Sponsor



Landesklasse Süd
Montag 20.05.2013
Anstoß 15:00 Uhr
SV Germania Ilmenau
SG Herpf
Abonnieren

News: I. Männer

Berichte und Neuigkeiten zur 1. Herrenmannschaft des SV Germania

Germania Ilmenau – TSV Bad Blankenburg 1:1

Erst mit einem Foulstrafstoß in der Schlussminute vermied Germania Ilmenau in der Fußball-Landesklasse Süd eine Blamage auf eigenem Platz.

Als alles nichts mehr helfen wollte, schnappte sich wieder einmal Marc Fernando den Ball– und wurde im Strafraum der Gäste gelegt. Der Torjäger vollstreckte den fälligen Foulstrafstoß selbst und sicherte damit seinem Team in der 90. Minute wenigstens ein Remis gegen einen diszipliniert und einsatzstark agierenden Vorletzten, dem ganz offensichtlich bewusst war, um was es hier für ihn ging. „Bei uns dagegen blieben einige Leistungen unerklärlich“, ärgerte sich Trainer Wieland Kühn. „Man muss einfach einen höheren Einsatz erwarten, und dass der nicht kommt, stört mich am meisten.“

Wie fast immer in Heimspielen begann die Germania offensiv, erlaubte sich aber so viele Fehlabspiele, dass so gut wie keine Gefahr für das Gästetor entstand. Bad Blankenburg, mit dem überragenden Kapitän P. Schulz, schoss erst nach 29 Minuten erstmals aufs Ilmenauer Tor – da noch vergebens. Aber zwei Minuten später stand es 0:1: Bei einem Freistoß von P. Schulz in den Strafraum misslang Mohamad die Kopfball-Abwehr und das Leder ging ins eigene Tor (31.). Ilmenau drängte vehement auf den Ausgleich, aber die TSV-Abwehr ließ sich nicht erschüttern.

Gefährliche Konter

Das blieb auch nach dem Wechsel so, nur dass jetzt der Gast die nicht enden wollenden Ilmenauer Fehlabspiele gut zu torgefährlichen Kontern verarbeitet. Ein solches von Hellmuth brachte P. Schulz in Schussposition, doch der haute das Leder übers Tor. Später köpfte der gefährliche, bei Rot-Weiß Erfurt ausgebildete Rupprecht, mit dem Hellmuth viel Schwierigkeiten hatte, nach Freistoß von links aus bester Position am Tor vorbei (67.).

Ilmenau versuchte alles, holte Döring vom Abwehrzentrum ins Mittelfeld, um dort für mehr Druck zu sorgen. Es ergaben sich auch zwei Freistoßchancen jeweils aus 25 m, doch der Ball ging entweder in die Mauer und zur (nichts einbringenden) Ecke oder über das Tor. In der 78. Minute wurde Döring nochmals verheißungsvoll in Szene gesetzt, doch der Ball ging knapp am Bad Blankenburger Tor vorbei. Erst der im wahrsten Wortsinne letzte Einsatz des Torjägers sicherte Ilmenau wenigstens noch den einen Punkt.

Ilmenau: Kott – Muth, Döring, Hellmuth, Gerhardt – Rinn, Finn (60. M. Amarell), Fernando, Mohamad – Skotnicki (79. Schwald), Walch

Bad Blankenburg: Reichardt; N. Schulz, Gerlach, Mahlke (15. Springstein), P. Schulz, Röser, Botz, Leopold, Marr, Stauche (87. Vofrei), Rupprecht

SR: Adam (Erfurt) –

Z: 60 –

T: 0:1 Mohamad (31./Eigentor), 1:1 Fernando (90./Foulstrafstoß)

John Schmidt

  • Share/Bookmark
Keine Kommentare
Kategorien: Allgemein, I. Männer

SG Herpf/Helmershausen – SV Germania Ilmenau 1:2 (0:1)

Die Zuschauer sahen eine spielerisch überlegene Ilmenauer Mannschaft, die von Anbeginn die Szenerie beherrschte. Die Gastgeber hatten einige personelle Probleme. Das war aber nicht der Grund, dass Germania fast bis zum Abpfiff dominierte. Ein Abspielfehler er­mög­lichte dann der einheimischen Spielgemeinschaft den Anschlusstreffer. Der fiel nicht mehr ins Gewicht. Bis zu diesem Zeitpunkt musste das Spiel klar entschieden sein. Wenn über­haupt ein Abstrich an der Ilmenauer Topleistung zu machen wäre, dann die Chancenver­wertung und einige fragliche Entscheidungen des Schiedsrichters und die seiner Assistenten.

Frühzeitig lag der Ball im Herpfer Tor. Der Treffer von Marc Fernando wurde wegen abseits nicht anerkannt. Die ständige Überlegenheit führte zu einer Anzahl von Eckbällen und weite­ren Standardsituationen, die nichts einbrachten. Nachdem die Gastgeber auch einige Straf­raumsituationen mit Glück überstanden hatten, traf Maximilian Walch mit einem fulmi­nan­ten Schuss von links in die lange Ecke. Die Fahne des Assistenten hatte sicher Schwald in der Mitte gegolten, während Walch von hinten kam. Ein weiteres Foul an Fernan­do im Strafraum ahndete der Unparteiische mit einem Strafstoß. Der Gefoulte führte selbst den Elfmeter aus. Der Herpfer Keeper ahnte die Ecke, wehrte den Ball ab und Fernando stieß den Ball mit lan­gem Bein ins Tor.  Runknagel erkannte den Treffer nicht an und verwarnte den Elfmeter­schüt­zen wegen gefährlichen Spieles. Dann fiel doch noch vor der Pause das Ilmenauer Führungstor. Daniel Döring verwandelte einen 25Meter-Freistoß in den linken Torwinkel. Das überlegene Spiel wurde durch die Gäste nach der Halbzeitpause fortgesetzt. Ali Moha­mads Rückpass auf den innen mitlaufenden Marcus Finn kam zu ungenau. Finns Steilpass erlief sich Walch auf der linken Seite und schoss den Ball am herauslaufenden Torwart vorbei in die lange Torecke zum 0:2. Fernando schüttelte seine Bewacher ab, und  schlenzte den Ball am Torwart aber auch am Tor vorbei ins Aus. Skotnicki, durch die Gasse geschickt, konn­te frei vor Keeper Martin Schmidt auftauchend, diesen nicht überwinden. In der Vorwärts­bewegung verlor Finn den Ball an die Gastgeber. Der wurde diagonal auf den links frei pos­tierten Benjamin Kirsch gespielt und dieser hatte keine Mühe mit einem Schuss in die lange Torecke den 1:2Anschlusstreffer zu markieren. Zu mehr waren die Herpfer nicht in der Lage. Der Sieg Germanias war in einer auf und außerhalb des Spielfeldes wohltuend angenehmen fairen Atmosphäre hoch verdient.

Horst Brückner vertrat den erkrankten Wieland Kühn im Traineramt und schlussfolgerte:

“Meine Mannschaft spielte engagiert und konzentriert. Sie zeigte ein sehenswertes Spiel. Leider wi­der­spiegelte sich diese Leistung nicht im Ergebnis. Die alte Schwäche, die Chan­cenverwer­tung wurde wieder sichtbar. Das 1:2 durfte nicht passieren. Unser Sieg wurde nicht mehr gefährdet.”

SG Herpf/H.:   Schmidt, Böhm, Hamm, Hack, Fickel, Blümke, Hasenstab (54. B. Kirsch), A. Müller, Eichhorn, Juda, M. Müller.

Germania:       Kott, Muth, Döring, Hellmuth, Rinn, Finn, Fernando, Mohamad, Schwald (89. Yorulmaz),Walch, Skotnicki.

Schieri:            Patrick Runknagel, Barchfeld,

Zuschauer: 160

Tore:               0:1 Döring (43.), 0:2 Walch (50.), 1:2 Benjamin Kirsch (85.)

 

5.5.2013  John Schmidt

  • Share/Bookmark
Keine Kommentare
Kategorien: Allgemein, I. Männer

SV Germania Ilmenau – SV 08 Steinach 2:1 (1:1)

Mit diesem Sieg gegen den Mitfavoriten auf den Staffelsieg gelang Germania der erste Heimerfolg der Frühjahrssaison. Die Gäste mussten mit Büchner, Wenke, Hopf und Rosen­baum auf vier Stammspieler verzichten. Ihr Trainer Christian Häusler bewertete aber deren Ausfall nicht über: “Die für sie zum Einsatz gekommenen Aktiven haben alle die Fähig­keit, in der Landesklasse zu spielen.” Die trotz Dauerregen in den Hammergrund gekom­menen Zu­schauer sahen gegenüber der Mittwochsbegegnung der Ilmenauer gegen den Spitzenreiter Geratal ein besseres Spiel, das vorwiegend auch durch die Gastgeber bestimmt wurde. Ilmenaus Trainer Wieland Kühn hatte Steinach eigentlich stärker erwartet. Die fällige Füh­rung Germanias wurde erneut postwendend wieder aus der Hand gegeben und es be­durf­te der Geduld und eines Strafstoßes, um zwei Minuten vor dem Abpfiff den vollen Erfolg zu genießen. Die Steinacher waren erbost, weil sie sich durch den Schiedsrichter durchgängig benachteiligt fühlten. Der gegebene Elfmeter, eine nachzuvollziehende Entscheidung, war für sie der letzte Beweis. Dem gingen aber fünf Gelbe Karten an die Gäste voraus und nun folgte gelbrot an Verursacher Julian Sommer.

Die Gastgeber begannen das Spiel offensiv und kamen zu Gelegenheiten. Maximilian Walch wurde rechts mit einem Steilpass bedient, lief allein auf Steinachs Keeper Tristan Knoch zu, setzte aber den Ball am langen Pfosten vorbei. Nach einer weiteren Eingabe von Walch schoss Philipp Skotnicki aus Nahdistanz den Torwart an und Christoph Gerhardts Nachschuss wurde eben­falls abgeblockt.  Marc Fernando bereitete die Ilmenauer Führung vor. Er starte­te einen Alleingang, lief von links diagonal in den Strafraum und seine Abgabe wurde von Kevin Petermann ins eigene Tor zum 1:0 abgefälscht. Die Gäste monierten, dass dem ein Handspiel von Fernando vorausgegangen sein sollte. Postwendend fiel der Ausgleich nach einem An­griff über die linke Seite. Der Ball wurde von der Grundlinie zurückgespielt. Martin Paul stand frei und drückte den Ball zum 1:1 ins Tor.

Die zweite Halbzeit sah eine deutlich überlegen operierende Germania-Mannschaft, die längere Zeit die Gäste in deren Hälfte festhielt. Chancen ergaben sich für Marcus Finn und Skornicki. Finns 20Meterschuss wurde von Knoch um den Pfosten gedreht. Nach Fernandos Grundlinienrückpass traf Skotnicki den Ball nicht voll.

Steinach verlegte sich auf Konterangriffe. Einen Schuss von Thomas Ross lenkte Maximilian Kott um den Pfosten ins Aus. Dirk Wachsmuth stand allein vor dem Ilmenauer Schlussmann. Der wehrte den Ball ab und Kevin Petermann köpfte die abprallende Kugel übers Tor.

Als Fernando über links in den Strafraum eindrang, wurde er von Sommer regelwidrig ge­stoppt. Den fälligen Strafstoß verwandelte er selbst sicher zum 2:1 in die rechte Torecke.

Christian Häusler bekämpfte seinen Ärger über den Schiedsrichter und blieb beherrscht:

“Ich sah heute ein besseres Spiel als an gleicher Stelle am Mittwoch gegen Geratal. Es wur­den beidseitig Chancen herausgespielt. Für die Spielleitung ist der Unparteiische zuständig. Die war nicht korrekt.” Wieland Kühn: “Phasenweise lief bei uns der Ball gut. Erneut haben wir die Bälle in entscheidenden Situationen leichtfertig verschenkt. Das darf nicht passie­ren.”

Germania:       Kott, Rinn, Döring, Hellmuth, Gerhardt, Fernando, Finn, Mohamad (90. Appen­roth), Amarell, Skotnicki (90. Muth), Walch.

SV 08:              Knoch, Telser, Petermann, Ross (70. Zeh), Sommer (89. GR), Lorenz, Sessel­mann, Barthelmann, Gröger (81. Walther), Paul, Wachsmuth.

Schieri:            Kevin Petermann, Thal

Zuschauer:      50

Tore:               1:0 Petermann (30. Eigentor), 1:1 Paul (31.), 2:1 Fernando (88. Strafstoß).

 

27.4.2013  John Schmidt

  • Share/Bookmark
Keine Kommentare
Kategorien: Allgemein, I. Männer

SV Germania Ilmenau – SpVgg Geratal 0:2 (0:2)

Der Hammergrund hat schon bessere Spiele gesehen, als dieses Kreisderby. Sicher trugen auch die Platzverhältnisse dazu bei, dass die Bälle nicht rund liefen. Dabei hatte das Ilme­nauer Sportamt alles getan, um halbwegs normale Bedingungen im Hammergrundstadion zu schaffen. Der Boden war knochenhart , hucklig und bucklig. Dass die Gastgeber nach acht Minuten mit 0:2 zurücklagen, war keinesfalls darauf zurückzuführen. Individuelle Fehler begünstigten den Rückstand. Heyer und Keiner profitierten davon. Das vordem vom Trainer Wieland Kühn ausführlich erläuterte taktische Konzept war hinfällig und Germania brauchte lange, um weitere Gegentreffer zu verhindern, selbst ins Spiel zurückzufinden und zu eige­nen Chancen zu kommen. Er in der zweiten Halbzeit wurde zeitweise in der gegnerischen Hälfte Druck aufgebaut, Gelegenheiten geschaffen, aber nicht genutzt.

