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Der Verlauf und das Ergebnis unseres 19. Spieltages in der Verbandsligastaffel 1 2018/19 war (in dieser Deutlichkeit) weder vorhersehbar noch geplant. Planbar war es ohnehin nicht, da durch die Jugendweihe am Vortag ein Teil des Kaders gar nicht zur Verfügung stand. Jasper (Danke!) unterstützte uns bei 1,5 Grad (der Schnee auf dem Kunstrasen war zum Glück weg) zur Spielfähigkeit und irgendwie war vor dem Spiel eher mehr banges Hoffen als die Souveränität, mit der wir nach 70 Minuten vom Platz gingen. Ansage an die Jungs war, dass jeder nach Spielpause und Trainingslager (Bericht folgt noch) wieder seinen Rhythmus und seine Rolle im System finden sollte. Das zugegeben enge Hinspiel, in dem Meuselwitz einfach die effizientere Spielweise an den Tag legte, ließ hier ggf. etwas möglich werden. Soweit wir keine Fehler zulassen, und die Kontrolle über den Spielfluss behalten, sollte zumindest ein Punkt möglich sein. Selbstaufstellend starteten wir mit

Robert – Marius/Jasper /Julian/Levi – Dan/Philipp/Zinedin/Ryan – Lennox – Mohammad

und hatten nur Elias als offensive Option, was aber der Taktik gegen Meuselwitz (zumindest in der Eingangsphase) nicht entsprach. Die Gäste, hochprofessionell agierend, hatten eine eher durchwachsene Rückrunde bisher hinter sich gebracht und dabei entweder zu Null gewonnen oder zu Null verloren. Wir wollten hier aber keine Zahlen auf ‘nem Bierdeckel liefern.

Deshalb eher defensiv und von taktischer Disziplin, Stellung halten und Gäste kontrollieren geprägt, hatten wir in der ersten Halbzeit solide 20 Minuten spielbestimmende Dominanz aufbauen können. Zwar hatte Dan in der 1. Min eine Riesenchance, als er über links 40 m in den Strafraum eingelaufen kam und nur durch Rücklage in der Schusshaltung drüberlegte. Aber der Führungstreffer in der 6. Min sollte durch ein Eigentor der Meuselwitzer erfolgen und aufzeigen, wie sehr unsere Jungs mit Druck, Kombinationen und schnellen Reaktionen/Wechseln Fehler auf Gästeseite provozierten. Nach einer Viertelstunde etwa erlebte die Partie ihre intensivste Phase. So konnte Dan im Eins-gegen-Eins vom Gästekeeper nur durch Foul vom Ball getrennt werden. Als Schiedsrichter Herglotz pfeifend auf den Punkt zeigte und unsere Jungs reagierten, jubelte eigentlich nur das Phrasenschwein: Dan nahm sich nämlich selbst in der 20. Min die Kirsche und verzog voll Volley nach links. Ärgerlich, aber nicht spielentscheidend.

Das waren aber die Highlights der ersten Hälfte. Die Jungs hatten die Gäste gut im Griff, Meuselwitz ließ aber auch nicht viel mehr zu. Es war beiderseits eine gewisse Ruhe im Halbzeitbriefing, man hatte schon fast das Gefühl der Zufriedenheit.

So ging es auch zunächst weiter. Bis in der 45. Min der Knoten platzte. Dan war selbst über links gegangen und zog in gewohnter Manier straff ab. Als Ryan in der 47. Min noch eine solide Chance generierte, nach Reingabe von Dan Grundlinie links und Mohammad in der 48. Min nach Vorlage Dan das 3:0 machte, waren die Jungs im Flow. In der 49. Min wechselte Elias für Mohammad ein. Dan scheiterte in der 51. Min an einer Parade des Meuselwitzer Schlussmannes, aber die Richtung stimmte.

Aber auch unsere Defensive wollte das Ergebnis und v. a. die Null halten. So stoppten Julian und Jasper mit vollem Einsatz einen Vorstoß der Gäste über links – Pfiff und deutliche Geste des Unparteiischen in Richtung Punkt. 54. Min, Robert bis dahin zwar durchaus beschäftigt, aber noch nicht glänzend, kratzt den 11er mit einer Wahnsinns-Parade rechts unten aus der Einflugschneise – der Jubel im Fan-Tross war im ganzen Talkessel zu hören.

Als Ryan in der 57. Min noch ein Tor zentral, nach Großchance Lennox zuvor, nachlegte, war endgültig die Marschrichtung vorgegeben.

Dann erzwang in der 59. Min noch ein Eigentor. Elias hatte in der 61. Min von Ryan glänzend vorgelegte einen “Riesen auf dem Stiefel” und Philipp chippte in der 70. Min noch super von links auf Lennox – schöne Chance, wäre aber wohl Zuviel des Guten gewesen.

Im Ergebnis unverhofft deutlicher und höchst willkommener Dreier, mit dem die Jungs sich für die anstehenden weiteren Aufgaben durchaus Selbstvertrauen geholt haben. Der Vergleich mit den ZFC-Sportfreunden als unmittelbarem Tabellenvorreiter war eine gute Standortbestimmung und die Saison ist mit diesem Pfund gezogen, da passiert (nach unten) nix mehr.

TG

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