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Landesklasse

Tabelle

Pos   Mannschaft Sp Pkt
1 1.FC Sonneberg 2004 27 55
2 SpVgg. Geratal 27 54
3 SG Kaltennordh./Fischb. 26 53
4 1. Suhler SV 06 27 53
5 SV 08 Thuringia Struth-Helmershof 27 46
6 SV 08 Steinach 27 46
7 FSV 06 Eintracht Hildburghausen 27 45
8 SV Germania Ilmenau 27 40
9 SG Steinb-Hallenb./Herges-Hallenb. 27 40
10 SV Stahl Unterwellenborn 27 38
11 SV EK Veilsdorf 26 32
12 TSV Germania Sonneberg-West 27 27
13 FC Lokomotive Saalfeld 27 24
14 SV Neuhaus-Schierschnitz 27 23
15 SV Falke Sachsenbrunn 27 16
16 FSV Ulstertal Geisa 27 3
0

News: I. Männer

Berichte und Neuigkeiten zur 1. Herrenmannschaft des SV Germania

SV Germania Ilmenau – SV Neuhaus/Schierschnitz 3:1 (0.0)

Die Gastgeber wollten nach drei hintereinander erlittenen Niederlagen wieder einen Sieg gegen die vom Abstieg bedrohten Schierschnitzer einfahren. Sie hatten bereits im Hinspiel auf dem Sportplatz Biene Mühe, den defensiv operierenden Hausherren ein 1:1-Remis abzu­ringen. Bedingt durch den Ausfall einer Reihe verletzter  bzw. gesperrter Spieler wie Döring, Rinn, Pilz, Amarell war der  die­sesmal coachender Wolfgang Schelhorn gezwungen,  die Mannschaft auf einigen Positionen umzubesetzen. Das machte sich in der Anfangsphase be­merkbar, denn Germania kam nur schwer ins Spiel. Dazu machte sich bei Finn eine Abduk­to­renverletzung bemerkbar, die ihn in der Halbzeit zum Ausscheiden zwang.

Überraschenderweise suchten von Anbeginn die Gäste das Spiel offen zu gestalten und hat­ten auch die erste gute Gelegenheit, in Führung zu gehen. Gelbricht tauchte frei vor Kott auf, der reaktionsschnell mit dem Fuß den Ball zur Ecke abwehrte. Den nachfolgenden Eckball köpfte Andreas Löffler knapp neben das Tor.

Germania fand danach besser ins Spiel, erzeugte aber wenig Angriffswirkung. Der Gegner wurde mehr in die Abwehr gezwungen und konnte sich nur mittels einiger Freistöße behaup­ten. Die wurden zumeist von Finn ausgeführt und waren kaum wirkungsvoll. Bei Schüssen von Fernando und Jüngling zeichnete sich Gäste-Torwart Reinhard Meusel aus.

Nach der Halbzeitpause und mit der Hereinnahme von Walch in den Angriff wurden die Ilme­nauer Aktionen zwingender. Die Gäste zogen sich verstärkt zurück und waren nur noch auf Torsicherung bedacht. Sie konterten vereinzelt. Die Chancen häuften sich für die Gastgeber. Nach einem schönen Angriffszug traf Traue nur den rechten Pfosten.

Eine Unaufmerksamkeit in der Germania-Abwehr ermöglichte den Gästen einen Gegen­an­griff. Schmidt tauchte allein vor Kott auf, der den Ball reaktionsschnell mit dem Fuß abwehr­te. Dann fasste sich Metzmacher ein Herz, schoss aus der Distanz von rechts und der links lau­fen­de Jüngling drückte den Ball zum 1:0 in die kurze Torecke.

Germania blieb weiter im Vorwärtsgang und dabei verlor Metzmacher den Ball, der diagonal auf Gelbricht gespielt wurde. Der lief von rechts frei auf Kott zu und erzielte mit einem Schuss in die lange Torecke den 1:1-Ausgleich.

Noch waren fünf Minuten zu spielen und die Gastgeber verstärkten noch einmal den Druck auf das Gästetor. Schlott tauchte im gegnerischen Strafraum mit auf, behielt frei vor Meusel die Übersicht und schob den Ball überlegt flach in die linke Torecke zum 2:1.

Die Gäste konnten nicht mehr dagegen halten. Fernando wurde von ihren Keeper von den Beinen geholt und verwandelte den fälligen Strafstoß selbst sicher zum 3:1.

Der Schiedsrichter überzeugte durch eine tadelsfreie Spielleitung.

Schelhorn äußerte sich nach dem Spiel wie folgt. “Wir wollten unbedingt gewinnen, taten uns zunächst sehr schwer und kamen kaum ins Spiel. Mit den Kräfteabbau der Gäste wurden wir in der zweiten Halbzeit überlegen, reagierten auch sofort nach dem Gegentor und ge­wan­nen verdient. Philipp Traue spielte im Mittelfeld eine gute Rolle.”

Germania: Kott, Metzmacher, Dobrocki, Gerhardt, Schlott, Traue, Jüngling, Finn (46. Walch), Werner (82. Hellmuth), Fernando, Jurisic.

SV Neuhaus: R. Meusel, K. Meusel , A. Löffler, (90. GR), Gelhaar, Gläser, Gelbricht, Ehnes, T. Löffler, S. Schmidt (79. L. Schmidt), Stellmacher, Winterstein.

Schieri: Daniel Vollmann, Waltershausen

Zuschauer:      75

Tore: 1:0 Jüngling (76.), 1:1 Gelbrich (85.), 2:1 Schlott (87.), 3:1 Fernando (90. 11m).

19.5.2012  John Schmidt

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Kategorien: Allgemein, I. Männer

SG Kaltennordheim/Fischbach – SV Germania Ilmenau 3:2 (2:1)

egenüber der Vorwoche in Saalfeld zeigte Germania von Beginn an ein anderes Auftreten. Die Mannschaft übernahm sofort die Initiative, kam zu guten Gelegenheiten, die aber erneut ausgelassen wurden. Die Gastgeber kamen nach einer Viertelstunde zum ersten Angriff und zur Führung. Halbherzig war er unterbunden worden. Die Ilmenauer Antwort folgte. Mit einem schnellen Angriff über rechts mit anschließender Spielverlagerung wurde der Aus­gleich erzielt. Die Platzmannschaft ging durch einen Freistoß erneut in Front. Er wurde ver­wandelt, als Kott noch die Mauer stellte. Der Unparteiische hatte das Spiel nicht freigege­ben, ließ aber den Treffer gelten. Unmittelbar nach Wiederbeginn gelang Werner nach schöner Vorarbeit von Fernando das 2:2. Ein erneuter Freistoß mit anschließendem Kopfball sorgten in der Schlussphase für den einheimischen Sieg.

Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe mit spieltechnischen Vorteilen für Ger­mania. Die aber reichten nicht aus, um das Spiel letztlich für sich entscheiden zu können. In einigen Situationen wirkten die Ilmenauer geistig zu unbeweglich und ermöglichten dem Gegner Vorteile, die sie für sich nutzten. Es ist müßig, eine Schuld für die Nieder­lage bei dem über­forderten Schiedsrichter zu suchen. Seine Entscheidungen ermöglichten zwar die zu den Gegentreffern führenden Gelegenheiten. Es gab jedoch genügend andere Situationen, die bei größerer Konzentration und Cleverness erfolgreicher abgeschlossen werden konnten.  Ein Ausdruck ist auch das Eckenverhältnis von 10:4 für Germania, aus dem kein Kapital ge­schlagen werden konnte.

Schon nach vier Minuten stand Fernando frei vor Keeper A. Salzmann und schoss, sicher über­rascht, den Ball über die Querlatte. Der von Jüngling getretene 29Meterfreistoß ging knapp über das SG-Tor.

Nach 15 Minuten Offensive der Gäste konterten die Einheimischen über die linke Seite. Der Ball wurde nach innen gebracht und von Steinmetz unter Bedrängnis aus Nahdistanz in die rechte Torecke gestoßen.

Germania ließ sich nicht von seiner Linie abbringen. Fernando lief über rechts in den geg­nerischen Strafraum und legte den Ball nach innen. Jüngling gewann den Zweikampf und köpfte zum 1:1 ins Tor.

Ilmenauer Proteste folgten dem 2:1. Als Kott noch dabei war, seine Abwehr zu formieren, führte Kerschner den Freistoß aus. Der Ilmenauer Torwart brachte zwar noch eine Hand an den Ball, musste ihn aber passieren lassen. Seine Mitspieler erwarteten den Anpfiff des Referees. Der war ausgeblieben.

Die zweite Halbzeit begann mit einer schönen Kombination, die von Jüngling zu Fernando lief und dessen Eingabe Werner direkt zum 2:2 verwandelte.

In der folgenden kampfbetonten Auseinandersetzung, die im Rahmen blieb, aber durch den Unparteiischen mehrfach  durch nicht nachvollziehbaren Entscheidungen zur Aufregung auf beiden Seiten führten, hatten die Gastgeber letztlich das Glück gepachtet.

Ein weiterer Freistoß von rechts vor das Ilmenauer Tor geschlagen, erreichte den freistehen­den Döll und der köpfte den Ball in die linke Torecke zum 3:2. Anschließend stürmten die Gäste einschließlich Torwart Kott. Der mögliche Ausgleich blieb ihnen versagt.

SG-Trainer Reinhardt Stopfel schlussfolgerte: “Es war ein umkämpftes Spiel mit spielerischen Vorteilen für die ebenbürtigen Ilmenauer. Wir haben uns den Sieg durch unseren Einsatz verdient.”

Germania-Trainer Wieland Kühn zog folgendes Fazit: “Meine Mannschaft hat diese Nieder­lage nicht verdient. Sie zeigte ein anderes Auftreten gegenüber der Vorwoche. Ich kann aber nicht daran vorbeigehen, dass einige meiner Spieler motorisch und auch geistig zu unbeweg­lich wirkten und so dem Gegner in die Karten spielten. So vergaben wir Torgelegenheiten und ermöglichten ihm Möglichkeiten zu Gegentreffern. Wir waren zu blauäugig.”

SG K/F: A. Salzmann, P. Salzmann, Fuß, F. Döll, Wolf, Markert, Steinmetz (90. Tenkot­te), Kerschner, Dreßler, Wilhelm, R. Döll.

Germania: Kott, Rinn, Dobrocki, Metzmacher, Gerhardt, Schlott, Finn, Jüngling, Werner (68. Hellmuth), Walch (65. Jurisic), Fernando

Schieri: Christopher Wittler, Suhl

Zuschauer: 100

Tore: 1:0 Steinmetz (14.), 1:1 Jüngling (20.). 2:1 Kerschner (30.), 2:2 Werner (47.), 3:2 Florian Döll (82.).

16.5.2012  John Schmidt

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Kategorien: Allgemein, I. Männer

FC Lokomotive Saalfeld – SV Germania Ilmenau 2:1 (2:0)

Die Ilmenauer hatten bedingt durch Verletzungen und die Tatsache, dass neben der Landes­klassenmannschaft auch die Zweite und die A-Junioren gleichzeitig spielten, personelle Prob­leme. So trat die erste Mannschaft nur mit einem Wechselspieler in Saalfeld an, während die A-Junioren sogar nur mit zehn Aktiven in Leinefelde angereist waren.

Das aber kann auf keinen Fall als Ursache für die schwache Leistung Germanias in der ersten Halbzeit auf dem Saalfelder Lok-Platz gegen die abstiegsbedrohte Heimmannschaft angese­hen werden. Diese wusste um die Bedeutung des Spieles, kämpfte um jeden Ball und ver­stand es auch, durch Spielverlagerungen diesen in den eigenen Reihen zu halten.

Die Gäste dagegen kamen überhaupt nicht ins Spiel, gingen halbherzig in die Zweikämpfe und erlaubten sich viele Ballverluste, die letztlich auch zu zwei Gegentoren führten.

Das änderte sich nach Wiederbeginn. Germania kam zum frühen Anschlusstor und erspielte sich Chancen gegen einen Gegner, der ab der 66. Minute in Unterzahl wegen einer Ampel­karte operieren musste. Die vorhandenen Gelegenheiten blieben trotz ständiger Überlegen­heit ungenutzt. Unter anderem stand der Pfosten dem Ausgleich im Wege.

Die Gastgeber begannen mit Windunterstützung und kamen zur ersten Gelegenheit. Germa­nia-Keeper Kott kam im Herauslaufen nicht an den Ball und Graber köpfte die Kugel neben das leere Tor. Der Lok-Stürmer machte weiter auf sich aufmerksam. Die Gäste gingen an der linken Grundlinie halbherzig zum Gegner. Dessen Flankenball schoss Graber rechts freiste­hend in den linken Torwinkel zum 1:0.

Germania war in der Vorwärtsbewegung. Das Abspiel landete beim Gegner. Der folgende Kon­ter wurde durch Foul unterbunden. Graber setzte den Freistoßball aus 25 Metern in das linke Tordreieck zum 2:0.