Das Spiel begann mit einem Paukenschlag. Germania verlor in der eigenen Hälfte den Ball an Maleße. Der behauptete sich gegen zwei Ilmenauer, kam auf der linken Seite zum Flanken und der innen allein vor Kott stehende Heyer schoss den Ball zum 0:1 ins Tor. Wenig später entschied der Unparteiische einen Zweikampf zu Ungunsten von Hellmuth. Den fälligen Frei­stoß setzte Keiner aus 20 Metern durch die Mauer zum 0:2 in die rechte Torecke. Danach hatten die Ilmenauer Mühe, sich zu formieren und ins Spiel zu kommen. Ihr Spielmacher Fernando wurde von Bärwinkel auf Schritt und Tritt, dabei nicht immer mit fairen Mitteln verfolgt und verlor an Wirksamkeit. Erst nach einer halben Stunde kamen die Hausherren zu einer ersten guten Torchance. Amarell vermochte aber nicht einen von Finn vor das Gästetor ge­schlagen Freistoßball aus Nahdistanz im Tor unterzubringen. Lipsius konnte im Nachfassen klären. Kurz vor dem Pausenpfiff gab es für Geratal noch zwei Gelegenheiten. Brandl hob den Ball von fünf Metern über die Querlatte. Wollenschläger kam nach Doppelpass frei vor Kott an den Ball und stieß mit diesen zusammen. Nach kurzer Unterbrechung konnte der Ilme­nau­­er Torwart weiter spielen.

Die Gastgeber eröffneten den zweiten Abschnitt offensiv. Fernando konnte sich mehrfach in Szene setzen und nur durch Fouls gebremst werden. Die folgenden Freistöße, zumeist von Finn getreten, wurden nicht verwertet. Skotnicki verfehlte knapp das Tor. Einen weiteren Frei­stoßball von Fernando lenkte Lipsius um den Pfosten und einen von Walch vor das Ge­rataler Tor geschlagenen Eckball vergab Finn aus Nahdistanz. Die Gäste verwalteten ihren Vorsprung und begnügten sich damit, diesen nicht preiszugeben. Der Unparteiische blieb blass. Mit stoischer Ruhe und Gelassenheit ließ er das Spiel laufen, reagierte kaum auf Fouls und brachte die Außenstehenden auf die Palme.

Geratals Trainer Walter Jänicke schlussfolgerte: “Wir haben gut angefangen, später nach­ge­lassen. Es hat aber dennoch gereicht.” Ilmenaus Coach Wieland Kühn konnte dem Spiel sei­ner Mannschaft wenig Positives abgewinnen: “Wir haben uns zu Beginn selbst geschlagen. Was wir dann zeigten, hat wenig getaugt.”

Germania:       Kott, Amarell (88. Muth), Döring, Hellmuth (81. Schwald), Gerhardt, Appen­roth (59. Mohamad), Finn, Fernando, Rinn, Skotnicki, Walch.

SpVgg:             Lipsius, Maleße (27. Brandl), Huck, Y. Ben Achour (46. Hofmann), Bärwinkel, Wolenschläger, Keiner, Seeber, Franz, Heyer, Kirsten (73. Busch)

Schieri:            Steffen Reichenbächer, Erfurt

Zuschauer:      160

Tore:               0:1 Heyer (2.),  0:2 Keiner (8.)

24.4.2013  John Schmidt

  • Share/Bookmark
1 Kommentar
Kategorien: Allgemein, I. Männer

SV Germania Ilmenau – Hainer SV 2:2 (1:1)

Die Ilmenauer blieben auch im sechsten Spiel nach der Winterpause ungeschlagen, sie ge­wannen es in Veilsdorf mit 2:0. Zufrieden kann man bei Germania nicht sein, denn eine Rei­he von Punkten wurde regel­recht verschenkt. Das betrifft auch das letzte Spiel im Hammer­grund. Auch wenn der Trainer der Gastgeber Wieland Kühn am Ende der Partie gegen Haina die Leistung seiner Mannschaft positiv ein­schätzte, kam er auf die Ursachen zu sprechen: “Trotz aller Enttäuschung muss ich ihr bestä­ti­gen, dass sie permanent versuchte, zum Erfolg zu kommen,  Chancen gut herausspielte, sich aber am Ende nicht belohnte. Leichtsinnig wurden sie vergeben und das ist tragisch. Die guten Ansätze werden durch einfache Fehler zunichtegemacht.” Die Gastgeber hatten spielerische Vorteile, besetzten das Mittelfeld und zwangen Haina in die Defensive. Der Ball wurde lange in den eigenen Reihen gehalten. Nicht immer gelang der Pass in die Tiefe. Wenn ja, waren die Chancen für Tore gegeben, aber nur zwei wurden erfolgreich genutzt. Das baute den Gegner auf, der mit langen Schlägen aus der eigenen Abwehr heraus das Mittelfeld überbrückte. Er schuf sich so Gelegenheiten, weil die Germania-Verteidigung sich Schwächen erlaubte und den Hainaern schnelle Konterangriffe ermöglichte. Das Spiel nahm mit dem Anpfiff Fahrt auf. Nach zwei Minuten lag der Ball im Hainaer Tor. Maxi­milian Walch war nach Pass von Toni Rinn durchgestartet und hatte in die linke Torecke getroffen. Der Schiedsrichter erkannte den Treffer nicht an, weil dem ein Foul vorausgegan­gen sein sollte. Postwendend erreichte der Abstoß der Gäste den links durchlau­fenden Pat­rick Jäger, der den Ball am linken Pfosten des Ilmenauer Tores vorbeischoss. Jäger bereitete auch später durch seine Schnelligkeit der Ilmenauer Hintermannschaft einige Prob­leme. So konnte Hellmuth ihn vor dem Germania-Strafraum nur mittels eines Fouls aufhal­ten. Der folgende Freistoß von Martin Hoffmann landete aber in der Mauer. Als Jäger erneut allein dem Germania-Tor entgegenlief, spitzelte ihm Christoph Gerhardt den Ball vom Fuß. Der Referee sah das als Foul an und verwarnte den Ilmenauer. Den folgenden Freistoß setzte Christian Fritsch in die äußerste linke Torecke zum 0:1. Wenig später gelang Marc Fernando der Ausgleich. Er drang in den Strafraum der Gäste ein. Sein Schuss wurde von Thomas Löser noch abgefälscht und trudelte ins leere Tor. Weitere Möglichkeiten der Gastgeber blieben bis zur Pause ungenutzt.

Nach Wiederbeginn verstärkten die Ilmenauer ihre Angriffsbemühungen.  Mehrfach gelan­g es über die linke Angriffsseite, Markus Amarell in gute Schussposition zu bringen. Die Mög­lichkeiten wurden vertan. Über links startete Fernando einen Alleingang und überwand Gäs­tekeeper André Förtsch mit einem Schuss in die lange Ecke zum 2:1. Nachdem Fernando noch einmal die Querlatte getroffen hatte, nutzten die Gäste eine Unsicherheit der Ilme­nau­er Abwehr zum Ausgleich. Diese war überflankt worden und Maximilian Kott sah sich zwei Hainaer Angreifern gegenüber. Im Herauslaufen stieß er mit Jäger zusammen. Beide kamen zu Fall und blieben liegen. Der Ball aber sprang über die Torlinie zum 2:2.

Wieland Kühn bedauerte die Vergabe des Sieges: “Die Hainaer Mannschaft war schon kampf­stark und diszipliniert. Das wussten wird nach deren erreichten letzten Ergebnissen schon von vornherein. Wenn wir unsere Schwächen nicht abstellen, kommen wird nicht weiter.” Gäste-Coach Jan Hummel freute sich über den Punktgewinn: “Ilmenau ist eine gute spielerische Mannschaft. Bei einer besseren Chancenverwertung hätten wir vielleicht noch mehr erreicht. Das Unentschieden ist für uns nicht unverdient”

Germania:       Kott, Muth, Döring, Gerhardt, Hellmuth, Finn, Fernando, Rinn (84. Tews), Walch, Skotnicki, Amarell (76. Mohamad).

Hainaer SV:     Förtsch, Fritsch, S. Mai, Hoffmann (81. Ansorg), Gundelwein, M. Hummel, Löser, Winter (72. Büchel), T. Hummel, Jäger, D. Mai

Schieri:            Chris Hollandt, Oberhof

Zuschauer:      70

Tore:               0:1 Fritsch (27.), 1:1/2:1 Fernando (32./51.), 2:2 Jäger (79.)

 

13.4.2013  John Schmidt

 

 

 

  • Share/Bookmark
Keine Kommentare
Kategorien: Allgemein, I. Männer

Blau-Weiß 90 Stadtilm  – Germania Ilmenau 1:1

Das Remis im Kreisderby der Fußball-Landesklasse Süd war zwar gerecht, hilft aber beiden Kontrahenten nicht sonderlich weiter.

Während die Germania nach diesem neuerlichen Remis gegen ein „Kellerkind“ zwar weiter in der Rückrunde ungeschlagen bleibt, aber auch im Graue-Maus-Bereich der Tabelle verharrt, genügte den Stadtilmern weder der eine Zähler noch die über weite Strecken gezeigte Leistung, um im Abstiegskampf neue Hoffnung zu schöpfen.

Dafür hätte es nach der frühen Führung mehr Stringenz beim Konterspiel gebraucht. Das 1:0 erzielte Soer-Rexin per Kopfball-Bogenlampe ins lange Eck nach weitem Freistoß-Flugball von Linse (8.) – ein Spielzug, den die Blau-Weißen in dieser Saison schon öfter praktizierten. Das hätte Stadtilm in die Karten spielen können, doch die Gastgeber verloren völlig den Faden und brachten nach vorn so gut wie nichts zustande. Es bedurfte eines Fehlers des sonst starken Ilmenauer Abwehrchefs Döring, damit Soer-Rexin zu einer todsicheren Rechtseingabe auf R. Müller kam – aber der grätschte vor dem leeren Ilmenauer Tor am Ball vorbei (31.).

Ilmenau bekam das Heft eindeutig in die Hand, doch auf dem holprigen, wenn auch nicht tiefen Boden war es nicht einfach, diese Überlegenheit auch in gute Chancen umzumünzen. Skotnicki hatte eine solche nach Dörings schönem Steilanspiel, schoss aber frei vor Stadtilms Torwart Schlundt weit übers Tor (23.). Es folgten Chancen für Fernando (28.), Finn (35.) und Skotnicki (38.), bei denen Schlundt auf dem Posten war. Kurz vor der Pause machte es Skotnicki, diesmal von Fernando per Ablage bedient, frei vor Schlundt besser und setzte das Leder zum längst fälligen Ausgleich ins lange Eck (45.).

In der zweiten Halbzeit änderte sich am Spielverlauf nichts. Ilmenau spielte gefälliger und war bis zur Schlussviertelstunde feldüberlegen, brachte aber zu wenige Angriffe gefährlich zum Abschluss. Bei Steilanspielen wurden die Bälle nicht exakt genug verarbeitet und bei Kombinationen ging immer irgendein Zuspiel schief. „Man hat gemerkt, dass wir in diesem Winter noch nie auf solchem Boden gespielt haben“, so Wolfgang Schelhorn, der diesmal die Germania coachte.

Gegenüber führten die Probleme der Gäste in der Außenverteidigung noch zu drei Großchancen für Stadtilm. Aber weder Körner und Weber im Doppelpack (47.) noch Soer-Rexin (68.) und Ehrhardt (77.) brachten da den Ball über die Torlinie. Da Stadtilm aber generell in der Schlussviertelstunde stärker wurde, konnte man das Remis als gerechtfertigt bezeichnen. „Wir haben die Räume gut eng gemacht und nach vorn Nadelstiche verteilt“, bilanzierte der diesmal bei Stadtilm coachende Steven Hiersche. „Aber die eine oder andere Möglichkeit hätten wir besser nutzen müssen.“        Rab

Stadtilm: Schlundt – Schlieter, Linse, M. Döring, Bloss – Weber, Schubert, Körner (90.+1 J. Hoffmann), Kläre (65. Ehrhardt) – Soer-Rexin (79. Hartrumpf), R. Müller

Ilmenau: Kott – Muth, D. Döring, Hellmuth, Gerhardt – M. Amarell (75. Appenroth), Rinn, Finn, Walch (62. Tews) – Skotnicki (88. Schwald), Fernando

Wittler (Suhl) – 140 – 1:0 Soer-Rexin (8.), 1:1 Skotnicki (45.)

Ralf Brückner

  • Share/Bookmark
Keine Kommentare
Kategorien: Allgemein, I. Männer

SV EK Veilsdorf – SV Germania Ilmenau 0:2 (0:1)

Nach drei Unentschieden gelang Germania Ilmenau auf dem Veilsdörfer Ausweichplatz der erste Sieg in der Rückrunde. Der Sandplatz präsentierte sich zu Beginn des Spieles im guten Zu­stand. Zum Spielende hin stellte er aufgrund der zunehmenden Unebenheit an die Ak­teu­re höhere Anforderungen. Denen wurden die Gäste aufgrund ihrer spielerischen Vor­teile besser gerecht. Bis in die Schlussphase hinein gerieten sie kaum einmal in Schwie­rigkeiten. Das Ergebnis wäre noch weitaus deutlicher ausgefallen, wenn nicht einige gute Gelegenhei­ten ungenutzt geblieben wären.

Die Ilmenauer zeigten von Anbeginn ein gutes Zusammenspiel und ließen den Ball von Mann zu Mann laufen. Die Möglichkeit zur Führung ergab sich frühzeitig. Marc Fernando setzte sich auf der linken Angriffsseite durch. Seinen Schrägschuss wehrte EK-Keeper Marco Reim­pel mit dem Fuß ab. Ein Abspiel auf den innen freistehenden Skotnicki blieb aus. Etwas spä­ter wäre es für Fernando besser gewesen, die Schussvariante zu wiederholen. Er legte von rechts kommend auf Maximilian Walch ab. Der rutschte aber aus und verpasste den Ball. Nach zwei weiteren Chancen für Walch gelang Fernando das verdiente 0:1. Er schloss einen schönen Angriffszug, der ihn in freie Position brachte, mit einem Schuss in die rechte Tor­ecke ab. Die Gastgeber hatten bis zur Halbzeitpause außer zwei Freistößen nichts zu bieten. Die aber wurden durch Manuel Kick und Peter Wirsing schwach ausgeführt.

