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Landesklasse

Tabelle

Pos   Mannschaft Sp Pkt
0
1 SV 08 Thuringia Struth-Helmershof 15 34
2 1.FC Sonneberg 2004 15 33
3 SG Kaltennordh./Fischb. 14 30
4 SpVgg. Geratal 15 27
5 FSV 06 Eintracht Hildburghausen 15 27
6 SV 08 Steinach 15 27
7 1. Suhler SV 06 15 23
8 SG Steinb-Hallenb./Herges-Hallenb. 15 21
9 SV Neuhaus-Schierschnitz 15 19
10 SV Stahl Unterwellenborn 15 18
11 SV Germania Ilmenau 14 17
12 SV EK Veilsdorf 15 15
13 TSV Germania Sonneberg-West 15 12
14 FC Lokomotive Saalfeld 15 11
15 SV Falke Sachsenbrunn 15 6
16 FSV Ulstertal Geisa 15 3

News:

In der Fußball-Verbandsliga hat Germania Ilmenau nach fünf Niederlagen in Folge endlich wieder einmal gewonnen.

Germania Ilmenau – SC 1903 Weimar  2:0 (0:0)

Noch vor Wochenfrist hatte Germania-Kapitän Toni Rinn fehlendes Glück beklagt. Diesmal war Fortuna gnädiger und legte die gegen Wismut Gera (1:2) vorenthaltene Portion Glück am Samstag noch mit oben drauf. Und so sehen die Ilmenauer nach diesem lang ersehnten Dreier doch wieder etwas Land im Abstiegskampf – obwohl der Gast in der ersten Halbzeit zwei hundertprozentige Chancen hatte, sie aber vergab: Schmidt scheiterte frei vor Kott am großartig reagierenden Ger­mania-Keeper (17.), Albrecht brachte eine Rechtseingabe von Oschmann nicht im Tor unter (32.). Und schon fünf Minuten nach der Führung war eigentlich das 1:1 fällig, als Kirsten im Strafraum von hinten gegen Albrecht attackieren musste (55.). Schiedsrichter Menzel pfiff aber nicht, obwohl der Weimarer Stürmer danach verletzt ausgewechselt werden musste (55.). Erst nach dem 2:0 (71.) zog etwas Sicherheit ein. Trotzdem war der Anschlusstreffer nach Winterkorns Freistoß, den Kott parierte, und der folgenden Situation, als Jüngling klärte (76.), möglich.Verdient hatten sich die Ilmenauer diesen Erfolg aber dennoch, denn sie wiesen im dritten Spiel unter Wieland Kühn eine weitere spielerische Steigerung nach. „Wir spielen wieder mehr miteinander, und so kommt dann auch wieder ein echtes Fußballspiel zustande“, bemerkte Dan Dobrocki, der eine starke Partie als Innenverteidiger ablieferte. Für Marcus Finn war wichtig: „Wir können wieder mehr Spritzigkeit in die Waagschale werfen.“ Der Offensivspieler hatte mal wieder ein herrliches Tor zur Führung erzielt: Nachdem sich Rinn und Pilz mit schönem Einsatz auf links durchgespielt hatten, wurde der Abschluss von Pilz zwar geblockt, aber der Ball kam zu Finn, der ihn aus 10 m diagonal ins obere lange Eck bugsierte – einer seiner „Absenker“, mit dem er auch schon gegen Altenburg getroffen hatte. „Solche Dinger liebe ich!“, meinte er. Trainer Wieland Kühn war indes bemüht, die Euphorie zu bremsen. „Wir haben die Grundordnung gehalten, und je besser man das umsetzt, um so leichter wird es. Von der Einstellung, vom Biss und vom Willen her war es ein gutes Spiel. Aber wir haben auch ganz viele einfache Fehler gemacht.“ Tatsächlich wirkte Weimar, mit nur zwei Ersatzspielern angereist, vor der Pause trotz verteilter Feldanteile wesentlich zielstrebiger und daher gefährlicher. Ilmenau musste neben den beiden schon erwähnten „Riesen“ noch weitere Großchancen überstehen (40., 45.) und hatte seinerseits im Spiel nach vorn große Probleme, gefährlich zum Abschluss zu kommen. An Alexander Mantlik zeigt sich die Ambivalenz des Ilmenauer Spiels derzeit vielleicht am deutlichsten: Einerseits rackerte er als Stoßstürmer unermüdlich, behauptete und verteilte viele Bälle und sorgte schließlich mit der wunderschönen Vorarbeit zum 2:0 für die Entscheidung. Aber dem waren halt auch zahlreiche unglückliche Aktionen voraus gegangen – zum Beispiel kurz nach Wiederanpfiff, als er erst dann auf den durchstartenden Jüngling abspielte, als der schon im Abseits war. Immerhin legte Mantlik nun schon zum zweiten Mal erfolgreich für Torschütze Fernando auf. „Zum Saisonende hin scheint unser Zusammenspiel endlich zu funktionieren“, bemerkte der tags zuvor 20 Jahre alt gewordene Torschütze zu Recht – hoffentlich ist nun dieses Zusammenspiel bald auch mal andersrum erfolgreich! Gelegenheit dazu gibt’s bereits am Mittwoch, dem Vorabend von Christi Himmelfahrt, ab 18.30 Uhr im nächsten Heimspiel gegen Eintracht Sondershausen. Abermals ist hier für Ilmenau ein Sieg Pflicht.

