FSV Grün-Weiß Steinbach/Hallenberg – SV Germania Ilmenau 1:2 (1:2)

Die Ilmenauer mussten auf dem Sportplatz „Köpfchen auf einige Stammkräfte verzichten und Trainer Mosert gab dem weiteren konditionellen Aufbau der Mannschaft den Vorrang. Er wechselte während des Spieles mehrfach die Aktiven und die Positionen. Das sollte sich später auf den Spielfluss auswirken.

Zu Beginn gelang es Germania, mit einigen schönen Angriffszügen die Gastgeber unter Druck zu setzen. Im Ergebnis gingen die Gäste mit 2:0 in Führung. Beide Male war Toni Rinn erfolgreich. Mit einem straffen Schuss von der Strafraumgrenze markierte er das 0:1. Dem 0:2 ging eine schöne Vorarbeit von Marc Fernando voraus. Er stieß rechts zur Grundlinie durch und spielte auf Rinn zurück. Der schlenzte den Ball in die rechte Torecke. Mehr und mehr stellten sich die Gastgeber auf ihren Gegner ein. Es gelang ihnen, mit großem Einsatz deren Angriffsaktionen zu unterbinden und selbst mit langen Pässen einige Gefahrenmomente vor dem Ilmenauer Strafraum zu schaffen. Sie nutzten kurz vor der Halbzeitpause ein Fehlabspiel der Germania-Abwehr zum Anschlusstreffer. Der Torschütze kam links frei in Ballbesitz und traf von zehn Metern in den linken Torwinkel zum 1:2. Kurz vordem hatte der Pfosten die Ilmenauer vor einem Gegentreffer bewahrt.

Auch nach dem Seitenwechsel lagen die größeren Spielanteile bei den Gästen. Es war aber nicht zu übersehen, dass sich bei ihnen die Fehlabspiele häuften. Das Kurzpassspiel wurde übertrieben und das Flügelspiel vernachlässigt. Gelang dann ein schneller Angriffszug, wurden die Chancen vertan. Sehenswert war der Pfostenschuss von Rinn aus der Distanz abgefeuert. Die Grün-Weißen verlegten sich aufs Konterspiel. Sie hatten damit keinen Erfolg, weil die Ilmenauer Abwehr um Dan Dobrocki sich keine Schwäche mehr erlaubte. Der Sieg geht in Ordnung und das Spiel erfüllte seine Aufgabe. Der Unparteiische erfüllte seine Aufgabe und wusste aufkommende Härte im Keime zu ersticken.

Germania: Kott, Dobrocki, Heisch, Benkenstein, Schlott, Drews, Zachert,Mosert, Pilz,
Rinn, Fernando – Wank, Gerhardt.
Schieri: Schneider, Viernau
Zuschauer: 30
Tore: 0:1/0:2 Rinn (12./23.), 1:2 (39.).

17.7.2010 John Schmidt

1 Kommentar
Kategorien: Männer

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  1. Ich würde empfehlen, die Spielberichte in Zukunft eher so zu formatieren wie den vorhergehenden gegen Döllstädt oder den der Alten Herren weiter unten. Also mit mehr Absätzen und vielleicht Dinge wie „Schieri“ und „Zuschauer“ mehr hervorheben.

    admin am 19. Juli 2010 um 18:38