Die Gäste blieben weiter blass. Chancen waren Mangelware.

Das Anspiel zur zweiten Halbzeit sah eine andere Germania-Mannschaft auf dem Platz.

Jüngling lief über die rechte Seite dem Lok-Torwart entgegen und traf zum 1:2 in die lange Torecke.  Metzmacher passte von rechts auf Jüngling zurück. Dessen Ball strich knapp am linken Pfosten vorbei. Deike foulte kurz hintereinander zweimal und sah Gelb-Rot.

Die Gastgeber igelten sich ein und kamen kaum noch einmal über die Mittellinie.

Traues von links geschossener Ball prallte vom linken Pfosten ins Feld zurück.  Fernando setzte einen Freistoß knapp neben das Tor. Als dann noch Jüngling um wenige Zentimeter das Tor verfehlte, konnten die Gastgeber über den glücklichen Punktgewinn jubeln.

Der Unparteiische überzeugte durch eine klare Spielleitung.

Germania-Trainer Wielnd Kühn machte aus seiner Unzufriedenheit keinen Hehl: “Unser Spiel war nicht landesklassentauglich. Wir haben die erste Halbzeit verschenkt. Nach Wiederbe­ginn kamen wir besser ins Spiel, taten uns aber gegen einen dezimierten Gegner schwer. Meine Spieler waren gedanklich nicht dabei und ermöglichten durch einfache Fehler die Gegentore. Ein Unentschieden wäre das Maximum gewesen.”

FC Lok: Lieske, Sablowski (90. Smirat), Dörfler, Weiße (83. Erdmann), Warschitschka, Müller, Gessner, Graber (87. Rudolph), Neumann, Deiker (66. GR), Heilmann.

Germania: Kott, Rinn, Metzmacher (78. Werner), Dobrocki, Gerhardt, Schlott, Traue, Finn, Jüngling, Walch, Fernando.

Schieri: Sebastian Postel, Erfurt

Zuschauer: 162

Tore: 1:0/2:0 Graber (14./25.), 2:1 Jüngling (50.)

12.5.2012  John Schmidt

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Kategorien: Allgemein, I. Männer

Frühestes Tor der Saison stärkte taktisches Konzept der Gäste

SV Germania Ilmenau – SpVgg Geratal 0:2 (0:1)

Unterschiedlicher konnte zu Beginn des Kreisderbys im Hammergrund die Stimmungslage unter den Aktiven und Anhänger beider Mannschaften nicht sein. Beide hatten in der Vor­wo­che in Steinbach/Hallenberg anzutreten und waren mit unterschiedlichen Ergebnissen zurückgekehrt. Die Gastgeber waren mit 5:0 erfolgreich gewesen, die Gäste mit 0:1 unter­legen. Die Erwartungshaltung der Ilmenauer war groß, die anderen hofften.

Das Gegentor, das die Heimmannschaft nach 44 Sekunden hinnehmen musste, sollte bereits die Weichen für den weiteren Verlauf des Spieles gestellt haben. Es bestimmte das taktische Verhalten und letztlich den Erfolg der Spielvereinigung.

Geratal zog sich zurück, massierte die Abwehr und suchte mit schnellen Gegenangriffen das Spiel für sich zu entscheiden. Es gelang den Gästen in jeder Hinsicht, auf Augenhöhe mit den Gastgebern zu spielen und in keiner Weise die Kontrolle über das Spiel zu verlieren.

Germania wiederum kämpfte verbissen um den Anschluss. Da die Gäste mittels hoher Lauf­ar­beit die Räume verengten, wurden die Ilmenauer dazu gezwungen, die Bälle zu lange zu hal­ten. Damit konnten deren Angriffe oftmals unterbunden und im schnellen Um­kehrspiel  Gefahrenmomente vor dem Germaniator geschaffen werden. So entschied letzt­lich ein zweiter Treffer in der Schlussphase das Spiel verdient für die Gastmann­schaft.

Mit dem Anpfiff wurde Yasin Ben Achour steil in die Gasse geschickt und lief allein auf Kott zu. Der bekam noch die Hand an den Ball, doch Heyer hatte keine Mühe die Kugel von der Strafraumgrenze im leeren Tor zum 0:1 unterzubringen.

Die Gastgeber brauchten lange, sich von dem Schock zu erholen. Sie besetzten das Mittel­feld, erzielten aber in Richtung des gegnerischen Tores keine Wirkung und mussten vor den schnellen Kontern der Gäste auf der Hut sein. So verfehlte Huck nach Eckball nur knapp das Ilmenauer Tor.

Erst zum Ende der ersten Halbzeit hin hatte Germania die Möglichkeit zum Ausgleich. Ein scharfe Eingabe von Fernando fand innen keinen Abnehmer. Im Gegenzug kam Keiner vor Kott zum Schuss, der reagierte glänzend und wehrte den Ball ab.

Nach Wiederbeginn ergab sich für Keiner die nächste Gelegenheit. Er reagierte im Gedränge

vor dem Germaniator am schnellsten, schoss aber den Ball ins Aus.

Nachdem Walch von der linken Grundlinie aus Fernando in gute Position gebracht hatte, wur­de dessen Schuss von einem Gegenspieler zu Ecke abgefälscht.

Die Entscheidung fiel zwanzig Minuten vor Spielende. Nach Einwurf erreichte ein Diagonal­pass den links durchstartenden Hofmann, gegen dessen Flachschuss in die lange Ecke der Ilmenauer Keeper keine Abwehrmöglichkeit hatte. Germania gab nicht auf, öffnete die eigene Deckung und hätte höher verlieren können. Während die eigenen verstärkten An­griffs­bemühungen scheiterten, standen kurz hintereinander Brandl und Keiner frei vor Kott, der nicht zu überwinden war. In den verbleibenden Minuten geriet der Gästesieg nicht mehr in Gefahr.

Gästetrainer Walter Jänicke freute sich über den Erfolg: “Meine Mannschaft hat gut gespielt und war taktisch hervorragend eingestellt. Sie hat verdient gewonnen.”

Wieland Kühn lobte zunächst die Bereitschaft von Amarell und Traue, die trotz ärztlichen Anratens, nicht zu spielen, sich in den Dienst der Mannschaft gestellt hatten: ” Die taktische Grundhaltung unseres Gegners überforderte das Spielvermögen einiger meine Spieler. Sie hielten die Bälle zu lange und verloren sie. Das Zuspiel war mangelhaft. Die Körpersprache ließ zu wünschen übrig. Die entstandenen Fehler luden zu Konterangriffen ein. Insgesamt war die Einsatzbereitschaft aller Spieler gegeben. Die Gäste verdienten sich nicht zuletzt wegen ihrer guten taktischen Einstellung den Sieg.”

Germania: Kott, Rinn, Dobrocki, Gerhardt, Metzmacher, Finn, Traue, Jüngling, Fernando, Amarell (75. Hellmuth), Walch (75. Werner)

SpVgg: Lipsius, A. Ben Achour (80. Seeber), Huck, Y. Ben Achour (65. Brandl), Bärwin­kel, Wollenschläger, Keiner, Hofmann (87. Mielke), Franz, Heyer, Kruse.

Schieri: Björn Schowtka, Jena

Zuschauer: 130

Tore: 0:1 Heyer (1.), 0:2 Hofmann (72.).

5.5.2012  John Schmidt

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Kategorien: Allgemein, I. Männer

SG Steinbach/Herges-Hallenberg – SV Germania Ilmenau 0:5 (0:1)

Germania musste nach Meinung von Trainer Wieland Kühn den schweren Gang auf das Steinbacher Köpfchen antreten, denn die dort beheimatete SG hatte die letzten vier Spiel mit einem Torverhältnis von 17:2 für sich entschieden. Er selbst hatte personelle Probleme. Die bulgarischen Sportfreunde waren auf eigenen Wunsch wieder in ihre Heimat zurückge­kehrt. Metzmacher und Döring fehlten wegen dienstlicher Verpflichtungen. Dazu kamen die Langzeitverletzten Pilz und Kirsten. Er baute auf die Jugend. Mit Amarell, Walsch und A-Junior Hellmuth hatte er drei Angreifer zur Verfügung. Deshalb baute er seine Mannschaft um und trat mit einem variablen 4-3-3 auf dem Sport­platz Köpfchen an. Die Doppelachse im Rückraum besetzte er mit Dobrocki und Schlott und im Mittelfeld mit Jüngling und Finn. In die Angriffsmitte stellte er Fernando, begleitet außen von Amarell und Walch .

Diese Formation schlug voll ein. Sie übernahm von Beginn an die Regie, spielte den offen­si­ven Part und ließ die Heimmannschaft kaum einmal vor das Germania-Tor kommen.

Bei den Gästen gab es spielerisch keinen Ausfall. Lediglich die Chancenverwertung ließ in der ersten Halbzeit zu wünschen übrig. Nach der frühen Führung vergaben Walch und Amarell einige gute Gelegenheiten. Das war ihrem Drang, es besonders gut machen zu wollen, ge­schuldet und verbesserte sich nach Wiederbeginn. Gelungene Kombinationen führten zu Toren. Die Gastgeber gingen leer aus, weil sich auch Germania-Keeper Kott in guter Ver­fassung zeigte und dreimal bei Konterangriffen der Gastgeber glänzend reagierte.

Schon in der Anfangsphase ergaben sich eine Reihe von Torgelegenheiten für die Gäste. Walch war freigespielt worden, verzögerte aber den Abschluss. Dobrocki hämmerte einen Freistoß in die Mauer. Den Nachschuss setzte Gerhardt neben das Tor. Neuzugang Traue schlug eine scharfe Eingabe vors Tor. Fernandos Schuss wurde zur Ecke abgefälscht.

Nach Einwurf vor das Gastgebertor brachten die Einheimischen den Ball nicht weg und Schlott traf von zehn Metern zum 0:1 in die linke Torecke.

Mehrfach nutzte Fernando seine Schnelligkeit und bediente seine Außenstürmer. Denen gelang der Abschluss nicht. Fernando selbst umspielte den gegnerischen Torwart, verfehlte aber aus spitzem Winkel das Tor.

Die Hausherren hatten nur eine Torchance. Endter nahm einen Eckball direkt. Der ging aber ins Aus. Dobrocki und seine Nebenleute ließen nicht mehr zu.

In der zweiten Halbzeit dominierten die Gäste weiter. Nach weiteren Gelegenheiten traf Fer­nan­do über den zu weit vor seinem Tor postierten Nattermann zum 0:2 unter die Querlatte.

Er erhöhte wenig später auf 0:3. Dem ging eine sehenswerte Kombination, die von Jüngling über Finn zum ihm lief, voraus. Er hatte nur noch das leer Tor vor sich. Nach Steilpass von Rinn lief Jüngling über rechts in den Strafraum und traf aus spitzem Winkle zum 0:4 in die lange Torecke. Den Abschluss bildete ein weiterer Spielzug zwischen Schlott, Fernando und Walch. Letzterer schoss von links den Ball in die kurze Ecke zum 0:5.

Für die Gastgeber ergaben sich im Konter zwei Möglichkeiten. Fischer und Luck liefen jeweils allein auf Kott zu. Der aber reagierte glänzend und wehrte die Bälle ab.

Die Leitung des Spiels hatte ein junges Kollektiv mit Martin Nadstawek aus Erfurt an der Spit­ze inne. Es machte seine Sache ausgezeichnet.

Wieland Kühn freute sich am Ende über das Auftreten seiner Mannschaft und seiner gelun­ge­nen Taktik: “Meine Jungen zeigten sich körperlich fit, zeigten eine hohe Laufbereitschaft und überzeugten spielerisch. Sie orientierten sich offensiv nach vorn, bügelten eigene Fehler und ausgelassene Chancen wieder aus und spielten die Tore gut heraus.”

Gastgeber-Trainer Siegmar Schuckai meinte resigniert: ” Germania war präsenter und ließ uns keine Chance.”

SG Stbch/Herges: Nattermann, Fischer, Marr, Endter (64. Fischer), Kaiser (76. Holland-  Nell), Fleischhauer, Schindler, Ronis (24. R. Holland-Moritz), K. Holland- Moritz, Menz, Luck.

SV Germania: Kott, Rinn, Schlott, Dobrocki, Gerhardt, Traue, Finn, Jüngling, Amarell (65. Hellmuth), Fernando, Walch.

Schieri: Martin Nadstawek, Erfurt

Zuschauer: 100

Tore: 0:1 Schlott (14.), 0:2/0:3 Fernando (65./69.), 0:4 Jüngling (75.), 0:5 Walch (85.).