Ilmenau: Kott – Heisch (72. Drews), Kirsten, Dobrocki, Rinn – Schlott (87. Wank), Pilz (87.  Wank)   – Fernando, Jüngling, Finn – Mantlik

Weimar: Schmitt – Ahlgrimm (46. Broemsser), Eberhardt, Buschmann, St. Zeißmann –          Schmidt, Barich – Romstedt, Winterkorn, Oschmann – Albrecht (58. Lange)

Schieri: Menzel (Gompertshausen)

Zuschauer: 100

Tore: 1:0 Finn (50.), 2:0 Fernando (71.)

Ralf Brückner

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Kategorien: Allgemein, I. Männer

A-Junioren – Verbandsliga

SV Germania Ilmenau – JSG Leinefelde 1:0 (1:0)

Zum Abschluss der Saison nutzten die Ilmenauer Jungen die letzte Chance auf den Klas­senerhalt. Der ist aber nur gegeben, wenn die JSG Leinefelde das noch ausstehende Spiel gegen den SC 1903 Weimar auf eigenem Platz verliert.

Hoch motiviert ging Germania das Spiel gegen die ebenfalls vom Abstieg bedrohten Leinfelder JSG an. Ihre Nervosität war zu Beginn unverkennbar. Sie benötigten eine längere Anlaufzeit, um zu ihrem Spiel zu kommen. Vordem mussten einige kritische  Situationen vor dem eigenen Tor überstanden werden. Gleich zu Beginn musste Ger­mania-Keeper Nils Bradsch bei einer Eingabe zweimal nachfassen. Bei weiteren Leine­felder Angriffen machten seine Vorderleute nicht den sichersten Eindruck. Dann aber besetzten die Ilmenauer zunehmend das Mittelfeld und über Paul Mentzel und Tobi Metzmacher gelangen einige gekonnte Zuspiele auf die Angreifer Kevin Grimm und Steven Rose. Zweimal scheiterte Letzterer am Gäste-Torwart Gabriel Körner. Als schließlich Grimm links freigespielt worden war, hatte der beim Schuss des Ilmenauer Stürmers in die lange Torecke keine Abwehrchance. Grimm, der in spieltechnischer Hinsicht über gute Ansätze verfügt, übertrieb danach sein Einzelspiel und vergab da­durch gute Gelegenheiten. Kurz vor der Halbzeitpause kam Sebastian Klippstein frei vor dem Germaniator zum Schuss, setzte aber den Ball am Ilmenauer Tor vorbei ins  Aus und vergab so die Ausgleichschance. Nach Wiederbeginn zeigte die Germania-Abwehr erneut Unsicherheiten gegen die verstärkt angreifenden Gäste. Diese konnten aber einige sich für sie ergebenden Standardsituationen nicht nutzen. Germania konterte. Doch die allein vor Körner auftauchenden Grimm und Maximilian Walch brachten den Ball nicht am Gästetorwart vorbei. Kurz vor dem Ende foulte Florian Herzog den Leinefelder Markus Machatschek. Letzterer trat nach und beide erhielten die Rote Karte. Der Ilmenauer Sie war verdient. Die Entscheidung über den Klassen­er­halt fällt nächste Woche in Leinefelde.

