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SV Germania Ilmenau  -  SV 1911 Gehren  0 : 1  (0:0)

Ilmenaus Trainer wollte dieses Testspiel mit der Formation beginnen, die eine Woche später den Rückrundenstart in der Landesklasse gegen Bad Lobenstein bestreitet. Aus den unterschiedlichsten Gründen musste er aber auf Hemming, Matusiak, Fischer, Müller, Groß und Mohammad verzichten. Alzoughbi, Th. Wolfenstetter und Tsonev gingen angeschlagen in die Partie. Somit war eine Standortbestimmung nicht möglich, lief doch spielerisch beim Gastgeber nicht viel zusammen. So ging der Sieg Gehrens auf Grund der besseren Chancen vornehmlich in der zweiten Hälfte durchaus in Ordnung.

Ilmenau  begann mit Jahn, Th. Wolfenstetter,  Tsonev und Scheler in der Viererkette. Kempf  als Sechser davor, Heydt, Alzoughbi und Reimann im Mittelfeld. Offensiv agierten Kahlef und Diallo.

Bereits nach fünf Minuten die große Möglichkeit für Gehren in Führung zu gehen. Bei einem Zweikampf zwischen Scheler und Koch ging der Gehrener Angreifer im Strafraum zu Boden und Schiedsrichter Gohritz entschied auf einen mehr als schmeichelhaften Strafstoß. Den schwach geschossenen Elfer von Manthey hielt aber Ilmenaus Keeper. Nachdem er auch noch den Freistoß von Haueisen entschärfte (9.), war es mit den Torchancen in Hälfte eins vorbei. Ilmenau fand in der Offensive nicht statt, stand aber in der Viererkette sicher. In der zweiten Halbzeit prüfte Kempf erstmals den Gehrener Schlussmann mit einem 22 Meter Freistoß. Die Prüfung bestand er (52.). Die größte Chance für die Hausherren neun Minuten später. Scheler geht über links auf die Grundlinie, seine Eingabe verpasst aber vor dem Tor Reimann nur knapp vor Torwart Bergmann. Die besseren Chancen erarbeiteten sich aber nun die Gäste, allen voran war es Haueisen, der den Torerfolg suchte. Sein Kopfball ging noch am Tor vorbei (68.), aber in der 75. Minute erzielte er im Nachschuss den siegbringenden Treffer. Pech hatte er mit einem Freistoss, der am Außenpfosten landete (78.). In dieser Phase war die spielerische Ordnung Ilmenaus doch arg verloren gegangen. Positiv für Ilmenau war das Comeback von Ma. Wolfenstetter nach langer Verletzungspause. Mit seiner Hereinnahmen in der Schlussviertelstunde wurde das Spiel im Mittelfeld wieder strukturierter, ohne das es aber zu Chancen für den Ausgleich reichte.

Will man in einer Woche gegen Bad Lobenstein bestehen, wird es ohne personelle Veränderungen in der Startaufstellung schwer werden für einen Erfolg.

Ilmenau: Awira; Scheler, Tsonev, Alzoughbi (23. Keßler), Kahlef, Heydt, Th. Wolfenstetter (77. Ma. Wolfenstetter), Diallo, Reimann, Kempf, Jahn

Gehren: Bergmann; Thiel, Manthey, P. Möller, Rissland (60. Johren), Haueisen, Welsch, Koch (83. Witzmann), Junghans, Bauer (60. Minner), Ph. Möller

Schiedsrichter: Gohritz (Ilmenau)

Tor: 0:1 (75.) Haueisen

Uwe Frank

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Kategorien: I. Männer

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