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SV Germania Ilmenau  -  SV Roschütz  1 : 3  (0:3)

Im letzten Heimspiel dieser Saison wollte sich Ilmenau mit einer ansprechenden Leistung im Hammergrundstadion verabschieden. Dies gelang vornehmlich in der zweiten Halbzeit, da war das Spiel aber weitestgehend schon entschieden.

Ilmenau, nach dem Spiel gegen Jena-Zwätzen in der Innenverteidigung erstmals mit Daniel Müller, nach seiner langen Verletzung, neben Barth beginnend. Dazu Olivieri und Hergesell in der Viererkette, Fischer und Ma. Wolfenstetter davor. Das Mittelfeldtrio mit Reimann, Alzoughbi und Mohammad. Diallo wieder als einzige Spitze.

Nach verhaltenem Beginn der Partie nutzte der Gast gleich die erste Unaufmerksamkeit der Germania Hintermannschaft zur schnellen Führung. Einen weiten Flankenball von Rückmann konnte Machold im Strafraum unbedrängt annehmen und mit platziertem Schuss ins lange Eck einnetzen (6.). D. Müller versprang der Ball bei der Annahme im Strafraum, Torjäger Gehrt bedankte sich mit gekonntem Schlenzer in den Winkel (15.). Zwei schnelle Tore für den Gast waren da schon eine schwere Hypothek für Ilmenau. Zumal sich der Gastgeber schwer tat ins Spiel zu finden. Die langen Bälle auf die schnellen Mohammad und Alzoughbi kamen selten an, wie überhaupt in Hälfte eins die Fehlpassquote zu hoch war. Roschütz’ Keeper wurde erstmals in der 21. Minute geprüft. Eine Flanke von Olivieri erreichte Mohammad, der aber mit seinem Kopfball am Keeper scheiterte. Ohne den großen Druck zu erzeugen, kam der Gast trotzdem zu guten Schusschancen um das Ergebnis auszubauen. Aber Gehrt (32.) und Szuppa (38.) scheiterten am gut aufgelegten Müller im Ilmenauer Tor. Dem unterlief aber kurz vor der Pause ein schwerer Fehler, der zum dritten Gegentreffer führte. Roschütz’ Kruschke schießt zentral aus 25 Metern einen Freistoß aufs Ilmenauer Tor. Müller verlässt seinen Kasten im sicheren Gefühl den Ball  herunterpflücken zu können. Die Flugbahn falsch eingeschätzt, fliegt der Ball über ihn hinweg direkt ins Tor (43.) Damit zeichnete sich schon so etwas wie eine Vorentscheidung ab.

Die zweite Hälfte aber ein völlig anderes Auftreten der Heimmannschaft. Der Gast im Gefühl der sicheren Führung, schaltete einen Gang zurück und Ilmenau nun klar spielbestimmend. Schon in den ersten Minuten Chancen für einen Treffer. Aber Eingaben von Wolfenstetter und Olivieri vor das Tor fanden keinen Abnehmer (47.) bzw. stand man sich selber im Weg (49.). Alzoughbis Schuss nach Pass von Diallo ging knapp am langen Pfosten vorbei (57.). Ilmenaus Keeper wurde nur noch einmal ernsthaft geprüft. Großer – steil geschickt s- cheiterte mit seinem platziertem Schuss am großartig reagierenden Müller (72.). Ilmenau aber arbeitete unermüdlich am eigenen Treffer. Der gelang auch nach schönem Angriff über rechts. Wolfenstetter mit genauem Pass in den Lauf von Olivieri. Der geht auf die Grundlinie und sein präziser Pass erreicht am langen Pfosten den eingewechselten Helbing, der mühelos einschießt (83.). Das aber zu spät, um den Gegner noch ernsthaft in Gefahr zu bringen.

Letztlich kann Ilmenaus Leistung der zweiten Halbzeit als ein versöhnlicher Heimspielabschied aus der Landesklasse gesehen werden. Am letzten Spieltag in Saalfeld sollte da angeknüpft werden.

Ilmenau: B. Müller; Hergesell (46. Jahn), Mohammad, Alzoughbi, D. Müller (68. Helbing), Barth, Diallo, Reimann (46. Scheler), Fischer, Wolfenstetter

Roschütz: Trepschinski; Kruschke, Hoffmann, Friedemann, Gehrt, Großer, Kretschmar, Rückmann, Machold, Szuppa (88. Schachtschabel), Betz 

Schiedsrichter: Thieme (Knau)

Zuschauer: 12

Tore: 0:1 (6.) Machold, 0:2 (15.) Gehrt, 0:3 (43.) Kruschke, 1:3 (83.) Helbing

Uwe Frank

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Kategorien: I. Männer

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