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FC Einheit Bad Berka  -  SV Germania Ilmenau  11 : 2  (5:2)

Im ersten Auswärtsspiel in der Kreisoberliga wollte man mit einem besseren Ergebnis die Heimpleite der Vorwoche vergessen machen. Die personellen Voraussetzungen dafür waren aber alles andere als gut. Mit Alzoughbi musste man neben L. Schäfer verletzungsbedingt auf einen weiteren Leistungsträger verzichten. Roesch und Steinacker waren im Urlaub und Kempf ging angeschlagen ins Spiel. So rückte Helbing in die Innenverteidigung neben D. Müller. M. Schäfer und Stobrawa, in seinem ersten Spiel für Ilmenau, komplettierten die Viererkette. Kempf und Hergesell als Sechser, Biehl und Udeh auf den Außen. Gustin sollte mit Keil von den Alten Herren die Offensivakzente setzen.

Die Vorgabe einer sicheren Abwehrarbeit, speziell über die Außenpositionen dem Gegner  keinen Raum zu geben, waren nach 15 Minuten bereits ad Absurdum geführt. Nutzte Bad Berka doch seine Schnelligkeitsvorteile gnadenlos zu vier Toren, vorbereitet über die Außenpositionen.

Ilmenau gelang es aber über die gesamte Spielzeit, auch eigene Offensivakzente zu setzen und sich Chancen zu Erarbeiten. So hatten Udeh, Gustin und Keil durchaus Chancen zu Treffern. Keil gelang nach einer Ecke von Stobrawa mit Volleyschuss unter die Torlatte in der 18. Minute der erste Germaniatreffer. Zuvor hätte schon Udeh ein Tor erzielen müssen, allein vor Torhüter Möller schoss er aber am Tor vorbei (6.). Immer wenn der Gastgeber seine Angriffe schnell vortrug, brannte es lichterloh vor Ilmenaus Tor. Unmittelbar nach dem fünften Gegentor gelang es Hergesell den Dreitore Rückstand wieder herzustellen. Allein vor dem Tor schoss er überlegt ein (38.).

Konnte man in der ersten Halbzeit weitere Gegentreffer noch mit Einsatz und Glück verhindern, stand man in Hälfte zwei nach den Umstellungen in der Formation vielmals neben sich. Biehl in der Innenverteidigung, D. Müller auf der Sechserposition und Kempf  auf der linken Außenbahn sollten das Spiel nach vorn beleben. Aber nach einer Stunde Spielzeit hatte Bad Berka weitere vier Tore erzielt (49., 52., 54., 58.). Zu einfach machte es Germanias Hintermannschaft dem Gastgeber. Kempf musste verletzungsbedingt ausgewechselt werden (57.) und nachdem D. Müller auch noch mit Verletzung ausfiel (68.), spielte man in Unterzahl die Partie zu Ende. Jetzt war es Torhüter B. Müller, der über sich hinauswuchs und mit starken Paraden die sichersten Chancen der Gastgeber vereitelte. Erst in den Schlussminuten musste er sich noch zweimal geschlagen geben.

Bleibt zu hoffen, dass die verletzten Spieler schnell wieder in die Mannschaft zurückkehren, hat man doch nur einen begrenzten Spielerkader. Schon im nächsten Spiel braucht man ein Erfolgserlebnis, will man nicht im Tabellenkeller festhängen.

Bad Berka: Möller; Tonkel, Sobeck, Creuzburg, Barth (64. Nottrodt), Steiner, Billeb (54. Oschatz), Lange, Saul, Sonnet, Schultais (61. Hause)

Ilmenau: B. Müller; Helbing, Biehl, Stobrawa, Gustin, Hergesell, Udeh, D. Müller, Schäfer, Kempf (57. Barth), Keil

Schiedsrichter: Fehn (Ilmtal-Weinstrasse)

Zuschauer: 45

Tore: 1:0 (3.) Barth, 2:0 (7.) Lange, 3:0 (12.) Lange, 4:0 (15.) Saul, 4:1 (18.) Keil, 5:1 (37.) Barth, 5:2 (38.) Hergesell, 6:2 (49.) Steiner, 7:2 (52.) Saul, 8:2 (54.) Lange, 9:2 (58.) Lange, 10:2 (86.) Steiner, 11:2 (89.) Steiner

Uwe Frank

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Kategorien: I. Männer

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