Auch nach Wiederbeginn dominierten zunächst die Gäste. Philipp Skotnicki hatte das 0:2 vor den Füßen. Eine Kombination, die über rechts lief, brachte ihn völlig frei vor dem Veilsdörfer Schlussmann in Ballbesitz. Sein Schuss landete aber neben dem Tor im Aus. Wenig später mach­te er es besser. Toni Rinn hob einen Freistoß von rechts in den Strafraum. Der Ball wurde zu kurz abgewehrt und von Skotnicki in die äußerste linke Torecke zum 0:2 platziert. Die Gastgeber versuchten in der Schlussphase das Ergebnis zu korrigieren und verstärkten ihre Bemühungen. Diese brachten ihnen nichts ein, weil es ihnen an diesem Tag am spieleri­schen Vermögen fehlte. Als Sören Frischmuth nach einem schönen Pass frei vor Maximilian Kott stand, nahm ihn der Ilmenauer Schlussmann den Ball vom Fuß.

Der Veilsdörfer Trainer Thomas Heß war von der Leistung seiner Mannschaft zutiefst enttäuscht und sagte: “Die Ilmenauer Mannschaft hat das Spiel hochverdient gewonnen. Uns fehlte mit Trier der wichtigste Mann”

Wieland Kühn, Ilmenaus Coach meinte:”  Die Sieg war, auch gemessen an den herausgespiel­ten Chancen absolut verdient. Wir haben uns jedoch erneut nicht belohnt, weil wir diese liegen ließen. Ich habe den Gegner stärker erwartet.”

SV EK V.:         Reimpell, Otto, Dörfel, Börner, Thiel, Wirsing, Urban (76. Kreußel), Gold­schmidt, Krämer (46. Frischmuth), Hofmann, Kick (59. Keller).

Germania:       Kott, Muth, Döring, Hellmuth, Gerhardt, Amarell (81. Tews), Rinn, Finn, Fer­nan­do, Skotnicki, Walch (87. Schwald).

Schieri:            Marcel Kißling, Wasungen

Zuschauer:      225

Tore:               0:1 Fernando (35.), 0:2 Skotnicki (62.)

 

1.4.2013  John Schmidt

 

  • Share/Bookmark
Keine Kommentare
Kategorien: Allgemein, I. Männer

SV Germania Ilmenau – 1. Suhler SV 06 2:2 (1:1)

Im Gegensatz zur Vorwoche fanden beide Mannschaften einen gut bespielbaren Kunstrasen­platz im Hammergrund vor. Die Tabellensituation beider ließ eine einsatzstarke Partie erwar­ten. Sie wurde es. Während die beiden vorausgegangenen zwei Unentschieden gegen Hild­burghausen und Neuhaus/Schierschnitz mit vermeidbaren Punktverlusten endeten, war das diesmalige Remis für Germania als glücklich zu betrachten. Die kämpferische Einstellung stimmte bei den Gastgebern, in spielerischer Hinsicht waren Abstriche zu machen. Die Suhler zeigten sich da von der besseren Seite. Sie erarbeiteten sich auch die besseren Torgelegen­hei­ten, ließen sie teils ungenutzt oder scheiterten mehrfach am gut aufgelegten Ilmenauer Torwart Nils Bradsch. Bei Ilmenau fehlte bedingt durch häufige Abspielfehler ein durchgän­gi­ges Zusammenspiel und die jeweils vorgelegten Treffer entsprangen einem Strafstoß und nach Freistoß einem abgefälschten Ball. Die Gäste kamen schnell wieder zum Ausgleich und  konnten bis zum Abpfiff auf den Siegestreffer hoffen. Den verhinderte letztlich eine sich steigernde Germania-Verteidigung um einen herausragenden Daniel Döring im Zentrum.

Germania hatte bereits nach dem Anpfiff die Chance, in Führung zu gehen. Maximilian Walch sah sich allein Gäste-Keeper Andreas Richter gegenüberstehend, legte sich aber den Ball zu weit vor. Nachdem kurz darauf Richter noch einmal im Herauslaufen gegen Toni Rinn klären konnte, kamen die Suhler zu ersten Möglichkeiten. Marc Wohlfahrt verpasste knapp das Ilmenauer Tor und scheiterte kurz darauf an Bradsch. Ein Kopfball von Robert Greiner nach Freistoß prallte von der Lattenoberkante ins Aus. Nachdem auf der Gegenseite Markus Amarells Kopfball bei Richter endete, überlief auf der rechten Angriffsseite Toni Rinn seinen Gegenüber Benjamin Pilz und wurde von diesem im Strafraum von den Beinen geholt. Marc Fernando verwandelte den Elfmeter sicher zum 1:0 in die rechte Torecke. Im Gegenzug fiel der Ausgleich. Wohlfahrt nahm auf der linken Seite einen Steilpass auf, lief allein auf Bradsch zu und traf in die lange Ecke.

Nach Wiederbeginn verstärkten die Gäste ihre Angriffsbemühungen. Germania konterte über Fernando. Er wurde vor dem Abschluss gestoppt. Es folgte ein Suhler Konterangriff. Lukas Mosert kam an Döring nicht vorbei. Danny Marr konnte im Alleingang Bradsch nicht bezwingen. Die Gastgeber gingen erneut in Führung. Christoph Gerhard brachte einen Freistoß vor das Suhler Tor. Deren Abwehrversuche scheiterten und Fernando setzte den Ball, der noch abgefälscht wurde, unter die Querlatte zum 2:1. Nach einer Ecke von der rechten Seite drückte Pilz, am langen Pfosten stehend, den Ball zum 2:2 über die Torlinie.

In der Schlussphase konnte sich Germania nur durch eine härtere Gangart behaupten. Zwei Freistöße in guter Position konnten von den Gästen nicht verwertet werden. Tim Appenroth handelte sich in der 90. Minute noch die Gelb/Rote Karte ein. Marr kam im Alleingang er­neut nicht an Bradsch vorbei. Es blieb beim 2:2-Remis.

Die Gästebank haderte mehrfach lautstark mit einigen Entscheidungen des Schiedsrichters.

Suhls Coach Jens Koch sah seine Mannschaft im Vorteil: “Wir waren vor allem in der zweiten Halbzeit überlegen, vergaben aber unsere Möglichkeiten. Unsere gegenwärtige Tabellensi­tuation verunsichert.”

Germania-Trainer Wieland Kühn anerkannte die spielerischen Vorteile der Gäste: “Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden. Die Suhler haben einen guten Eindruck hinterlassen und gut gespielt. Sie hatten Chancenvorteile. Bei uns blieb alles nur Stückwerk.”

 

Germania:       Bradsch, Muth, Döring, Hellmuth, Amarell (46. Appenroth, 90. GR), Gerhardt, Rinn, Fernando, Finn, Skotnicki (87. Mohamad), Walch.

Suhler SV:        Richter, Wank, Müller, Rienecker, Wohlfahrt, Mosert, Greiner, Zimmermann (46. Marr), Eckstein (68. Heisch), Eggemann, Pilz.

Schieri:            Marcel Rauner, Harth-Pöllnitz

Zuschauer:      75

Tore:                1:0 Fernando (43. Strafstoß), 1:1 Wohlfahrt (44.), 2:1 Fernando (61.), 2:2 Pilz(68.)

 

28.3.2013        John Schmidt

 

  • Share/Bookmark
Keine Kommentare
Kategorien: Allgemein, I. Männer

SV Germania Ilmenau – SG Neuhaus-Schierschnitz/Mupperg 1:1 (1:1)

Dank des Einsatzes des Ilmenauer Sportstättenbetriebs war der Kunstrasenplatz im Hammer­grund von den Schneemassen geräumt worden, der einen Spielbetrieb gerade noch so er­mög­lichte. Restschnee, Glätte und eisiger Nordwind erschwerten die Aktionen und machten die Veranstaltung nicht gerade für die Akteure und Zuschauer zum freudigen Erlebnis.

Die Gäste spielten zu Beginn eine Viertelstunde lang offensiv mit. Nach schnellem Rückstand und erzieltem Ausgleich verstärkten sie den Rückraum und waren fast nur noch vor ihrem Tor versammelt, um weitere Gegentreffer zu verhindern. Im Verlauf der zweiten Halbzeit starteten sie zwei Konterangriffe, die für die Gastgeber fast noch das am Ende stehende Re­mis in Frage gestellt hätten. Dank einer Abseitsstellung und einer hervorragenden Reak­tion von Germania-Keeper Nils Bradsch blieb das Germania erspart. Andererseits konnten trotz Dauerdrucks auf das Gästetor die ohne Zweifel vorhanden Chancen nicht genutzt werden.

Frühzeitig gingen die Ilmenauer in Führung. Toni Rinn spielte quer nach rechts auf Maximi­lian Walch und der leitete den Ball steil auf Philipp Skotnicki weiter. Dieser traf an dem auf ihn zukommenden Gäste-Torwart Reinhard Meusel vorbei in die lange Torecke zum 1:0.

Eine Unsicherheit in der Germania-Abwehr nutzten die Gäste wenig später zum Ausgleich. Tom Hellmuth und Daniel Döring zögerten bei der Ballannahme. Martin Gelbricht schaltete am schnellsten und schob den Ball an Bradsch, der das Tor verlassen hatte, in die rechte Torecke zum 1:1. Danach übernahmen die Gastgeber die Regie und spielten mit großem kämpfe­ri­schen Auf­wand. Ballverluste waren aufgrund der Platzverhältnisse vorprogram­miert. Oftmals waren die Vorlagen zu steil angelegt und die Bälle liefen davon. Über die Außenpositionen wurde zu wenig gespielt. Dadurch konzentrierten sich die Aktionen auf die Mitte und erleichterten die Abwehrarbeit der Gäste. Deren verursachten Freistöße und Eck­bälle und wurden un­konzentriert vergeben. Marc Fernando lief wie gewohnt viel, brachte sich dadurch auch in Schussposition, hatte aber im Abschluss Pech. So verpasste er knapp vor dem Gästetor eine scharfe Eingabe von Skotnicki mit dem Kopf. Seinen Schuss aus der Drehung aus Nahdistanz konnte Meusel im letzten Moment noch fassen. Als schließlich die Gäste sich einmal befreien konnten und Gelbricht von rechts zum Schuss kam, lenkte Bradsch den Ball gedankenschnell über die Querlatte. Schließlich brachten sie das Remis über die Zeit und kamen zu einem unerwarteten Punkt. Die Entscheidungen des Unpar­teiischen trafen nicht immer auf Zustimmung. Er pfiff viel, nach Meinung der Beteiligten zu viel. Letztlich war er unter den gegebenen Umständen damit gut beraten. Er hielt das Ge­sche­hen in fairen Grenzen. Der aus Meiningen zu Germa­nia gestoßene Florian Tews gab einen guten Einstand.

Germania-Trainer Wieland Kühn schlussfolgerte: “Die Bodenverhältnisse prägten den Spiel­ablauf. Letztlich war meine Mannschaft spielerisch besser und hätte den Sieg verdient ge­habt. Der Gegner hatte eine Chance, die er zum Gegentor nutzte. Wir mussten mehr aus unserer Überlegenheit machen. Das ist nicht gelungen.”

Germania:       Bradsch, Amarell, Döring, Tews (82. Volytskyi), Gerhardt, Rinn, Hellmuth, Finn, Fernando, Skotnicki, Walch.

SG NS/M.:       R. Meusel, K. Meusel, Schmidt, S. Gelhaar, Löffler, M. Gelhaar, Kuot, Motschmann, Gelbricht (87. Krumholz), Ehnes (84. Lippmann), Winterstein.

Schier:             Sebastian Blasse, Erfurt

Zuschauer:      51

Tore:               1:0 Skotnicki (7.), 1:1 Gelbricht (14.)

John Schmidt

  • Share/Bookmark
Keine Kommentare
Kategorien: Allgemein, I. Männer

FSV 06 Eintracht Hildburghausen – SV Germania Ilmenau 2:2 (1:1)

Nach mehrwöchentlichem Training auf Schneeboden und Spielabstinenz fanden die Ilme­nau­er einen gut bespielbaren und schneefreien Kunstrasenplatz in Hildburghausen vor.

So war es nicht verwunderlich, dass Germania einige Zeit brauchte, um sich auf diese für sie ungewohnten Bedingungen einzustellen. Prompt geriet man in Rückstand, als sich die Ab­wehr nicht einig war und Stefan Rottenbach die Gelegenheit zur Führung der Gastgeber nutzte. Nach Verlauf einer Viertelstunde hatten sich die Ilmenauer auf die Gegebenheiten eingestellt und übernahmen die Spielregie. Die zwei durch Marc Fernando erzielten Tore waren Ausdruck ihrer spielerischen Überlegenheit. In der Schlussphase versuchten die Einheimischen der drohenden Niederlage zu entgehen und verstärkten ihre Angriffsbe­mühungen.  Diese waren eine Minute vor Spielende vom Erfolg gekrönt.

