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JFV 1. FC Süd 012 Eichsfeld – SV Germania Ilmenau: 8:0 (1:0)

Das Trainerteam Mike Eckardt und Sandro Witzel war während und nach dem Spiel ebenso bedient wie die mitgereisten Fans. Geboten wurde eine desolate Vorstellung einer Mannschaft, in der sich ein Teil der Spieler für eine – wohlwollend ausgedrückt – inadäquate Vorbereitung auf das Spiel entschieden haben. So kann man vielleicht was an einer Losbude gewinnen, aber nicht auf einem Fußballplatz. Hochgradig unfair gegenüber all jenen, die sich punktgenau vorbereiten, so dass sie tatsächlich 100 Prozent ihrer Fähigkeiten in den Dienst der Mannschaft stellen können.

Hälfte eins war noch ganz ordentlich. Die Germania erarbeitete sich ein paar Chancen, lag am Ende aber 1:0 zurück. Das Spiel schien zu diesem Zeitpunkt noch offen. Angesichts der deutlichen körperlichen Vorteile der Eichsfelder durchaus zufriedenstellend. In Hälfte zwei schwanden zunehmend die körperlichen und mentalen Kräfte der Ilmenauer. In der 50. Minute musste Jasper Hunger mit schweren Prellungen vom Platz, nachdem er auf die einen Meter neben dem Spielfeld befindliche bordsteinkantenähnliche (!) Umrandung gestürzt ist. Dasselbe Regelwerk, das aus Sicherheitsgründen sogar das Abkleben von Freundschaftsbändchen verlangt, beendet offenbar seine Zuständigkeit millimetergenau an der Seitenlinie. Gleich danach ein Elfmeter für die Gastgeber, spätestens mit diesem 3:0 kippte das Spiel. Danach spielte nur noch Eichsfeld. Schade, an guten Tagen wäre hier durchaus was zu holen gewesen. Es ist zu hoffen, dass das Spiel nächste Woche, Wandersleben kommt in den Hammergrund, von allen mit der gebotenen Vorbereitung angegangen wird.

Germania spielte mit: Jonathan Bauer, Marcus Borchert, Hannes Buse (C), John-P. Drescher, Tom Fischer, Wendelin Fischer, Jasper Hunger, Bleon Osmani, Bleron Osmani, Milad Rajabi, Oskar Sennewald, Neo Witzel, Paul Zwinkmann.

MD 23.09.2018

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