VERBANDSLIGA: SV Germania Ilmenau gegen SC Leinefelde 1912  3:0 (0:0)

Bei schönen Herbstwetter sahen die 100 Zuschauer im Hammergrund eher eine trübe Partie bis nach dem 1:0 endlich die Sonne für Germania auf ging.

Dieses vorgezogene Spiel des 9. Spieltages lies zu Beginn viel Wünsche bei beiden Mannschaften offen.

Ilmenau bemüht als Gastgeber das Spiel an sich zu reißen und die Eichsfelder hatten wohl auch noch schwere Beine von der Anreise. So entwickelte sich ein Spiel mit Fehlpässen auf beiden Seiten und Kombinationsversuchen die meist in den Abwehrreihen endeten.

In der 5. Minute kam Jüngling nach einer Kombination mit Dobrocki und Fernando zum Schuss der knapp am kurzen Pfosten vorbei zischte. Ein 17 m Mosert- Freistoß wurde zur Ecke abgefälscht (7.). Hartleib versuchte bei den Gästen das Spiel meist über links anzukurbeln.Sei Schussversuch in der 9. Minute war die erste nennenswerte Aktion der Eichsfelder. Bei Ilmenau war es Rinn der immer wieder über rechts Druck machte. So passte er zu Mosert dessen 20m – Schuss aber das Tor verfehlte. Ein Freistoß der Gäste durch Reinhold pflückte Natradze runter , der wieder ein sicherer Rückhalt im Team der Gastgeber war (20.). Mantlik mit schönen Zuspiel auf Mosert dessen Schuss blieb in der Abwehr der Leinefelder hängen. „Solche Chancen muss man rein tun, das rächt sich später“ so Trainer Scheerbaum als Madeheim aus 3 m den Ball nicht im Germania-Gehäuse unterbrachte (24.), er möge recht behalten. Eine Direktkombination von Wank zu Mantlik der auf Mosert dessen Schuss ging in die Wolken. Wieder Mosert und Mantlik in Duett, als Mosert Mantlik schön anspielt der lässt sich aber zu weit vom gegnerischen Tor abdrängen sein Schuss geht ans Außennetz (43.). Der unermüdlich rackernde Rinn wurde 18 m vor dem Tor gefoult den folgerichtigen Freistoß von Mosert konnte Gästekeeper Knoll per Faustparade entschärfen (45.).


Ein durchwachsenes Spiel beider Mannschaften zur Halbzeit, was Sie in Halbzeit zwei ändern wollten.

So setzte Germania gleich wieder ein Achtungszeichen als Mantlik allein vor Knoll auftauchte und den Gästekeeper nicht überwinden konnte (48.). Hartleib war es der bei den Leinefeldern von links einen 25 m Freistoß übers Tor jagte (52.). Mosert leitet mit seinen verunglückten Querpass das 1:0 ein. Als er den Ball von rechts nach links durch den Gästestrafraum schoss und am langen Pfosten stand Fernando gerade richtig und dieser besorgte das erlösende 1:0 für die Ilmenauer ( 56.). Mosert mit einen schöne Außenrisspass auf Mantlik der marschiert in den Strafraum und wird Elfmeterreif gefoult. Finn nahm sich den Ball und verwandelte den Strafstoß sicher zum 2:0 (58.). Die Gästen hatten nach diesen Doppelschlag nicht mehr viel zu zusetzen. Bei den Ilmenauern lief es dagegen viel besser. Mit mehr Selbstvertrauen gingen der Gastgeber jetzt zu Werke und da wurde auch von den Zuschauer nicht mit Applaus gespart. Rinn nimmt einen langen Pass von Mosert auf setzt sich gegen Reinhold durch flankt nach innen wo Mantlik mit seinem Kopfball das Gästetor nur knapp verfehlt (65.). Die Eichsfelder versuchten noch mal mit einen Doppelwechsel in der 70. Minute frischen Wind in ihr Spiel zu bringen. Wank war es bei den Gastgebern der mit einen Seitenwechsel Dobrocki bediente dieser auf Fernando und der anschließende 18 m Schuss von Pilz am Tor vorbei strich. Auf der Gegenseite bekommt Germania den Ball nicht aus den Gefahrenbereich doch Natradze sicher (73.). Kapitän Schneider prüfte mit einen 25 m Schuss Knoll im Gästetor (75.). Mantlik schnappte sich ein Fehlpass von Rittmeier,T. 20 m vor dem gegnerischen Tor dribbelte auf Knoll zu, aber diesmal lies er ihn keine Chance  das 3:0 für die Ilmenauer zu verhindern. „Ich wollte erst in die kurze Ecke schießen aber der Torwart machte die lange auf, da hat es geklappt“ so der Torschütze zu 3:0 (78). Die Gäste setzten noch mal einen Gefahrenpunkt als Harleib allein auf halbrechts durch den Strafraum marschiert aber der aufmerksame Natradze zu Stelle war (82.).

Trainerstimme:

E. Mosert: „Wir konnten die guten Akzente aus dem Altenburgspiel nicht wiederholen, nach den 1:0 hat es besser geklappt und es ist ein Ballast abgefallen“.

Aufstellungen:

SV Germania Ilmenau: Natradze- Schlott, Mosert, Finn, Jüngling (70. Pilz), Rinn; Dobrocki, Fernando (78. Drews), Wank, Mantlik (81. Heisch), Schneider.

SC Leinefelde 1912: Knoll- Reinhold, Dahlke, Kuentzelmann, Madeheim, Hartleib, Munser (70. Bause), Schmalstieg, Tauber (70. Rosenthal), Rittmeier, T.,Dressler ( 78. Rittmeier, M.).

Schiedsrichter: Eisenbrand (Sömmerda) Zuschauer: 100

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