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Heute ist das Nach-Spiel-Resümee-Spektrum deutlich breit: Von objektiv-neutral (“Es ließen sich aus dem Paradies keine Punkte entführen”) bis emotional-vereinsgeprägt (“Es wird so lange gespielt, bis der Club gewinnt”) ist alles machbar, solange es dem Gusto des geneigten Lesers entspricht.In unserem letzten Germania-Verbandsligaspiel trafen wir auf Platz 6 der Ernst-Abbe-Anlage in Jena auf unsere (alters)korrespondierende Jahrgangsmannschaft des FCC. Beste Bedingungen, 18°C, strahlender Sonnenschein, schon fast zu trockner Kurzrasen und etwa 50 Zuschauer, das Gro`s auf Jenaer Seite schufen eine gute Atmosphäre, so dass wir schon hofften, nicht mit leeren Händen wieder heimzufahren. Dazu sollten die Jungs defensiv eingestellt, taktisch diszipliniert stehen und spielen, die Partie lange offen halten und auf Konter spekulieren und reagieren. Durch geschlossene Mannschaftsleistung über die volle Zeit sollte etwas gehen und auch mitgenommen werden.

Hierzu waren

Robert – Philipp/Julian/Eric/Marius – Ryan/Zinedin/Dan/Lennox – Mohammad/Elias

als dreifach-Riegel vorgesehen, der im Bedarfsfall durch Jan/Levi ergänzt werden.

Es sollte leider anders kommen. So lange war das Spiel nicht offen zu halten, da bereits nach erstem Abtasten in der 4. Min der Gastgeber bei eim Freistoß von halbrechts und Zuordnungs- bzw. Abstimmungsproblemen unserer Hintermannschaft dazu den Führungstreffer erzielte.

Danach egalisierten sich die Spielanteile/-beiträge, es war keine drückende Dominanz der Gastgeber zu erkennen und unsere Abwehr fand sich, war bei den Vorstößen entsprechend zur Stelle.

Man hatte aber streckenweise fast das Gefühl, die Gastgeber waren ob des Führunsgtreffers beruhigt und verlangsamten jetzt den Spielfluss und die Aktionen.

Um den dennoch aufrechtgehaltenen Druck besser kanalisieren zu können, brachten wir in der 17. Min Levi für Elias, eine noch defensivere Ausrichtung war die Folge. Richtig angekommen waren wir aber dann in der 22. Min. Unklare – aber nicht notwendig strafstoßwürdige – Aktion unserer Abwehr: Pfiff, Schiedsrichter pfeift und zeigt auf den Punkt. Dumm nur, dass der von Mannschaftskameraden und Zuschauern lautstark als sicher zu verwandeln geglaubte Zeisianer mit seinem Schuss an Robert scheitert. Beim ersten Versuch abgepfiffen behält Robert beim zweiten die Nerven, springt in richtige Ecke und fährt die linke Fußspitze punktgenau in die Flugbahn. Spätestens jetzt waren die Köpfe unserer Jungs wieder oben.

Dann waren wir am Zug. In der 24. Min geht Dan zentral durch und schiebt zum Ausgleich ein. Etwas brenzlig wurde es nochmal in der 27. Min, als sich die Jungs ohne Not am Rand unseres 16ers haben festsetzen lassen.

Richtig ärgerlich war aber erst die 32. Min, wo ein Zeisianer unbedrängt und vielleicht auch unbeachtet aus etwa 25 m zum Fernschuss kommt und durch Einschlag im linken Giebel das zweite Tor gegen uns fabriziert.

Zur Pause also suboptimal, aber nichts woran man verzweifeln müsste. Der Matchplan ging bis hierher gut auf, und so unwahrscheinlich, hier was mitzunehmen, war es nicht.

Das zeigte bereits die 37. Min, als ein Freistoß für uns, zentral aus 30 m für Lennox und nochmal für Philipp im Nachschuss eine solide Chance zum Ausgleich bot.

In der 40. Min sollte Lennox nach starkem Solo über die Flanke nochmal aus halblinker Position zu einer satten Chance kommen.

Es blieb aber das von Dan vorbereitete stark willensgetragene Hammertor von Philipp in der 48. Min, das den Ausgleich herstellen sollte. Hier war – wie schon manchmal in der Mannschaftshistorie – unser Capitano der Mann für die wichtigen Tore im richtigen Moment.

Um dieses Spielanteil-gerechte Ergebnis zu sichern, wechselten wir in der 54. Min Jan für Marius ein und als Robert in der 63. Min durch Glanztat den Jenaer Freistoß halbrechts entschärfte, hoffte eigentlich jeder in blau/gelb (ohne weiß), dass der erhoffte Punkt auf der Heimreise im Gepäck wäre.

