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SV Germania Ilmenau  -  SG FC Motor Zeulenroda  2 : 2  (1:0)

Zum zweiten Rückrundenheimspiel gegen den FC Zeulenroda hatte Trainer Lendrich bis auf den verletzten D. Müller und den im Praktikum weilenden Th. Wolfenstetter alle Mann an Bord, was sich dann auch in der Aufstellung niederschlug. Begonnen wurde mit Fischer, Matusiak, Kempf und Tsonev in der Viererkette, Olivieri als Sechser davor. Im Mittelfeld mit Alzoughbi, Andonov und Hemming und zwei Spitzen mit Skotnicki und Kahlef. Auf den ersten Blick eine recht offensive Aufstellung, aber die Order des Trainers war, bei gegnerischem Ballbesitz sich in die eigene Hälfte fallen zu lassen und so die Räume für den Gegner zu verengen.

Von Beginn an blieb Ilmenau auch nur dieses Spiel, da Zeulenroda wie die Feuerwehr begann und mit enormer Laufarbeit Ball und Gegner in Ilmenaus Hälfte hielt. Hier war zu erkennen, dass der Gast auf einen schnellen Führungstreffer aus war. Ilmenau behielt aber den Kopf oben und gestattete in dieser Phase keine nennenswerte Torchance. Im Gegenteil, gelang doch nach einem mustergültigen Pass von Tsonev aus der eigenen Hälfte in den Laufweg von Kahlef die überraschende frühe Führung für den Gastgeber. Allein auf Torwart Kutzner zulaufend, überwand er ihn mit trockenem Flachschuss (6.). Die Antwort Zeulenrodas ließ nicht lange auf sich warten. Eine Flanke von Mäusebach aus dem rechten Halbfeld vor das Ilmenauer Tor erlief sich Do. Schmidt und sein Kopfball klatschte an den Pfosten (11.). Überhaupt hielt der Gast das Tempo über die gesamte Spielzeit hoch, konnte sich aber zunächst keine weiteren Chancen erarbeiten, stand doch die Ilmenauer Defensive recht sicher. So gelang es eben auch nach Ballgewinn durch einige gelungene Spielzüge den Ball gekonnt in den eigenen Reihen zu halten. Hier zahlte sich die Ballsicherheit von Alzoughbi, Kahlef, Andonov und Hemming aus, um für die nötige Entlastung zu sorgen. So ging man erstmals in dieser Saison mit einer Führung in die Pause.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit gleich der nächste Ilmenauer Paukenschlag. Ähnlich dem ersten Tor fiel hier auch der zweiter Treffer. Die Protagonisten hier aber Hemming und Skotnicki.  Hemming aus der eigenen Hälfte diagonal in den Lauf von Skotnicki, der sich den Ball einmal vorlegte und wuchtig am herauslaufenden Torwart vorbei einschoss (47.). Das sollte doch genug Sicherheit geben für die zweite Hälfte. Zeulenroda ,davon aber unbeeindruckt, berannte weiter das Ilmenauer Tor, was nicht immer durchdacht aussah und vieles zunächst noch Stückwerk blieb. Aber steter Tropfen höhlt den Stein. So konnte Ilmenau eine Eingabe von rechts nicht konsequent klären und der Ball sprang Do. Schmidt an der Strafraumgrenze vor die Füße, mit gekonntem Schuss in den Winkel gelang ihm der schnelle Anschlusstreffer (57.). Für die Ilmenauer kam dieses Tor wohl zu früh, drückte Zeulenroda nun vehement auf den Ausgleich und bereits zwei Minuten später musste Ilmenaus Keeper Müller mit einer Reflexparade gegen den völlig frei vor ihm stehenden Du. Schmidt den Ausgleich verhindern. Beim Gastgeber machte sich langsam der Kräfteverschleiß bemerkbar, so war Ilmenaus Trainer gezwungen Tsonev, Andonov und Alzoughbi gegen frische Kräfte zu ersetzen. Damit ging auch das eigene spielerische Moment ein Stück weit vom Platz. Um sich dem Angriffsdruck zu erwehren , häuften sich jetzt die Standardsituationen für Zeulenroda. Konnte Ilmenau nach Eckbällen und Freistößen noch mehr recht als schlecht klären, war man aber in der 82. Minute bei Sengewalds direkt verwandeltem Freistoß machtlos, zirkelte er den Ball sehenswert über die Mauer unter die Torlatte. Ilmenau bäumte sich aber in der Schlussphase noch einmal auf, um vielleicht doch noch den Dreier einzufahren. Aber bei den sich bietenden Möglichkeiten war der Gast nicht zimperlich und unterband mit Foulspiel die Angriffe.

Letztlich war der eine Punkt für den Gast wohl zu wenig, hatte man doch mehr Spielanteile, gerade in der zweiten Halbzeit. Für Ilmenau ist dieser Punkt wohl nicht unverdient, war man doch spielerisch recht gut in der Partie dabei bis man dem Tempo Tribut zahlen musste. Mit Olivieri, Tsonev und Andonov gewinnt die Ilmenauer Mannschaft spielerisch an Substanz, was auf weitere Punktgewinne hoffen lässt.

Ilmenau: Müller; Olivieri, Skotnicki, Tsonev (57. Reimann), Kahlef, Matusiak, Alzoughbi (74. Haupt), Fischer, Kempf, Hemming, Andonov (70. Ma. Wolfenstetter)

Zeulenroda: Kutzner; Stübner, Böhm, Du. Schmidt, Pham (61. Pellenat), Do. Schmidt, Schulz, Heinze 46. Draschar), Sengewald, Lauber (46. Hollstein), Mäusebach

Schiedsrichter: Vaisbord (Erfurt)

Zuschauer: 50

Tore: 1:0 (6.) Kahlef, 2:0 (47.) Skotnicki, 2:1 (57.) Do. Schmidt, 2:2 (82.) Sengewald

Uwe Frank

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Kategorien: I. Männer

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