, so das Steinberg noch zur Ecke klären konnte. Mantlik allein auf Greschke zu, doch dieser klärt in der 32. Minute zu Ecke. Gegenüber war es Natradze der gegen Pohl mit starker Fußabwehr ein Treffer der Gastgeber verhinderte. In der 38. war es dann doch passiert. Als Wacker über rechts kam, Klaus den Zweikampf gegen Mosert gewann und allein vor Natradze mit einen Schuss ins lang Eck das 1:2 markierte. Rinn sah Mantlik, doch unter Bedrängung war sein Schuss eine Beute des Wacker-Keepers (40.). Nordhausen kam noch mal vor den Pausenpfiff gefährlich vor das Ilmenauer Tor. Nach Eckball von Rose und in der Nachspielzeit als ein lang geschlagener Freistoß 8 Meter vor dem Tor Klaus erreichte doch dieser am gut reagierenden Natradze scheiterte.Ilmenau mit klareren Chancenanteilen, Nordhausen als Gastgeber versteckte sich auch nicht und so wurden die Seiten gewechselt.

Wacker kam mit mehr Druck aus der Kabine. Ein Handelfmeter in der 49. Minute verursacht durch Wank kam ihn da gerade recht. Klaus ließ sich die Chance zum 2:2 nicht entgehen. Wacker jetzt mit Willen den Heimsieg doch noch zu erringen. So über rechts als Pohl flankte und Klaus  seinen dritten Treffer in diesem Spiel zum 3:2, diesmal per Kopf  markierte (62.). Germania versuchte jetzt mit einen Doppelwechsel, Fernando , Schlott raus und Jüngling, Benkenstein rein, das Spiel wieder an sich zu reißen.Schneider zurück ,Mosert offensiver so war auch noch die taktische Umstellung der Ilmenauer. Germania lies sich nicht verunsichern, kam über rechts mit Rinn der sieht Mantlik und sein Kurzpass erreicht Mosert der mit einen sehenswerten Schuss an den Innenpfosten das 3:3 erzielte (67.). Jetzt ging es heiß her , beide Mannschaften kämpften mit offenen Visier. So kam Wacker mit einem Konter über rechts Benkenstein kann nicht klären und Rose erzielte aus 12 Meter das viel umjubelte 4:3 für die Gastgeber (69.). Die Ilmenauer mit Antreiber Mosert jetzt mehr in der Offensive. Das Duo Mantlik Rinn wieder in Zusammenarbeit, Rinns Eingabe konnte Jüngling vor dem leeren Tor nicht verwerten (75.). Germania mit Wanks Kopfball und Mantliks Alleingang mit weiteren Chancen. Wacker jetzt nur noch mit Konter. Boukantar allein vor Natradze doch der klärt mit Fußabwehr (88.). Mosert dribbelt in den Strafraum doch es reicht nur zum Eckball.  Auch 7 Minuten Nachspielzeit halfen Germania nicht  wenigstens einen Punkt aus dem Südharz  zu entführen.

Anmerkung: Nach dem Ilmenaus Trainer Mosert von der Bank von Schiri Britting verbannt wurde, nahm dies ein Zuschauer zum Anlass den Trainer ins Gesicht zu schlagen. Unschöne Szenen nach den Spiel von weiteren einheimischen „Fans“ gegenüber des Trainers blieben vom Schiedsrichter Britting nicht unnotiert.

Aufstellungen:

FSV Wacker Nordhausen : Greschke- Wiegleb (46. Hoffmann), Töpfer, Steinberg, Taute (77. Vopel), Pohl, Beck, Rose (79. Kruppa), Klaus, Braun, Boukantar.

SV Germania Ilmenau: Natradze- Schlott (64. Benkenstein), Mosert, Finn, Rinn, Dobrocki, Pilz, Fernando (64. Jüngling), Wank (85. Drews), Mantlik, Schneider.

Schiedsrichter: Britting (Hofgeismar) Zuschauer: 339

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