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Es war ein “gebrauchtes Wochenende” für die Nachwuchsabteilung der Germania. Auch wenn wir von allen Landesligisten das “schmeichelhafteste Ergebnis” einfahren sollten.Bereits die nach unserer Ankunft offensichtlich werdende, allein für den Nachwuchs ausgelegte Anlage des gastgebenden JFC Gera zeigt, wie ambitioniert die Ostthüringer hier zu Werke gehen. In allen Altersklassen auf Landesniveau spielend hat dies natürlich auch Strukturen und Systeme zur Folge, die man in einem Wort am besten mit professionell beschreibt.

Durch das moralbasierte 2:2 des (Heim-)Hinspiels waren wir nicht gänzlich ohne Illusionen in die Elsterstadt gefahren. So wäre für uns (analog zur CL-Paarung FCB/Liverpool) ein 0:0 schon ein gefühlter Sieg geworden. Aber diese Moral war heute nicht da. Fast alle Jungs sind jetzt 13 und da müssen sie sich schon mal die Frage stellen, ob die Energie die man auf der Heimfahrt noch (egal in welche Richtung) entwickeln kann, nicht besser 70 Min vorher auf dem Platz investiert worden wäre. Es wäre schon den dankenswerterweise zahlreich mitgereisten Eltern aber auch der Mannschaftsleitung gegenüber nur fair gewesen, wenn da mehr als diese offensichtliche Gleichgültigkeit auf dem Geraer Kunstrasen zu erkennen gewesen wäre.

Bei guten Bedingungen, knapp über 6°C mit aufkommender Sonne, waren etwa 40 Zuschauer beider Lager in guter Spannung auf eine Partie auf Augenhöhe, so wie das aus dem September 2018 erhofft werden konnte. Wie im Testspiel gegen Erfurt Nord sollten

Robert – Jan/Philipp/Eric/Julian/Marius – Dan/Zinedin/Ryan – Mohammad/Elias

taktisch diszipliniert und defensiv auftreten, sollten sich Optionen bieten, war Lennox als Joker auf der Bank.

Das Spiel lässt sich recht kurz darstellen – Gera bekam die Tore (6., 15., 38. und 60. Min) und wir ‘ne gelbe Karte (Eric, 67. Min). Es ist auch müßig zu debattieren, ob das 2:0 wegen Abseits hätte abgepfiffen werden müssen. Die anderen 3 Tore resultieren aus leichtsinnigen Ballverlusten oder Inkonsequenzen unsererseits im Halbfeld, bzw. das 4:0 aus einem glücklichen Verlauf eines Standards (auch hier wurde der Stoß gegen Roberts Rücken nicht gepfiffen), wo einfach energischeres Dagegenhalten oder eben mehr Courage im Zweikampf in einem anderen Ergebnis resultiert hätte. Egal, die Geraer Jungs nebst Schlussfrau waren einfach besser eingestellt und eben den berühmten Tick bissiger.

Zwar waren offensiv (23., 41., und v. a. 54 Min) Chancen vorhanden, die zumindest den Ehrentreffer hätten ermöglichen sollen. Aber auch Robert war heute gut dabei (4., 12., 21., 34., 39., 40., 42. und der Freistoß in der 67. Min), so dass wir nicht gänzlich unter die Räder gekommen sind.

Am Ende des Tages müssen wir aber feststellen, dass es keine spielerischen oder körperlichen Limitierungen waren – auch unsere “Kleinen” haben hier gut mit- und v. a. dagegen gehalten. Es war heute der Kopf und wenn aus Müdigkeit, Abgelenktsein und Konzentrationslosigkeit eben nicht 100% Truppe auf dem Platz ist, muss man froh sein, nicht sogar noch deklassiert worden zu sein.

Bleibt zu hoffen, dass bei den Jungs wenigstens etwas durchgedrungen ist und das Spiel gegen Helba kommende Woche ein wenig Rehabilitation zulässt…

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1 Kommentar
Kategorien: Allgemein, Allgemeine News, C-Junioren, C-Junioren News

1 Kommentar

  1. tg am 4. März 2019 um 15:54