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SV Germania Ilmenau  -  FSV Ilmtal Zottelstedt  1 : 2  (0:1)

Auch im vierten Heimspiel der Saison gelingt Ilmenau wieder kein Erfolgserlebnis. Auch wenn nach dem Ausgleichstreffer die Hoffnung dafür vorhanden war. Aber ein Kunstschuss der Gäste machte dies zunichte.

Ilmenau begann mit Müller im Tor, in der Viererkette Steinacker, Bleron Osmani, Rösch und Bleon Osmani. Davor Helbing und Jonas Schäfer, im Mittelfeld Udeh, Hergesell und Volz. Als einzige Spitze agierte Keil. Nach längeren Pausen blieben Kempf und Gustin zunächst auf der Bank.

Ilmenau begann mit hohem läuferischen Aufwand und hatte auch Möglichkeiten zur frühen Führung. Schäfers Schuss wurde geblockt (7.) und Keil blieb beim Versuch den Torwart auszuspielen an ihm hängen (10.). Besser machten es die Gäste, ein Steilanspiel aus der eigenen Hälfte erlief sich Körbs und sein platzierter Schuss schlug im langen Eck ein (13.). Erster Schuss aufs Tor und gleich die Führung, effektiver geht es nicht. Ilmenau war weiter bemüht den Gegner unter Druck zu setzen und sich eigene Chancen zu erarbeiten. Die stärksten Mannschaftsteile auf beiden Seiten waren aber die Abwehrreihen, so blieben Torchancen Mangelware. Ilmenau aber nach einem starken Anspiel von Schäfer auf Hergesell doch noch mit der großen Möglichkeit zum Ausgleich vor der Pause. Hergesell setzte sich gegen seinen Gegenspieler durch und nur noch den Torwart vor sich, schoss er ihn aber an (30.)

Nach der Pause sorgte Ilmenau mit Kempf und Gustin für mehr Druck im Spiel nach vorn. Die erste hochkarätige Chance hatten aber erst mal die Gäste. Zottelstedts Körbs setzte sich im Strafraum durch, scheiterte aber mit seinem Schuss an Ilmenaus Keeper (47.). Ilmenaus Bemühungen führten zu einer Reihe von Eckbällen. Steinacker schlug diese konsequent auf Schäfer, der mit seinem Kopfball in der 52. Minute Erfolg hatte und zum Ausgleich traf. Zottelstedt hatte aber die passende Antwort parat. Auf regennassem Platz versuchte man mit Distanzschüssen zum Erfolg zu kommen. Haases Schuss aus 25 Metern klatschte an die Querlatte, den zurückspringenden Ball setzte Petzold auch nur an die Querlatte, Glück für Ilmenau. Die spielerische Linie ging in der Partie jetzt mehr und mehr verloren, es überwog der Einsatz, aber ohne die Grenzen der Fairness zu überschreiten. Die Schussversuche des Gastes waren letztlich die erfolgversprechendere Spielidee und führte dann auch zur Entscheidung. Ilmenaus Halbchancen von Schäfer (Kopfball) und Gustin stellten Schmidt im Zottelstedter Tor vor keine großen Probleme. Es fehlte an der spielerischen Linie beim Gastgeber. Einen Angriff über rechts konnte Ilmenau nur unzureichend klären, der Ball sprang Haase vor die Füße, der aus 20 Metern abzog und über Torwart Müller unter die Querlatte traf (76.). Sehenswert. Fünf Minuten später versuchte es Trepanovski aus 25 Metern, sein Schuss krachte an den Pfosten. Dennoch hatte in der Nachspielzeit auch Ilmenau noch seine Ausgleichschance. Hergesell setzte sich energisch über rechts durch, seine Eingabe nahm Rösch vor dem Tor direkt, schoss aber Kohler an.

Die kämpferische Einstellung Ilmenaus war gut, reichte aber nicht, den Gast in größere Bedrängnis zu bringen. Nicht unverdient nimmt Zottelstedt die Punkte mit nach Hause, die klareren Chancen hatten sie.

Ilmenau: Müller; Osmani, Helbing, Osmani, Keil (46. Kempf), Hergesell, Steinacker, Udeh (46. Gustin), Volz (69. Barth), Schäfer, Rösch

Zottelstedt: Schmidt; Köhler, Roos, Stock, Jennicke, Trepanovski, Haase, Ackermann 861. Adarevic), Petzold, Körbs (73. Abubakari), Nickel

Schiedsrichter: Großmann (Probstzella)

Zuschauer: 30

Tore: 0:1 (13.) Körbs, 1:1 (52.) Schäfer, 1:2 (76.) Haase

Uwe Frank

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Kategorien: I. Männer

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