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 SV Roschütz – SV Germania Ilmenau 7 : 0  (4:0)

Der neunte Spieltag führte Ilmenau zum Aufsteiger nach Gera-Roschütz, wo man nahtlos an die couragierte Leistung der Vorwoche anknüpfen wollte. Trainer Lendrich musste aber wieder das Personalkarusell drehen, standen doch wegen Krankheit, Studium oder beruflich bedingt Matusiak, Reimann, Hemming, Mi. Wolfenstetter und Helbing nicht zur Verfügung. So rückten Beyer und Scheler neben Buse und Groß in die Viererkette. Die Mittelfeldkette bildeten Diallo, Fischer, Udeh und Ibrahim. Im Angriff Skotnicki und Kahlef. Schon in der Anfangsphase wurde deutlich, dass die Abstimmung im Abwehrverbund nicht stimmte. So musste Ilmenau wieder einen frühen Gegentreffer hinnehmen. Nach einem weiten Diagonalpass auf Gehrt passte dieser von der Grundlinie ungehindert auf den mitgelaufenen Friedemann, der mühelos einschob (7.). Ilmenau aber mit einer passenden Antwort. Buse schickte Kahlef mit genauem Pass in den Strafraum, der aber mit seinem Schuss am herauslaufenden Torwart Licht scheiterte (12.). Erst nach dem zweiten Gegentreffer, Flanke von Kruschke auf den langen Pfosten, wo Gehrt schulmäßig einköpfen konnte (21.) , fand Ilmenaus Hintermannschaft zu konsequentem Rausschieben, was die Angriffsbemühungen des Gegners im Abseits enden ließ. Bei den Gegentoren drei und vier kurz vor der Pause ging diese Strategie aber nicht auf. Gehrt spielte sich durch die Abwehr und allein vor dem Tor ließ er Awira im Ilmenauer Tor keine Chance (39.), fünf Minuten später wieder Gehrt allein vor Awira, spielte er diesmal quer auf Friedemann der einschob (44.). Hier blieb der Hintermannschaft der Gäste nur die Statistenrolle. Zur Halbzeit war die Partie somit schon entschieden.

Nach dem fünften Gegentreffer gleich nach der Pause, erneut Friedemann völlig frei vor Awira (51.), konnte Ilmenau im Feldspiel Gleichwertigkeit erzielen und sich Chancen erarbeiten. So scheiterte Ibrahim mit seinen Hebern über Torhüter und am Tor vorbei (63.) und in der 89. Minute . Kahlef mit vielen Ballkontakten im Mittelfeld setzte seine Mitspieler gekonnt ein, wo aber die Abschlusshandlung ausblieb. In dieser Phase hätte man sich den Ehrentreffer verdient. Auf der Gegenseite gab man Roschütz viel Platz für schnelle Vorstöße, wo sich Awira im Tor auszeichnen konnte und das Ergebnis hielt bis zur Schlussphase. Als Kretschmar in höchstem Tempo auf die Grundlinie spurtete erreichte seine Eingabe den freistehenden Friedemann, der sich die Chance zu seinem vierten Treffer nicht entgehen ließ (87.). Das letzte Tor unter der Rubrik: Hat man selber kein Glück, kommt auch noch Pech dazu. Freistoß 20 Meter zentral vor dem Ilmenauer Tor. Schütze Peters verzieht, trifft aber seinen Mitspieler Friedemann, von dessen Körper trudelt der Ball über die Torlinie. Ilmenaus Torhüter war in die andere Ecke unterwegs.

Auch wenn man im Feldspiel mithalten konnte, solch eine Defensivleistung Ilmenaus hat mit Landesklassenfußball nichts zu tun. So wird es schwer mit einem Erfolgerlebnis und dem Klassenerhalt.

Roschütz: Licht; Kruschke (73. Misselwitz), Hoffmann, Peters, Friedemann, Gehrt (83. Tlusty), Tilke, Betz Kroll, Kretschmar, Ali Ibrahim (25. Babik)

Ilmenau: Awira; Beyer, Groß, Buse, Kahlef, Skotnicki, Ibrahim, Udeh, Diallo (46. Heydt), Fischer

Schiedsrichter: Möbius (Neustadt(Orla)

Zuschauer: 97

Tore: 1:0 (7.) Friedemann, 2:0 (21.) Gehrt, 3:0 (39. Gehrt, 4:0 (44.) Friedemann. 5:0 (51.) Friedemann, 6:0 (87.) Friedemann, 7:0 (89.) Friedemann

Uwe Frank

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Kategorien: I. Männer

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