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FSV Grün-Weiß Stadtroda  -  SV Germania Ilmenau  5 : 0  (2:0)

Im Roda Stadion von Stadtroda konnte Ilmenaus Trainer bis auf Matusiak und Fischer das z.Zt. beste Aufgebot ins Spiel schicken. Taktisch begann Ilmenau in der Defensive mit einer Dreierkette, Haupt, Kempf und Hemming. Davor Reimann, Ma. Wolfenstetter, Olivieri, Alzoughbi und für den offensiven Part Andonov, Kahlef , Skotnicki. Bei gegnerischem Ballbesitz sollten sich Reimann und Alzoughbi in die Abwehrformation zurückfallen lassen, sowie Andonov und Skotnicki ins Mittelfeld, um die Räume in der eigenen Hälfte zu verengen.

Bis diese Taktik zu greifen begann, hatte der Gastgeber mit seinen schnell vorgetragenen Angriffen die Abwehr Ilmenaus mehrmals in arge Verlegenheit gebracht und hätte da schon höher führen können. Das erste Ausrufezeichen setzt Stadtrodas Grohs bereits in der zweiten Minute, als er einen Freistoss aus 25 Metern an den Pfosten hämmerte. Der durch seine Schnelligkeit kaum zu stoppende Fuchs besorgte dann die schnelle Führung für seine Farben.  Mit einem 50 Meter Solo aus der eigenen Hälfte heraus, Ilmenaus Foulversuche gingen ins Leere, ließ er Ilmenaus Torwart mit platziertem Schuss keine Abwehrchance (4.). Fünf Minuten später sein zweiter energischer Vorstoß in den Gästestrafraum, diesmal verzog er aber knapp am langen Pfosten vorbei. Ilmenau hier mit erheblichen Zuordnungsproblemen im Abwehrverbund. Die erste erfolgversprechende Angriffsaktion Ilmenaus sah Reimann im gegnerischen Strafraum völlig freigespielt, aber sein Schuss wurde noch von Hoffesommer geblockt (14.). Mit zunehmender Spielzeit gelang es Ilmenau den Ball mehr in seinen eigenen Reihen zu halten. In Tornähe dribbelte man sich aber an der Stadtrodaer Abwehr mehrmals fest (Alzoughbi, Kahlef). Nach gut einer halben Stunde hebelten mit einem simplen Doppelpass Grohs und Fuchs die gesamte Ilmenauer Abwehr aus und Grohs hatte leichtes Spiel die Führung auszubauen (35.).

Der Gast stellte in der zweiten Hälfte seine Abwehr um, Reimann rückte in die Viererkette und Andonov in die Mittelfeldreihe. Aber bereits in der 47. Minute die Entscheidung. Einen Rückpass des Stadtrodaers Schwarz schoss der gerade eingewechselte Weise an der Strafraumgrenze platziert ins lange Eck zum 3:0. Jetzt aber begann die beste Phase von Ilmenau. Erst versuchte Andonov mit einem Heber aus 30 Metern Torwart Kössler zu überraschen. Kössler konnte den Ball gerade noch über die Latte lenken (48.). Zwei Minuten später traf Alzoughbi mit seinem Schuss auch nur die Latte. Der eingewechselte Gustin wurde von Andonov über links geschickt. In aussichtsreicher Position strich sein Schuss aber am langen Pfosten ins Toraus (74).  Hier hätte ein Treffer der Ilmenauer Mannschaft gut zu Gesicht gestanden. Wie überhaupt in Hälfte zwei Ilmenau gute spielerische Ansätze zeigte, angetrieben von Wolfenstetter und Skotnicki lief der Ball phasenweise gut über Andonov, Alzoughbi, Olivieri und Hemming. Aber im Abwehrverhalten war man nicht spielklassentauglich. Dem vierten Treffer ging ein Fehlabspiel am eigenen Strafraum voraus, das Grohs zu seinem zweiten Treffer nutzte (61.) und kurz vor Schluss konnte sich Grohs ungestört vor dem Strafraum den Ball zurechtlegen und platziert in den Torwinkel schlenzen.

Spielerisch hat sich Ilmenau in der Rückrunde verbessert durch Olivieri, Ma. Wolfenstetter und Andonov, aber das Defensivverhalten ist die größte Baustelle der Saison geblieben.

Stadtroda: Kössler; Schwarz, Meudtner, Grohs, Hoffesommer, Rennert (76. Best), Pöckel, Schakau, Fuchs (76. Schott), Schröder (46. Weise), Gerdemann

Ilmenau: Müller; Olivieri, Haupt, Alzoughbi, Kahlef, Andonov, Scotnicki ((70. Gustin), Hemming, Reimann, Kempf, Wolfenstetter

Schiedsrichter: Teichmann (Erfurt)

Zuschauer: 80

Tore: 1:0 (4.) Fuchs, 2:0 (35.) Grohs, 3:0 (47.) Weise, 4:0 (61.) Grohs, 5:0 (88.) Grohs

Uwe Frank

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Kategorien: I. Männer

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