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SC 1903 Weimar II  – SV Germania Ilmenau  2 : 1  (2:1)

Nach dem ersten Saisonsieg gegen Bad Blankenburg wollte man auch auf dem Weimarer Lindenberg bestehen und etwas Zählbares mit nach Hause nehmen. An der kämpferischen Einstellung der Mannschaft lag es nicht, allein die spielerischen Mittel reichten nicht, um der Partie in der zweiten Halbzeit noch eine Wende zu geben.

Im Tor stand wieder Müller, aber krankheitsbedingt musste Th. Wolfenstetter kurzfristig absagen, dafür rückte Rösch in die Innenverteidigung. Bleron Osmani stand wieder zur Verfügung und vervollständigte mit seinem Bruder Bleon und M. Schäfer die Viererkette. Weitere Veränderungen an der Startelf zur Vorwoche gab es nicht.

Nachdem die ersten Schussversuche des Gastgebers (8. Martin, 9. Schmidt) keine allzu große Gefahr für das Ilmenauer Tor heraufbeschworen, musste man in der 10. Minute tief durchatmen, als der Weimarer Diallo herrlich freigespielt, allein vor dem Ilmenauer Tor dieses nur sehr knapp verfehlte. Die gleiche Szene zehn Minuten später. Pass von Kaiser auf Diallo, der sträflich ungedeckt war. Diesmal behielt er die Nerven und überwand Ilmenaus Keeper zur Weimarer Führung. Der Gast zu diesem Zeitpunkt aber auch schon gut im Spiel dabei, gestaltete das Feldspiel ausgeglichen mit Zug zum gegnerischen Tor. Am Strafraum war man mit seinem Latein aber meist am Ende. Nach einer guten Ballstafette über Fischer, Careaga Izaguirre zu Hergesell, drang dieser energisch in den gegnerischen Strafraum ein und mit platziertem Schuss aus spitzem Winkel an den Innenpfosten gelang ihm der nicht unverdiente Ausgleich (28.). Ilmenaus Hintermannschaft lies aus dem Spiel heraus in Halbzeit eins keine weiteren Chancen für Weimar zu, da man im Mittelfeld sehr gut gegen Ball und Gegner arbeitete. So war es ein Standard, der die erneute Führung für den Gastgeber brachte. Bei einer lang geschlagenen Ecke von Kaiser hatte der sehr gut einlaufende Eisenberg am langen Pfosten keine Mühe mit dem Kopf zu vollenden (39.).

In der zweiten Hälfte wurde die Partie zunehmend mit größerem Einsatz von beiden Mannschaften geführt. Ilmenau bemühte sich den Ausgleich zu erzielen und Weimar wiederum mit einem weiteren Treffer ,die Entscheidung herbeizuführen. Schiedsrichter Feuerstein blieb zunächst bei seiner großzügigen Linie in der Beurteilung der Zweikampfführung. Erst als sich der Gastgeber gegen stärker aufkommende Ilmenauer vielmals nur mit Foulspiel zu helfen wusste, zeigte er viermal den gelben Karton für Weimar. Auch wenn es Ilmenau jetzt gelang, sich mehr Ballbesitz zu erkämpfen, so waren die besseren Chancen doch auf Seiten Weimars. Nur das man diese nicht nutzte und den Gast so im Spiel hielt. Weimars Kaiser drang in den Strafraum ein, umspielte Torwart Müller und schob am leeren Tor vorbei (74.). Auf Seiten Ilmenaus hatte man solch hochkarätigen Chancen nicht, stand die gegnerische Abwehr doch recht sicher und agierte kompromisslos. So reichte eine gute kämpferische Leistung des Gastes letztlich nicht, um sich mit einem Remis noch zu belohnen. Letztlich sahen die wenigen Zuschauer eine von beiden Mannschaften intensiv geführte Kreisoberligapartie, die der Schiedsrichter aber jederzeit im Griff hatte.

Für Ilmenau war diese Partie ein Schritt in die richtige Richtung und gibt Hoffnung, in den zwei verbleibenden Partien der Hinrunde noch Punkte zu erringen..

Weimar: Dönnicke; Seyfarth (90.+2 Petermann), Schmidt (46. Müller), Brüheim, Eisenberg, Diallo, Kaiser, Weiß, Stinka, Martin, Bickel

Ilmenau: Müller; Osmani, Osmani, Careaga Izaguirre, Gustin, Hergesell, Udeh (59. Helbing), Fischer, J. Schäfer, M. Schäfer, Rösch (86. Steinacker)

Schiedsrichter: Feuerstein (Rudolstadt)

Zuschauer: 16

Tore: 1:0 (20.) Diallo, 1:1 (28.) Hergesell, 2:1 (39.) Eisenberg

Uwe Frank

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Kategorien: I. Männer

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