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Ergebnisse 17.11. -18.11.

Verbandsliga C-Junioren

Ilmenau - Carl-Zeiss Jena II 2:3

Verbandsliga D-Junioren

Ilmenau - JFC Gera 0:3

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SV Germania Ilmenau – SV Motor Altenburg  1 : 5  (1:2)

Nach der schwachen Vorstellung vor fünf Tagen gegen Neustadt/Orla glaubte keiner im Ilmenauer Lager, dass es noch schlechter geht. Zumal Altenburg nur mit zehn Spielern anreiste und so wohl mehr auf das Tore verhindern, denn auf das Tore schießen eingestellt war. Ilmenaus Torhüter Thomas Lange, der den beruflich verhinderten Dominik Bradsch vertrat, war an den Gästetreffern schuldlos, wurde er doch von einer desolaten Abwehrarbeit seiner Vorderleute mehrfach alleingelassen. So lag man schon wieder in der Anfangsphase im Rückstand, als Altenburg seinen ersten Ausflug in den Ilmenauer Strafraum mit einem gekonnten Heber von Teichmann (8.) ins lange Eck abschloss. Bei seinem zweiten Treffer nutzte er die Unordnung in Ilmenaus Hintermannschaft gedankenschnell mit einem trockenen Schuss aus Nahdistanz ins Tor (20.). Ilmenau bis dahin schon mit mehr Ballbesitz, aber mit großen Problemen gefährliche Aktionen in Richtung Gästetor zu starten. Zu umständlich und ohne die nötige Präzision machte Germania es Altenburg leicht zu verteidigen. Gute Gelegenheiten für Fernando (28.), Ma. Wolfenstetter (32.) oder Hemming (40.) brachten nicht den erhofften Anschlusstreffer. Erst als sich Thurau an seinen Gegenspielern vorbeidribbelte und mit platziertem Schuss Mühlmann im Gästetor keine Chance ließ, schaffte man das wichtige Tor noch vor der Pause (44.). Mit dem Bemühen nach der Pause schnell nachzulegen öffnete man dem Gegner Konterräume, die ein erfahrener Spieler wie Heuschkel mit seinem Doppelschlag innerhalb von zwei Minuten (56./57.)zur Spielentscheidung nutzte. Bei allen Offensivbemühungen darf die Ordnung in der Defensive so nicht vernachlässigt werden. Altenburg verteidigte nun mit viel Engagement in der eigenen Hälfte dieses Ergebnis. Ilmenau stellte mit ideenlos und zumeist durch die Mitte vorgetragenen Angriffsbemühungen die gegnerische Abwehr vor keine unlösbaren Probleme. Vielmals spielte man mehr nebeneinander als miteinander. Lichtblick war noch nach seiner Einwechslung A-Juniorenspieler  Heydt, der über die rechte Seite für einigen Angriffsschwung sorgte. Große Möglichkeiten erarbeitete sich Ilmenau nicht, scheiterte man doch an der vielbeinigen Abwehr der Gäste bzw. der eigenen Umständlichkeit. Den Schlusspunkt setzte mit seinem dritten Treffer wiederum Heuschkel (lupenreiner Hattrick), als er eine verunglückte Abwehraktion von Mi. Wolfenstetter mit Distanzschuss zum 1:5 Endstand bestrafte (77.).

Insgesamt sahen die wenigen Zuschauer eine stark verunsicherte Ilmenauer Mannschaft, die ohne Selbstvertrauen und Spielwitz agierte und durch desolates Abwehrverhalten den Gegner zum Tore schießen einlud. So ist der Blick in der Tabelle nach unten zu richten. Den Abwärtstrend aufzuhalten bietet sich am nächsten Spieltag beim abstiegsbedrohten TSV Bad Blankenburg

Ilmenau: Lange; Kumm, Amarell (73. Werner), Ma. Wolfenstetter, Thurau, Finn (63. Ibrahim), Mi. Wolfenstetter, Fernando, Reimann (56. Heydt), Kempf, Hemmin

Altenburg: Mühlmann; Müller, Ollert, Oelsner, Teichmann, Heuschkel, Schmidt, Schöffmann, Korent, Syhre

Schiedsrichter: Göpfert (Erfurt

Zuschauer: 51

Tore: 0:1 (8.) Teichmann, 0:2 (20.) Teichmann, 1:2 (44.) Thurau, 1:3 (56.) Heuschkel, 1:4 (57.) Heuschkel, 1:5 (77.) Heuschkel

Uwe Frank

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Kategorien: I. Männer

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