Als nach drei Minuten Daniel Döring und  Toby Metzmacher zögerten, reagierte Rottenbach am schnellsten und verwandelte aus Nahdistanz  zum 1:0. Die Gäste ließen sich von dem Rückstand nicht beeindrucken und hielten den Ball in ihren Reihen. Einen gelungenen An­griffszug schloss Marc Fernando mit einem 20Meterschuss ab. Der Ball wurde noch abge­fälscht und schlug in der linken Ecke zum 1:1-Ausgleich ein. Den Kopfball von Philipp Muth nach Linksflanke von Marcus Finn meisterte Björn Klemm im Eintrachttor. Die größte Gele­genheit zur Gästeführung hatte Maximilian Walch. Finn spielte rechts auf Markus Amarell. Dessen flache Eingabe erreichte Walch, vor Klemm freistehend. Der Ilmenauer Angreifer traf den Ball ungenau und der Eintracht-Keeper konnte klären. Bei dem von Finns getretenen 25Meterfreistoß wäre Klemm machtlos gewesen. Der Ball knallte an die Querlatte.

Nach Wiederbeginn gab es ein kurzzeitiges Aufbäumen der Gastgeber. Das 1:2 setzte dem ein Ende. Fernando drang von links in den Hildburghäuser Strafraum ein und traf flach in die rechte Toreecke. Als Gottwald allein das Germania-Tor ansteuerte, kam ihm Nils Bratsch entgegen und brachte ihn kurz vor dem Strafraum zu Fall. Der Ilmenauer Torwart bekam vom überzeugenden Referee Gelb zu sehen. Die Gastgeber forderten die Rote Karte. Der folgende Freistoß wurde abgeköpft. Danach bewährte sich Bradsch bei Schüssen von Patrick Bolz. Schließlich kamen die Gastgeber eine  Minute vor dem Abpfiff doch noch zum glück­lichen Remis. Der Ball wurde von rechts vor das Ilmenauer Tor gespielt. Johannes Schelhorn spitzelte aus Nahdistanz den Ball über die Torlinie.

Ilmenaus Trainer Wieland Kühn war mit dem Spiel seiner Mannschaft zufrieden: Es war kein schlechter Auftritt. Wir waren immer dann im Vorteil, wenn wir den Ball laufen ließen. Das gelang nicht durchgängig. In der Schlussphase haben wir nicht die Ruhe bewahrt, wurden nervös und mussten noch den Ausgleich hinnehmen.

Eintracht-Trainer Mario Loch­mann sprach von einem schlechten Spiel seiner Mannschaft: “Das Unentschieden war für uns glücklich. Wir verloren zu viel Zweikämpfe und ermög­lichten den Ilmenauern weitere Gelegenheiten.”

Eintracht:        Klemm (Gottwald), Heinrich, Stanz, Schelhorn, Hirschfeld, Bolz, Sell, Dötsch, Rottenbach (66. Wagenschwanz), Schleicher, Hennig (46. Gottwald).

Germania:       Bradsch, Muth, Döring, Metzmacher (54. Hellmuth), Gerhardt, Finn, Fernando, Amarell, Finn, Walch (88. Volytskyi), Skotnicki (90. Schwald).

Schieri:            Pierre Leitschuh, Barchfeld

Zuschauer      100

Tore:               1:0 Rottenbach (3.), 1:1/1:2 Fernando (17./63.), 2:2 Schelhorn (89.)

17.3.2013  John Schmidt

  • Share/Bookmark
Keine Kommentare
Kategorien: Allgemein, I. Männer

FSV Martinroda – SV Germania Ilmenau 4:0 (1:0)

Der Gastgebersieg war zwar verdient, das Ergebnis fiel aber zum Spielende hin zu hoch aus. Den Führungstreffer erzielte nach einer halben Stunde Zachert durch Verwandlung eines Strafstoßes, dessen Berechtigung Zweifel erweckten. Für Fernando ergab sich die Chance zum Ausgleich in der 70. Minute. Er scheiterte aber bei der Ausführung eines fälligen Elfmeters. Danach versuchten die Gäste mit verstärkten Offensivbemühungen das Ergebnis zu korrigieren. Das nutzten die Platzbesitzer zu Konterangriffen und kamen durch Müller (75.), Mbolo (79.) und Berlt (81.) noch zum 4:0-Endstand.

John Schmidt

  • Share/Bookmark
Keine Kommentare
Kategorien: Allgemein, I. Männer

Testspiel

SG Traktor Teichel – SV Germania Ilmenau 2:0 (0:0)

Nach mehreren Änderungen des Spielortes und der Anstoßzeit fand das Testspiel am Sonna­bend um 16.00 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Rudolstadt statt. Vordem hatte der FC Ein­heit Rudolstadt den FC Einheit Jena getestet und war über ein 1:1-Remis nicht hinausge­kom­men. Die Ilmenauer mussten, wie auch die Gastgeber auf einige Stammkräfte verzichten. Sie waren nur mit zehn Feldspielern und zwei Torleuten angereist. Das machte sich während des Spieles vor allem im Angriff bemerkbar. Während man überwiegend feldüberlegen war, konn­te kaum einmal der notwendige Druck auf das gegnerische Tor aufgebaut werden. Dabei beschränkte sich Teichel überwiegend auf die Abwehr und verengte die Räume. Germania verstand es nicht, sich darauf einzustellen. Das Spiel im Mittelfeld wurde übertrie­ben und Pässe nach vorn und auf die Flügel gelangen selten. So waren Chancen Mangelware. Nachdem die Gastgeber in der ersten Halbzeit zwei Schüsse auf das Ilmenauer Tor abgaben, starteten sie nach der Halbzeitpause einige Konterangriffe und hatten damit Erfolg. Sie gin­gen durch Verwandlung eines Strafstoßes in Führung und kamen in der Schlussminute zum 2:0.    Das Spiel begann mit einem Schrägschuss von Ständer, der die Querlatte des Ilme­nauer Tores tuschierte. Germania übernahm die Regie im Mittelfeld, kam aber erst nach knapp einer Viertelstunde zu einer Gelegenheit. Rinn setzte den Ball aus 20 Metern knapp neben das Tor. Hellmuth setzte später ein weiteres Achtungszeichen. Er schoss aus der Distanz ab und der Ball strich über den Balken. Das sollte es aber auch schon bis zur Pause gewesen sein.

Auch der zweite Spielabschnitt begann mit einer Möglichkeit für Teichel. Schröter lief über rechts dem Germania-Tor entgegen, zog aber den Ball am langen Pfosten vorbei.

Auf der Gegenseite fischte nach einem von Finn gut getretenen 20Meter-Freistoß Traktor­keeper Dörnfeld den Ball aus dem rechten Torwinkel heraus. Als Döring im Duell mit Schrö­ter im Strafraum zum Ball ging, kam Letzterer zu Fall und der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter. Den verwandelte Stark sicher in die linke Torecke zum 1:0.

Kott, der seinen Platz im Tor in der zur Pause für Bradsch freigemacht hatte, kam danach für Hellmuth ins Spiel, ohne auch nichts Wesentliches im Angriff bewerkstelligen zu kön­nen. Kurz vor dem Spielende wäre ihm fast der Ausgleich gelungen. Sein Schuss aus nächster Nähe wurde noch zur Ecke abgefälscht.

Als in den Schlussminuten die Gäste alles nach vorn warfen und Döring sich verstärkt in den Angriff einschaltete, konterten die Gastgeber erneut. Vetter, der im Rückraum der Teichler gut agierte, war durchgestartet und traf von der Strafraumgrenze, unhaltbar für Bradsch zum 2:0 unter die Querlatte. Dann pfiff der Unparteiische ab.

SG Traktor:     Dörnfeld, Sorge, Stahl, Vetter, Naumoff, Schenk, Anders, Zobel, Stark, Ständ­ner, Sebastian Schröter – Zakun, Langbein.

Germania:      Kott (46. Bradsch), Amarell, Döring, Metzmacher, Gerhardt, Rinn, Finn, Hellmuth (60. Kott), Schwald, Skotnicki, Voytskyi.

Schiedsrichter: Christoph Rank, Bad Berka

Zuschauer: 10

Tore:               1:0 Stark (51. 11m), 2:0 Vetter (90.)

9.2.2013  John Schmidt

  • Share/Bookmark
Keine Kommentare
Kategorien: Allgemein, I. Männer

SV Germania Ilmenau – FSV Großbreitenbach/Altenfeld  5:1(2:1)

Beide Mannschaften fanden auf dem Kunstrasenplatz im Hammergrund unter Flutlicht eine gute bespiel­bare Fläche vor, für die der Sportstättenbetrieb Sorge getragen hatte.

Die Gastgeber, die sofort in die Offensive gingen, trafen auf eine in der Abwehr gut einge­stellte FSV-Mannschaft, die in der ersten Halbzeit auch einige Konterangriffe startete und vorübergehend auch zum Ausgleich kam. Germania ließ den Ball laufen, hielt aber teilweise vor dem Gästetor die Bälle zu lange, sodass der Gegner mehrfach die Aktionen unterbinden konnte. So blieb es bis zur Halbzeitpause bei dem knappen Vorsprung. Nach Wiederbeginn ließen beim FSV Kräfte und Konzentration nach. Die Ilmenauer kombinierten gut, spielten in die Spitze und kamen innerhalb von zehn Minuten zu drei weiteren sehenswerten Toren. Danach stabilisierten sich die Gäste im Rückraum erneut und konnten zum Schluss auf ein respektables Schlussergebnis verweisen.

Die 1:0-Führung für Germania erzielte Volytzkyi, der links freigespielt wurde, mit einem Flach­schuss in die lange Ecke. Langguth erlief sich einen Pass in den Rücken der Ilmenauer Abwehr, umspielte Bradsch und erzielte den 1:1-Ausgleich. Das 2:1 folgte auf den Fuß. Walch lief von links Torwart Uthe entgegen. Der wehrte dessen Schuss zur Seite ab und Hellmuth traf von rechts in die kurze Ecke zum 2:1.

Die beste Phase hatte Germania unmittelbar nach der Halbzeitpause. Das 3:1 erzielte Volytz­kyi, der in die Gasse geschickt worden war, mit einem sehenswerten Schuss in den rechten Dreiangel.

Schwald erlief sich einen steiles Zuspiel, umkurvte Uthe und schob zum 4:1 ein.

Hellmuth kam vor Uthe in Ballbesitz und schlenzte den Ball unter die Querlatte zum 5:1.

Weitere Gegentreffer verhinderte die Gästeabwehr mit großem Einsatz. So wehrte Maurizio Döring einen Gewaltschuss von Kott, der nach der Halbzeit für Appenroth diesesmal in den Angriff gewechselt war, auf der Torlinie ab.

Das Schiedsrichtergespann machte seine Sache bei einem fairen Spiel ordentlich.

Das nächste Testspiel gegen Teichel findet am kommenden Sonnabend bereits um 12.00 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Rudolstadt statt.

Germania:       Bradsch, Appenroth (46. Kott), Muth, Döring, Metzmacher, Gerhardt, Rinn,

Finn, Walch (46. Schwald), Volytzkyi, Hellmuth.

FSV G/A:          Uthe, Krannich, Zdun, Betz, Eichhorn, Döring, Bühl (60. Seifert), Langguth,

Kühnlenz, Eger, Gruhn.

Schieri:            Philipp Linke, Gräfinau/Angstedt

Zuschauer:      20

Tore:               1:0 Volytzkyi (10.), 1:1 Langguth (13.), 2:1 Hellmuth (15.), 3:1 Volytzkyi (50.),

4:1 Schwald (53.), 5:1 Hellmuth (61.).

 

6.2.2013  John Schmidt

  • Share/Bookmark
Keine Kommentare
Kategorien: Allgemein, I. Männer

SV Germania Ilmenau – SG Lauscha-Neuhaus/Rwg. 4:0 (3:0)

Mit der SG Lauscha-Neuhaus/Rwg. war der Tabellenzweite der Kreisoberliga Süd im Ham­mer­grund zu Gast. In Vorbereitung auf die Herbstserie fand das Hinspiel in Neuhaus/Rwg statt. Damals gelang den Ilmenauern ebenfalls ein 4:0 Erfolg. Diesesmal war es für beide Mannschaften das erste Spiel nach der Winterpause und sie mussten auf einige Stammkräfte verzichten. Bei den Gastgebern waren von den sechs Neuzugängen, die während der zwei­ten Wechselperiode zu Germania gestoßen sind, nur Rostyslav Volytskyi und Philipp Muth mit von der Partie. Ersterer war schon in der Saison 2010/11 für Germania in der Kreisliga aktiv und schoss neun Tore. Er war für ein Jahr in seine ukrainische Heimat zurückgekehrt und steht wieder zur Verfügung. Muth stieß aus Hessen zu Germania. Für den erkrankten Wieland Kühn coachte Horst Brückner die Mannschaft. Bei den Gästen fehlte mit Eschrich ein torgefährlicher Angreifer.

Der Kunstrasenplatz im Hammergrund war zu­nächst gut bespielbar und ermöglichte einige gelungene Kombinationen. Nach dem kurz vor der Halbzeitpause eingesetzten Schnee­trei­ben wurde das Geläufe glatt und schwer zu be­spie­len. Das beeinflusste den Spielverlauf.

Germania ergriff sofort die Initiative und zwang die Gäste in die Defensive. Diese versuchten zunächst ihr Tor frei zu halten, starteten aber vorwiegend über die linke Angriffsseite einige Konterangriffe. So ergab sich auch die erste ernsthafte Torgelegenheit für die Spielgemein­schaft. Der schnelle Stiel lief allein auf Germania-Keeper Kott zu, konnte ihn aber nicht übe­r­winden. Wenig später überlistete Skotnicki Eichhorn im Tor der Gäste mit einem Kopf­ball, der über den zu weit vor seinem Tor postierten Torwart zum 1:0 unter die Querlatte ging. Die vorausgegangene Flanke besorgte Finn. Danach liefen einige gelungene Kombina­tionen zu Volytskyi, der aber im Abschluss Pech hatte und an Eichhorn scheiterte. Erst nach reichlich einer halben Stunde konnte Amarell auf 2:0 erhöhen. Nach einem gelungenen An­griffszug über die rechte Seite lenkte er ein Zuspiel von Volytskyi ins leere Tor. Kurz vor der Pause erhöhte Skotnicki mit einem Schrägschuss auf 3:0.

