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Ein Foto aus der Startphase des Punktspieles in Arnstadt. Chancen und Tore für die Germania im Minutentakt. Hier kann der Arnstädter Keeper noch vor Dustin klären. Durch Klick auf das Foto gelangen Sie zu der Bildergalerie des Spieles.

Punktspiel Kreisoberliga E Junioren, S V 09 Arnstadt I gegen SV Germania Ilmenau I:  1:11  (1:8)

Der Tabellenführer aus Ilmenau legte auf dem sehr gut bespielbaren Rasennebenplatz des Jahn-Stadions in Arnstadt eine Startphase hin, in der Juniorenfußball aus dem Lehrbuch zelebriert wurde. Locker und leicht, für den Zuschauer, nahezu, wie auf dem Trainingsplatz, so wurden die Angriffe der Gäste in Richtung des Gastgebertores vorgetragen. Die schnelle Ballweiterleitung der Ilmenauer zu dem in Position gelaufenen Mitspieler hatte zur Folge, dass Arnstadt schon nach 6 Spielminuten aussichtslos mit 0:4 im Rückstand lag. Sehr gut herausgespielte Chancen, präzise Abschlüsse und schnelle Reaktion des Ilmenauer Stürmers, dann, wenn der 2. Ball, sprich der Abstauberball, zu verwerten war. Das zeichnete das Ilmenauer Spiel in diesen Minuten aus. Dustin und Felix eröffneten in der 2. und 4. Minute den Torreigen, Kapitän Moritz erhöhte in der 5. Minute auf 0:3 und wiederum Dustin lies beim Abschluss des nächsten Angriffes das 0:4 folgen. Die Arnstädter Akteure bekamen in dieser furiosen Anfangsphase keinen Zugriff auf die Ilmenauer Aktionen. Die Gäste schalteten danach gewollt oder ungewollt in einen niedrigeren Gang, dominierten dennoch weiterhin eindeutig das Spielgeschehen. Den Abschlüssen der Ilmenauer fehlte nun jedoch die letzte Entschlossenheit und die nötige Präzision. Arnstadt überstand eine Phase von ca. 10 Minuten ohne Gegentreffer. Felix erhöhte dann in der 17. und 18. Minute mit einem Doppelschlag auf 0:6, der eingewechselte Finn in der 20. Minute auf 0:7 und Moritz in der 25. Minute auf 1:8, gleichbedeutend mit dem Halbzeitstand. Noch vor der Pause gelang dem Arnstädter Torjäger vom Dienst, Jonas-Leon Nussmann bei einem klassischen Konter der Ehrentreffer. Er ließ seine Ilmenauer Gegenspieler nach einer Körperdrehung im Sprint stehen und schob den Ball am zu unentschlossen heraus laufenden Janis ins Ilmenauer Tor.
Schon nach den ersten 10 Spielminuten zeichnete sich für den Kenner der Materie langsam ab, dass der Kombinationsfußball der Germania nicht akurat so weiter praktiziert wurde, wie das in der Anfangsphase noch der Fall war. Es war schließlich sicher u.a. auch eine Kopfsache, denn nun traten an die Stelle der mit schnellem Kombinationsfußball gut herausgespielten Chancen immer mehr Einzelaktionen, in denen der ballführende Spieler meist selbst, oft dabei aber aus zum Teil nicht optimalen Positionen den Torabschluß suchte, um unbedingt selbst einen Treffer zu erzielen. Das ermöglichte dann nach dem Seitenwechsel Arnstadt immer erfolgreicher den Spielaufbau der Gäste zu stören. Nun gingen auch immer mehr Zweikämpfe nach den langgezogenen Ilmenauer Dribblings verloren, da vom ballführenden Ilmenauer Spieler nicht rechtzeitig das Abspiel auf den Mitspieler erfolgte. So fielen die Tore 9 und 10 nach zwar schönen Einzelleistungen von Tristan und das 11. Tor für Ilmenau erneut durch Dustin. Zum Erfolgsrezept des schnellen Kombinationsfußballes fand das Team in diesem Spiel jedoch nicht mehr zurück. 1:11, das hört sich dennoch, vom Ergebnis her, gut an. Ist es auch, aber wenn bei ca. 27 Torschüssen, aus Ilmenauer Sicht, letztendlich nur 11 zählbare Tore heraus springen, ist das ein Fingermerk für die Trainer, dass nicht nur an diesem Tage die spielerische Linie verloren ging, sondern im Abschluss doch einiges im Argen lag. Diese Abschlussmängel waren nicht nur den Reflexen des hochaufgeschossenen Arnstädter Keepers geschuldet, sondern gingen vielfach auf eigene Kappe.
Da war doch aber noch etwas.
Beim Stand von 1:10 lag nach einem straffen Schuss der Ball mindestens 1 Meter hinter der Torlinie des Arnstädter Gehäuses, als der Arnstädter Torwart ihn schnell mit der Hand wieder heraus fischte. Ein klares Tor, so dachte jeder Zuschauer, nur der Arnstädter Schiedsrichter Stefan Rohm muß wohl hier sich ankreiden lassen, dass er das von seinem Standpunkt aus, als Einziger im Stadion nicht gesehen hatte. Nun gut, das war nun kein spielentscheidender Lapsus und deshalb “Schwamm darüber”, wenn gleich der Umstand für den Torschützen auch mehr, als ärgerlich bleibt. Also ein realistisches und moralisches 1:12, das jedoch mit 1:11 in die “Annalen des KFA Mittelthüringens” eingeht.

Für Germania Ilmenau spielten: Janis, Michel, Willi, Moritz, Tristan, Dustin, Lukas, Felix, Finn, Fritz

Für den Bericht und die Fotos zum Spiel in der Bildergalerie, Karsten Höhne

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Kategorien: Allgemein, E-Junioren, Junioren, Mannschaften

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