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SV Stahl Unterwellenborn  -  SV Germania Ilmenau  2 : 1  (2:0)

Im wichtigen Kellerduell der beiden noch sieglosen Mannschaften gelang es Ilmenau nicht, nach dem Pokalerfolg der Vorwoche nachzulegen und sich wichtige Punkte gegen den Abstieg zu sichern.  Agierte man in der ersten Hälfte doch zu unorganisiert  in der Defensive und gestattete dem Gegner so viele Einschussmöglichkeiten, die er auch zu zwei Treffern nutzte.

Vor dem Spiel wurde Felix Kempf aus der Mannschaft verabschiedet, er beendet sein Studium in Ilmenau und nimmt eine Tätigkeit in Köln auf. Erstmals lief für Ilmenaus Mannschaft der aus Bolivien kommende Jorge Careaga Izaguirr auf, der eine echte Verstärkung für die Mannschaft ist und dem nicht von ungefähr der einzige Treffer für die Gäste gelang.

Ilmenau, beginnend mit B. Müller im Tor, in der Viererkette Steinacker, Bleron Osmani, Kempf und Helbing.  Als Sechser  davor J. Schäfer, im Mittelfeld Udeh, Hergesell und Bleon Osmani. Gustin und Careaga Izaguirr in der Offensive. Beide Mannschaften suchten von Beginn an die Offensive, so dass vor beiden Toren hochkarätige Torchancen entstanden. Eine Flanke von Udeh vor das Unterwellenborner Tor verpasste Gustin nur knapp (4.), die Eingabe von Bleon Osmani auf Careaga Izaguirr schoss dieser kanpp am Tor vorbei (4.). Sein zweiter Schuss knallte an den Außenpfosten (6.) Hier hätte Ilmenau frühzeitig in Führung gehen können (müssen).  Auf der Gegenseite hatte Weihrauch völlig allein vor dem Ilmenauer Tor die Führung für seine Farben auf dem Fuß. Eine Flanke schoss er per Direktanahme über das Tor (7.). Ilmenau stand  in der Abwehr meist zu weit vom Gegner weg und so kam Unterwellenborn durch sein geradliniges und einfaches Spiel zu zahlreichen Torchancen, die aber Müller im Gästetor mit tollen Paraden abwehrte. Erst in der 25. Minute gelang Spitzner in halblinker Position mit einem Sonntagsschuss aus 25 Metern in den Torwinkel die verdiente Führung.  Weitere Chancen ließ Unterwellenborn ungenutzt, so dass man eigentlich mit diesem Stand in die Pause gehen sollte. Aber in der Nachspielzeit wurde ein Eckball durch die Ilmenauer Hintermannschaft zu kurz abgewehrt und Meyer konnte unbedrängt von der Strafraumgrenze zum zweiten Treffer einschießen (45.+1).

In der zweiten Hälfte kam Rösch für den angeschlagenen J. Schäfer auf die Sechserposition und Ilmenau gelang es, das Spielgeschehen mehr und mehr in die gegnerische Hälfte zu verlagern.  Angriffe von Udeh oder Gustin über die Außenpositionen fanden aber keinen Abschluss vor dem Gästetor. Wäre hier ein frühzeitiger Anschlusstreffer gelungen, hätte es dem Spiel eine Wende geben können. Zumal der Gastgeber nicht mehr zu seinem geradlinigen Spiel der ersten Hälfte fand. So fiel Ilmenaus Anschlusstreffer erst in der 83. Minute. Udeh setzte sich über rechts bis zur Grundlinie durch, seinen Rückpass nahm Gustin direkt auf, schoss aber Georgi im Unterwellenborner Tor an. Den zurückspringenden Ball schoss dann Careaga Izaguirr von der Strafraumgrenze überlegt flach ein. In den verbliebenen Minuten bemühte sich der Gast um den Ausgleich, echte Chancen dafür erarbeitete man sich aber nicht mehr.

Ilmenau muss in der Defensivarbeit zulegen, Struktur und Zweikampfverhalten reichen nicht für ein bestehen in der Kreisoberliga.  Es wird schwer, Felix Kempf in der Abwehr zu ersetzen. Personelle Alternativen sind z.Zt. kaum vorhanden.

Unterwellenborn:  Georgi; Czekanowski, Oppolzer, Grieser, Wolter, Franke (46. Palmowski), Weihrauch, Gretsch, Piastowski (23. Kroll), Spitzner, Meyer (87. Gessner)

Ilmenau: Müller; Osmani, Helbing, Osmani, Careaga Izaguirr, Gustin, Hergesell, Steinacker (65. Polowy), Udeh, J. Schäfer (46. Rösch), Kempf

Schiedsrichter: Thielicke (Jena)

Zuschauer:  60

Tore: 1:0 (26.) Spitzner, 2:0 (45.+1) Meyer, 2:1 (83.) Careaga Izaguirr

Uwe Frank

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Kategorien: I. Männer

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