Innerhalb von wenigen Minuten hatte ein vorübergehender Schneesturm den Platz mit einer zenti­me­terhohen Schneedecke belegt. Das bereitete vorwiegend den Ilmenauern Schwierig­keiten. Viele Zuspiele misslangen und die Gäste konnten sich öfter in das Spiel einschalten. Mit steilen Zuspielen auf ihre Angriffsspitzen kreuzten sie einige Male vor dem Germania-Strafraum auf. Der in der zweiten Halbzeit das Germania-Tor hütende Bradsch war aber sehr aufmerksam und konnte mehrfach im Herauslaufen die Situation klären. Bei dem Schuss von Müller wäre Bradsch chancenlos gewesen. Doch Gerhardt klärte auf der Torlinie.

So stellte erst kurz vor Schluss Fernando, obwohl die Gastgeber überwiegend überlegen wa­ren, das 4:0-Endergebnis sicher. Er überlief die Gästeabwehr, scheiterte zunächst an Eich­horn und traf im zweiten Versuch ins Tor. Das Spiel verlief sehr fair und bereitete Schieds­rich­ter Wittler keine Schwierigkeiten.

Germania:       Kott (46. Bradsch), Muth, Döring, Metzmacher, Gerhardt, Finn, Fernando,Volytskyi (46. Brömel), Rinn, Skotnicki, Amarell.

SG L/N:            Eichhorn, Zinner, Chr, Greiner, Greiner-Hupp, Heinze, Müller-Litz, Stiel, Müller,Kästner, Töpfer, T. Greiner – Landgraf.

Schieri:            Christoph Wittler, Suhl

Zuschauer: 10

Tore: 1:0 Skotnicki (10.), 2:0 Amarell (34.), 3:0 Skotnicki (40.), 4:0 Fernando 85.).

2. Februar 2012  John Schmidt

  • Share/Bookmark
Keine Kommentare
Kategorien: Allgemein, I. Männer

Der SV Germania Ilmenau blieb unter den Erwartungen

Die Erwartungen des SV Germania Ilmenau hinsichtlich des Abschneidens bei der Thüringer Hallenmeisterschaft der Männer in Bad Langensalza erfüllten sich nicht Es blieb nur der letzte Platz in der Vorrunde B. Es fehlte nicht am Willen und sicher auch nicht am Können der Spieler. Das taktische Konzept, mit dem die Mannschaft das Turnier bestritt, ging nicht auf.  Es war zu stark auf Marc Fernando zugeschnitten, der als Dauerspitze fungierte und auf dem die Zuspiele aus der Abwehr heraus liefen. Die Gegner erkannten das und doppelten Fernando. Der war zum Ballhalten gezwungen und kam kaum einmal in freie Schussposition. Seine Mitspieler wurden nur selten in Szene gesetzt und wenn, blieben die Chancen unge­nutzt. Den Kontrahenten wurden so Räume angeboten, die sie erfolgreich zu Kontertoren nutzten. Zwei Zeitstrafen im entscheidenden letzten Spiel um die Teilnahme an den Halbfi­nal­­spielen taten ihr Übriges. Einige strittige Entscheidungen der Unparteiischen fielen dabei nicht so ins Gewicht.

Germania traf in der Gruppe B zunächst auf den Tabellenführer der Verbandsliga Schott Jena und begann locker. Fernando konnte seinen Bewacher abschütteln und aus spitzem Winkel die Germania-Führung erzielen. Mit einem Innenpfostenschuss gelang Jena der Ausgleich. Mit zwei sehenswerten Paraden sicherte Maximilian Kott den Gleichstand. Sekunden vor dem Abpfiff traf Fernando nur das Außennetz.

Im zweiten Gruppenspiel hatten die Ilmenauer den ortsansässigen FSV Preußen Langensalza zum Gegner. Die Ilmenauer bestimmten von Anbeginn das Spiel und hatten Möglichkeiten in Front zu gehen. Bei Fernandos Eingabe setzte Markus Amarell nicht resolut genug nach. Preußen konterte und Scholz traf zum 0:1. Die Bemühungen Germanias blieben unbelohnt. Ein Festhalten von Fernando blieb unbestraft.

Das letzte Spiel gegen die SG Bischleben/Möbisburg eröffnete den Ilmenauer die Chance, mit einem Sieg unter die letzten vier Mannschaften zu kommen. Motiviert gingen sie das Spiel an. Gießler lenkte den Ball ins eigene Tor zum Ilmenauer 1:0. Das Spiel nahm schnell eine Wende. Zunächst wurde Tom Hellmuth an der Außenlinie mit einem starken Rempler unter einem Tisch der Turnierleitung gestoßen und verletzte sich am Kopf.  Heinemann erzielte in dem Durcheinander im Konter den Ausgleich und sofort hinterdrein die 2:1-Führung für Möbisburg. Christoph Gerhardt stieg hart ein und erhielt eine Zweiminutenstrafe. Fernando grätschte von der Seite und folgte mit einer weiteren Zeitstrafe Gerhardt. Heinemann nutzte die doppelte Unterzahl zu zwei weiteren Gegentreffern zum 4:1.

Damit war Germania ausgeschieden und Möbisburg hoffte auf das Weiterkommen. Schott Jena und Bad Langensalza hatten durch je einen Sieg und ein Remis ebenfalls vier Punkte auf ihrem Konto. Eine Mannschaft musste siegen, um Möbisburg die Qualifikation zu ermögli­chen. Das ging bis 30 Sekunden vor dem Abpfiff auf. Preußen führte gegen Schott 1:0, dann gelang den Glaswerkern der Ausgleich und beide standen mit fünf Punkten im Halbfinale.

In der Staffel A dominierte der FSV Eintracht Hildburghausen, nutzte konsequent die Schwä­chen seiner Gegner Leinefelde, Siebleben, sowie Greiz und qualifizierte sich frühzeitig für die Runde der letzten Vier. Mit der SG 1. FC/Chemie Greiz stand der zweite Teilnehmer am Halbfinale fest.  Jena und Hildburghausen zogen ins Finale ein. Den dritten Platz sicherte sich Greiz mit einem 4:0 über Bad Langensalza. Martin Schleicher war der glückliche Torschütze zum 1:0 seiner Eintracht-Mannschaft im Endspiel über den SV Schott Jena. Damit ging, so wie im letzten Jahr, als der FSV Martinroda die Hallenmeisterschaft gewann, der Titel erneut nach Südthüringen.

Germania: Maximilian Kott, Nils Bradsch,   Marcus Finn, Marc Fernando, Toni Rinn, Markus Amarell, Toby Metzmacher, Christoph Gerhardt, Tom Hellmuth, Daniel Döring.

Turnierleiter: Werner Gerling, Arnstadt

Schiedsrichter:  Alexander Roßmehl – Nordhausen, Roland Hillig- Niederspier, Patrick Hof­fmann – Großneuhausen, Christian Höpfner – Wundersleben.

 

Gruppe A:                                                                 Gruppe B:

 

Leinefelde – Siebleben 1:1 Bad Langensalza – Bischleben 0:0
Hildburghausen – Greiz 3:1 Ilmenau -Jena 1:1
Leinefelde – Hildburghausen 1:2 Bad Langensalza – Ilmenau 1:0
Siebleben – Greiz 1:5 Bischleben/M. – Jena 1:2
Hildburghausen – Siebleben 2:2 Ilmenau- Bischleben/M. 1:4
Greiz – Leinefelde 2:1 Jena – Bad Langensalza 1:1

 

1. Hildburghausen 7:4 7 1. Jena 4:3 5
2. Greiz 8:5 6 2. Bad Langensalza 2:1 5
3. Siebleben 4:8 2 3. Bischleben/Möbisbg. 5:3 4
4. Leinefelde 3:5 1 4. Ilmenau 2:6 1

 

Halbfinale:

Hildburghausen – Bad Langensalza          2:0

Schott Jena – Greiz                                      5:3 n.N. (1:1)

 

Spiel um Platz 3:

Bad Langensalza – Greiz                0:4

 

Endspiel:

Hildburghausen – Schott Jena        1:0

 

27.1.2013 John Schmidt

  • Share/Bookmark
Keine Kommentare
Kategorien: I. Männer

Thüringer Hallenmeisterschaft des TFV am 27.1.2013 in Bad Langensalza

Im letzten, in Hermsdorf stattgefunden Vorrundenturnier 1 gelang es dem derzeitigen Tabellenführer der Verbandsliga Schott Jena sich für die Endrunde in Bad Langensalza zu qualifizieren. Damit treffen die Endspielgegner der Thüringer Hallenmeisterschaft des Jahres 2007 erneut aufeinander. Das Turnier wurde in der Ilm-Sporthalle zu Ilmenau ausgetragen. Thüringer Hallenmeister wurde der SV Germania Ilmenau.     Vor voll besetzten Rängen entwickelte sich ein gutklassiges Turnier, das die Zuschauer begeisterte. Germania traf schon in der Vorrunde A auf die Jenaer Glaswerke und man trennte sich 1:1 Remis. Während Ilmenau danach gegen Weida und Schmalkalden mit 6:1 bzw. 3:2 gewann, musste sich Jena mit einem weiteren Remis zufriedengeben und belegte in der Gruppe Platz 2. In der Vorrunde B kamen Unterwellenborn und Geisa auf die beiden ersten Plätze. In den Halbfinalspielen behauptete sich Schott Jena mit 2:1 gegen Unterwellenborn und Ilmenau mit 4:0 gegen Schmalkalden. Das Finale zwischen Ilmenau und Jena war bis zum Schluss spannend. Keinem der Finalteilnehmer gelang innerhalb der regulären Spielzeit ein Treffer. Die Entscheidung musste vom Neunmeterpunkt fallen. Sie fiel zugunsten des SV Germania Ilmenau mit 3:2 und wurde von den Ilmenauer Fans gebührend gefeiert. Dazu wurde sein Spieler Nico Kiehn (Eberhardt) als bester Spieler des Turniers ausgezeichnet. In diesem Jahr ist Schott Jena als Verbandsligist der eindeutige Favorit auf den Hallenmeister­titel. Überra­schungen sind aber immer möglich.

John Schmidt

 

  • Share/Bookmark
Keine Kommentare
Kategorien: Allgemein, I. Männer

TFV Hallenmeisterschaft der Männer – Vorrunde 3 in Ilmenau

Mit den Verbandsligisten Martinroda und den Landesklassenvertretungen von Steinach, Geratal, Stadtilm, Eintracht Erfurt und Ilmenau bewarben sich in der Ilm-Sporthalle zu Ilmenau sechs Mannschaften um die Teilnahme an der Endrunde am kommenden Sonntag, den 27. Januar 2013 in Bad Langensalza. Als Favorit ging der FSV Martinroda ins Vorrunden­turnier, hatte er doch im Vorjahr den Hallenlandesmeistertitel in Rudolstadt errungen.

Da kurzfristig der SV 08 Steinach der Vorrunde 3 noch zugeordnet worden war, verkürzte die Turnierleitung die Spielzeit von 15 auf 12 Minuten.

In Abwesenheit von Trainer Wieland Kühn oblag es Horst Brückner die gastgebende Germa­nia-Mannschaft auf das Turnier einzustellen. Im Verlaufe der Spiele erwies sich das Konzept, aus einer sicheren Deckung heraus den Erfolg zu suchen als richtig, denn eine Reihe von Spie­­len wurden erst in der Schlussphase entschieden.

Im ersten Spiel zwischen Ilmenau und Martinroda schienen Letztere einen sicheren Sieg ent­gegen zu steuern. Germania war zu Beginn nicht im Bilde und lag nach drei Minuten durch Gegentore von Hartung und Habichhorst mit 0:2 zurück. Dem 1:2 durch Metzmacher folgte postwendend ein weiteres Gegentor, von Hartung erzielt. Ilmenau erhöhte den Angriffs­druck in den letzten zwei Minuten. Gerhardt gelang das 2:3 und Fernando glich quasi mit der Schlusssirene zum 3:3-Remis aus.

Nachdem die erste Runde mit den Begegnungen Erfurt – Stadtilm sowie Geratal – Steinach ebenfalls Remis endeten, standen zu nächst alle Mannschaften auf dem gleichen Stand.

Ilmenau traf danach auf Erfurt und tat sich, obwohl spielbestimmend, bis in die Schlussphase hinein schwer. Im Konterspiel wurde der Gegner gefährlich. Mit einigen guten Reaktionen verhindert der diesesmal zwischen den Pfosten stehende Bradsch Gegentreffer. Auf der Gegenseite trafen Amarell, Fernando und Rinn nur den Pfosten. Kurz vor Schluss erlöste Fernando mit dem Tor zum 1:0-Endstand seine Mannschaft.

Das nächste Spiel gegen Geratal musste für Germania die Weichen stellen, denn Erstere hatten gegen Martinroda nach einem 0:1 Rückstand durch zwei Tore von Keiner kurz vor der Schlusssirene das Spiel noch gedreht. Die Ilmenauer zeigten sich nicht zuletzt auch wegen des starken Rückhalts von Torwart Kott im Rückraum stabil und wurden in den letzten bei­den Minuten durch Tore von Rinn und Fernando mit einem 2:0-Erfolg belohnt.

Gegen Stadtilm zeigte sich Germania vom schnellen Rückstand durch Linse unbeeindruckt. Rinn, Metzmacher, Amarell und Fernando stellten das Ergebnis auf 4:1. Danach gelang es Schubert noch auf 2:4 zu verkürzen.

