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SV Germania Ilmenau – SG Traktor Teichel  0 : 2  (0:2)

Als nach 16 Minuten der Gast sein zweites Tor schoss, hätte wohl niemand gedacht, dass hier schon das Endergebnis der Partie feststand. Musste man doch nach den bisherigen Ergebnissen um Ilmenaus Mannschaft Schlimmes befürchten. Zumal Teichel ein sehr hohes Tempo anschlug und seinen Gegner früh unter Druck setzte. Es waren aber simple Standards, die eigentlich leicht zu verteidigen gewesen wären, die zu den Toren führten. Eckball Pischel – schulmäßiger Kopfball Kirsten 0:1 (5.), Eckball Pischel – zu kurze Abwehr, Ball fällt Sorge vor die Füße, trockner Schuss von der Strafraumgrenze 0:2 (16.). Bei beiden Toren war Müller im Ilmenauer Tor machtlos. Wie sich aber Ilmenau vornehmlich in der zweiten Halbzeit kämpferisch steigerte und sich auch eigene Torchancen erarbeitete, hatte man in dieser Saison so noch nicht gesehen.

Ilmenau mit  Buse, Matusiak, Groß und Helbing in der Viererkette, davor Reimann, Mi. Wolfenstetter, Fischer, Diallo als Mittelfeldkette vor der Abwehr und Hemming mit Kahlef in der Offensive. Der Gastgeber brauchte 30 Minuten, um sich von dem Druck Teichels frei zu machen und im Feldspiel Gleichwertigkeit zu erzielen. So ging Reimann mit Ball am Fuß auf das gegnerische Tor zu, legte sich aber selbigen zu weit vor. Chance vertan (31.).

Hemming setzte sich schön über rechts durch, seinen straffen Schuss konnte aber Staskewitsch noch zur Ecke entschärfen (44.). Auffallend aber in Hälfte eins die Ilmenauer Abwehrschwäche bei Eckbällen und Freistößen, wenn der Ball hoch in den Strafraum geschlagen wurde. Hier hätte Teichel durchaus nachlegen können und die Entscheidung herbeiführen können.

So aber steigerte sich Ilmenau nach der Pause beträchtlich, störte den Spielaufbau des Gegners viel früher und erzwang so das Spielgeschehen weg vom Ilmenauer Tor. Mit der Hereinnahme des wieder genesenen Ibrahim für Diallo bekam das Spiel auch einen torgefährlicheren Zuschnitt. So scheiterte er zweimal mit seinen Schüssen am Teicheler Keeper (60./65.). Der Anschlusstreffer zu diesem Zeitpunkt wäre nicht einmal unverdient gewesen und hätte dem Spiel vielleicht eine Wende gegeben. Teichel hatte aus dem Spiel heraus nur noch eine nennenswerte Chance, als der eingewechselte Stark völlig freistehend vor dem Ilmenauer Tor eine Eingabe von Förster verpasste 67.). Nach Eckbällen zeigte sich Ilmenaus Schlussmann auf dem Posten und hielt Kopfbälle von Förster und Sorge.

Letztlich waren es zu viele Ungenauigkeiten im Ilmenauer Spiel nach vorn, wodurch  kein echter Druck auf das Gästetor aufkam. Aber die kämpferische Einstellung stimmte diesmal ganz im Gegensatz zum Spiel in Kahla. Daran sollte sich Ilmenau in den nächsten Spielen orientieren, dann wird sich auch ein Erfolgserlebnis einstellen.

Der Sieg Teichels war verdient, nutzte man seine Chancen zu Spielbeginn doch resolut und verfügte auch über die bessere Spielanlage.

Ilmenau: Müller; Groß, Buse (84. Beyer), Kahlef, Matusiak, Helbing, Mi. Wolfenstetter, Diallo (51. Ibrahim), Fischer, Reimann (65. Pompe), Hemming

Teichel: Staskewitsch; Pischel (55. Stark), Müller, Dörfler, Kirsten, Amthor, Müller-Sachs, Sorge, Schröter, Baumgart (46. Franke), Förster

Schiedsrichter: Strebinger (Waldau)

Zuschauer: 50

Tore: 0:1 (5.) Kirsten, 0:2 (16.) Sorge

Uwe Frank

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Kategorien: I. Männer

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