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 SV Jena-Zwätzen  -  SV Germania Ilmenau  7 : 0  (3:0)

Auch im vorletzten Spiel der Vorrunde zeigte Ilmenau auf fremdem Platz keine landesklassentaugliche Leistung. So musste man schon wieder in der Anfangsphase zwei Gegentore hinnehmen, was die Aussicht auf ein erfolgreiches Bestehen in dieser Partie früh aussichtslos erschienen ließ. In der 6. Minute verlor Beyer ein Laufduell mit dem Jenaer Strauß, der allein vor Torhüter Müller wenig Mühe hatte, die schnelle Führung zu erzielen. Bei einer zu kurz abgewehrten Ecke von Strauß nahm der aufgerückte Strobel den Ball am Strafraumeck volley und schoss das Streitobjekt an Freund und Feind vorbei platziert flach in die kurze Ecke.

Ilmenau begann mit Buse, Groß, Beyer und Helbing in der Abwehr, davor Fischer mit Matusiak auf der Sechserposition. Alzoughbi und Reimann auf den Außenpositionen sowie Kahlef mit Skotnicki für die Offensive.

Ilmenau durchaus bemüht, sich eigene Spielanteile zu erarbeiten, aber selten gelang es den Ball mal über mehrere Stationen in den eigenen Reihen zu halten. Zu hoch waren die Fehlpassquote und die individuellen Schwächen bei Ballannahme und Ballverarbeitung. Jena zeigte im gesamten Spiel die bessere Spielanlage und das höhere Spieltempo, so dass man sich folgerichtig zahlreiche Torchancen erarbeitete, die auch zu den weiteren Treffern genutzt wurden. Torwart Müller hatte mehrfach Gelegenheit sich auszuzeichnen und vereitelte so manche gute Torchance Jenas. Ilmenau besaß mit Kahlef und dem spielfreudigen Skotnicki  zwei Gelegenheiten für einen eigenen Treffer. Kahlef zögerte frei im Strafraum zu lange mit dem Torschuss (27.) und in der 55. Minute nach schönem Pass von Fischer scheiterte Skotnicki allein vor dem Jenaer Tor mit seinem Schuss an Torwart Tuche (55.). Der Aufreger des Spiels für den Gast aber unmittelbar vor dem Pausenpfiff, als Alzoughbi in den Strafraum dribbelte und sein Pass vom am Boden liegenden Hentrich mit der Hand aufgehalten wurde. Der Pfiff von Schiedsrichter Nadstawek blieb aber aus, die Aufregung beim Ilmenauer Trainer war verständlicherweise groß und beim Gang in die Pause ging er ihn verbal lautstark an, sodass er für die zweite Halbzeit von der Bank verwiesen wurde. Ein Treffer zum 1:3 unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff hätte vielleicht die Partie für Ilmenau anders aussehen lassen können.

Die Wechsel zur zweiten Halbzeit brachten auch nicht mehr Sicherheit in das Spiel der Gäste, einzig das nachlassende Tempo bei Jena ließ Ilmenau besser aussehen und das Spielgeschehen verlagerte sich öfter vor das gegnerische Tor.

So bleibt am letzten Spieltag der Hinrunde im Heimspiel gegen Saalfeld noch die Möglichkeit das Punktekonto aufzubessern und das Spieljahr etwas versöhnlich zu beenden.

Jena: Tuche; Figuth, Tauch, Hentrich, Fischer (60. Ch. Czimmernings), Meudtner, Strauß, Unger (57. Wolff), Mill,  C. Czimmernings (60. Kiessling), Strobel

Ilmenau: Müller; Beyer (46. Pompe), Groß, Buse, Kahlef (46. Diallo), Matusiak, Skotnicki, Alzoughbi (55. Koschinski), Helbing, Reimann, Fischer

Schiedsrichter: Nadstawek (Wundersleben)

Zuschauer: 80

Tore: 1:0 (6.) Strauß, 2:0 (11.) Strobel, 3:0 (24.) Strauß, 4:0 (52.) Figuth, 5:0 (64.) Ch. Czimmernings, 6:0 (69.) Meudtner, 7:0 (81.) Strauß

Uwe Frank

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Kategorien: I. Männer

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