Damit fehlte den Ilmenauer zum überraschenden Turniergewinn nur noch ein Punkt gegen Steinach. Der Gegner musste auf einige Stammkräfte verzichten und hatte keine Chance mehr, sich für das Endturnier zu qualifizieren. Es schien für Germania alles nach Plan zu laufen. Fernando und Rinn erzielten eine schnelle 2:0-Führung und Germania geriet durch die Zwei­minutenstrafe für Gerhardt in Unterzahl. Das nutzte Ross zum 1:2. Als Hopf in der 11. Minute der Ausgleich gelang, schien der Ilmenauer Turniersieg noch einmal gefährdet.

Postwendend erzielte Finn das 3:2 und sicherte Germania überraschend aber verdient den Weg ins Finale.

Martinroda und Geratal kamen gegen die nachlassenden  Erfurter und Steinacher noch zu hohen Ergebnissen, konnten aber die Ilmenauer aufgrund des Punktestandes nicht mehr erreichen.

Die Unparteiischen Götze, Steinacker und Linke lösten ihre Aufgabe gut. Die Atmosphäre auf den Rängen war vorbildlich und wohltuend. Die Zuschauer bedachten den Turniersieger mit viel Beifall.

Die Turnierleitung hatten Werner Gerling und Eckehard Escher inne.

Germania: Kott, Bradsch, Metzmacher 2, Döring, Gerhardt, 1, Fernando 5, Rinn 3, Amarell 1, Finn 1, Hellmuth.

 

Ilmenau – Martinroda 3:3
Erfurt – Stadtilm 2:2
Geratal – Steinach 1:1
Ilmenau – Erfurt 1:0
Martinroda – Geratal 1:2
Stadtilm – Steinach 2:0
Geratal – Ilmenau 0:2
Martinroda – Stadtilm 2:0
Steinach – Erfurt 1:0
Ilmenau – Stadtilm 4:2
Steinach – Martinroda 1:6
Erfurt – Gerata 0:5
Steinach – Ilmenau 2:3
Martinroda – Erfurt 6:0
Stadtilm – Geratal 1:3

 

1. SV Germania Ilmenau 13:7 13
2. FSV Martinroda 18:7 10
3. SpVgg Geratal 12:5 10
4. FSV BW Stadtilm 8:11 4
5. SV 08 Steinach 5:12 4
6. Eintracht Erfurt/Liberal 2:16 1

 

John Schmidt

  • Share/Bookmark
Keine Kommentare
Kategorien: Allgemein, I. Männer

FSV-Nachwuchs holte Pokal nach Zwickau

Germania Ilmenau verpasste das Halbfinale

Die Ilmenauer Landesklassenvertretung ist seit über einem Jahrzehnt gern gesehener Gast beim Bad Salzunger Hallenturnier um den Salzpokal, das um die Jahreswende in der Werner-Seelenbinder-Halle ausgetragen wird. Dieses Jahr wurde die 15. Auflage veranstaltet.

Acht Mannschaften waren der Einladung gefolgt, die in zwei Gruppen die Halbfinalgegner ausspielten. In der Gruppe A trafen der Tabellenführer der Thüringer Verbandsliga SV Schott Jena, der Kreisoberligist Gumpoldia Gumpelstadt, der Tabellenführer der Landesklasse West SG Glücksbrunn Schweina und die U 23-Mannschaft des FSV Zwickau aufeinander.

In der Gruppem B spielten eine Nachwuchsvertretung der SG Dynamo Dresden, der Suhler SV 06, der SV Germania Ilmenau, beide Vertreter der Landesklasse Süd und der Tabellen­füh­rer der Kreisoberliga Westthüringen SV Wacker 04 Bad Salzungen.

Das Turnier war spannungsgeladen und die Entscheidungen über den Einzug in die Halbfinal­spiele fielen erst im letzten Durchgang der Vorrunden.

In der Gruppe A gab es am Ende eine solche Konstellation, dass Schweina, Zwickau und Jena jeweils zwei Spiele für sich entschieden und je einmal verloren hatten, sodass bei sechs Punk­ten das Torverhältnis entscheiden musste.  Da hatten Schweina und Zwickau die Nase vorn.

In der Gruppe B setzte sich Dresden durch. Über den zweiten Halbfinalisten entschied das Torverhältnis zwischen Bad Salzungen und Suhl zugunsten der Kurstädter.

Die Ilmenauer Germania-Mannschaft war nur mit sechs Hallenspielern und zwei Torleuten angereist und vergab in den ersten beiden Spielen ihre Möglichkeiten gegen Bad Salzungen (0:2) und Suhl (0:1). Die gegebenen Torgelegenheiten blieben ungenutzt. Damit war der Einzug ins Halbfinale passé. Was die Mannschaft bieten konnte, zeigte sie im letzten Spiel gegen den Dynamo-Nachwuchs, der seine Partien gegen Suhl (4:1) und Bad Salzungen (6:2) hoch für sich entschieden hatte. Marc Fernando brachte die Ilmenauer in Führung. Dresden konnte ausgleichen. Tom Hellmuth sicherte den 2:1-Germania-Sieg. Das veränderte aber nicht die Tabellensituation. Ilmenau wurde Gruppenvierter und entschied die Platzierung um den 7. Platz durch ein 2:0 gegen Gumpelstadt vom Neunmeterpunkt aus für sich.

Den fünften Platz sicherte sich ebenfalls im Neunmeterschießen Suhl gegen Jena mit 5:4.

Die Halbfinalspiele endeten zwischen Schweina und Bad Salzungen 2:1 sowie Zwickau und Dresden 2:0. Dresden hatte im Spiel um Platz drei konditionelle Probleme und verlor gegen Bad Salzungen glatt mit 0:5.

Den Turniersieg sicherte sich Zwickau gegen Schweina. Es bedurfte aber nach dem regulären Endstand von 2:2 der Entscheidung vom Neunmeterpunkt und da waren die Zwickauer Jun­gen mit 5:4 (insgesamt 7:6) erfolgreich. Sie nahmen freudestrahlend den Pokal entgegen.

Germania spielte mit: Kott, Bradsch, Metzmacher, Fernando, Walch, Döring, Hellmuth und Gerhardt.

Statistik

Gruppe A Gruppe B
Jena – Gumpelstadt 1:0 Dresden – Suhl 4:1
Jena – Zwickau 0:2 Dresden -Bad Salzungen 6:2
Gumpelstadt – Zwickau 0:3 Bad Salzungen – Ilmenau 2:0
Jena – Schweina 1:0 Suhl – Ilmenau 1:0
Gumpelstadt – Schweina 1:2 Suhl – Bad Salzungen 1:1
Schweina – Zwickau 3:0 Ilmenau – Dresden 2:1
1. Schweina 5:2 6 1. Dresden 11:5 6
2. Zwickau 5:3 6 2. Bad Salzungen 5:7 4
3. Jena 2:2 6 3. Suhl 3:5 4
4. Gumpelstadt 1:6 0 4. Ilmenau 2:4 3

 

1. Halbfinale              Schweina – Bad Salzungen                  2:1

2. Halbfinale              Dresden – Zwickau                               0:2

7. Platz Ilmenau – Gumpelstadt 2:0 NS
5. Platz Suhl – Jena 5:4 NS
3. Platz Bad Salzungen – Dresden 5:0
Finale Zwickau – Schweina 7:6 2:2 / 5:4 NS

 

29.12.2012  John Schmidt

  • Share/Bookmark
Keine Kommentare
Kategorien: Allgemein, I. Männer

SpVgg Geratal gewann kleines Finale – Germania Ilmenau und SV 09 Arnstadt verpassten Halb-Finale

Der Sparkassen-Cup, der von der Kreissparkasse Hildburghausen ausgeschrieben und vom FSV 06 Eintracht Hildburghausen organisiert wird, fand seine 12. Auflage.

Am diesjährigen Turnier beteiligten sich erneut acht Mannschaften, die sich spannende Spiele liefer­ten, deren Niveau aber zeitweise zu wünschen übrig ließ. Drei Zeitstrafen zeug­ten davon, dass in einigen Spielen recht deftig zu Werke gegangen wurde.  Die Ilm-Kreisver­tretungen waren davon nicht betroffen. Augenscheinlich waren die durchweg guten Tor­wart­leistungen. Die Spiele um Platz 7 und 5 wurden durch Neunme­ter­schießen ermittelt. Aber auch im Halbfinale und im Finale fielen Entscheidungen vom Neunmeterpunkt.

In der Vorrundenstaffel A trafen der vorjährige Cup-Sieger SV 09 Arnstadt, der FSV 06 Ein­tracht Hild­burg­hausen, die SpVgg Geratal und der TSV 1868 Ummerstadt aufeinander. Die Gerataler zeigten sich spielstark und kombinationssicher. Sie gewannen jeweils gegen Um­mer­stadt sowie Arnstadt und trennten sich von Hildburghausen torlos. Damit zogen sie als Gruppenerster in das Halbfinale ein. Arnstadt konnte an die vorjährigen Leistungen nicht anknüpfen. Spielmacher Jens Lippert wurde vermisst. Die Mannschaft verlor zum Auftakt gegen Hildburg­hausen und anschließend gegen Geratal. Der 5:2-Erfolg über Ummerstadt, bei dem Philipp John alle fünf Treffer erzielte, verhalf Arnstadt nicht mehr ins Halbfinale. Dieses sicherten sich die Hildburghäuser durch das torlose Remis gegen Geratal, obwohl sie vordem über­raschend im Kreisderby gegen Ummerstadt eine 0:1-Niederlage hinnehmen mussten.

In der Vorrundenstaffel B spielten der FC 04 Sonneberg, der SV EK Veilsdorf, der SV 08 Stei­nach und der SV Germania Ilmenau um den Einzug unter die letzten Vier. Hier hingen die Trauben höher. Die Sonneberger musste, nach früher Führung in der Schlussminute gegen Veilsdorf noch das 1:1-hinnehmen. Nach zehn Minuten führte Ilmenau gegen Steinach mit 2:1, um dann innerhalb von einer Minute noch zwei Gegentreffer zum 2:3 zu kassieren. Steinach verlor gegen Sonneberg 1:3 und für zwei Minuten Hopf. Zweimal glich Veilsdorf ge­gen Ilmenau aus. Fernando sicherte den Ilmenauer 3:2-Sieg. Gegen Sonneberg musste Germania gewinnen. Obwohl für zwei Minuten in Überzahl gelang nur ein 2:2-Remis. Die Hoffnung lag auf Veilsdorf. Aber die Elektrokeramiker veroren gegen Steinach mit 0:2. Germania blieb nur das Neunmeterschießen um den fünften Platz gegen Arnstadt.

Ilmenauer Trainer-Duo: Horst Brückner und Wieland Kühn

Das erste Halbfinale zwischen Geratal und Sonneberg endete 1:1. Die 0:1-Führung für Sonneberg glich Hofmann aus. Der war es auch, der im folgenden Neunmeterschießen scheiterte. Sonneberg siegte mit 4:3.Das zweite Halbfinale entschied Steinach gegen Hildburghausen mit3:2 für sich. Die Entscheidung fiel erst in der letzten Minute.

Die Platzierungsspiele entschieden Ummerstadt (7.) gegen Veilsdorf (3:2) und Ilmenau (5.) ge­gen Arnstadt (2:1 Döring,Fernando – Philipp Lange) für sich.

Das kleine Finale gewann Geratal gegen Hildburghausen mit 5:3. Die vorgelegten Tore durch Dobrocki und Keiner egalisierte die Eintracht. Dann entschieden Maleße und Heyer die Par­tie.

Höhepunkt des Turniers war ohne Zweifel das Finalspiel. Bis 100 Sekunden vor dem Abpfiff führten die Steinacher mit 4:1. In der verbleibenden Zeit schafften Dorst und Winkler (2) noch den 4:4-Gleichstand. Das Neunmeterschießen gewann Steinach mit 3:1 und damit mit 7:5 das Finalspiel und den Cup.

Als bester Spieler wurde Fabian Dorst, Sonneberg ausgezeichnet. Zum besten Torwart wurde Martin Trefflich, Geratal gekürt. Torschützenkönig wurde mit sechs Treffern Philipp John, Arn­stadt.

Geratal:          Trefflich, Maleße, Hartung, Heyer, Hofmann, Keiner, Dobrocki.

Ilmenau:        

stehend von links: Christoph Gerhardt, Markus Amarell, Daniel Döring, Marc Fernando, Toby Metzmacher, Tom Hellmuth, Maximilian Walch , kniend: Maximilian Kott, Nils Bradsch.

Arnstadt:         Pysall, Eger, Hertel. Philipp Lange, Frank, Patrik Lange, John, Seel, Noel, Schumacher.

 

Statistik                                                                      

Vorrunde A Vorrunde B
Arnstadt – Hildburghausen 2:4 Sonneberg – Veilsdorf 1:1
Geratal – Ummerstadt 3:0 Steinach – Ilmenau 3:2
Geratal – Arnstadt 2:1 Steinach – Sonneberg 1:3
Ummerstadt – Hildburghausen 1:0 Ilmenau – Veilsdorf 3:2
Arnstadt – Ummerstadt 5:2 Sonneberg – Ilmenau 2:2
Hildburghausen – Geratal 0:0 Veilsdorf – Steinach 0:2
Tabelle Tabelle
1. Geratal 5:1 7 1. Steinach 6:5 6
2. Hildburghausen 4:3 4 2. Sonneberg 6:4 5
3. Arnstadt 8:8 3 3. Ilmenau 7:7 4
4. Ummerstadt 2:8 3 4. Veilsdorf 3:6 1

7. Platz:           Ummerstadt – Veilsdorf  3:2

5. Platz            Ilmenau – Arnstadt  2:1

3. Platz:           Geratal – Hildburghausen  5:3

Finale:             Steinach – Sonneberg  7:5

 

16.12.2012  John Schmidt

  • Share/Bookmark
Keine Kommentare
Kategorien: Allgemein, I. Männer

SG Kaltennordheim/Fischbach – SV Germania Ilmenau 2:3 (1:3)

Die Ausgangslage beider Mannschaften war vor dem Spiel recht unterschiedlich. Die Gastge­ber konnten auf vier Siege in Folge verweisen, in denen jeweils vier Tore erzielt wurden.  Germania musste in der Nachspielzeit in Steinbach/Hallenberg noch ein Remis hinnehmen, verlor danach auf eigenem Platz gegen Struth/Helmerhof mit 0:3 und bot beim 0:1 in Borsch eine indiskutable Leistung. Die einheimische Spielgemeinschaft aus der Rhön ging mit gro­ßem Optimismus ins Spiel. Anders verhielt es sich bei den Ilmenauern. Sie mussten verlet­zungsbedingt auf Toby Metzmacher und Philipp Skotnicki verzichten. Nicht zuletzt deshalb änderte Trainer Wieland Kühn seine taktische Konzeption. Er stellte Maximilian Walch in die Angriffspitze, ließ dahinter offensiv Marc Fernando operieren und spielte mit hängenden Außenstürmern, die er durch Ali Mohamad und Toni Rinn besetzte. Tom Helmuth ließ er vor der Abwehrkette im Mittelfeld agieren. Diese Variante bewährte sich von Anfang an. Die Gäs­te begannen offensiv, kamen zu Chancen und Toren. Schwächen zeigten sich erneut in der Verwertung der Torgelegenheiten, sonst wäre Germania nicht noch einmal zum Spielen­de hin in Schwierigkeiten geraten.

