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SV Germania Ilmenau  :  BSG Chemie Kahla  0 : 4  (0:2)

Das Ergebnis spiegelt in keinster Weise die Spiel- und Chancenanteile dieser Partie wieder. Es waren letztlich einfache individuelle Fehler der Ilmenauer Abwehr, die den Gästen den Sieg ermöglichten und selber übertraf man sich im Auslassen bester Torchancen.

Ilmenaus Trainer hatte bis auf den verletzten Skotnicki und den beruflich verhinderten Andonov alle Mann an Deck. Für Müller stand erstmals Volz im Ilmenauer Tor. In die Viererkette mit Hemming und Haupt kam Matusiak zurück und für Kempf rückte Helbing in die Innenverteidigung. Kempf, Fischer, Ma. Wolfenstetter und Alzoughbi im Mittelfeld und im Angriff Diallo mit Kahlef. Mit Beginn der Partie der Gastgeber voll im Spiel, versuchte mit schnellem Spiel durchs Mittelfeld in die torgefährliche Zone zu gelangen. Kahla hielt dagegen und so entwickelte sich ein ansehnliches Spiel mit Torszenen vor beiden Seiten. Auf Kahlaer Seite war es Reuther, der über rechts viele Angriffe vor das Ilmenauer Tor brachte und so für Gefahr sorgte. Die größte Möglichkeit für Ilmenau hatte Diallo in der 19. Minute. Von Kahlef mustergültig freigespielt, konnte Müller im Kahlaer Tor nur mit einem Reflex seinen scharfen Schuss zur Ecke abwehren. Beide Mannschaften geizten nicht mit Torschüssen, so dass sich die Torhüter auszeichnen konnten. Bei Alzoughbis energischem Solo in den Kahlaer Strafraum wäre mehr Eigensinn angebrachter gewesen, als das Anspiel zum Mitspieler zu suchen (28.). Auch Kempfs spektakulärer Fallrückzieher nach Ecke Alzoughbi konnte Müller abwehren (40.). Besser machten es die Gäste. Fehlabspiele von Helbing in der Innenverteidigung brachten Bahner in Ballbesitz, der sich die Einladung nicht entgehen ließ und zweimal vollstreckte (18. u. 45.). Hier tat besonders der Treffer mit dem Pausenpfiff besonders weh, war man doch nah am Ausgleich dran.

Das erste Ausrufezeichen in der zweiten Hälfte setzte Ilmenau mit Kahlefs Kracher aus 18m, der knapp übers Tor strich (53.). Der Anschlusstreffer hier hätte vielleicht dem Spiel eine Wende gegeben. Stattdessen vertändelte man vor dem eigenen Strafraum den Ball und Enkelmann sagte Danke mit der Spielentscheidung zum 0:3 (61.). Mit den Ilmenauer Spielerwechseln gewann das Spiel noch mehr Zug zum gegnerischen Tor. Besonders Olivieri schaltete sich permanent in die Angriffsaktionen mit ein. Die Räume für den Gegner zum Kontern wurden aber auch größer. Reuther nutzte diese zum Endstand mit trockenem Schuss von der Strafraumgrenze (82.). Pech hatte Ilmenau bei einem Abwehrversuch des Kahlaers Schumacher, der die scharfe Eingabe Alzoughbis an den eigenen Pfosten hämmerte (80.) und als Matusiak in der gegnerischen Hälfte auftauchte, krachte sein fulminanter Schuss aus 20 Metern an die Torlatte. Es sollte also nicht sein mit einem Ilmenauer Treffer an diesem Tag.

Im Feldspiel war man dem Gegner mindestens ebenbürtig, in der Chancenverwertung hatte man Pech. Die Viererkette neu aufzustellen war das Zünglein an der Waage zu Ilmenaus Ungunsten.

Ilmenau: Volz; Helbing (62. Reimann), Haupt, Alzoughbi, Kahlef, Matusiak, Diallo, Fischer (62. Olivieri), Kempf, Hemming, Ma. Wolfenstetter

Kahla: Müller; M. Winkler, Kabelitz, Rindt (77. Eberhardt), Bahner, Enkelmann, Stahl, R. Winkler, Olenberg, Schumacher, Reither

Schiedsrichter: Runknagel (Barchfeld-Immelborn)

Zuschauer: 30

Tore: 0:1 (18.) Bahner, 0:2 (45.) Bahner, 0:3 (60.) Enkelmann, 0:4 (82.) Reuther

Uwe Frank

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Kategorien: I. Männer

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