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Prof. Dr.
Peter Kurtz holt im Kreise seiner Sportfreunde die Feier zu seinem 65. Geburtstag nach. Peter Kurtz ist kurz Peter.
So rufen ihn seine Sportfreunde des Ilmenauer Sportvereins Germania. Nicht so
die Studenten der Fakultät Maschinenbau der Technischen Universität, deren
Dekan Prof. Dr. Ing. habil Prof. hc. Peter Kurtz ist. Bei ihnen genießt der am
16. Dezember in Jagow geborene Wissenschaftler und Techniker einen
ausgezeichneten Ruf. Sie begegnen ihm mit Hochachtung. Im Kreise seiner
ehemaligen Mitstreiter der Alten Herrenmannschaft ist aber Peter eben Peter.
Mit ihnen ging Peter Kurtz eine lange gemeinsame Wegstrecke und fand neben
seinem Studium an der Technischen Hochschule und seiner späteren
wissenschaftlichen Arbeit den erforderlichen Ausgleich. Er rannte mit ihnen auf
vielen Sportplätzen Thüringens dem runden Ball hinterher. Seine Sportliche Laufbahn
begann Peter Kurtz mit sieben Jahren bei MK Sangerhausen. Mit viel Fleiß und
guten Trainingsleistungen holte er sich sein Rüstzeug für die erste
Fußball-Mannschaft des Mansfelder Kombinats und kam mit ihr 17jährig in der
Bezirksliga Halle zum Einsatz. Dieser war aber nur von kurzer Dauer, denn 1964
nahm er sein Studium an der Hochschule für Elektrotechnik in Ilmenau auf. Auch hier führten ihn seine erste Schritte
auf den benachbarten Sportplatz und zur Bezirksklassenmannschaft der Hochschule
HSG Motor Ilmenau. Sehr schnell wurden die Verantwortlichen der BSG Chemie
Ilmenau auf den talentierten Studenten aufmerksam und holten ihn 1969 in den
Hammergrund. Er verstärkte die Bezirksligamannschaft, stieg mit ihr in die
DDR-Liga auf und absolvierte zwei
Saisons. Obwohl beruflich sehr eingespannt, blieb er danach bei den
Alten Herren aktiv und betreute von 1978 an als zweiter Übungsleiter das
Liga-Kollektiv. Ein Achillessehnenriss
zwang ihn 2006 dazu, seine aktive sportliche Betätigung zu beenden. Seinem
Verein und seiner Alten Herrenmannschaft hielt er, mehrfach für seine
Verdienste mit Auszeichnungen bedacht, bis heute die Treue. Nach Abschluss seines
Studiums verblieb Peter Kurz in Ilmenau, heiratete seine Silvia und wurde mit
ihr und seinen beiden Söhnen hier sesshaft. Er verschrieb sich der
Wissenschaft, promovierte 1975 zum Dr.-Ing und arbeitete als Oberassistent an
der Technischen Hochschule, Fakultät Maschinenbau. Seine qualizierte
wissenschaftliche Arbeit und die Ergebnisse seiner Lehrtätigkeit blieben nicht
unbeachtet. Er wurde mit einer Professur betraut und schließlich zum Dekan der
Fakultät Maschinenbau berufen. Bald sieht er seinem verdienten Ruhestand
entgegen, der ihn aber sicher nicht rasten lässt. Zu seinem 65. Geburtstag am 16. Dezember 2009 gab es für den Jubilar
einen festlichen Empfang durch die Universitätsleitung und ihm wurden
zahlreiche Ehrungen zuteil. Seine Sportfreunde vergaß der Professor aber nicht.
Mit Verspätung aber nicht zu spät hat er sie am heutigen Sonnabend Abend in
die Sportlerklause im Hammergrund zu einer kleinen Feier eingeladen.
6.3.2010 John Schmidt |