Die Gastgeber konnten sich zunächst nur schwer auf diese Spielweise der Ilmenauer , die ihre Angriffe vorwiegend über die Außenpositionen vortrugen, einstellen. Der schwer bespielbare und glatte Boden spielte den Gästen in die Karten. Sie waren mehrfach nur durch Foulspiel zu stoppen. Als nach knapp einer halben Stunde Robert Göde nachtrat, mussten die Einhei­mi­­schen in Unterzahl weiterspielen und gerieten zeitweise von der Rolle. Sie kamen nach dem Ilmenauer Führungstor durch Toni Rinn zwar durch ein Fehlabspiel der Germanen durch Kai Kerschner zum Ausgleich, aber schon im Gegenzug erzielte Walsch die erneute Führung und Markus Finn erhöhte durch Verwandlung eines Freistoßes auf 1:3. Rinn und Fernando hätten bis zur Pause jeweils bei Alleingängen den Sack zubinden können.

Nach Wiederbeginn versuchten die Gastgeber mit allen Mitteln, das Spiel zu drehen. Sie verkürzten durch Emanuel Dressler auf 2:3. Die Ilmenauer verloren ihre spielerische Linie.

Mögliche Konterangriffe endeten in Abseitsstellungen. Ihr Keeper Maximilian Kott bewahrte sie zunächst durch einige sehenswerte Paraden vor dem drohenden Ausgleich. Als er bei einem Abwehrversuch hart attackiert wurde, trat er nach und sah die Rote Karte. Für ihn ging Nils Bradsch zwischen die Pfosten, während Walch ausschied. Was der Ersatzkeeper in der verbleibenden Zeit bot, war Extraklasse. Er hielt den Sieg fest.

Das 0:1 schoss Rinn nach einem Spielzug über links. Er traf nach Zuspiel von Fernando in den linken Torwinkel. Ein Fehlabspiel von Markus Amarell führte zu einem Flankenball auf der linken Seite. Hinter Daniel Döring postiert, nahm Kerschner den Ball auf und schob zum 1:1-Ausgleich ein. Nach Wiederanspiel kam der Ball zu Walch. Der spielte seinen Gegner aus und traf von der Strafraumgrenze halbhoch in die linke Torecke zum 1:2. Finn verwandelte einen 20-Meter-Freistoß zum 1:3 in den rechten Torwinkel. Dem 2:3 ging ein Diagonalpass von links nach rechts voraus. Dressler nahm den Ball auf und traf schräg in die lange Ecke. Ein Eckenverhältnis von 8:1, das am Spielende zu Buche stand änderte am Ilmenauer Sieg nichts mehr.Das Schiedsrichtergespann hatte einen schweren Stand und sah sich von Beginn an Missfal­lens­äu­ßerungen ausgesetzt. Es hielt aber seine Linie bei und verdiente sich Anerken­nung. Neben den beiden Platzverweisen gingen vier weitere Gelbe Karten an die Gastgeber und eine an die Gäste.

Germania-Trainer Wieland Kühn fasste nach dem Abpfiff zusammen: “Meine Mannschaft hat 60 Minuten lang gut gespielt. Sie hatte genügend Möglichkeiten, die Führung auszubauen. Sie blieben ungenutzt. Durch die aufgeheizte Atmosphäre kam Hektik auf und die spielerische Linie ging verloren. Letztlich brachten wir den Sieg über die Zeit. Es war ein Sieg für alle, dank der Glanzvorstellung beider Torhüter.”

SG Kaltnh./Fischb.:     A. Salzmann, P. Salzmann, Fuß, Leutbecher, F. Döll (46. Steinmetz), Wolf, Gödde (26. RK), Kerschner, Dressler, Wilhelm (80. L. Salzmann),  R.Döll.

SV Germania:              Kott (75. RK), Amarell, Döring, Gerhardt, Hellmuth, Finn, Jurisic (66. Werner), , Fernando, Mohamad (90. Schwald), Walch (75. Bradsch), Rinn.

Schieri:                        Daniel Vollmann, Waltershausen

Zuschauer:                  100

Tore:                           0:1 Rinn (13., 1:1 Kerschner (19.), 1:2 Walch (20.), 1:3 Finn (28.), 2:3 Dressler (56.).

John Schmidt

  • Share/Bookmark
Keine Kommentare
Kategorien: Allgemein, I. Männer

SG Borsch/Geismar – SV Germania Ilmenau 1:0 (1:0)

Die Gastgeber entschieden das Spiel verdient für sich, denn die Ilmenauer fanden während dessen Verlaufs keine Mittel, um ihnen erfolgreich zu begegnen. Borsch hatte die klareren und besseren Chancen. Es war Germania-Keeper Maximilian Kott, der seine Mannschaft bis zum Schluss im Spiel hielt und die Hoffnung auf einen Punktgewinn offen hielt. Mehrfach standen die Borscher Angreifer ihm allein gegenüber und er behielt durch reaktionsschnel­les Agieren die Oberhand. Nur als in der Anfangsphase Markus Bittorf allein auf ihn zulief, hatte er keine Abwehrchance und musste hinter sich greifen. Die Gastgeber kamen auch mit den schwierigen Bodenverhältnissen besser zurecht und scheuten den Einsatz nicht. Dagegen wurde durch die Ilmenauer im Mittelfeld der Ball zu lange gehalten. Die Folge waren Ball­verluste, die zu gefährlichen Gegenangriffen führten. Dabei hatte es für die Gäste hoffnungs­voll begonnen. Philipp Skotnicki  und Maximilian Walch standen gleich in den Anfangsminu­ten dem gegnerischen Keeper Kevin Kiel allein gegenüber. Anstatt den Ball auf Walch abzu­legen, schoss Skotnicki neben das Tor. Die Ilmenauer sind auf den zehnten Tallenplatz zu­rückgefallen und sollten sich auf ihre Tugenden besinnen. Der Schiedsrichter und sein 1. Assistent passten sich dem schwachen Niveau der Ilmenauer an.

SG Borsch/Geismar:   Kiel, Henkel, Kirchner, Kimpel, Loos, L. Wiegand, Bittorf, Kraus, Kind, . Wiegand (55. Göb), Sauer (68. Seng).

SV Germania:              Kott, Walch, Metzmacher, Rinn, Amarell, Finn, Hellmuth (34. Moha­mad), Skotnicki, Fernando, Döring, Gerhardt.

Schieri:                        Michael Schemann, Erfurt

Zuschauer:                  40

Tor:                              1:0 Marius Bittorf (16.)

 

John Schmidt

  • Share/Bookmark
Keine Kommentare
Kategorien: Allgemein, I. Männer

SV Germania Ilmenau – SV 08 Thur. Struth/Helmershof  0:3 (0:2)

Das 0:3 ist ein eindeutiges Ergebnis. Geschuldet ist es nicht der Stärke des Gewinners, son­dern der Schwäche des Verlierers. Die Ilmenauer sind in der Lage, gute Leistungen zu erbrin­gen, wie sie es schon bewiesen haben. Dazu ist aber die volle Konzentration der gesamten Mannschaft erforderlich. Mit den Gedanken auf ein für die Spieler erfreu­liches Ereignis im Hinterkopf nach dem Spiel es zu beginnen, birgt mentale Gefahren in sich. Keiner von ihnen wird dem zustimmen. Die Spielweise während der Spieldauer ist der Beweis dafür.

Obwohl feldüberlegen, gegen einen, die zweite Halbzeit nur in der eigenen Hälfte stehenden Gegner, ermöglichten diesem durch katastrophale Abspiele und Abwehrfehler der Gastgeber die Verteidigung des vordem erzielten Vorsprungs und mit einem einzigen Angriff kurz vor dem Spielende das Tor zur endgültigen Entscheidung des Spieles.

Germania hatte genügend Möglichkeiten, den Rückstand auszugleichen. Die Mannschaft ver­gab aber selbst die todsichersten Chancen leichtfertig.

Zunächst begannen die Gäste das Spiel offensiv, mussten sich dann aber mehr der eigenen Abwehr widmen. Sie verlegten sich auf Konterangriffe. Für Germania ergab sich eine Mög­lich­keit durch einen Freistoß von Finn ausgeführt und von Metzmacher aufs Tor geköpft. Struths Torwart Rothamel konnte klären. Völlig überraschend gingen die Gäste in Führung. Ein Ilmenauer Fehlabspiel führte zu einem Gegenstoß über die linke Seite. Innen blieb Thor­warth unbewacht und traf freistehend aus 25 Metern an den rechten Innenpfosten, von wo der Ball zum 0:1 ins Tor sprang. Skotnicki hatte die Gelegenheit zum Ausgleich. Mohamad passte von der rechten Grundlinie auf ihn zurück. Er setzte aber den Ball aus Nahdistanz über die Querlatte. Schon im Gegenzug fiel das 0:2. Ausgangspunkt war ein unnötig verschul­deter Freistoß, der aus der Distanz in den Germania-Strafraum geschlagen wurde. Halbherzig abgewehrt, prallte der Ball zum freistehenden Huhn, der mit einem Heber in die linke Tor­ecke Keeper Kott keine Chance zur Abwehr ließ.

In der zweiten Halbzeit, nun mit Hellmuth für Skotnicki im Angriff, hielt Germania den Geg­ner in seiner Hälfte fest. Die Gäste verloren zunächst nicht die Übersicht. Als Mohamad im Strafraum von Rothamel zu Fall gebracht worden war, blieb der Pfiff des insgesamt gut am­tierenden Schiedsrichters Marko Linß aus. Es ergaben sich Gelegenheiten für Fernando, des­sen zwei Freistöße knapp neben dem Tor lagen und für Walch der aus spitzem Winkel am rechten Pfosten vorbeischoss. Rinn kam frei vor dem Torwart an den Ball und schoss ihn an. Metzmachers Kopfball lag knapp neben dem Tor und kurz vordem Abpfiff ging der gleiche nach Hechtflug an den rechten Pfosten. Ein weiteres Fehlab­spiel, das sich Schlechtweg erlief, führte zum einzigen Gegenangriff der Gäste nach der Pause. Dieser lief allein auf Kott zu und traf in die linke Torecke zum abschließenden 0:3.

Germanias Trainer Wieland Kühn musste sich erst fassen: “Wir wurden dreimal ausgekontert und dem gingen eigene Fehler voraus. Fehlabspiele führten zum ersten und dritten Tor, ein unnötiger Freistoß zum Zweiten. Meine Mannschaft lebte nicht und war nicht bei der Sache. Die vorhandenen hundertprozentigen Chancen wurden nicht genutzt. Es war für uns ein rabenschwarzer Tag.”

Germania:          Kott, Amarell, Döring, Metzmacher, Gerhardt, Fernando, Finn, Rinn, Walch, Skot­nicki (46. Hellmuth), Mohamad.

Thuringia:           Rothamel, Danz, Pfannstiel, Brenn (73. Hoffmann), Schlechtweg, Thorwarth, Eckhardt, Keßler (80. Weisheit), Huhn, Keller, Kratsch (90. Herrmann).

Schieri:                Marko Linß, Neustadt bei Coburg

Zuschauer:         50

Tore:                    0:1 Thorwarth (21.), 0:2 Huhn (39.), 0:3 Schlechtweg (81.).

 

John Schmidt

  • Share/Bookmark
Keine Kommentare
Kategorien: Allgemein, I. Männer

SG Steinbach-Hallenberg/Herges – SV Germania Ilmenau 2:2 (0:1)

Wie schon im letzten Spiel in Steinach verstanden es die Ilmenauer erneut nicht gegen einen dezimierten Gegner den Sieg zu erringen. Bei Dauerregen und einem relativ gut bespielbaren Rasenplatz auf dem Steinbacher Köpfchen zeigten die Gäste eine Stunde lang eine spiele­risch gute Leistung, die ihnen einen Zweitorevorsprung einbrachte. Ein Platzverweis gegen Danny Marr wegen Nachschlagens ausgesprochen, baute eher die Gastgeber auf. Sie erziel­ten durch ungenügendes Deckungsverhalten der Ilmenauer Abwehr nicht nur den Anschluss­treffer, sonder kamen in der Nachspielzeit nach einem unnötigen Foul zu einem Strafstoß, den sie zum Ausgleich verwandelten.

