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SV Germania Ilmenau  – SV Jena-Zwätzen  2 : 4  (1:1)

Auch diesmal stand Ilmenau wieder ohne Zählbares nach dem Spiel da, trotz zweimaliger Führung. Wie in der Vorwoche konnte man einem vehement angreifenden Gegner kräftemäßig nicht mehr Paroli bieten und gab das Spiel so noch aus der Hand.

Ilmenau in der Viererkette wieder neu aufgestellt, spielte mit Reimann, Olivieri, Barth und Hemming. Davor Wolfenstetter und Kahlef. Helbing, Alzoughbi und Mohammad im Mittelfeld und Diallo einzige Spitze.

In der von Beginn an temposcharf geführten Partie war es Ilmenau, dass die ersten Angriffsakzente setzte. Mohammads Schuss strich noch am Tor vorbei (4.) aber nach herrlichem Solo von Kahlef im gegnerischen Strafraum, bleibt es wohl sein Geheimnis warum er aus fünf Metern vor dem Tor den Ball in selbigem nicht unterbrachte und am Torwart scheiterte (7.) Hier wäre die schnelle Führung für die Heimmannschaft verdient gewesen.  So hatte auch der Gast seinen ersten großen Auftritt vor dem Ilmenauer Tor. Figuth präzise angespielt, spurtete in den Strafraum, seinen Schuss konnte aber Müller im Ilmenauer Tor  mit toller Parade zur Ecke entschärfen (9.). Überhaupt war es Ilmenaus Keeper der mit starken Paraden und guter Strafraumbeherrschung seine Mannschaft lange im Spiel hielt aber beim Jenaer Führungstreffer auch zum tragischen Helden wurde.

Die verdiente Führung für den Gastgeber nach 23 Minuten. Eine Ecke von Alzoughbi köpfte Diallo in die Maschen des Jenaer Tores. Chancen für weitere Treffer hatten Mohammad und Hemming, die aber am Keeper Jenas scheiterten. Als auch Jenas Strobel im 1 gegen 1 an Müller nicht vorbei kam (35.) , sollte doch die knappe Führung in die Halbzeit mitgenommen werden. Aber Ilmenaus Olivieri vertändelte im eigenen Strafraum den Ball an Jenas Kiessling, der sich mit dem Ausgleich bedankte (45.) Ärgerlich, denn unmittelbar danach war Pause.

Jenas Mill unterlief aber nach Wiederbeginn der gleiche Fauxpas. Er verlor gegen den nachsetzenden Mohammad vor dem Strafraum den Ball, was Ilmenaus Spieler zur erneuten Führung nutzte (53.).  Das stachelte aber den Ehrgeiz Jenas an, die das Spieltempo hochhielten und auf den schnellen Ausgleich  aus waren. Der gelang nach 62. Spielminuten. Nach einem Doppelpass von Strobel mit Figuth hatte Strobel freie Schussbahn, die er mit unhaltbarem Schuss nutzte. Der Gast jetzt mit deutlich mehr Spielanteilen verlagerte das Spielgeschehen zunehmend in Ilmenaus Hälfte. Mit einer starken Flugeinlage entschärfte Ilmenaus Keeper den Freistoss Strobels von der Strafraumgrenze und verhinderte da noch den Führungstreffer der Gäste (78.). Mit der nächsten Aktion wurde er aber zum tragischen Akteur. Jenas Strauß zog aus 35 Metern ab, Müller lenkte den Ball mit den Fingerspitzen an die Querlatte, von da sprang er ihm in den Rücken und dann ins Tor (79.). Hier war dem Fleißigen das Glück nicht hold. Die Reaktion Ilmenaus fiel bescheiden aus, man kam kaum noch zwingend vor das Gästetor und somit zu Torchancen. Stattdessen drängte Jena weiter auf die endgültige Entscheidung. Einen Kopfball von Meudtner entschärfte Müller zur Ecke (83.), diese getreten von Strauß erreichte wieder den Kopf von Meudtner am kurzen Pfosten. Gegen seinen platzierten Kopfball hatte Müller diesmal keine Chance (84.). Die Entscheidung.

Eine zweimalige Führung konnte nicht behauptet werden, denn nur so lange die Kräfte reichten, begegnete man Jena auf Augenhöhe. Bereits in zwei Tagen hat man die Chance im letzten Heimspiel dieser Saison gegen Gera-Roschütz erfolgreicher zu bestehen.

Ilmenau: Müller; Olivieri (88. Steinacker), Helbing (65. Hergesell), Kahlef, Mohammad, Alzoughbi, Barth, Diallo (79. Jahn), Reimann, Hemming, Ma. Wolfenstette

Jena-Zwätzen: Kun; Figuth, Wolff (46. Nenz), Tauch, Hentrich, Meudtner, F. Mill (55. Reisdorf), Strauß, P. Mill (65. Rögner), Strobel, Kiessling

Schiedsrichter: Linß (Burgkunstadt)

Zuschauer: 50

Tore: 1:0 (23.) Diallo, 1:1 (45.) Kiessling, 2:1 (53.) Mohammad, 2:2 (64.) Strobel, 2:3 (79.) Strauß, 2:4 (84.) Meudtner

Uwe Frank

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Kategorien: I. Männer

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