28.4.2012  John Schmidt

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Kategorien: Allgemein, I. Männer

SV Germania Ilmenau – SV Stahl Unterwellenborn 1:1 (0:0)

Die Ilmenauer Zuschauer verließen etwas enttäuscht das Hammergrundstadion. Ihre Mann­schaft war zwar einsatzmäßig um den Erfolg bemüht, spielerisch war aber vieles offenge­blieben. Diese sah sich außerstande, dem kompakt stehenden Gegner mit technischen Mit­teln zu begegnen. Ballverluste, Abspiel- und Stellungsfehler ermöglichten den Gästen im Spiel zubleiben, Tore zu verhindern und selbst im Konter zu Gelegenheiten zu kommen. So blieben bei Ilmenau Chancen ungenutzt, während Unterwellenborn nach dem Führungstor der Gast­geber durch deren Nachlässigkeit schnell zum Ausgleich kam.

Die Gastgeber waren von Beginn an um ein offensives Spiel bemüht, konnten aber zunächst keine Wirkung erzielen. Sie hielten die Bälle im Mittelfeld zu lange und der Gegner konnte sich ergebende Lücken zustellen. Erst zwei Distanzschüsse von Jüngling und Fanev hatten einen gefährlichen Zuschnitt. Die Bälle gingen aber am Tor vorbei. Danach zeigte sich der Gast, kam zu drei Eckbällen und zur ersten Gelegenheit. Ein von links hereingeschlagener Eckball passierte den Germania-Strafraum und Heubach verpasste freistehend die Kugel nur knapp. Die Ilmenauer Chancen waren zu zählen. Nach Sololauf und Flanke von Fernando über links vergab Milyanov die Möglichkeit. Ein von Dobrocki aus der Distanz ausgeführter Freistoß wurde abgefälscht und ging an den linken Pfosten. Schließlich wehrte  Gäste-Keeper Lanz mit einer tollen Reaktion einen Freistoß von Fernando auf der Torlinie ab.

Gleich nach Wiederbeginn lief Fernando auf der rechten Seite durch. Seine Eingabe erreichte Jüngling, der von der Strafraumgrenze den Ball zum 1:0 in die rechte Torecke setzte.

Als die Unterwellenborner einen Konter über links zur Grundlinie führten, wurde der nicht ener­gisch unterbunden. Der Ball gelangte zu dem rechts freistehenden Ehle, der keine Mühe hatte, diesen aus Nahdistanz im Ilmenauer Tor zum 1:1 unterzubringen.

Die folgenden Aktionen der Gastgeber zeigten zwar den Willen, das Spiel für sich zu ent­schei­den. Dabei blieb es auch, denn das Klein-Klein wurde übertrieben. Die Gästeabwehr wurde vor keine größeren Probleme gestellt. Eine weite Flanke führte auf der Gegenseite zu Hohmuth, Der stand allein vor Kott, schoss aber neben das Tor.

Kurz vor Spieleende konnte Fernando das Spiel für Germania doch noch entscheiden. Er setzte sich vor dem Strafraum durch, kam vor Lanz an den Ball, schoss aber über die Quer­latte. So blieb für die Gastgeber es beim einzigen Positiven, nicht verloren zu haben.

Ilmenaus Trainer Wieland Kühn zeigte sich enttäuscht: “Das Auftreten einiger meiner Spieler reichte nicht aus und verdienten sich die Note sechs.  Es fehlte die mannschaftliche Ge­schlos­senheit.  Der Gegner machte es uns nicht leicht, aber unsere Fehler in der Vorwärts­be­we­gung ermöglichten ihm die Konter und eine Leichtfertigkeit das Gegentor.”

Germania: Kott, Rinn, Dobrocki, Gerhardt, Döring, Schlott, Fanev, Metzmacher (75. Ama­rell), Milyanov (69. Walch), Jüngling, Fernando.

Stahl: Lanz, Benz (37. Lerche), Rühr, Arper, Reichmann (59. Hohmuth), Gretsch, Per­thun, Heubach, Ehle, Reichmann (80. Buschmann), Kowallek.

Schieri: Chris Rauschenberg, Wenigerlupnitz

Zuschauer: 60

Tore: 1:0 Jüngling (47.), 1:1 Ehle (55.).

21.4.2012  John Schmidt

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Kategorien: Allgemein, I. Männer

TSV Germania Sonneberg-West – SV Germania Ilmenau 1:4 (1:1)

Der unebene Platz und ein starker Seitenwind boten für ein technisches Spiel nicht gerade die besten Voraussetzungen. Die Ilmenauer Gäste stellten sich auf die gegebenen Be­din­gungen ein und versuchten mit spielerischen Mitteln den nicht zimperlich zu Werke ge­henden Gastgebern zu begegnen. Im Mittelfeld überzeugten Finn und Fanev, spielten ihre Routine aus und brachten mehrfach ihre Angriffsspitzen in gute Schussposition. Es war ein Mangel, dass die gegebenen Chancen nicht konsequent zum Abschluss gebracht wurden. So blieben die Gastgeber zunächst im Spiel und kamen kurz vor der Pause zum Ausgleich. Sie besiegten sich aber durch ihre Disziplinlosigkeit selbst, verursachten Strafstöße, reduzierten sich und hätten in der Schlussphase weitaus höher verlieren können. Da aber ging Germania leichtfertig mit den sich bietenden klaren Gelegenheiten um.

Germania bestimmte von Anbeginn das Spiel und ging frühzeitig durch Finn in Führung. Er traf von der Strafraumgrenze in den rechten Torwinkel. Den Gästen bot sich Gelegenheit, das Ergebnis auszubauen. Die Distanzschüsse von Metzmacher und Finn lagen knapp neben dem Sonneberger Tor. Ein schöner Spielzug führte über Schlott und Rinn zu Fernando. Der scheiterte aus Nahdistanz an Torwart Bohnenstengel. Der TSV verlegte sich auf Konteran­griffe, die zumeist über Torjäger Büchner liefen. Der wurde aber durch die Ilmenauer Ab­wehr gut kontrolliert. Kurz vor dem Pausenpfiff kamen die Gastgeber hintereinander zu drei Eckbällen. Der dritte führte zum überraschenden Ausgleich. Die Gästeabwehr wehrte den Ball zu kurz ab und Rexheuser staubte aus nächster Nähe ab.

Nach Wiederbeginn wurde die Partie seitens der Gastgeber hektischer geführt. Hinter dem Rücken des Unparteiischen trat Rau Rinn im Strafraum von hinten in die Beine. Assistent Wilhelm zeigte das Foul an und Rau wurde des Feldes verwiesen. Den fälligen Elfmeter verwandelte Finn sicher in die linke Torecke zum 1:2. Dem 1:3 ging erneut ein Strafstoß voraus. Der agile Fanev flankte in den Strafraum und ein Sonneberger Spieler nahm bei der Abwehr die Hand zur Hilfe. Fernando ließ Bohnenstengel bei der Ausführung keine Chance und traf scharf in die rechte Torecke zum 1:3. Die Sonneberger versuchten in Unterzahl, eine Resultatsverkürzung zu erreichen. Sie spielten unkontrolliert nach vorn und erzielten keine große Wirkung. Dafür war ihre Abwehr scheunenoffen. Mehrfach überliefen die Fernando, Jüngling und Co ihre Kontrahenten, standen frei vor dem gegnerischen Keeper und verschlu­derten regelrecht die Bälle. Erst als Metzmacher rechts steil geschickt wurde, traf dieser zum 1:4 hoch in die linke Torecke.

Ein Lob verdiente sich Schiedsrichter  Tim Annemüller und seine Assistenten, die sich durch das ständige Reklamieren der Gastgeber und durch Anfeindungen der Zuschauer nicht von ihrer klaren Linie abbringen ließen.

Wolfgang Schelhorn vertrat den aus privaten Gründen nicht anwesenden Trainer Wieland Kühn und schlussfolgerte nach dem Spiel. “Wir haben das Spiel bestimmt, verloren aber kurz vor der Halbzeitpause für kurze Zeit unsere Linie und mussten den Ausgleich hinnehmen. Wir kamen nach Wiederbeginn gut ins Spiel zurück, gingen verdient in Führung und ließen zum Spielende hin die Gelegenheit aus, weitaus höher zu gewinnen. Die Mannschaft bot eine geschlossene Leistung.”

TSV Germania: Bohnenstengel, Haase, Meisel, Rau (54. Platzverweis), Rexheuser (67. Gögel), Kirchner, Fischer, Schwesinger, Büchner, Heßland, Dorst.

SV Germania: Kott, Metzmacher (90. Walsch), Dobrocki, Gerhardt, Schlott, Döring, Rinn, Jüngling, Finn, Fanev (83. Milyanov), Fernando.

Schieri: Tim Annemüller, Schleusinger-Neundorf

Zuschauer: 120

Tore: 0:1 Finn (11.) 1:1 Rexheuser (43.), 1:2 Finn (60. Foulstrafstoß) 1:3 Fernando 68. Handstrafstoß), 1:4 Metzmacher (88.).

15.4.2012  John Schmidt

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Kategorien: Allgemein, I. Männer

SV Germania Ilmenau – 1. FC Sonneberg 2004 0:1 (0:0)

Mit dem Gegentor in der 85. Minute, das der Sonneberger Dorst erzielte, ging im Hammer­grund eine sehenswerte Serie der Germania-Mannschaft zu Ende. Sie hatte bis dato alle Spiele einschließlich der Testbegegnungen  erfolgreich gestaltet und dabei nur zweimal Remis gespielt. Ein Torverhältnis von 65:8 stand zu Buche und die ersten fünf Punktspiele wurden zu Null abgeschlossen. Mit 13 Punkten und 14:0 Toren bei einem noch ausstehen­den Spiel war Germania am erfolgreichsten in die Frühjahrssaison gestartet. Das Spiel gegen den Spitzenreiter Sonneberg genoss deshalb eine besondere Brisanz. Es stand bis kurz vor dem Abpfiff auf des Messers Schneide. Dann ermöglichte eine Deckungsschwäche den frei­stehenden Dorst den Gegentreffer. Die Begegnung hatte kein großes spielerisches Niveau. Sie wurde kampfbetont ausgetragen, lebte aufgrund vieler Abspielfehler von Zufällen. Das führte zu einer Reihe guter Torgelegenheiten, die leichtfertig vergeben oder Beute beider Torhüter wurden, die sich in bester Form darstellten.

Germania-Trainer Kühn musste wegen dem Ausfall von Dobrocki, Pilz, und Schlott seine komplette Abwehr umstellen. Durch die Zurücknahme von Jüngling in die Viererkette fehlte dieser beim Spielaufbau. Fanev und Milyanov konnten ihn nicht ersetzen und darunter litt das Ilmenauer Angriffsspiel. Zu langes Ballhalten und daraus resultierende Abspielfehler führten zu gefährlichen Konterangriffen der Gäste, die überwiegend über Büchner und Funke liefen.

Die erste Halbzeit verlief ausgeglichen. Es gab Gelegenheiten für beide Kontrahenten. Einige Freistöße brachte Finn gekonnt in den Sonneberger Strafraum. Amarell köpfte und schoss später neben das Tor. Metzmacher traf die Querlatte, den Nachschuss  wehrte Keeper Heß zur Ecke ab. Heß parierte direkt Finns Freistoß. Milyanov verzögerte beim Abschluss.

Büchner bekam einen abgefälschten Ball vor die Füße und schoss aus Nahdistanz übers Ger­ma­nia-Tor. Dorst traf allein vor Kott stehend, den Ball nicht voll.

Der zweite Abschnitt begann mit einer Druckperiode der Gäste. Die Ilmenauer kamen vor­über­gehend ins Schwimmen. Sonneberg schlug daraus kein Kapital. Germania kam wieder ins Spiel. Fanev setzte einen noch abgefälschten Freistoß von Finn übers Tor und übersah bei seinem Fehlschuss  den innen mit gelaufenen Walch.

Dörings Fehlabspiel ermöglichte Büchner einen kapitalen Schuss. Kott lenkte den Ball übers Tor. Funke und Büchner liefen gemeinsam dem Germania-Tor entgegen. Funke vergab die Chance.

Nach weiteren Gelegenheiten für Milyanov und Wahl, starteten die Gäste einen Konteran­griff über die linke Seite. Büchner setzte sich an der Grundlinie durch. Sein Zuspiel erreichte den freistehenden Dorst und der traf in die rechte Torecke zum 0:1. Das Spiel war entschie­den.

Schiedsrichter Thomä leitete das Spiel kleinlich, pfiff alles und war damit gut beraten.

Das Fazit von Wieland Kühn lautete: “Wir sind nicht ins Spiel gekommen, kamen zwar zu Chancen, ließen sie aber aus. Die Gäste operierten da besser über Büchner und Funke.  Sie hielten die Bälle in der Spitze. Unser Spielaufbau litt an der schwachen Form von Fanev und Milyanov, die sich zu viele Abspielfehler erlaubten. Wir rieben uns in Zweikämpfen auf. Der Gegner spielte wuchtiger, war im Mittelfeld dominanter und gewann letztlich verdient.”

Germania: Kott, Rinn, Döring, Jüngling, Gerhardt, Metzmacher, Finn, Fanev, Milyanov, Amarell (60. Walch,) Fernando.

