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SV 1883 Schwarza  -  SV Germania Ilmenau  6 : 0  (3:0)

Mit Zuversicht trat Ilmenau die Reise an die Schwarza an, hatte man doch in den beiden letzten Spielen durchaus zu überzeugen gewusst. Die personellen Voraussetzungen für ein erfolgreiches Bestehen waren gegeben. Trainer Grohmann musste auf die verletzten M. Schäfer und Rösch verzichten, dafür konnte er aber Thomas und Andreas Wolfenstetter in der Startelf aufbieten. Beide begannen in der Viererkette mit Bleron Osmani und Steinacker. Mit Udeh zunächst auf der Wechselbank gab es keine weiteren Veränderungen der Startelf zur Vorwoche.

Schwarza von Beginn an mit hoher Laufbereitschaft die Ilmenauer unter Druck setzend, war auf einen schnellen Torerfolg aus. Der Gast hielt aber noch dagegen und hatte die erste große Tormöglichkeit. Osmani passte auf Gustin, der über links auf die Grundlinie ging und vor das Schwarzaer Tor passte. Aber sowohl Careaga Izaguirre als auch Fischer verpassten die Eingabe nur knapp (7.). Dies sollte auch schon die größte Möglichkeit Ilmenaus im gesamten Spiel bleiben. Schwarza beherrschte das Geschehen in der gesamten Partie doch recht eindeutig. Mit sicherem schnellen Passspiel über die Außenpositionen kam man immer wieder gefährlich vor das Ilmenauer Tor. Aber erst mit einer Standardsituation dann die Führung der Hausherren. Ein Freistoß von Oschmann wehrte Müller im Ilmenauer Tor zu kurz ab und Heerwagen konnte ins leere Tor einschießen (13.). Der Gast durchaus bemüht im Feldspiel Gleichwertigkeit zu erzielen, kam aber zu keinen Abschlusshandlungen, lief man doch zu oft ins Abseits. Und bei eigenen Ballverlusten hatte man große Mühe seine Reihen in der Defensive wieder zu ordnen. Bei einem Missverständnis von Bleron Osmani und Müller ging Matiss dazwischen und schob den Ball mühelos zum zweiten Treffer für seine Farben ein (22.). Zum Ende der ersten Hälfte kam Schwarza im Minutentakt zu Tormöglichkeiten. Ilmenaus Torwart konnte hier zunächst schlimmeres verhindern, aber nach Heerwagens Kopfballablage auf Mayer, war er bei dessem Schuss machtlos (45.+1).

Ilmenau in Hälfte zwei mit zwei Umstellungen, Careaga Izaguirre ging in die Spitze und Fischer rückte dafür ins Mittelfeld. Zunächst auch zwei Schusschancen für Gustin, der freie Bahn zum Schwarzaer Tor hatte, aber zu überhasstet und ungenau abschloss (46. u. 49.). Die spielbestimmende Mannschaft blieb aber Schwarza, Vorteile in Schnelligkeit und Spielanlage waren unübersehbar. So waren die weiteren Ilmenauer Gegentreffer folgerichtig. Einen schlecht geklärten Eckball nutzte Stolze mit platzierten Schuss zum vierten Treffer (62.), Ballverlust in der Ilmenauer Vorwärtsbewegung, Zheligotov wird freigespielt und lässt sich die Chance nicht entgehen (69.). In der 80. Minute pariert Müller einen Foulstrafstoß von Köhne, gegen den Nachschuss von Zheligotov ist er aber machtlos. Damit war das halbe Dutzend voll und die Enttäuschung nach der Partie bei den Gästen groß.

Der Abstand zum nächsten Tabellennachbarn beträgt nun schon 11 Punkte, eine schwere Hypothek da noch Anschluss zu finden. Wenn es der Mannschaft nicht gelingt zu einem besseren Defensivverhalten im Spiel zu finden, wird es schwer im letzten Hinrundenspiel gegen Großbreitenbach zu bestehen.

Schwarza: Herzog; Heerwagen, Köhne, Mayer, Glaser, Stolze (71. Keilhauer), Oschmann, Zheligotov, Möller (78. Betz), Säuberlich (58. Jäger), Matiss

Ilmenau: Müller; Osmani, Osmani, Careaga Izaguirre, Th. Wolfenstetter, Gustin (64. Kastrati), A. Wolfenstetter, Steinacker, Fischer, J. Schäfer (52. Udeh), Hergesell

Schiedsrichter: Göltzner (Erfurt)

Zuschauer: 82

Tore: 1:0 (13.) Heerwagen, 2:0 (22.) Matiss, 3:0 (45.+1) Mayer, 4:0 (62.) Stolze, 5:0 (69.) Zheligotov, 6:0 (80.) Zheligotov

Uwe Frank

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Kategorien: I. Männer

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