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Im Zuge unserer Vorbereitung auf den Einstieg in die Meisterschaft und die damit verbundenen Punktspiele nahmen wir gern die Möglichkeit war, am in Turnierform ausgetragenen Sandhasencup aus Anlass des 90jährigen Jubiläums des FSV Martinroda teilzunehmen. Perfekt organisiert und unter traumhaften Spielbedingungen auf beiden Plätzen startete nach Abschluss des zuvorliegenden traditionellen Sandhasenlaufs (an dem einige der Jungs zur “Erwärmung” teilnahmen) um 13.00 Uhr das ausschließlich von C-Junioren bespielte Turnier. Gespielt wurde abwechselnd auf Natur- und Kunstrasen, so dass keine Benachteiligung der einen oder anderen Seite erfolgen sollte.

Es nahmen teil (und gleichzeitig die Platzierungen zum Abschluss der Vorrunde):

Gruppe A                                                                 Gruppe B

FSV Martinroda                                                     TSV Aubstadt
FSV Eintracht Hildburghausen                          SV Germania Ilmenau
1. Suhler SV                                                             SC 1903 Weimar
TSV Bad Blankenburg                                          SV Schwarza
WSG Thüringer Wald Zella-Mehlis II               SG Wachsenburg Haarhausen/Sülzenbrücken

Unsere Vorrundenspiele waren verlustpunktfrei, aber ziemlich durchwachsen.

In unserem Eröffnungsspiel kamen wir nicht über ein 0:0 gegen den SV Schwarza hinaus. Dan generierte zwar zwei Chancen aus halblinker Position in spitzem Winkel zu Tor/16er, was aber leider ebenso wenig zum Erfolg führte, wie der von Lennox ausgeführte Freistoß.

Ebenso torlos verlief die zweite Paarung, hier mit der SC 1903 Weimar. Hier zwang zum einen Zinedin aus zentraler Position straff abschließend den Weimarer Schlussmann, sich zu ganzer Länge auszufahren. Aber ebenso wie der sehenswerte, gut strukturierte Spielzug über Dan und Mohammad und Philipp’s Versuch aus der zweiten Reihe, war einfach kein Einnetzen zu verzeichnen. Lennox brachte noch eine Ecke wohl temperiert in den 16er, aber dort war das Gewühle für einen exakten Abschluss einfach zu groß.

Im Spiel gegen den späteren Gruppensieger, den TSV Aubstadt, sollte endlich was Greifbares her. Entsprechend druckvoll entwickelte Dan durch einen Sololauf in der generischen Hälfte eine solide Chance und auch eine Ecke für uns, wiederum von Lennox ausgeführt, wurde von Mohammad an’s Alu gelenkt. So unter Spannung erwartete die Fangemeinde bei Zinedins Freistoß auf Höhe Grundlinie rechts natürlich den Einschlag, was aber zu jähem Erwachen führte, da Abstadt den Ball zu einem lupenreinen Konter verarbeitete und durch langen Ball unsere am Rand des 16ers stehenden Leon überwandt. Unbeeindruckt davon klärte er aber völlig unaufgeregt den nächsten Aubstadter Vorstoß, der doch schon etwas brenzlig von außen zu betrachten war. Die Jungs gaben sich jedoch alle nicht auf und so konnte Mohammad im gegnerischen 16er die Wirren des Abwehrkampfes für sich nutzen und mit Anschießen des Gegners für uns den Ausgleich erzielen.

Mit lediglich 3 Punkten aus allen drei bisherigen Vorrundenspielen sollte jetzt gegen die SG Wachsenburg natürlich ein Dreier her. Zwei Minuten nach Anpfiff der Partie patzte der gegnerische Schlussmann beim Zugriff und Mohammad zog aus der Drehung ab, wir lagen erstmals im turnier in Führung und ließen die uns auch nicht mehr nehmen. So zwang in der 5. Min Lennox mit einem Kunstschuss den Wachsenburger Schlussmann zu einer Glanzparade, die in der Altersklasse oberhalb des Durchschnitts lag. Machtlos war der Keeper aber eine Minute später, als Philipp vom Rand des 16ers zentral abgezogen hat. Unser drittes und zugleich “glücklichstes” Tor war der Reinroller in der 11. Min von Lennox angestoßen, aber somit retteten wir uns aufgrund des besseren Torverhältnisses auf Platz 2 unserer Gruppe ausgangs der Vorrunde.

Aufgrund des Über-Kreuz-Vergleichs wurde das (Stief-)Bruderduell so vom Finale auf das Halbfinale vorgezogen.

Man kennt sich, man schätzt sich – und so war, wie bei jedem Kräftemessen zwischen Sandhasen und Germanen, von Anfang an “Musik auf dem Platz”. In der zweiten Minute pariert Leon souverän und bringt dadurch Stabilität in die Partie auf Augenhöhe, die erst in der 7. Min durch eine Freistoß unsererseits (Lennox ans Außennetz) wieder aus ihrem gleichmäßigen hin & her gerissen wird. Martinroda drückte aber deutlich und wollte die bisherige Siegesserie gegen uns natürlich nicht abreißen lassen. Da wir die Ecke von Lennox ausgeführt in der 10. Min nicht nutzen konnten, driftete die Partie langsam in Richtung 11-m-Schießen ab. Vielleicht setzte sich dieser Aspekt auch zunehmend in der Köpfen der Jungs fest, da “aus der Kalten” in der 13. Min Martinroda mit einem Distanzschuss über Leon drüberlegte und so den Siegtreffer erzielte.

Es blieb für uns also das kleine Finale, das wir gegen den FSV Eintracht Hildburghausen bestritten.

Hier konnte bereits in der zweiten Minute Zinedin durch einen Steckschuss das Führungstor erzielen und so deutlich den Druck von den Schultern der Jungs nehmen. Befreit aufspielend kamen aber auch wieder Eigensinnigkeiten auf. So hatten wir in den 5. Min eine zwingende Großchance, als Mohammad die gesamte Hildburghäuser Hintermannschaft band. Dan und Ryan in guten Außenposition hätten den Ball vielleicht verwerten können, der nach Überwinden des gegenrischen Keepers so aber im Gedribbel verlorenging. In der 6. Min hatte Jan eine Kopfballchance nach Flanke und auf der Gegenseite ließ Robert durch beherzten Zugriff in der 7. Min trotz mutmaßlicher Abseitsposition des Südthüringer Angreifers nichts anbrennen. In der 8. Min erneute Chance für Mohammad und in der 9. Min eine zwingende Chance für Jan, die Außenstehenden hofften bereits, dass sich die mangelnde Chancenverwertung nicht negativ auswirken würde. Der geblockte Straffschuss von Dan in der 9. Min war da noch “Wasser auf die Mühlen”, denn Hildburghausen gab sich zu keinem Zeitpunkt auf, was Robert in der 10. Min nochmals zu spüren bekam. Aber wir haben ja noch unseren Capitano und sein feines Gespühr für die (auch mental) wichtigen Tore. Per Sturmlauf über links netzte er in der 11. Min mit einem Traumtor im kurzen Eck ein, was wahre Jubelstürme im Fantroß auslöste. Kurz vor dem Schlusspfiff setzte Dan sich im Strafraumgewühle durch und erhöhte auf 3:0, was auch den Schlusstand bildete.

Über den 3. Platz in einem gut besetzten Turnier können wir uns freuen. Die Jungs haben gegen allesamt jahrgangsältere Mitwettbewerber gut bestanden und so können wir am Mittwoch beruhigt nach Neustadt/Orla fahren.

TG

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