1.FC 2004: Heß, Schug (30. Heubach), Dorst, Motschmann, Winkler, Büchner, Räder, Fischer, Schreck, Kob, Funke.

Schieri: Philipp Thomä, Dillstedt

Zuschauer: 100

Tor: 0:1 Dorst (85.).

7.4.2012  John Schmidt

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SV Falke Sachsenbrunn – SV Germania Ilmenau 0:1 (0:1)

Der Tabellenvorletzte Sachsenbrunn hatte aus dem torlosen Remis, am letzten Wochenende auf eigenem Platz gegen Hildburghausen erzielt, wieder Hoffnung geschöpft. Gegen Germa­nia Ilmenau sollte das seine Fortsetzung finden. Es zeigte sich aber sehr bald, dass den Gast­gebern dazu die spielerischen Mittel fehlten. Germania zeigte zu Beginn eine halbe Stunde lang auf dem gut bespielbaren Rasenplatz annehmbaren Fußball und kam zu einer Reihe gu­ter Torgelegenheiten. Davon wurde aber nur eine genutzt und damit machten sich die Ilme­nauer in der Folgezeit das Leben selber schwer. In der zweiten Halbzeit lief bei ihnen nur wenig zusammen, Fehlabspiele häuften sich und für Sachsenbrunn blieben die Hoffnungen auf den Ausgleich erhalten. Sie kamen zwar durch eine gute Abwehrarbeit Ilmenaus kaum in Nähe dessen Tores und Germania-Keeper Maximilian Kott wurde kaum einmal geprüft. Als er aber kurz vor dem Abpfiff ener­gisch gegen einen Falke-Spieler zu Werke ging, forderten die Einheimischen einen Strafstoß. Der Unparteiische blieb aber bei seiner korrekten Spiellei­tung.

Germania begann das Spiel offensiv, kombinierte gut und hatte Chancen. Fanev spielte links Fernando frei, der schoss aber aus Nahdistanz den Torwart an. Walsch passte auf Milyanov und der setzte den Ball weit über die Querlatte. Fernando legte die Kugel, allein vor Torwart Mittenzwei auftauchend, an ihm vorbei. Ein Gegenspieler klärte auf der Torlinie. Den zurück­springenden Ball jagte Jüngling volley über den Querbalken. Schließlich gelang Schlott das 0:1. Er nahm einen Eckball direkt, traf an den linken Innenpfosten und damit von da ins Tor.

Für die Gastgeber ergab sich nur eine Gelegenheit. Jonscher kam rechts frei in Schussposi­tion. Kott lenkte aber den Ball ins Feld zurück.

Nach Wiederbeginn verstanden es die Gäste nicht, ihr konstruktives Spiel fortzusetzen, ob­wohl sich weitere Chancen auftaten. Fernando kam über die linke Seite und hatte nur noch Mittenzwei vor sich. Anstatt den Abschluss zu wagen, legte er den Ball nach innen ab und ein Sachsenbrunner Spieler konnte die Situation bereinigen. Amarell flankte von rechts und Fa­nev verpasste freistehend den Ball. Bei Fernandos Distanzschuss hatte der Falke-Keeper Mühe, die Kugel unter Kontrolle zu bringen.

Die Gastgeber kämpften aufopferungsvoll bis zum Abpfiff um den Ausgleich, wurden aber bereits vor dem Ilmenauer Strafraum gestoppt. Als schließlich eine weite Flanke vom Ilme­nauer Torwart im Zweikampf mit einem Kontrahenten ins Feld zurückgefaustet wurde und Letzterer zu Boden ging, ließ Marco Linß berechtigt weiterspielen.

Am Ende zählten der Sieg und der Punktegewinn. Germania setzte seine Erfolgsserie der Früh­jahrssaison fort, blieb im fünften Spiel mit vier Siegen und einem Remis weiter unge­schlagen und ohne Gegentor.

So bewertete es auch Trainer Wieland Kühn: “Wir haben 30 Minuten lang dominiert und guten Fußball gespielt. Leider vergaben wir zu viele Chancen. Später gab es viel Leerlauf. Die Bälle wurden zu lange gehalten und erlaubten uns Fehlabspiele. Das Spiel hätte kippen kön­nen, weil wir dadurch den Gastgebern ihre Hoffnung erhalten haben.”

SV Falke: Mittenzwei, J. Schmidt, Glauner, Angermann, Köhler (84. Hörnlein), Schwabba­cher (73. T. Müller), Jonscher (57. P.Müller), Gerlof, Göhring, Hottenrott, S. Schmidt.

Germania: Kott, Schlott, Döring, Gerhardt, Rinn, Fanev, Finn, Jüngling, Milyanov (90.  Metz­macher),  Walch (64. Amarell), Fernando.

Schieri: Marko Linß, Neustadt bei Coburg

Zuschauer: 180

Tore: 0:1 Schlott (36.)

1.4.2012  John Schmidt

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SV Germania Ilmenau – SV EK Veilsdorf 0:0

Im Hinspiel hatte Germania Ilmenau in seinem schwächsten Spiel eine hohe 1:5-Niederlage hinnehmen müssen und wollte sich nach seinem guten Start in die Frühjahrssaison rehabili­tieren. Das gelang nur teilweise. Veilsdorf stellte sich im Hammergrund als eine einsatzstar­ke, körperlich betont spielende Mannschaft vor, die zunächst auf Defensive eingestellt, mehr­fach im Konterspiel gefährliche Momente vor dem Ilmenauer Tor schuf. So lagen zwar die spielerischen Vorteile aufseiten der Gastgeber, im Bezug auf Chancen war das Spiel aus­geglichen. Das Positive für Germania war, nicht verloren zu haben und die zu Nullserie seit Beginn der Serie gehalten zu haben. Dazu trug ihr Keeper Maximilian Kott bei, der einige Male gut reagierte.

Die Gastgeber begannen das Spiel offensiv, ohne zunächst zu größeren Torgelegenheiten zu kommen.  Einen Schuss von der Strafraumgrenze von Fernando entschärfte Torwart Reim­pell. Eine Kombination über die rechte Seite, die von Pilz über Rinn zu Jüngling lief, endete nach Rückpass in dessen Rücken. Ein von links aus 25 Metern durch Döring abgefeuerter Ball sprang aus dem rechten Dreiangel wieder ins Feld zurück. Spieler und Zuschauer wollten die Kugel im Tor gesehen haben. Dann verpasste Döring einen gegnerischen Steilpass. Langguth lief allein auf Kott zu und scheiterte an diesem. Ein Freisstoßball, von Wirsing  aus der Dis­tanz in den Ilmenauer Strafraum geschlagen, köpfte Trier völlig freistehend neben das Tor. Auf der Gegenseite endete der Freistoß von Jüngling in der Veilsdörfer Mauer.

Die zweite Halbzeit sah erneut eine Halbherzigkeit in der Ilmenauer Abwehr, die den Gästen einen Konter über die linke Seite ermöglichte. Kott kam nicht voll an die Flanke heran. Der Ball fiel Otto vor die Füße. Doch der setzte ihn aus Nahdistanz über die Querlatte.

Danach wollten die Ilmenauer die Entscheidung und gestalteten das Spiel überlegen. Die Gäs­te gerieten unter Druck und wehrten sich, nicht immer mit korrekten Mitteln. Die Mög­lich­keiten durch Freistöße häuften sich. Diese endeten aber, weil hoch in den Strafraum geschlagen, bei der gegnerischen Ab­wehr. Diskussionen kamen auf, als im Strafraum ein Veilsdörfer, den Ball mit der Hand spielte, der Assistent die Fahne hob und der Schiedsrich­ter weiterspielen ließ, dann bei einem Foul den Ball außerhalb des Strafraums postierte, den man gern innerhalb gesehen hätte. Die letzten Minuten überstanden die Gäste mit etwas Glück, denn die von Jüngling und Finn abgeschossenen Bälle fanden nicht den Weg ins Tor.

Es blieb beim gerechten torlosen Remis. Schiedsrichter Marco Schneider brachte das Spiel geordnet über die Zeit. Er leitete am Anfang das Spiel zu großzügig und kam zum Ende hin in Zugzwang. Der Ausweg war eine Häufung von Karten in einem zwar kampfstark geführten, aber nicht ausufernden Spiel. Germania-Trainer Wieland Kühn war letztlich mit dem Ergeb­nis zufrieden: “Es war körper­liche Präsenz notwendig, um gegen diesen einsatzstarken Geg­ner zu bestehen. Die Mannschaft hat sich gegen einen robust zu Werke gehenden Kontra­henten behauptet und bis zum Abpfiff um den Sieg gekämpft.” Der Veisldörfer Vereinschef Dietmar Börner sprach von einem gerechten Unentschieden: “Germania war zwar feldüber­legen. Die Chancen aber waren verteilt.”

Germania: Kott, Pilz, Döring, Dobroki, Gerhardt, Schlott, Fanev (71. Milyanov), Jüngling, Finn, Rinn, Fernando.

SV EK: Reimpell, Otto, Schneider (63. Frischmuth), Keller (38. Kreußel), Thiel, Wirsing, Erdenbrecher, Goldschmidt, Langguth (84. Möhring), Hofmann, Trier.

Schieri: Marco Schneider, Viernau

Zuschauer: 130

John Schmidt

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FSV Eintracht 06 Hildburghausen – SV Germania Ilmenau 0:3 (0:1)

Der SV Germania bestätigte auch auf dem Kunstrasenplatz in Hildburghausen sein gestie­ge­nes Leistungsvermögen. Von Beginn an waren die Gäste dominierend, standen stark in der Abwehr und schufen sich durch gute Kombinationen Torgelegenheiten. Die Gastgeber waren davon beeindruckt und benötigten über eine halbe Stunde, um sich einige torgefährliche Mo­mente erarbeiten zu können. Da aber zeigten sie im Abschluss große Mängel.

Nach einigen gut angelegten Angriffszügen aus dem Mittefeld heraus gelang Michael Jüng­ling die Gästeführung. Petko Fanev war links durchgestartet. Sein Querpass erreichte Jüng­ling an der Strafraumgrenze und der überwand Björn Klemm im Eintracht-Tor mit einem Flachschuss in die äußerste rechte Torecke.

Für die Gäste ergaben sich weitere Möglichkeiten, das Ergebnis auszubauen. Marc Fernando erlief sich eine Steilvorlage und legte auf den mitgelaufenen Fanev ab. Der kam am Gegen­spie­ler nicht vorbei. Fernando hätte freien Durchlauf gehabt. Als Marcus Finn Fernando erneut nach vorn schickte, scheiterte der am gegnerischen Keeper.

Erst kurz vor der Halbzeitpause kam Hildburghausen zu zwei Gelegenheiten. Marcus Sell köpfte einen von Jens Kirchner getretenen Freistoß am Tor vorbei. Nach einem Rückpass von Sandro Eichhorn schoss Kirchner aus 16 Metern freistehend übers Germania-Tor.

Damit endeten aber auch schon die Möglichkeiten der Gastgeber, ein Tor zu erzielen.

Auch nach dem Seitenwechsel setzten die Gäste ihre konstruktive Spielweise fort. Mit dem 0:2 kurz nach Wiederbeginn gerieten die Gastgeber frühzeitig auf die Verliererstraße. Fernando lief auf der rechten Seite seinem Gegenüber davon, legte Toni Rinn den Ball in den Lauf und der überwand Klemm mit einem Flachschuss in die linke Torecke.

Der etwas großzügig leitende Unparteiische übersah ein Foul an Jüngling im gegnerischen Strafraum und ließ weiterspielen. Dan Dobrocki schlug fast von der Mittellinie einen Freistoß vor das Eintracht-Tor. Der Ball wurde zu kurz abgewehrt. Adrian Schlott reagierte am schnells­ten und stieß ihn aus Nahdistanz zum 0:3 über die Torlinie.

In der Schlussphase waren die Gelegenheiten für die Gäste größer, das Ergebnis auszubauen, als die der Heimmannschaft zum Anschlusstreffer zu kommen. Als dieser in der Nachspielzeit möglich schien, verhinderte Maximilian Kott mit einer sehenswerten Fußabwehr gegen Tobias Holl das Vorhaben.

Germania-Trainer Wieland Kühn freute sich über das gelungene Auftreten seiner Mann­schaft: “Meine Jungen bestätigten ihre Leistung aus der Vorwoche erneut. Sie spielte konzentriert und überzeugte auch im kämpferischen Bereich über die ganze Spielzeit. Damit schuf sie Sicherheit im Rückraum und Möglichkeiten im Angriff. Der Sieg war hochverdient.”

Eintracht-Trainer Mario Lochmann stellte resigniert fest: “Das Ergebnis geht in Ordnung. Wir sind zurzeit nicht in der erforderlichen Verfassung, denn unsere Vorbereitung verlief nicht wie gewünscht.”

