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SV Germania Ilmenau  -  TSV Bad Blankenburg  3 : 2  (0:2)

Nach der schwachen Pokalvorstellung vor drei Tagen war man gespannt, wie sich Ilmenaus Mannschaft gegen einen wesentlich stärker einzuschätzenden Gegner aus Bad Blankenburg präsentieren wird. Trainer Grohmann hatte diesmal eine entspanntere Personalsituation und somit mehr Handlungsmöglichkeiten bei der Aufstellung seiner Mannschaft. Auf vier Positionen änderte er die Startaufstellung. Helbing und Th. Wolfenstetter  rückten in die Viererkette, J. Schäfer als Sechser davor und Careaga Izaguirre knüpfte die Fäden im Mittelfeld, Fischer und Gustin im Angriff.

Ilmenau begann in der Anfangsphase gleich spielbestimmend und sehr präsent. Udeh hätte  eigentlich nach 90 Sekunden völlig frei und unbedrängt vor dem Gästetor für die frühe Führung sorgen müssen. Er ließ diese Gelegenheit aber ungenutzt, genauso wie in der 38. Minute, als sein Schuss am Tor vorbei ging. Da gestaltete sich das Spiel aber schon ausgeglichen und der Gast lag dank seiner ersten richtigen Chance schon 1:0 in Führung.  Nach Fehler im Ilmenauer Spielaufbau lief Vofrei allein auf Torhüter Volz und ließ ihm mit platziertem Schuss keine Chance (18.). Das war der augenscheinliche Unterschied beider Mannschaften in der ersten Halbzeit. Begegnete man sich im Feldspiel auf Augenhöhe, nutzte der Gast aber seine Chancen resolut. So auch kurz vor der Pause nach dem gleichen Strickmuster. Ballverlust im Spielaufbau, Vofrei wieder steil geschickt, kann sich gegen Osmani durchsetzen und zum 0:2 Pausenstand einschießen (43.). Eine schwere Hypothek der Heimmannschaft für die zweiten Spielhälfte. Man gab sich aber nicht auf und spielte weiter für einen eigenen Torerfolg. Es passierte aber auf beiden Seiten nichts aufregendes vor den Toren. Erst ein genialer Pass von Hergesell aus dem Mittelfeld in die Nahtstelle der Gästeabwehr erlief sich Gustin, der auf Kalbe im Gästetor zusteuerte und ihm mit seinem Schuss keine Chance lies (64.). Das gab Ilmenaus Mannschaft Auftrieb für die verbleibende Spielzeit. Bereits acht Minuten später das Déjà-vu des Anschlusstreffers. Diesmal der Passgeber Fischer, der Gustin mustergültig in den Lauf spielte und  er in Kopie des ersten Treffers zum Ausgleich vollendete (72.). Der Gast nun aber, ob der verspielten Zweitoreführung, wieder mit mehr kämpferischem Einsatz und Spielanteilen in der Ilmenauer Hälfte. Eine ganze Reihe von Freistößen und Eckbällen für Bad Blankenburg überstand Ilmenau mit Einsatz und Glück. Die Partie befand sich bereits in der Nachspielzeit, da bekam Ilmenau im halbrechten Mittelfeld einen Freistoß zugesprochen. Osmani spielte ihn hoch vor das Gästetor, wo J. Schäfer energisch zum Kopfball hochstieg und den Ball über die Torlinie stieß (90.+1.). Die Freude über den späten Treffer war riesig und die restlichen drei Nachspielminuten überstand man schadlos.

Für die Moral und das eigene Punktekonto war das ein immens wichtiger Sieg, da man die Partie nach dem Zweitorerückstand noch drehte. Der Einsatz von Th. Wolfenstetter gab der Defensive wichtigen Rückhalt.

Ilmenau:  Volz; Osmani, Careaga Izaguirre, Th. Wolfenstetter, Hergesell, Gustin, Udeh (90.+2 Stobrawa), Fischer, J. Schäfer, M. Schäfer, Helbing (56. Rösch)

Bad Blankenburg: Kalbe; Hansal, Wipprecht (46. Hanig), Fiur, Botz, Hermann, Krämer, Paschold, Vofrei, Schlimp (46. Nurali), Marr

Schiedsrichter: Poller (Nohra)

Zuschauer: 60

Tore: 0:1 (18.) Vofrei, 0:2 (43.) Vofrei, 1:2 (64.) Gustin, 2:2 (72.) Gustin, 3:2 (90.+1) J. Schäfer

Uwe Frank

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Kategorien: I. Männer

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