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VfB Apolda  -  SV Germania Ilmenau  6 : 2  (2:1)

Nach der guten Leistung der Vorwoche gegen den Tabellenführer wollte man in Apolda nahtlos daran anknüpfen und etwas zählbares mit nach Hause nehmen. Trainer Grohmann nahm drei Veränderungen in der Startelf vor. Im Tor stand Volz, J. Schäfer rückte auf die Sechserposition zusammen mit Fischer, der sich für Germania wieder zur Verfügung stellt. Hergesell begann neben Careaga Izaguirr im Angriff. Das Ilmenau letztlich wieder eine klare Niederlage hinnehmen musste, lag an einer schwachen Zweikampfquote, die den keineswegs durchgängig überzeugenden Apoldaern viele Einschussmöglichkeiten gestattete. Nach dem schnellen Rückstand zu Beginn der Partie (8.), war es der Apoldaer Müller, der mit einem kuriosen Eigentor die Gäste wieder ins Spiel zurückbrachte. Von der Seitenauslinie gelang ihm ein Heber über seinen Torhüter ins eigene Tor (15.). Eine Minute später sogar die große Möglichkeit für Hergesell die Führung für seine Farben zu erzielen. Von Careaga Izaguirr herrlich freigespielt steuerte er allein auf Adamiuc im Apoldaer Tor zu, doch sein Schuss ging übers Tor.

Bei den schnellen Angriffen über die Außenpositionen oder bei hohen Bällen in den Ilmenauer Strafraum brannte es lichterloh vor dem Gästetor. Volz im Ilmenauer Tor konnte mit Glück und Können weitere Treffer verhindern. Nur beim Foulelfmeter von Fauer, Rösch hatte zuvor Keltsch im Strafraum umgestoßen, hatte er keine Abwehrchance (40.).

Ilmenau stellte in der Pause um, Fischer und Bleon Osmani gingen in die Spitze, Hergesell ins linke Mittelfeld und Careaga Izaguirr ins zentrale Mittelfeld. Das sollte das eigene Spiel nach vorn beleben, was aber nur in den ersten Minuten nach Wiederbeginn gelang. Eigene Chancen aber Fehlanzeige. Nach einem Pass aus dem Mittelfeld lief Keltsch auf das Gästetor und konnte mühelos zum 3:1 einschießen (52.). Damit waren die guten Vorsätze für die zweite Halbzeit dahin. Ilmenau fand nicht zu eigener spielerischer Sicherheit, Passfolgen über mehrere Stationen gelangen nicht. Den Ball schenkte man zu schnell wieder her. Die Nachlässigkeiten in der Abwehr konnten nicht abgestellt werden und so baute Apolda seine Führung weiter aus. J. Schäfers Treffer nach Pass von Hergesell zum zwischenzeitlichen 5:2 stellte nur Ergebniskosmetik dar (82.).

Insgesamt eine enttäuschende Leistung der Ilmenauer mit den bekannten Defensivproblemen. Gelingt es nicht diese abzustellen wird es schwer vom Tabellenende wegzukommen.

Apolda: Adamiuc; Afshar (70. Marzian), Reichmann, Grune (79. Prüger), Zeitz, Keltsch, Weilepp, Fauer, Müller, Hätscher, Werner (70. Hädrich)

Ilmenau: Volz; Osmani, Helbing, Osmani, Careaga Izaguirr, Hergesell, Steinacker (59. M. Schäfer), Udeh, Fischer, J. Schäfer, Rösch

Schiedsrichter: Rommel (Heichelheim)

Zuschauer: 50

Tore: 1:0 (8.) Zeitz,  1:1 (15.) Müller ET,  2:1 (40.) Fauer FE, 3:1 (52.) Keltsch, 4:1  (73.) Marzian, 5:1 (79.) Hädrich, 5:2 (83.) J. Schäfer, 6:2 (84.) Keltsch

Uwe Frank

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Kategorien: I. Männer

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