Eintracht: Klemm, Heinrich, Bolz, Wagenschwanz (71. Hammerschmidt), Eichhorn (61.Gottwald), Sell, Dötsch, Holl, Rottenbach, Schleicher, Kirchner (74. Hirschfeld)

Germania: Kott, Pilz, Döring, Dobrocki, Gerhardt, Schlott, Fanev (71. Milyanov), Jüngling, Finn (82. Amarell), Rinn (82. Walch), Fernando.

Schieri: Thomas Hahn, Buttlar

Zuschauer: 130

Tore: 0:1 Jüngling (13.), 0:2 Rinn (52.), 0:3 Schlott (70.).

John Schmidt

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Germania Ilmenau – Thuringia 08 Struth-Helmershof 4:0 (1:0)

Mit einer durchweg überzeugenden Leistung revanchierte sich Germania Ilmenau in der Fußball-Landesklasse Süd gegen Thuringia 08 Struth-Helmershof für das ärgerliche 1:3 aus der Hinrun­de. Ilmenau – Kompliment, Germania! Das war eines der besten Heimspiele der letzten Jahre. Der Gast, immerhin im Herbst wochenlang Tabellenführer und derzeit immer noch Zweiter, hatte überhaupt keine Chance. „Wir sind sehr gut vorbereitet. Jetzt zeigen wir, was wir uns im Winter erarbeitet haben“, erklärte der dreifache Torschütze Michael Jüngling hinterher mit dem Selbstbewusstsein von sechs Punkten und 10:0 Toren aus zwei Rückrundenpartien. Dass die Germania auf dem Hammergrund-Kunstrasen derart auftrumpfen konnte lag auch am Schiedsrichter. Toni Paull aus Hirschberg an der Saale (und nicht, wie wir in der Vorschau irrtümlicherweise annahmen, der Erfurter Hofmann), gehört offenbar zu jener (leider aussterbenden) Spezies von Referees, die Zweikämpfe noch danach beurteilen, was wirklich in den Regeln steht. Unerbittlich pfiff er sämtliche Unsauberkeiten ab, auch wenn das Spiel so in der ersten Halbzeit zeitweise nur noch aus einer Abfolge von Freistößen bestand. Aber letztlich dominierten dadurch die spielerischen Elemente immer stärker – und davon hatte Ilmenau ein Vielfaches mehr anzubieten als sein Gast.Während die Thuringia außer ein paar schnellen, aber von der aufmerksamen Germania-Abwehr meist abgefangenen Kontern nichts einfiel, inszenierte Ilmenau von Beginn an gut anzusehende Angriffe, lief dabei aber relativ häufig in die gegnerische Abseitsfalle. Eine erstklassige Kopfballchance nach Rechtsflanke vergab Pilz leider (6.), dann verpasste Fernando knapp eine kurze Eingabe von Jüngling (13.). Dreh- und Angelpunkt der Aktionen war Markus Finn, zudem machten auf den Außenbahnen Rinn und Pilz bzw. Fanev viel Betrieb. Das 1:0 fiel just in dem Moment, als sich Struth so langsam auf diese Spielweise eingestellt zu haben schien: Wieder nach einer Rechtsflanke hätte bereits Fernando abschließen müssen, sein abgeblockter Schuss kam aber zu Jüngling, der dann doch einnetzte (40.).

Abseitsfalle überlistet

Nach dem Wechsel gab es keinen Bruch im Germania-Spiel, im Gegenteil: Nun schien man auch das Rezept gefunden zu haben, wie die Thuringia-Abseitsfalle auszuspielen wäre: Steilpässe in die freien Räume, aber nicht zum vorn stehenden Stürmer. Dadurch stand zwar Fernando in der 52. Minute im passiven Abseits, aber eben nicht Torschütze Jüngling, der somit frei vor Gästetorwart Rothamel auftauchte und eiskalt vollstreckte. Gleiche Situation auch beim 3:0: Diesmal kam Rinn auf rechts aus dem Mittelfeld, wurde von Finn bedient und schlug eine Maß-Eingabe auf Torschütze Fernando (68.) – ein Traumtor! Beim 4:0 glänzte Jüngling nochmals: Diesmal gelang ihm ein herrlichen Doppelpass mit M. Amarell und ein ebenso sehenswerter Abschluss (88.).

Die Germania hatte noch einige weitere Chancen (Rinn/33., Fernando.), während gegenüber Torwart Kott nur hohe Eingaben wegfangen, aber kaum mal einen ernsthaften Torschuss parieren musste. „Meine Mannschaft hat sich selbst bewiesen, zu was sie fähig ist, wenn sie geschlossen und im Verbund auftritt“, war Trainer Wieland Kühn hochzufrieden.

Ilmenau: Kott  – Pilz, Döring, Dobrocki, Gerhardt (69. Milyanov)  – Rinn, Schlott, Finn (79. M. Amarell), Fanev (65. Walch) – Jüngling, Fernando

Struth-Helmershof: Rothamel – Happich, L. Kirchner, Pfannstiel (33. Chasseur) – Rei­chardt, Eckardt, Thorwarth (74. Danz), Keßler – R. Kirchner (74. Reich), Plötner, C. Häf­ner

Schiedsrichter: Paull (Hirschberg/Saale) –

Zuschauer: 100

Torfolge: 1:0 Jüngling (40.), 2:0 Jüngling (52.), 3:0 Fernando (68.), 4:0 Jüngling (88.)

Ralf Brückner

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FSV Ulstertal Geisa – SV Germania Ilmenau 0:6 (0:1)

Der Gastgeber als Tabellenletzter musste in der Winterpause über weitere Abgänge verbu­chen. An ein Aufstecken denkt die Mannschaft nicht. Ihr Trainer Maik Leischner versicherte, dass sie die Saison ordentlich zu Ende spielen wird, um in der Kreisoberliga einen neuen Anfang zu nehmen. Der FSV Ulstertal stemmte sich von Anbeginn gegen eine drohende Niederlage, spielte körperlich betont am Mann und ließ Germania zunächst nur wenig Spielraum. Mit weiten Schlägen aus der Abwehr heraus wollte man das Spiel vom eigenen Strafraum fernhalten. Der Hartplatz, auf dem das Spiel stattfand, kam  Geisa noch entgegen. Germania musste sich zunächst erst auf diese Spielweise und den Platz einstellen. Das be­vorzugte Kurzpassspiel war wenig gewinnbringend. Oftmals versprangen die Bälle und der Gegner konnte die Kombinationen unterbinden. So waren zunächst Torgelegenheiten Man­gelware.

Schlott schoss nach zehn Minuten aus aussichtsreicher Position, aber daneben. Pilz bediente auf der rechten Seite Rinn und dessen Eingabe schlenzte Jüngling freistehend zum 0:1 in die linke Torecke. Als Fanev auf Jüngling flankte, landete dessen weitergeleitete Ball im Geisaer Tor. Schiedsrichter Stöcklein annullierte den Treffer und zeigte dem Ilme­nauer Spieler die Gelbe Karte. Der hatte den Ball mit der Hand ins Tor gelenkt. Weitere Chancen blieben ungenutzt. Das Spiel fand fast ausschließlich in der Hälfte der Platzmann­schaft statt. Die Gastgeber bedrohten bis zur Pause kaum einmal das Germania-Tor. Dafür sorgte die stellungssichere Ilmenauer Abwehr, die deren Angriffe rechtzeitig unterband.

Nach Wiederbeginn wurde das Angriffspiel der Gäste druckvoller. Fanev spielte Jüngling frei und der erzielte aus Nahdistanz das 0:2. Nachdem FSV-Torwart Oettel mit Mühe einen 25Meter-Freistoß von Pilz abwehren konnte und gleich danach auch bei Milyanovs Schuss zur Stelle war, gelang Fernando aus kurzer Distanz mit einem Schuss unter die Querlatte das 0:3. Schlott köpfte einen von rechts durch Milyanov hereingeschlagenen Eckball zum 0:4 in die linke Torecke. Jüngling setzte den Ball von rechts zum 0:5 in die lange Ecke. Den Ab­schluss machte Milyanov, der den Ball zum 0:6 über Oettel hinweg hob. Damit fand die überlegene Spielweise der Ilmenauer Mannschaft auch im Ergebnis ihren Ausdruck. Schiedsrichter Stöcklein hatte das Spiel im Griff, hätte aber doch etwas frühzeitiger auf den etwas überzogenen körperlichen Einsatz der Gastgeber reagieren müssen.

Germania-Trainer Wieland Kühn war mit dem Auftreten seiner Mannschaft zufrieden: ” Es kam meinen Vorstellungen nahe und sie steckte die betonte körperliche Präsenz der Gastge­ber weg. Mit deren nachlassender Kraft gelang es ihr auch verstärkt Chancen herauszuspie­len und zu nutzen. Mit dem Hartplatz tat sie sich schwer.”

FSV Ulstertal: Oettel, Günther, Wetter, Stenzel, Bartlitz (68. Grünberg), Franke, D. Will, P. Will, Köhler (53. Joschko), Hobsch, Möller.

SV Germania: Kott, Schlott, Dobrocki, Gerhardt (55. Milyanov), Döring, Pilz, Rinn, Fanev (69.Walch), Jüngling, Finn, Fernando (85. Werner).

Schieri: Stöcklein, Ummerstadt

Zuschauer: 100

Tore: 0:1/0:2 Jüngling (23./52.), 0:3 Fernando (61.), 0:4 Schlott (65.), 0:5 Jüngling  (82.), 0:6 Milyanov (89.)

4.3.2012  John Schmidt

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Testspiel

SV Germania Ilmenau – Eurotrink Kickers FCL Gera 9:0 (5:0)

Die Geraer Gäste, die in der Regionalklasse, Staffel 1 nach Abschluss der Herbstserie den 13. Ta­bellenplatz belegen, reisten ohne Ersatzspieler im Hammergrund an und waren überfor­dert. Germania spielte durchgehend in deren Spielhälfte und erst zum Spielende hin kamen die Geraer vereinzelt im Konterspiel vor das Ilmenauer Tor. Für sie ergab sich nur eine Tor­gelegenheit, als Germania-Keeper Bradsch in Bedrängnis den Ball fallen ließ. Ansonsten waren sie bemüht, durch eine massive Abwehr das Ergebnis in Grenzen zu halten. Es spricht für die Gäste, dass sie nie aufgaben und bis zum Abpfiff kämpften. Germania wiederum übertrieb teilweise das Kombinationsspiel, war im Abschluss unkonzentriert und ließ so manche Torgelegenheit aus.

Frühzeitig gingen die Gastgeber in Führung. Fernando schloss einen über links laufenden Angriff, rechts postiert, aus Nahdistanz erfolgreich ab. Pilz erhöhte umgehend auf 2:0. Schlott flankte von rechts und der Schütze traf direkt.  Jüngling bediente mit schönem Zu­spiel Fernando. Der lief allein auf Gästetorwart Hegner zu und traf in die linke Torecke zum 3:0.  Das 4:0 markierte Schlott, indem er eine Flanke, durch Pilz von rechts hereingegeben, volley im Tor unterbrachte. Nachdem sich Gerhardt über die linke Seite durchgespielte hatte, legte er den Ball Jüngling in den Lauf und der setzte den Ball zum 5:0 in die linke  Tor­ecke.

Wolfgang Schelhorn, der den verhinderten Trainer Wieland Kühn vertrat, wechselte in der Halbzeit mehrfach aus. Am Spielverlauf änderte sich dadurch nichts. Jüngling schlug einen Eckball von rechts auf die gegenüberliegende Seite. Schlott schoss direkt und Pilz fälschte den Ball mit dem Kopf in die lange Ecke zum 6:0 ab. Milyanov spielte von rechts quer auf Fernando. Freistehend überwand dieser Hegner aus Nahdistanz zum 7:0. Fernando war zur Stelle, als Hegner einen Gewaltschuss von Walch prallen lassen musste und setzte den Ball zum 8:0 in die Maschen. Als schließlich der auffällig und selbstbewusst spielende Walch im Strafraum nur regelwidrig gestoppt werden konnten, verwandelte Fernando den fälligen Strafstoß sicher zum 9:0-Endstand. Die Begegnung verlief fair und stellte das Schiedsrichter­ge­spann vor keine Schwierigkeiten.

Damit schloss Germania seine Vorbereitungsspiele ab. Acht Spiel wurden absolviert, sieben gewonnen und ein Remis erzielt. Das Torverhältnis betrug 41:8. Am kommenden Wochen­ende beginnt die Rückrunde. Germania weilt am Sonntag, dem 4. März beim Tabellen­schluss­licht in Geisa und hofft nach dem 6:1-Hinspielsieg auf einen weiteren Erfolg.

Germania: Kott (46. Bradsch), Döring, Dobrocki (46. Milyanov), Gerhardt (61. Terziev), Schlott, Jüngling, Pilz, Finn (46. Walch), Rinn (46. Werner), Fanev, Fernando.