Die Gastgeber hatten sich eingedenk der 0:5-Heimniederlage, die sie gegen Germania im letzten Spieljahr hinnehmen mussten, vorgenommen, durch eine verstärkte Abwehr und folgende Konterangriffe, den Gästen zu begegnen. Diese wiederum verstanden es, das Mit­tel­feld zu besetzen und gut zu kombinieren. Die eigene Verteidigung um Döring stand gut und ließ den Hausherren kaum eine Einschussmöglichkeit. Marc Fernando und Marcus Finn verstanden es, aus der Mittelfeldzone die Angreifer in Position zu bringen. So ergaben sich für Ali Moha­mad, Tom Hellmuth und Philipp Skotnicki erste Torgelegenheiten. Tobi Metz­ma­cher schalte­te sich in den Angriff mit ein und verfehlte knapp das gegnerische Tor. Ein schö­ner Spielzug führte zum 0:1. Er lief über Finn, Skotnicki, Max Walch zu Fernando, der allein vor Torwart Nattermann auftauchte und den Ball in der linken Torecke versenkte.

Die Gastgeber blieben nicht untätig. Vor allem Ronny Ronis und Daniel Luck starteten über die Flügel einige Konterangriffe, die aber vergeben, bzw. zweimal durch Daniel Döring und Maximimilan Kott unterbunden wurden. Als Robert Menz über rechts in den Ilmenauer Strafraum eindrang, wurde er von Metzmacher regelwidrig zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoß schoss Ronis über die Querlatte (38.). Es blieb beim 0:1-Pausenstand.

Danach setzte Germania seine offensive Spielweise fort und schien nach dem Platzverweis von Danny Marr und dem 0:2 auf der Gewinnerseite zu sein. Marr hatte gegen Fernando nachgeschlagen und Mohamad den weiteren Ilmenauer Treffer erzielt. Vorbereiter war Fernando, der über die linke Seite zur Grundlinie vorstieß und den Torwart überflankte. Mohamad stand frei und köpfte den Ball ins Tor.

Der weitere Gegentreffer mobilisierte die Gastgeber. Sie wurden aggressiver. Zweimal wur­den Flügelläufe über die rechte Seite durch die Ilmenauer nicht unterbunden. Wurde der erste Flankenball noch geklärt, führte der zweite durch Philipp Herrmann zum Anschluss­treffer. Er spitzelte einen zu kurz abgewehrten Ball ins lange Toreck.

In den verbleibenden zehn Minuten vermisste man bei den Ilmenauern die bislang gezeigte spielerische Sicherheit. Da nur mit einem Wechselspieler angetreten, waren alle voll gefor­dert und in der Laufbereitschaft wurden Unterschiede sichtbar.

In der Nachspielzeit unterlief den bis dahin überzeugend agierenden Finn vor dem eigenen Strafraum ein vermeidbares Foulspiel. Der durch Norman Loose ausgeführte Freistoß wurde von einem Germania-Spieler mit der Hand aufgehalten und den daraufhin verhängten Elfme­ter verwandelte Loose zum 2:2-Ausgleich sicher in die rechte Torecke.

Germanias Trainer Wieland Kühn war wie die ganze Mannschaft natürlich enttäuscht:

“Ich war mit der Vorstellung meiner Spieler zufrieden. Sie haben gut gespielt. Der Ball lief gut in ihren Reihen. Der Sieg wurde zum Schluss durch ein unkonzentriertes Verhalten einiger vergeben. Das ist enttäuschend und jetzt gehen wir mit hängenden Köpfen vom Platz.”

SG Steinbach:  Nattermann, R. Holland-Moritz (87. Wahl), A. Fischer, Marr (55. RK), Kaiser, Kramer (77. Herrmann), K. Holland-Moritz, Loose, Ronis (65. F. Fischer), Menz,

Luck.

Germania:       Kott, Amarell, Döring, Metzmacher, Gerhardt, Finn, Fernando, Hellmuth, Walch, Skotnicki (90. Bradsch), Mohamad.

Schieri:            Martin Nadstawek, Erfurt

Zuschauer:      47

Tore:               0:1 Fernando (18.), 0:2 Mohamad (69.), 1:2 Herrmann (80.), 2:2 Loose (90. Strafstoß).

 

John Schmidt

 

  • Share/Bookmark
Keine Kommentare
Kategorien: Allgemein, I. Männer

SV 08 Steinach – SV Germania Ilmenau 2:0 (2:0)

Ein Vorkommnis in der Anfangsphase des Spieles sollte dessen Ausgang maßgeblich mitbe­stim­men. Marc Fernando, von Marcus Finn freigespielt worden, setzte auf der linken An­griffs­seite zu einem Sturmlauf an und wurde kurz vor der Strafraumlinie von Alexander Pflügner von den Beinen geholt. Schiedsrichter Steffen Krech zog die Rote Karte und “Rot” sah das ganze Stadion. Ab der zehnten Minute war vorerst an einen normalen Verlauf des Spieles nicht mehr zu denken. Die die Mannschaft begleitenden Personen und der gesamte Steinacher Anhang konnte sich nicht beruhigen. Der Zorn richtete sich gegen das Schieds­rich­terkollektiv. Als auf der Gegenseite Daniel Döring ein eigentliches harmloses Foul unter­lief und Krech auch noch auf “Gelb” entschied, tobte der Steinacher Anhang. Er wollte eben­falls einen Platzverweis. Die Steinacher Spieler, nun in Unterzahl, sahen sich in die Pflicht ge­nommen und entwickelten einen unbändigen Kampfeswillen. Sie spielten auch dezimiert weiter offensiv, kamen einige Male gefährlich vor das Ilmenauer Tor und erzielten zwei Tref­fer. In dieser Phase verhielten sich die Ilmenauer Gäste zu passiv. Das 1:0 wurde nach Mei­nung von Germania-Keeper Maximilian Kott durch Falko Barthelmann klar mit der Hand erzielt. Dem 2:0 durch Christopher Hopf ging eine klare Abseitsstellung voraus, die der schwache Assistent übersah. Eine klare Spielleitung durch das unparteiische Trio war unter dem Eindruck der vorherrschenden Stimmung nur noch schwer zu erkennen. Nach Wieder­beginn zogen sich die Gastgeber zurück und versuchten das Ergebnis über die Zeit zu brin­gen. Die Gäste wurden überlegen, ließen aber letztlich den nötigen Biss vermissen. Es gelang ihnen nicht, das Spiel zu kippen.

Die Gastgeber spielten mit dem Anpfiff nach vorn. Der wurfgewaltige Sebastian Wenke brachte einen Einwurf in den Ilmenauer Strafraum und der Kopfball von Martin Paul strich am Tor vorbei. Den Freistoß von Finn, der dem Platzverweis entsprang, wurde zur Ecke abge­fälscht. Nach der gelben Karte gegen Döring verhinderte Kott mit einer glänzenden Parade einen drohenden Rückstand. Er drehte den von Björn Sesselmann ausgeführten Freistoßball über die Querlatte. Als sich Martin auf der linken Seite gegen zwei Ilmenauer behauptete und nach innen flankte, war Barthelmann zur Stelle und drückte den Ball zum 1:0 ins Tor. Kurz vor der Pause nahm Hopf in Abseitsposition den Ball auf und überwand im Alleingang Kott zum 2:0.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit kam Markus Amarell für Tim Appenroth ins Spiel und Fernan­do wechselte in den Angriff. Obwohl sich die Ilmenauer redlich bemühten, verstanden sie es nicht, den nötigen Druck auf das Steinacher Abwehrbollwerk aufzubauen und die erforder­li­chen Torgelegenheiten zu schaffen. Eine große Chance zum Anschlusstreffer vergab Maximi­lian Walch, der von links kommend, Steinachs Keeper Florian Möller nicht überwinden konn­te. Innen stand Fernando frei. Die Steinacher brachten den Vorsprung unter dem Jubel ihrer Anhänger über die Zeit.

Germania-Trainer Wieland Kühn: Nach dem Platzverweis kämpften die Gastgeber mit Herz­blut, waren bissig, zeigten eine hervorragende Einstellung und entwickelten bis zur Pause eine außerordentliche Angriffswucht und Aggressivität. Das gelang uns auch in der zweiten Halbzeit nicht, denn wir brachten unter dem Eindruck der aufgeladenen Atmosphäre im Sta­dion­rund trotz spielerischer Überlegenheit keine Ruhe in unser Spiel.

Steinachs Trainer Christian Häusler: Die Rote Karte gegen Pflügner war nicht gerechtfertigt. Daraus resultierte die aufgeheizte Stimmung unter uns und den Zuschauern. Auch unter der Sicht des nächsten Spieles in Geraberg, dessen Ausgang für den Erhalt der vorderen Tabel­lenposition entscheidend sein wird, fehlt er uns. Ich freue mich über die in Unterzahl gezeig­te Leistung meiner Mannschaft.

SV 08:              Möller, Pflügner (10. Platzverweis), Wenke, Telser, Sommer (87. Walther), Lorenz, Sesselmann, Barthelmann (67. Petermann), Paul (83. Ross), Hopf,

Wachsmuth.

Germania:       Kott, Rinn, Döring, Metzmacher, Gerhardt,  Appenroth (46. Amarell), Fernando, Finn,  Mohamad, Walch, Skotnicki (80. Schwald).

Schieri:            Steffen Krech, Schmalkalden, OT Wernshausen

Zuschauer:      210

Tore:                 1:0 Barthelmann (33.), 2:0 Hopf (42.)

 

John Schmidt

 

  • Share/Bookmark
Keine Kommentare
Kategorien: Allgemein, I. Männer

Hainaer SV – SV Germania Ilmenau 1:2 (0:0)

Diese Binsenweisheit wollte nach dem Spiel Germania-Trainer Wieland Kühn nicht zur Kennt­nis neh­men. Er haderte mit der dargebotenen Leistung seiner Mannschaft. Diese hatte zwar 75 Prozent Spielanteile, war aber kaum einmal in der Lage, daraus Kapital zu schlagen und ihre Überlegenheit in Tore umzumünzen. “Einige meiner Spieler haben den Tabellenletzten unterschätzt und waren der Meinung, ihren Gegner im Schongang bezwingen zu können,” so der Trainer.

Die Gastgeber hatten sich voll defensiv auf die Ilmenauer eingestellt, versammelten sich im und vor dem eigenen Strafraum und verengten so die Räume. Damit wusste die Gastmann­schaft lange Zeit nichts anzustellen, erlaubte sich viele Fehlabspiele und verzettelte sich im Mittelfeld. Ein Spiel über die Außenpositionen kam kaum einmal zustande, und wenn, fehlte der Zug nach vorn. So dauerte es bis zur 20. Minute, ehe es zu einer echten Torchance kam. Dabei leistete der Hainaer Torwart, der den von Toni Rinn geschossenen Ball noch prallen ließ, Vorschub. Diese Spielweise kam den Haus­herren entgegen, die ihrerseits konterten und die nicht immer sattelfeste Germania-Abwehr überlie­fen. So musste sowohl in der ersten Halbzeit als auch kurz vor dem Spielende Ilmenaus Torwart  Maxi­milian Kott Hals und Kragen riskieren, um Gegentreffer zu verhindern. Zunächst rettete er gegen den allein vor ihm auftauchenden Christian Fritsch mit dem Fuß, dann warf er sich in den Schuss von Tobias Hummel. Beide stießen zusammen, gingen zu Boden und die Hainaer forderten einen Straf­stoß. Doch der Referee ließ weiterspielen.

Bis zur Halbzeitpause blieben die Torgelegenheiten Mangelware. Rinn setzte aus Nahdistanz den Ball übers Hainaer Tor. Nach Eckball köpfte Toby Metzmacher knapp über die Querlatte. Als Marc Fernan­do vor dem eigenen Strafraum über den Ball stieg, kam Daniel Mai in dessen Besitz, schoss aber am Germania-Tor vorbei.

Nach Wiederbeginn bemühten sich die Gäste verstärkt um den Führungstreffer und hielten die Hai­naer in ihrer Hälfte fest. Ein von Fernando ausgeführte Freistoß wurde zu Maximilian Walch abge­fälscht. Der verfehlte das Tor. Marcus Finns Freistoß wurde zur Ecke abgelenkt. Eine doppelte Aus­wechs­lung bei Germania brachte größeren Schwung in das Angriffsspiel. Rinns scharfe flache Eingabe setzte Fernando zum 0:1 ins Tor. Postwendend kamen die Gast­geber zum Ausgleich. Fast von der Mit­tellinie wurde ein Freistoß in den Ilmenauer Strafraum geschlagen. Tobias Hummel stieg am höchs­ten und köpfte den Ball in den linken Torwinkel zum 1:1-Gleichstand. In der verbliebenen Zeit riskierten die Gäste noch einmal alles. Rinn drang in der Nachspielzeit in den Hainaer Strafraum ein und wurde von den Beinen geholt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Fernando sicher zum 1:2.

Während die Gastgeber wegen des kurz vordem nicht gegebenen vermeintlichen Elfmeters mit dem Schiedsrichter haderten und sich die Ilmenauer über den in letzter Minute errun­ge­nen Sieg freuten, ging Wieland Kühn kritisch mit der Leistung seiner Schützlinge um. “Sie können es besser, als das heute Gezeigte. Erfreuliches Fazit sind die drei gewonnenen Punk­te.”

Hainaer SV:        Förtsch, Scheller, Fritsch, S. Mai, Hoffmann (74. Winter), Schmidt, D. Mai, An­sorg, Gundelwein, Hummel, A. Mai.

Germania:          Kott, Traue, Döring, Metzmacher, Gerhardt, Finn, Fernando, Rinn, Hellmuth (59.­ Mo­hamad), Skotnicki (87. Appenroth), Walch (59. Amarell).

Schieri:               Philipp Thomä, Dillstädt

Zuschauer:        95

Tore:                  0:1 Fernando (76.), 1:1 Hummel (78.), 1:2 Fernando (90. Foulstrafstoß).

 

John Schmidt

  • Share/Bookmark
Keine Kommentare
Kategorien: Allgemein, I. Männer