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Landesklasse
Freitag, 03.10.2014
Anstoß 15:00 Uhr
SV Jena-Zwätzen
SV Germania Ilmenau
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FSV Eintracht 06 Hildburghausen – SV Germania Ilmenau 0:3 (0:1)

Der SV Germania bestätigte auch auf dem Kunstrasenplatz in Hildburghausen sein gestie­ge­nes Leistungsvermögen. Von Beginn an waren die Gäste dominierend, standen stark in der Abwehr und schufen sich durch gute Kombinationen Torgelegenheiten. Die Gastgeber waren davon beeindruckt und benötigten über eine halbe Stunde, um sich einige torgefährliche Mo­mente erarbeiten zu können. Da aber zeigten sie im Abschluss große Mängel.

Nach einigen gut angelegten Angriffszügen aus dem Mittefeld heraus gelang Michael Jüng­ling die Gästeführung. Petko Fanev war links durchgestartet. Sein Querpass erreichte Jüng­ling an der Strafraumgrenze und der überwand Björn Klemm im Eintracht-Tor mit einem Flachschuss in die äußerste rechte Torecke.

Für die Gäste ergaben sich weitere Möglichkeiten, das Ergebnis auszubauen. Marc Fernando erlief sich eine Steilvorlage und legte auf den mitgelaufenen Fanev ab. Der kam am Gegen­spie­ler nicht vorbei. Fernando hätte freien Durchlauf gehabt. Als Marcus Finn Fernando erneut nach vorn schickte, scheiterte der am gegnerischen Keeper.

Erst kurz vor der Halbzeitpause kam Hildburghausen zu zwei Gelegenheiten. Marcus Sell köpfte einen von Jens Kirchner getretenen Freistoß am Tor vorbei. Nach einem Rückpass von Sandro Eichhorn schoss Kirchner aus 16 Metern freistehend übers Germania-Tor.

Damit endeten aber auch schon die Möglichkeiten der Gastgeber, ein Tor zu erzielen.

Auch nach dem Seitenwechsel setzten die Gäste ihre konstruktive Spielweise fort. Mit dem 0:2 kurz nach Wiederbeginn gerieten die Gastgeber frühzeitig auf die Verliererstraße. Fernando lief auf der rechten Seite seinem Gegenüber davon, legte Toni Rinn den Ball in den Lauf und der überwand Klemm mit einem Flachschuss in die linke Torecke.

Der etwas großzügig leitende Unparteiische übersah ein Foul an Jüngling im gegnerischen Strafraum und ließ weiterspielen. Dan Dobrocki schlug fast von der Mittellinie einen Freistoß vor das Eintracht-Tor. Der Ball wurde zu kurz abgewehrt. Adrian Schlott reagierte am schnells­ten und stieß ihn aus Nahdistanz zum 0:3 über die Torlinie.

In der Schlussphase waren die Gelegenheiten für die Gäste größer, das Ergebnis auszubauen, als die der Heimmannschaft zum Anschlusstreffer zu kommen. Als dieser in der Nachspielzeit möglich schien, verhinderte Maximilian Kott mit einer sehenswerten Fußabwehr gegen Tobias Holl das Vorhaben.

Germania-Trainer Wieland Kühn freute sich über das gelungene Auftreten seiner Mann­schaft: “Meine Jungen bestätigten ihre Leistung aus der Vorwoche erneut. Sie spielte konzentriert und überzeugte auch im kämpferischen Bereich über die ganze Spielzeit. Damit schuf sie Sicherheit im Rückraum und Möglichkeiten im Angriff. Der Sieg war hochverdient.”

Eintracht-Trainer Mario Lochmann stellte resigniert fest: “Das Ergebnis geht in Ordnung. Wir sind zurzeit nicht in der erforderlichen Verfassung, denn unsere Vorbereitung verlief nicht wie gewünscht.”

Eintracht: Klemm, Heinrich, Bolz, Wagenschwanz (71. Hammerschmidt), Eichhorn (61.Gottwald), Sell, Dötsch, Holl, Rottenbach, Schleicher, Kirchner (74. Hirschfeld)

Germania: Kott, Pilz, Döring, Dobrocki, Gerhardt, Schlott, Fanev (71. Milyanov), Jüngling, Finn (82. Amarell), Rinn (82. Walch), Fernando.

Schieri: Thomas Hahn, Buttlar

Zuschauer: 130

Tore: 0:1 Jüngling (13.), 0:2 Rinn (52.), 0:3 Schlott (70.).

John Schmidt

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Kategorien: Allgemein, I. Männer

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