FCL Eurotrink: Hegner, Hertwig, Krause, Kröber, Nerger, H. Fleischer, Patzer, Weise, Puhan, J. Fleischer, Lorenz.

Schieri: Robert Fabig, Geraberg

Zuschauer : 30

Tore: 1:0 Fernando (4.), 2:0 Pilz (6.), 3:0 Fernando (14.), 4:0 Schlott (17.), 5:0 Jüng­ling (29.), 6:0 Pilz (47.), 7:0/8:0/9:0 Fernando (54./68./87.).

25.2.2012  John Schmidt

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Testspiel

SV Germania Ilmenau – FSV Grün/Weiß Blankenhain 2:1 (0:1)

Der Tabellenfünfte der Regionalklasse 3, der sich nur einen Punkt hinter Spitzenreiter SV Rennsteig platziert hat und sich noch Hoffnung auf den Aufstieg zur Landesklasse macht, stellte sich im Hammergrund als eine einsatzstarke Mannschaft vor. Sie ging motiviert in die Zweikämpfe und versuchte aus einer stabilen Deckung heraus mit weiten Schlägen das Mit­telfeld zu überbrücken. Die Gastgeber hatten zunächst Probleme, sich auf diese Spiel­weise einzustellen. Sie wollten ihnen spielerisch begegnen. Das gelang nicht immer, obwohl Chan­cen herausgespielt wurden, die man leichtfertig ausließ. Erst als in der zweiten Halbzeit Ger­mania begann, sich auch ihrer körperlichen Mittel zu bedienen und nun auch das Zwei­kampf­verhalten besser wurde, konnte der notwendige Druck aufgebaut werden, der letztlich auch die erforderlichen Tore zum Sieg brachte.

Nach einem anfänglichen ausgeglichenen Spielverlauf ergab sich die erste große Möglich­keit für die Ilmenauer. Schlott flankte von rechts, aber Fernandos Kopfball aus Nahdistanz ging am Tor vorbei. Wenig später gingen die Gäste in Führung. Der von Gehre von rechts herein­ge­schlagene Eckball wurde zu kurz abgewehrt. Nach erneuter Eingabe wurde der Ball von Klein mit der Hacke aus Nahdistanz über die Torlinie bugsiert. Germania nahm zwar das Heft in die Hand und dominierte im Mittelfeld. Die Distanzschüsse Pilz und Schlott tangierten aber das FSV-Tor. Als schließlich ein Zuspiel von Rinn Fernando erreichte, schoss der den Ball freiste­hend über die Querlatte.

Nach Wiederbeginn verlagerte Germania das Spiel vorwiegend in die Spielhälfte der Gäste. Jüngling, von Werner rechts bedient, zog den Ball am ihm entgegenkommenden Gäste-Kee­per Möller, aber auch am Tor vorbei ins Aus. Das Gleiche wiederholte sich nach Rückpass von Fer­nando auf Jüngling. Amarell gelang der Ausgleich. Er nahm eine Eingabe von Werner direkt und traf in die rechte Torecke zum 1:1. Wenig später drang Fernando in den Strafraum ein und wurde von den Beinen geholt. Den fälligen Strafstoß verwandelte er straff zum 2:1 in die rechte Torecke.

Die Gäste enttäuschten nicht. Der Sieg Germanias war verdient. In der Schlussphase konnte die Ilmenauer Mannschaft auch spielerisch überzeugen.

Germania: Kott, Schlott, Dobrocki, Gerhardt (60. Milyanov), Döring, Pilz (46. Werner), Jüngling, Rinn, Walch (46. Jurisic), Finn (60. Amarell), Fernando.

FSV GW: Möller, Eckstein, Reuße, Grün, Gießler, Wähner, Mirsch, Trinkler, Klein (55. Rei­ber), Dübler, Gehre.

Schieri: Konrad Götze, Rudisleben

Zuschauer: 40

Tore: 0:1 Klein (18.), 1:1 Amarell (79.), 2:1 Fernando (82. Foulstrafstoß).

19.2.2012  John Schmidt

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Testspiel

SV Germania Ilmenau – SV 1880 Unterpörlitz 3:1 (0:1)

Der SV 1880 war von Trainer Reinhardt gut auf das Orts-Derby eingestellt und lange Zeit war von einem Klassenunterschied kaum etwas zu bemerken. Den Gästen kam aber entgegen, dass sie frühzeitig durch ein Eigentor von Daniel Döring in Führung gegangen waren. So konn­ten sie ihre Abwehr verstärken und auf Konterangriffe setzen, die für das Germaniator immer gefährlich waren. Im Rückraum setzte Stefan “Beppo” Bonsack die Akzente, während im Angriff Norman Scheffler für ständige Unruhe in der Ilmenauer Spielhälfte sorgte. Die Gastgeber brauchten lange, um sich auf dem mit Restschnee bedeckten glatten Kunstrasen auf deren Spiel einzustellen. Nachdem Seitenwechsel wurde aber ihre Überlegenheit deut­lich und die konnten sie letztlich auch für den Sieg nutzen.

Unterpörlitz startete offensiv, kam zu einem Eckball und Döring fälschte diesen ins eigene Tor zum 0:1 ab. Die erste Ilmenauer Gelegenheit hatte Toni Rinn. Von rechts setzte er den Ball frei vor Keeper Sven Hofmann am kurzen Pfosten vorbei ins Aus. Weitere Gelegenheiten für Adrian Schlott und Rinn brachten nichts ein. Hofmann war auf dem Posten. Zwischendurch versuchte es Scheffler im Alleingang. Sein erzielter Treffer wurde vom gut leitenden Unparteiischen Linke wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt. Als auf der Gegenseite Rinn im Strafraum von den Beinen geholt wurde, schien das elfmeterreif zu sein. Linke ließ weiterspielen.

Die zweite Halbzeit begann mit einer verstärkten Offensive der Ilmenauer. Einen von rechts durch Amarell hereingegebenen Eckball köpfte Rinn zum 1:1-Ausgleich in die linke Torecke. Ein weiterer nach einem Konter der Gäste durch Maik Unbehaun erzielte Treffer wurde  eben­falls we­gen Abseits nicht anerkannt. Als sich die Gästeabwehr auf den rechts im Abseits befin­den­den Michael Jüngling orientierte, kam das Abspiel von Marcus Rinn auf den innen durch star­tenden Markus Amarell und der markierte im Alleingang das 2:1. Wenig später tauchte Jüngling allein vor Hofmann auf. Der konnte aber zunächst einen weiteren Treffer mit einer Fußabwehr verhindern. Er war dann ohne Chance, als erneut Finn Jüngling bediente und der frei den Ball zum 3:1 im Tor unterbringen konnte. Das Ergebnis entsprach dem Spielverlauf. Während bei den höherklassigen Gastgebern doch einige Fragen offenblieben, überzeugte der Kreisligist mit einer soliden Leistung.

Germania: Bradsch, Döring, Dobrocki, Gerhardt, Schlott, Pilz, Werner (46. Amarell), Jüng­ ling,Finn, Rinn, Walch (46. Terziev).

SV 1880: Hofmann, Krell (87. Torno), Bonsack, Palm, Muravlyov, R. Jobs (74. Unger), Unbe­haun, M. Jobs (77.Evers), Schramm, Scheffler, Holstein.

Schieri: Philipp Linke, Gräfinau-Angstedt

Zuschauer: 30

Tore: 0:1 Döring (ET 12.), 1:1 Rinn (59.), 2:1 Amarell (65.), 3:1 Jüngling (88.).

17.2.2012  John Schmidt

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Testspiel

SV 09 Arnstadt – SV Germania Ilmenau 3:3 (0:1)

Wolfgang Schelhorn, der den verhinderten Germania-Trainer Wieland Kühn vertrat, hatte sei­ne Mannschaft gut eingestellt. Obwohl mit Maximilian Kott, Dan Dobrocki, Marc Fernan­do, Petko Panev und Liyubov Mylianov wichtige Spieler fehlten, spielte sie gegen den Ver­bandsligisten auf gleichem Niveau und nutzte die gegebenen Chancen resolut. Toni Rinn brachte die Gäste nach einer halben Stunde in Führung, die bis zur Pause Bestand hatte. Kurz nach Wiederbeginn erhöhte Micha­el Jüngling auf 2:0. Als schließlich Benjamin Pilz eine Vier­telstunde vor Spielende das3:0 ge­lang, schien das Spiel für Ilmenau gelaufen zu sein. Die Gast­geber gaben aber nicht auf. Der Anschlusstreffer, durch Maik Wedekind erzielt, weckte bei ihnen Hoffnungen. Sie wurden durch ein weiteres Tor von David Leischner genährt. Was niemand geglaubt hätte, trat ein. Quasi mit dem Schlusspfiff gelang Norman Bonsack der Treffer zum abschließenden 3:3­ -Re­mis. Es wurde letztlich beiden Mannschaften gerecht.

SV 09: Apel (46. Pysall), Eger, Wedekind, Leischner, Eck (46. Frank), Gothe, Springer (58. P. Lange), Danneberg, Bonsack, Moritz, Uslar.

Germania: Bradsch, Metzmacher, Döring, Werner, Gerhardt (46. Amarell), Schlott, Walch (46. Terziev), Pilz, Jüngling, Rinn,

Schieri: Daniel Adam, Erfurt

Tore: 0:1 Rinn (27., 0:2 Jüngling (49.), 0:3 Pilz (75.), 1:3 Wedekind (78.), 2:3 Leisch­ner (85.), 3:3 Bonsack (90.).

John Schmidt

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Testspiel

SV Germania Ilmenau – SpVgg. Kranichfeld 10:1 (4:1)

Es mag vermessen klingen, die Gäste hätten noch weitaus höher verlieren können. Der Vertreter der Regionalklasse war mit der Empfehlung einer knappen 3:4-Niederlage in Arnstadt gegen den Verbandsligisten SV 09 in den Hammergrund gekommen, sah sich aber den ständigen Angriffen der Gastgeber ausgesetzt. Diese kombinierten auf schneebedeck­tem Untergrund teilweise sehenswert und ermöglichten dem Kontrahenten nur wenige Ent­lastungsangriffe. Wenn es bei Germania etwas zu bemängeln gab, so war das die Nutzung der herausgespielten Möglichkeiten. Ursache war aber das Geläuf, dass so machen Ab­schluss erschwerte. Zu Beginn hatten die Gäste auch mental ihre Probleme, mit der Situation zu Recht zu kommen. Sie waren spielerisch überfordert, ihr Einsatz kam meist zu spät und die folgenden Entscheidungen des Schiedsrichters wurden moniert. Erst eine sonst nicht übliche Zeitstrafe, die der Unparteiische aussprach, beruhigte die Gemüter etwas.

Nach dem frühen 1:0, durch Christoph Gerhardt mit einem Distanzschuss in den rechten Torwinkel erzielt, vergaben die Gastgeber eine Reihe guter Gelegenheiten. So scheiterten Marc Fernando, Maximilian Walch und Toni Rinn im Alleingang an Keeper Felix Stadelmann oder setzen den Ball neben das Tor. Mehrfach liefen sie ins Abseits. Christoph Werner ver­gab einen Strafstoß. Walch nutzte eine Eingabe von Rinn zum 2:0. Er schlenzte den Ball in die linke Torecke. Erst nach knapp einer halben Stunde ergab sich für die Gäste eine reelle Tor­chance. Christoph Hause tauchte allein vor Tom Schönefeld auf, schoss aber den Ball neben das Tor. Erst kurz vor dem Sei­ten­wechsel platzte bei Germania der Knoten. Rinn tunnelte Stadelmann zum 3:1 und Fernando setzte den Ball, von Benjamin Pilz freigespielt, zum 4:0 ins Tor. Das folgende Anspiel erreich­te Ali Cheb­li, der durchstartete und Schönefeld zum 1:4-Halbzeitstand überwand.

Auch der zweite Durchgang sah die Gastgeber in ständiger Vorwärtsbewegung. Adrian Schlott schloss eine Kombination über rechts nach Zuspiel von Rinn mit einem Schuss in die rechte Ecke zum 5:1 ab. Rinn erhöhte nach Doppelpass mit Werner auf 6:1. Fernando gelang von links in die lange Ecke das 7:1. Walchs Alleingang erbrachte das 8:1. Pilz staubte im zwei­ten Versuch zum 9:1 ab und hob danach einen Freistoß über die gegnerische Abwehr zu Fer­nan­do, der das 10:1 erzielte. Als Gerhard im Strafraum foulte, vergab Ali Chebli die Chance, auf 2:10 zu verkürzen. Er brachte den fälligen Strafstoß nicht an Schönefeld vorbei.

Germania: Schönefeld, Döring, Dobrocki, Gerhardt, Schlott, Rinn, Metzmacher, Pilz, Wer­ner, Fernando, Walch – Terziev.

SpVgg: Stadelmann, Jacky, Schaft, Michel, Abdu Chebli, Fischer, Schultze, Ali Chebli, Heine, Hause, Hertam – Mähler.

