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FC Saalfeld  -  SV Germania Ilmenau  5 : 1  (1:0)

Trotz personell angespannter Situation wollte man den Negativtrend der letzten beiden verlorenen Spiele beenden und bei den starken Saalfeldern etwas Zählbares mitnehmen. Durch die Ausfälle von Mi. Wolfenstetter (Rotsperre), Amarell (erkrankt) und Elle (berufl. verhindert) hatte man nur Ewald und Trainer Eckardt als Wechselspieler auf der Bank. Die neu aufgestellte Viererkette mit Reimann, Schlott, Kempf und Th. Wolfenstetter war ihren Aufgaben vornehmlich in der zweiten Hälfte nicht gewachsen. Taktisch mit Finn, Kumm und Ma. Wolfenstetter vor der Abwehr und Thurau, Werner und Fernando bei eigenem Ballbesitz in vorgeschobenen Positionen. Bei gegnerischem Ballbesitz zogen sich Werner und Thurau auf die Außenpositionen vor der Viererkette zurück, um die Räume für die Offensivbemühungen Saalfelds zu verengen. Dies sollte nicht unbedingt gelingen, da der Gastgeber seine Angriffe meist schnell und geradlinig bei guter Passgenauigkeit vortrug. So bereits in der zweiten Minute, als Saalfelds Goalgetter Latuszek auf Hook passte und Bradsch im Ilmenauer Tor mit starker Parade einen schnellen Rückstand gegen ihn verhinderte. Ilmenau seinerseits erspielte sich in der ersten Hälfte mit gutem Passspiel selber vor dem gegnerischen Tor einige Möglichkeiten für einen Torerfolg. Schüsse von Thurau, Kopfbälle von Fernando und Schlott fanden aber nicht den Weg ins Tor. Nach einem gehaltenen Kopfball von Fernando sah sich die Ilmenauer Abwehr einem jener schnell vorgetragenen Gegenangriffe ausgesetzt, bei dem Stake Ilmenaus Keeper mit seinem Schuss am Kopf traf und der abprallende Ball zum freistehenden Latuszek kam, der sich diese Möglichkeit zum 1:0 für seine Farben nicht entgehen ließ (26). Bradsch, sichtlich benommen, musste anschließend  behandelt werden.

Hatte man das Spielgeschehen in der ersten Halbzeit weitestgehend im Griff, so machte man sich auf Ilmenauer Seite Hoffnung, die Begegnung in der zweiten Hälfte zu seinen Gunsten zu drehen. Diese Hoffnung war aber trügerisch und bereits zwei Minuten nach Wiederbeginn zerstoben. Nach einem Steilpass von Brehm auf die rechte Seite zu Hutschenreuter ging dieser auf die Grundlinie und passte vor das Ilmenauer Tor, wo Zeidler alleingelassen zum zweiten Treffer einschoss. Dieses Tor zeigte bei der Gästeabwehr Wirkung, wie bei einem angeschlagenen Boxer. Die Ordnung war dahin und man stellte sich teilweise hilflos den folgenden schnellen Angriffen entgegen. Dies nutzte Saalfeld gnadenlos zu seinen weiteren Treffern. Dem 3:0 ging ein Fehlpass Finns vor dem eigenen Strafraum voraus, den Zeidler zu seinem zweiten Treffer nutzte (57.), beim vierten Treffer ließ Bradsch einen Schuss von Latuszek prallen und Stake staubte ab (61.). Beim vorletzten Treffer Saalfelds zum 5:0 ließ der eingewechselte Sorge im Sprint mehrere Ilmenauer stehen und fand vor dem Tor seinen  Mitspieler Langhammer, der mühelos vollendete (73.). Die Ilmenauer Defensivleistung in dieser Phase des Spiels war nicht landesklassewürdig, man ergab sich in sein Schicksal. Einzig positiv die Bemühungen um Resultatsverbesserung, die aber zu langatmig und umständlich vorgetragen wurden und so leicht von Saalfelds Defensive unterbunden wurden. So bedurfte es auch der tatkräftigen Mithilfe Saalfelds für den Ehrentreffer Ilmenaus. In eine Flanke von Werner lief der Saalfelder Kaiser und von seinem Oberschenkel ging der Ball unhaltbar für seinen Torwart zum 5:1 Endstand ins Tor (90.).

Letztlich musste man sich einem stärkeren Gegner geschlagen geben, da man doch ein Stück weit von seiner Normalform entfernt agierte. Ilmenau scheint auf der Zielgeraden der Hinrunde die Luft auszugehen. Bleibt die Hoffnung, am letzten Hinrundenspieltag mit einem Sieg das Spieljahr 2017 zu beenden.

Saalfeld: Jockiel; Hutschenreuter, Zeidler, Kaiser, Langhammer, Brehm, Latuszek (64. Sorge), Hook, Stake (64. Naumoff), Henniger, Burghause

Ilmenau: N. Bradsch; Schlott, Kumm, Ma. Wolfenstetter, Thurau, Finn (71. Ewald), Werner, Th. Wolfenstetter, Fernando, Reimann, Kempf

Schiedsrichter: Rauner (Greiz)

Zuschauer: 110

Tore: 1:0 (26.) Latuszek, 2:0 (47.) Zeitler, 3:0 (57.) Zeitler, 4:0 (61.) Stake, 5:0 (73.) Langhammer, 5:1 (90.) Kaiser ET

Uwe Frank

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Kategorien: I. Männer

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