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FSV Eintracht Hildburghausen  -  SV Germania Ilmenau  3 : 1  (2:0)

Nach der Niederlage der Vorwoche gegen den FC Fahner Höhe konnte man sich die Leistung der Ilmenauer Mannschaft noch mit dem höherklassigen Gegner und der Personalsituation erklären. In Hildburghausen personell besser aufgestellt, war man dennoch über die gesamte Spielzeit unterlegen und erreichte kaum Landesklassenniveau. Wieder mit Schlott, Werner und Fernando in der Startelf hatte man bis auf den erkrankten Thurau und die beruflich verhinderten Elle und Ma. Wolfenstetter das Stammpersonal auf dem Platz. Dabei begann die Partie recht verheißungsvoll für Ilmenau. Schon nach wenigen Sekunden hatte Fernando die Möglichkeit zur Führung, aber beim Laufduell war Torwart Geyling einen halben Schritt vor ihm am Ball und konnte somit klären. Nach dieser Szene übernahm aber der Gastgeber das Heft des Handelns und setzte die Ilmenauer schon in deren Hälfte unter Druck. Der Gast hatte erhebliche Mühe, den Ball über mehrere Stationen in den eigenen Reihen zu halten oder Spielfortsetzungen in die gegnerische Hälfte zu inszenieren. Es wurde viel quer und auf Torhüter Bradsch gespielt. Die Fehlpassquote war zu hoch, so entstand auch die Führung Hildburghausens. Einen Rückpass Mi. Wolfenstetters auf Bradsch erlief sich Eichhorn und schob ein (20.). Zuvor hatten schon J. Schmidt, Eichhorn, Stanz und Heinrich gute Möglichkeiten liegengelassen. Der zweite Treffer dann nach einer Standardsituation. Eine Ecke Eichhorns fand den völlig alleingelassenen Schleicher, der mit seinem Kopfball Bradsch keine Chance ließ (28.).  Ein Freistoß aus 20 Metern von Werner, von Geyling zur Ecke geklärt, war noch eine erwähnenswerte Möglichkeit für einen eigenen Torerfolg in der ersten Hälfte.

In der zweiten Halbzeit erreichte Ilmenau zeitweise Ausgeglichenheit im Feldspiel, ohne sich aber zwingende Torchancen zu erarbeiten. Erst als sich Fernando im Strafraum behauptete und zum mitgelaufenen Reimann passte, konnte dieser mit platziertem Schuss ins lange Eck den Anschlusstreffer erzielen (63.). Ilmenau versuchte jetzt energischer auf das gegnerische Tor zu spielen, kam aber zu keinen weiteren Chancen. Stattdessen hatte man beim dritten Treffer Hildburghausens auch noch Pech, als der Schuss von Anas abgefälscht wurde und sich unhaltbar über Bradsch ins Tor senkte (75.). So musste sich Germania einem engagierterem Gegner geschlagen geben, dem auch die techn. Probleme Ilmenaus entgegenkamen.

Erfreulich das Comeback von Jens Hemming nach langer Verletzungspause, hat man so doch eine weitere Alternative für die Offensive.

Letztlich eine enttäuschende Leistung Ilmenaus, man ist von seiner Normalform noch weit entfernt. Es verbleiben noch zwei Wochen bis zum Rückrundenstart, in denen man sich Selbstbewusstsein und Sicherheit zurückholen muss, um wieder erfolgreich zu sein.

Hildburghausen: Geyling; Ma. Schmidt (46. Andersch), Stanz (57. Anas), Brückner, Kupfer,  Heinrich, Eichhorn, Rottenbach, Simon, Schleicher, J. Schmidt

Ilmenau: D. Bradsch; Heinze (46. Hemming), Schlott, Kumm (70. Kellner) , Amarell (70. Helbing), Finn, Werner (46. Reimann), Th. Wolfenstetter (80. Heinze), Mi. Wolfenstetter, Fernando, Kempf

Schiedsrichter: Annemüller (Nahetal-Waldau)

Tore: 1:0 (20.) Eichhorn, 2:0 (27.) Schleicher , 2:1 (63.) Reimann, 3:1 (75.) Anas

Uwe Frank

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Kategorien: I. Männer

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