Schieri: Tim Annemüller, Schleusinger-Neundorf

Zuschauer: 20

Tore: 1:0 Gerhardt (5.), 2:0 Walch (22.), 3:0 Rinn 41.), 4:0 Fernando (43.), 4:1 Ali  Chebli (43.), 5:1 Schlott (49.), 6:1 Rinn (51.), 7:1 Fernando (60.), 8:1 Walch (65.), 9:1 Pilz (70.), 10:1 Fernando (72.)

11.2.2012  John Schmidt

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Testspiel

SV Germania Ilmenau – FSV Großbreitenbach/Altenfeld 5:1 (3:1)

Die Umstände waren wahrlich nicht dafür geeignet, ein Fußballspiel durchzuführen. Neu­schnee hatte es am Nachmittag in Hülle und Fülle gegeben und der Kunstrasenplatz im Hammergrund war knöcheltief. Die Gäste waren unterwegs wegen eines Staues durch einen Ver­kehrsunfall aufgehalten worden. Das Schiedsrichterkollektiv war aber aus Suhl angereist und wartete gemeinsam mit der Ilmenauer Mannschaft auf den FSV, der verspätet doch noch an­landete, aber nur zehn Spieler, darunter drei A-Junioren, an Bord hatte. Während sich die Ilmenauer Spieler erwärm­ten, schaufelte ihr Trainer Wieland Kühn die Platz­markierungsli­nien frei. Nachdem das Spiel­formular vor Ort ausgefüllt war, pfiff Schieds­richter Otto das Spiel an. Es ging über zweimal 35 Minu­ten. Dabei schneite es weiter und es waren minus zehn Grad. Die Akteure ließen sich davon nicht beeindrucken.

Die Gastgeber gingen sofort in die Offensive und belagerten das Großbreitenbacher Tor. Ein weiter Abschlag in die Ilmenauer Spielhälfte erreichte Marco Berkes. Der sah Germania-Keeper Maximilian Kott weit vor seinem Tor stehen und traf aus 30 Metern überraschend in die linke Torecke zum 0:1. Die Freude der Gäste war nur von kurzer Dauer. Daniel Döring  passte von rechts auf Marc Fernando, der den Ball aus Nahdistanz in die linke Torecke bug­sierte. Germania hielt den Druck aufrecht. Michael Jüngling, steil angespielt, hob den Ball über Mario Franke hinweg zum 2:1 ins Tor. Als Jüngling im Strafraum von den Beinen geholt worden war, verwandelte Fernando den fälligen Strafstoß zum 3:1 in die rechte Torecke. Weitere Gelegenheiten wurden herausgespielt, aber vertan. Die Bodenverhältnisse er­schwer­ten einen erfolgreichen Abschluss.  Nach Wiederbeginn erhöhte Jüngling auf 4:1. Er schien auf dem schweren Untergrund keine Anpassungsprobleme zu haben, nahm einen Flankenball frei vor dem Gästeschlussmann auf und hob den Ball in die rechte Torecke. Mit einem Distanzschuss in die linke Torecke war er schließlich zum 5:1 erfolgreich. Die Gäste hatten noch einmal eine Möglichkeit, das Ergebnis zu verbessern. Berkes schoss aber den Freistoß über das Ilmenauer Tor. Die letzten 20 Minuten spielten auch die Gastgeber in Unterzahl, denn Fernando verließ wegen einer Muskelreizung das Spielfeld und wurde nicht ersetzt. Beide Mannschaften bemühten sich um eine faire Spielweise. Der Schiedsrichter hatte es überwiegend mit Abseitsentscheidungen zu tun.

Germania: Kott, Walch (46. Terziev), Dobrocki (44. Metzmacher), Gerhard (46. Werner),Rinn, Döring, Finn, Pilz (46. Mylianov), Metzmacher (46. Amarell), Jüngling, Fernando (50. ausgeschieden).

FSV: Franke, Quitt, Langguth, Berkes, B. Beetz, G. Beetz, G. Bäuerle, E. Bäuerle, Bühl, Uthe.

Schieri: Otto, Suhl

Tore: 0:1 Berkes (4.), 1:1 Fernando (7.), 2:1 Jüngling (26.), 3:1 Fernando (21. Straf­stoß), 4:1/5:1 Jüngling (40./56.).

9.2.2012  John Schmidt

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SV Germania Ilmenau – Sport-Freunde Marbach 2:1 (1:0)

Dieses dritte Vorbereitungsspiel hatte bestimmt nicht die besten Voraussetzungen. Auf dem gefrorenen Kunstrasenplatz lag eine dünne Schneeschicht, die den Ball schnell machte und die Standfestigkeit der Spieler erschwerte. Die Außentemperatur von minus 10 Grad tat das Übrige. Die Gastgeber beherzigten nur zeitweise die Vorgabe ihres Trainer Wieland Kühn, den Ball kurz von Mann zu Mann zu spielen und ihn in den eigenen Reihen zu halten. Geschah das, wurde Druck auf den Gegner aufgebaut und diesen unterliefen Fehler. Wurde das unterlassen, kamen die Gäste aus dem Erfurter Norden ins Spiel und lieferten den Beweis ihres spielerischen Vermögens ab. Immerhin beendeten sie die Herbstserie in der Regionalklasse, Staffel 4 auf dem dritten Tabellenplatz, zwei Punkte hinter dem Spitzenreiter. Sie konterten gefährlich, prüften einige Male Germania-Keeper Maximilian Kott und erzielten kurz vor dem Abpfiff den verdienten Anschlusstreffer.

Die Gastgeber begannen offensiv, konnten aber erst nach knapp einer Viertelstunde die erste größere Gelegenheit zur Führung nutzen. Toni Rinn flankte von rechts, ein Gästespieler rutschte aus und der dahinter postierte Marc Fernando hatte keine Mühe, aus Nahdistanz das 1:0 zu erzielen.  Danach kamen die Gäste besser ins Spiel. Der agilste Marbacher Angreifer Mario Hofmann lief allein Kott entgegen. Der aber konnte den Ball abwehren. Das sollte  bis zur Pause der einzige größere Höhepunkt gewesen sein. Beide Mannschaften bemühten sich im Mittelfeld um den Spielaufbau, der ihnen selten gelang. Zu oft gingen die Bälle aufgrund mangelnder Standfestigkeit verloren. Nach Wiederbeginn hatte Toby Metzmacher die Gelegenheit, den Vorsprung auszubauen. Sein Schuss von der Strafraumgrenze ging aber am linken Pfosten vorbei ins Aus. Im Gegenzug bekam Steve Catterfeld freistehend den Ball vor die Füße, doch Kott konnte erneut den Gegentreffer verhindern. Nach einer Stunde gelang es Germania, das Spiel besser zu gestalten. Der Ball lief gut in den eigenen Reihen und die Sport-Freunde aus Marbach kamen in Schwierigkeiten. Fernando scheiterte alleinstehend am gegnerischen Torwart. Letzterer hatte aber bei dem Treffer zum 2:0 durch Markus Amarell, der eine Eingabe von Michael Jüngling in den rechten Torwinkel verwandelte, keine Abwehrchance. Die Bemühungen der Gäste um eine Resultatsverbesserung wurden kurz vor dem Abpfiff belohnt. Hofmann lief von rechts allein auf Kott zu und brachte den Ball flach in der langen Torecke zum 1:2 unter. Das Spiel wurde fair durchgeführt und stellte das Schiedsrichtergespann vor keine größere Aufgabe.

Germania: Kott, Döring, Dobrocki, Gerhardt (46. Walch), Pilz (46. Terziev), Finn (46. Mylianov), Metzmacher, Jüngling, Werner (46. Amarell), Rinn, Fernando.
SF Marbach: Topf, Mattig, Thieme, Catterfeld, Evertz, Rödiger, Großmann, Mario Hofmann, Karsten Hofmann, Kuhs, Linke.
Schieri: Markus Aldegarmann, Gillersdorf
Zuschauer: 15
Tore: 1:0 Fernando (12.), 2:0 Amarell (70.), 2:1 Mario Hofmann (78.).

4.2.2012  John Schmidt

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Testspiel

SV Germania Ilmenau – FSV Blau/Weiß 90 Stadtilm 4:0 (2:0)

Kurzfristig vereinbarten beide Partner, das in Stadtilm vereinbarte Spiel auf dem Kunstrasenplatz im Ilmenauer Hammergrund auszutragen. Der Sportplatz hinter dem Schloss in Stadtilm hätte Schaden genommen. Die Spielfläche im Hammergrund war leicht mit Schnee bedeckt und dadurch glatt. Sie ermöglichte aber die Durchführung der Partie. Germania kam mit diesen Verhältnissen besser zurecht und verwirklichte von Anbeginn die Vorgabe ihres Trainer Wieland Kühn, den spielerisch Akzenten den Vorrang zu geben. Der FSV spielte zunächst gut mit, verstärkte seine Abwehr mit dem sicher agierenden Sven Hartrumpf im Zentrum und startete einige Konterangriffe. In der zweiten Halbzeit kamen die Gäste verstärkt unter Druck. Die Ilmenauer zeigten einige schöne Kombinationen, versäumten es aber sie in Tore umzumünzen. Dadurch konnte Stadtilm das Ergebnis in Grenzen halten. Alle Spieler befleißigten sich einer fairen Gangart, sodass das Schiedsrichtergespann ein leichtes Amtieren hatte.
Die Gastgeber benötigten zehn Minuten, um zu einer ersten torgefährlichen Aktion zu kom-men. Lyuboslav Milyanov war auf der linken Seite freigespielt worden, traf aber nur den Pfosten. Danach konnten die Gäste den Angriffen Germanias erfolgreich Paroli bieten. sie konterten einige Male zumeist über Tobias Weber, der aber schon vor dem Ilmenauer Strafraum durch Daniel Döring und Dan Dobrocki gestellt werden konnte. Germania-Keeper Maximilian Kott brauchte kaum einmal einzugreifen. Nachdem Michael Jüngling einen Abpraller zunächst nicht nutzen konnte, war er kurz darauf erfolgreich. Gäste-Torwart Daniel Gössinger  unterlief eine Flanke und bekam den Ball nicht unter Kontrolle. Marcus Finn bekam die Kugel vor die Füße und bediente Jüngling, der keine Mühe hatte, den Ball im Tor zum 1:0 unterzubringen. Benjamin Pilz erhöhte auf 2:0. Gegen seinen Kopfball in die linke Torecke hatte Gössinger keine Chance. Kurz vor dem Pausenpfiff hatte Robert Treiber die Gelegenheit auf 1:2 zu verkürzen. Er fasste sich ein Herz und schoss aus der Distanz ab. Der Ball strich knapp am linken Pfosten vorbei ins Aus. Kurz nach Wiederbeginn gelang Markus Amarell das 3:0. Er schloss einen gelungenen Angriffszug, der über Finn und Toni Rinn zu ihm gelaufen war, mit eine Schuss in die linke Torecke ab. Das war der Auftakt zu einer ganzen Reihe sehenswerter Kombinationen, denen letztlich nur der krönende Abschluss fehlte. Es bedurfte eines Schusses aus dem Hinterhalt von Adrian Schlott, um das 4:0 zu erzielen. Der Ball schlug knapp neben dem linken Pfosten ein und war für Gössinger unerreichbar. Für die Gäste gab es nur noch eine Möglichkeit, die Kott zunichte machte. Er nahm den frei vor ihm auftauchenden Andreas Körner den Ball vom Fuß. Das durch Jüngling mit einem Heber über den Gästetorwart erzielte fünfte Tor erkannte der Referee nicht an. Er sah eine Regelwidrigkeit von Christoph Werner, der den auf der Torlinie stehenden Hartrumpf bedrängte. Es war ein gelungener Test für beide Mannschaften.

Germania: Kott, Döring, Dobrocki, Gerhardt (46. Terziev), Schlott, Jüngling, Finn, Pilz, Milyanov (46. Werner), Rinn, Walch (46. Amarell).
FSV BW 90: Gössinger, Hoffmann, Hatrumpf, Körner, Treiber (46. Schlieter), Weber, Schiel(69. Müller), Fahrenberger, Schechinger, Bloß, Linse.
Schieri: Robert  Fabig,  Geraberg
Zuschauer: 15
Tore: 1:0 Jüngling (29.), 2:0 Pilz (38.), 3:0 Amarell (47.), 4:0 Schlott (63.).