Es sollte aber nicht sein. Hierbei ist müßig im Nachgang Dispute, Äußerungen und Beiträge im Einzelnen zu werten. Auch von unserer Seite wurde hier nicht alles gutgehießen. Aber es hat schon ein Geschmäckle, wenn unsere Bank ausgedünnt wird, und dieser Innenraumverweis zum Anlass dient, bei einem 2:2 in der 70. Minute einem nachfragenden Spieler zu antworten, es gäbe deshalb 3 Minuten drauf, aber nach dem für Jena glücklich gefallenen Tor sofort abpfeift. In der Bundesliga wäre das der berühmte Bayerndusel…

Egal, bitter im Ergebnis heute – aber eine wertvolle Standortbestimmung. Wir können mit den gleichalten Clubmannschaften über weite Teile mithalten. Sicher noch nicht mit den Standards, Spielzügen und den Feinabstimmungen – aber wir kommen nicht zweistellig zu Null unter die Räder, und darauf können die Jungs stolz sein.

An dieser Stelle Danke an Ute und Frank für das zuverlässig-zeitnahe Feedback zu den hiesigen Spielberichten, zeigt, dass an der Entwicklung der Jungs (und der Berichterstattung) entsprechend Anteil genommen wird.

TG

 

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1 Kommentar
Kategorien: Allgemein, Allgemeine News, C-Junioren, C-Junioren News

1 Kommentar

  1. Auszug aus:

    https://www.fc-carlzeiss-jena.de/news/club-profis/details/das-fcc-nachwuchstelegramm-34.html

    U14
    Einen 3:2-Sieg errang der FC Carl Zeiss Jena in der C-Junioren-Verbandsliga Staffel 1 gegen den SV Germania Ilmenau. „Wir sind gut ins Spiel gekommen“, sagte Trainer Robin Fleischer, der an diesem letzten Spieltag übrigens gleich fünf D-Junioren aufbot. Von Beginn an setzten seine Jungs die Vorgaben um und den Gegner früh unter Druck. Bereits in der 4. Spielminute ging Jena in Führung: Den Freistoß von Darian Unger verwandelte Yannick Schneider per Kopf. Motiviert drängten die Blau-Gelb-Weißen auf den nächsten Treffer – zunächst erfolglos: Zuerst parierte SV-Torhüter Robert Geier einen Foulelfmeter sowie einen Torschuss von Maxim Bevz nach schnellem Konter; danach kratze ein Verteidiger der Gäste den von Fritz Fiedler geschossnen Ball in höchster Not von der Torlinie. „Da waren eigentlich gute Chancen da“, sagte Robin Fleischer, der mit der Qualität einiger Abschlüsse haderte. Den Gästen gelangen im ersten Durchgang oft nur unkontrollierte Befreiungsschläge, die die Zeiss-Elf in der Regel schnell wieder unter Kontrolle brachte. In der 24. Minute allerdings eroberte Ilmenau infolge einer Unachtsamkeit im Jenaer Spielaufbau den Ball, den SV-Stürmer Dan Bartholome ins Tor schoss – 1:1. Die Antwort des FCC folgte prompt: Luca Müller drosch das Spielgerät in der 31. Minute aus der zweiten Reihe ins linke obere Eck. „Gut gemacht“, sagte Fleischer froh.

    Direkt nach dem Seitenwechsel fehlte den Jenaern dann kurzzeitig die Aggressivität gegen den Ball, die Mannschaft kam nicht gut in Zweikämpfe hinein – und kassierte den Ausgleich: In der 47. Minute veredelte Ilmenaus Philipp Oschmann einen langen Ball zum 2:2. Jena wechselte, überwand die Schwächephase. Die Mannschaften begegneten sich fortan auf Augenhöhe: „Auf beiden Seiten gute Ansätze, aber keine klaren Chancen“, resümierte Robin Fleischer. Als die Gäste zum Ende der Partie jedoch damit begannen, das Unentschieden zu verwalten, drängte der FCC auch weiterhin unermüdlich auf den Sieg – und belohnte sich schließlich in der letzten Aktion des Spiels selbst: Darian Unger überspielte in der dritten Minute der Nachspielzeit die Ilmenauer Abwehrkette, Timon Brömel leitete den auftropfenden Ball weiter zu Yannik Schneider, der das Spielgerät entschlossen per Direktabnahme in die Maschen drosch.

    tg am 3. Juni 2019 um 12:36