28.1.2012  John Schmidt

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Testspiel

SV Germania Ilmenau – SV Gehren 1911 12:0 (5:0)

Am Montag hatte Germania-Trainer Wieland Kühn seine Mannen zum ersten Training zur Vorbereitung auf die neue Saison zusammengerufen. Bei den zwei Trainingseinheiten im Freien und einer in der Halle standen bis auf Marc Fernando wegen Schichtarbeit, sowie David Kirsten und Phil Drews, die nach überstandener Operation länger ausfallen werden, alle übrigen Spieler zur Verfügung. Zum ersten Vorbereitungsspiel weilte Kreisligavertreter SV Gehren im Hammergrund. Auf dem relativ gut bespielbaren aber etwas glatten Kunstrasenplatz entwickelte sich ein schnelles Spiel, das aber durchgängig durch die Gastgeber bestimmt wurde. Die Gäste konnten sich kaum einmal aus ihrer eigenen Spielhälfte befreien und mussten dem hohen Tempospiel Germanias Tribut zollen. Sie taten das mit einer vorbildlichen fairen Einstellung, sodass der Schiedsrichter ein leichtes Amtieren hatte.
Die Gastgeber gingen frühzeitig durch Michael Jüngling in Führung. Er schloss freistehend einen Angriffzug mit einem Schuss in die linke Torecke ab. Schon eine Minute später erhöhte Lyuboslav Milyanov auf 2:0. Er überwand nach einer gelungen Kombination den Gehrener Schlussmann aus Nahdistanz. Erneut genügten zwei Minuten, um nach Toren von Toni Rinn und erneut Milyanov das Ergebnis auf 4:0 zu erhöhen. Danach gelang es den Gästen, den Angriffen Germanias Paroli zu bieten. Ein Fehlpass ermöglichte schließlich Marcus Finn im Alleingang den 5:0- Pausenstand. Trainer Kühn brachte mit Beginn der zweiten Halbzeit seine vier zunächst auf der Reservebank verbliebenen Spieler zum Einsatz. Diese passten sich nahtlos in das Kombinationsspiel ein. Jüngling erzielte nach einem Einwurf das 6:0. Christoph Werner war per Kopf nach Flanke von Markus Amarell zum 7:0 erfolgreich. Jüngling konnte nach Einwurf auf 8:0 erhöhen. Erneut war es Werner, der nach einem schönen Zuspiel von Finn zum 9:0 traf. Finn bereitete auch das 10:0 durch Jüngling vor. Sehenswert war der Heber von Milyanov über Torwart Rigo Schwendhammer hinweg zum 11:0 nach einem langen Pass von der Mittellinie. Den Schlusspunkt zum abschließenden 12:0 setzte Jüngling. Das Spiel wurde unter Flutlicht und einer Spielzeit von jeweils 40 bzw. 35 Minuten ausgetragen. Es erfüllte seinen Zweck.

Germania: Kott, Metzmacher (46. Schlott), Döring, Gerhard, Dobrocki, Pilz (46. Terziev),Finn, Jüngling, Milyanov, Rinn (46. Werner), Walch (46. Amarell)

SV 1911: Schwindhammer, Zentgraf (63. Hille), Heller, Manthey, Heinze, C. Haueisen, Schakat (56. Großmann), Koch, Zobel, Kleemann, Thiel.

Schieri: Conrad Götze, Rudisleben

Zuschauer: 20

Tore: 1:0 Jüngling (6.), 2:0 Milyanov (7.), 3:0 Rinn (14.), 4:0 Milyanov (15.), 5:0 Finn (35.), 6:0 Jüngling (42.), 7:0 Werner (57.), 8:0 Jüngling (60.), 9:0 Werner (69.),10:0 Jüngling (72.), 11.:0 Milyanov (74.), 12:0 Jüngling (75.)

26.1.2012  John Schmidt

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SV Germania Ilmenau

Rückblick auf die erste Halbserie 2011/12 in der Landesklasse, Staffel Süd

Der Abstieg aus der Verbandsliga in die Landesklasse, Staffel Süd bedeute für den SV Germa­nia Ilmenau einen Neubeginn. Mit Trainer Mosert hatten weitere zehn Spieler die erste Mann­schaft verlassen. Zugänge waren nur von den A-Junioren zu verzeichnen. Die Vorberei­tung auf das neue Spieljahr wurde Kay-Uwe Baumbach übertragen, da der neue Trainer Wie­land Kühn, wie vorgesehen, zunächst noch beruflich verhindert war. Die Spielerdecke war dünn. Zu Beginn standen nur 16 Aktive zur Verfügung, darunter vier A-Junioren, die noch im Aufgebot der Nachwuchsmannschaft standen. Deshalb konnte nur die Prognose abgegeben werden, die Klassenerhalt hieß. Durch eine private Vermittlung wurden im Verlaufe der Sai­son drei junge bulgari­sche Sportfreunde gewonnen, die die Mannschaft komplettierten.

Zusätzlich gehandicapt wurde die Mannschaft durch lange währende Verletzungsausfälle, von den Michael Jüngling, David Kirsten, Marcus Finn und Adrian Schlott betroffen waren.

Die Juniorenspieler müssen an das Niveau der Landesklasse weiter herangeführt werden.

Trainer Wieland Kühn führte ein intensives Training durch, das nach dem konditionellen Grund­aufbau vorwiegend spielerische und taktische Elemente mit einfließen ließ, weil, wie sich zeigte, auf diesem Gebiet die Mängel lagen. Während in Folge die Abwehr gefestigt wer­den konnte, zeigten diese sich im Aufbau aus dem Mittelfeld heraus und in der Chancenver­wer­tung. Ausdruck dafür ist das positive Torverhältnis.

Die Mannschaft bestritt vier Vorbereitungsspiele gegen Mannschaften der Landesklasse und der Regionalklasse, von denen eins gewonnen wurde und drei Remis endeten. Schon in der ersten Pokalrunde schied Germania aus dem Thüringer Landespokal aus. Gegen den Vertre­ter der Landesklasse, Staffel Nord Eintracht Erfurt wurde auf dessen Platz mit 0:2 verloren.  Von den 15 vorgesehenen Punktspielen der Herbstserie wurden 14 absolviert. Das Spiel gegen Kaltennordheim fiel den Witterungsbedingungen zum Opfer und muss im Frühjahr nachgeholt werden. Von den 14 Spielen wurden vier gewonnen, fünf Unent­schie­den gestal­tet und fünf verloren. Mit 17 Punkten belegt die Mannschaft den 11. Tabellen­platz. Ihr Auf­treten konnte unterschiedlicher nicht sein. Gegen Geisa, Sachsenbrunn, Sonne­berg West, die nach Germania platziert sind, aber auch bei Sonneberg 04, Geratal, und Neu­haus/Schier­schnitz wurden durchweg annehmbare Leistungen gezeigt. Herbstmeister Struth­Helmers­hof wurde eine halbe Stunde lang regelrecht an die Wand gespielt, um dann das Spiel noch aus der Hand zu geben. Eine schwache Leistung lieferte man in Veilsdorf ab. Die letzten beiden Heimniederlagen gegen Suhl und Steinach waren vermeidbar. Die zweite Wechselperiode muss genutzt werden, um die Mannschaft qualitativ zu verstärken.

Alle 19 Spiele bestritt Christoph Gerhardt, gefolgt von Benjamin Pilz mit 18. Marc Fernando schoss 9 Tore. Auf je drei kamen Pilz, Lyuboslav Milyanov und Petko Fanev. Im Fairplay-Wett­bewerb spielte Germania eine gute Rolle. Die an Maximilian Walch in Struth ausgespro­chene Ampelkarte war unberechtigt.

Statistik:

Spiele gew. unent. verl. Torverh.
Punkte
Punktspiele 14 4 5 5 24:19 17
Pokalspiele 1 - - 1 0:2
Testspiele 4 1 3 - 7:4
Spiele gesamt 19 5 8 6 31:25
Spieler Spiele Tore
1. Christoph Gerhardt 19
2. Benjamin Pilz 18 3
3. Marc Fernando 17 9
4. Maximilian Kott 17
5. Markus Amarell 17 1
6. Adrian Schlott 16 2
7. Toni Rinn 16
8. Christoph Werner 15 2
9. Dan Dobrocki 15
10. Daniel Döring 14
11. Maximilian Walch 13
12. Michael Jüngling 12
13. Marcus Finn 11 1
14. Petko Fanev 10 3
15. Lyuboslav Milyanov 9 3
16. Toby Metzmacher 9
17. David Kirsten 9
18. Phil Drews 5 1
19. Nils Bradsch 5
20. Nikolay Terziev 5
21. Paul Menzel 3
22. Steven Rose 2

John Schmidt

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Nach dem Spielausfall am Sonntag findet das Training am Dienstag 06.12.2011, 19:00 Uhr  in der Stollenhalle statt. Weitere Fragen bitte direkt mit dem Trainer klären.

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Kategorien: Trainingszeiten / Kontakt

SV Germania Ilmenau – SV 08 Steinach 0:1 (0:1)

Vor Beginn der Saison hatte Germania-Trainer Wieland Kühn eine Einschätzung seines Spie­ler­kaders vorgenommen. Er bezeichnete diesen als zahlenmäßig und auch qualitativ nicht ausreichend. Unter anderem brachte er zum Ausdruck, dass bei Ausfall mehrerer Spieler die Mannschaft leistungsmäßig an ihrer Grenze ankommen würde. Dieser Zustand ist eingetre­ten. Mit Dan Dobrocki, Adrian Schlott, David Kirsten und Marcus Finn fehlten dieses Mal vier Ak­tive, die nicht zu ersetzen waren. Das Spiel selbst zeigte, dass die Anschlusskader momen­tan ihre Leistung betreffend noch nicht so weit sind, um sie zu ersetzen. Es gibt zwar einsatz­mä­­ßig bei der Mannschaft keine Abstriche zu machen, es reicht aber deren spielerisches Ver­mögen nicht aus, um so einen Gegner, wie Steinach, der selbst auch keine Bäume auszurei­ßen vermochte, zu schlagen. Hier zählt dann jeder Fehler doppelt. Den machten die Gastge­ber und ermöglichten damit den Gästen den einen Treffer, der das Spiel entschied.

Germania begann das Spiel durchaus passabel und zeigte einige gelungene Aktionen im Mittelfeld. Die Gäste hielten mit. Eine Torgefahr ging von den beiderseitigen Aktionen nicht aus. Wie man mit gegebenen Torgelegenheiten umgehen muss, zeigte sich nach einer Vier­telstunde. Gästekeeper Florian Möller unterlief ein kapitaler Fehlabschlag. Der Ball kam Toby Metzmacher vor die Füße. Anstatt allein dem Steinacher Tor entgegenzulaufen, schoss er überhastet neben das Tor. Eine weitere Möglichkeit ergab sich für Lyuboslav Milynov, der nach einem zu kurz abgewehrten Eckball in guter Schussposition zu lange zögerte. Aus dem Nichts heraus kamen die Gäste zur Führung. Dirk Wachsmuth erlief sich auf der rechten Seite eine Steilvorlage, passte nach innen und Martin Paul netzte am kurzen Pfosten postiert zum 0:1 ein. So etwas wie eine Ausgleichschance ergab sich kurz vor der Halbzeitpause für Petko Fanev. Sein Freistoß kam aber zu schwach.

Nach Wiederbeginn frischte der Wind stark auf und beeinträchtige das Spielgeschehen. Ab­stö­ße und Abschläge der nun gegen den Wind spielenden Ilmenauer kamen postwendend zurück. Den Steinachern liefen die Bälle davon. Falko Barthelmann tauchte allein vor Maxi­mi­lian Kott auf. Er schoss aber neben das Tor. Weitere Möglichkeiten ergaben sich für Chris­topher Hopf, dessen scharf geschossenen Ball Kott reaktionsschnell über den Balken lenkte. Wachsmuth traf aus der Distanz an die Lattenoberkante. Die Gastgeber, die Probleme hat­ten, sich aus der eigenen Hälfte zu lösen, kamen lediglich nur zu einer Torgelegenheit. Fanev scheiterte an Torwart Möller. Der Schiedsrichter löste seine Aufgabe gut.

Wieland Kühn schlussfolgerte nach dem Abpfiff: “Ich will mich vorsichtig ausdrücken. Meine Mannschaft zeigte keine richtige Tauglichkeit, das Spiel zu gestalten und es für sich zu ent­scheiden. Sie hatte damit zu tun, die durch mangelndes Spielvermögen entstandenen Fehler zu beheben. Diese schlagen aber sofort zu Buche, wie das Gegentor zeigte. Der Wind tat dann sein Übriges.”

Der Vorstand ist jetzt gefordert, aus der personellen Situation der Mannschaft heraus hin­sichtlich der zweiten Wechselperiode die erforderlichen Schlussfolgerungen zu ziehen und die entsprechenden Maßnahmen einzuleiten.

Germania: Kott, Rinn, Döring, Pilz, Gerhardt, Jüngling, Metzmacher, Fanev (85. Werner), Milyanov (46. Terziev), Amarell (64. Walch), Fernando.

SV 08: Möller, Pflügner, Wenke, Telser, Sommer (87. Wilhelm), Wachsmuth, Hopf, Roß, B. Sesselmann, Barthelmann (78. Petermann), Paul (64. Gröger).

SR: Sebastian Postel, Erfurt

Zuschauer: 120

Tor: Paul (35.)

26.11.2011  John Schmidt

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Kategorien: Allgemein, I. Männer