Germania:      Bradsch, Hopf, Eydam, Herzog (89. RK), B. Vana, Metzmacher, Rose, Menzel (66. Riede), Walch (85. Reimann), Grimm, Hellmuth (72. Ullrich).

JSG:                 Körner, D. Watterodt, Dunkel, Lemke (61. R. Watterodt), Mennecke, Nachtwey, Machatschek (89.RK), Meyer, Hollenbach, Klippstein, Werner (48. Roth).

Schieri:           Günther Eckardt, Bad Berka

Zuschauer:    30

Tor:                Grimm (29.)

28.5.2011  John Schmidt

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Kategorien: A-Junioren, Allgemein

Interessengemeinschaft der Alten Herren – 4. Spieltag

SV Germania Ilmenau – SV 08 Oehrenstock 3:1 (2:0)

Das Spiel der Alten Herren zwischen Ilmenau und Oehrenstock im Hammergrund hatte bei den Aktiven beider Mannschaften großes Interesse gefunden, sodass sich deren Spieler recht zahlreich eingefunden hatten. So wurde von Ein- und Auswechslungen häufig Gebrauch gemacht, was dem Spielniveau aber keinen Abbruch tat. Beide Kontrahenten bemühten sich um einen guten Spielaufbau und vor allem um Fairness, sodass der Un­par­teiische ein leichtes Amtieren hatte. Leichte Vorteile im spielerischen Bereich lagen dabei bei den Gastgebern. Die Ilmenauer Tore waren gut herausgespielt. Das Gästetor resultierte aus einem Strafstoß, den Chaled Ben Achour souverän verwandelte. Der Spielbeginn sah Germania in der Offensive. Die erste große Gelegenheit hatten aber die Gäste. Eine Eingabe von links vor das Ilmenauer Tor wurde von der Germania-Abwehr verpasst. Mario König schlitterte aber ebenfalls völlig freistehend am Ball vorbei. Dann aber ergaben sich Chancen für die Gastgeber, die sie zur 1:0-Führung nutzten. René Kappaun spielte links Frank Heinrich an und dessen Flankenball köpfet Hansi Heyn unter die Querlatte.  Frank Weißenborn, von Olaf Krug freigespielt hatte das 2:0 vor den Füßen, scheiterte aber am Gästetorwart Ronny Siptrott. Wenig später machte er es besser. Mit Oberkörpereinsatz setzte er sich im Gästestrafraum durch und schoss den Ball über­legt in die linke Torecke. Die Gäste monierten den Treffer unberechtigt.

In der zweiten Halbzeit machte vor allem Ben Achour auf sich aufmerksam. Er erkämpfte sich einige Torgelegenheiten. Zunächst konnte Germania-Keeper Thomas Lange im Nach­fassen gegen ihn klären, beim Strafstoß hatte er keine Abwehrmöglichkeit. Der Schütze traf scharf in die linke Torecke. Vorausgegangen war ein Foul von Christian Müller im eigenen Strafraum, der regelwidrig einen Torschuss verhinderte. Schon im Gegenzug konnte Frank Heinrich den alten Abstand wiederherstellen. Er sah Siptrott zu weit vor seinem Tor postiert und überwand diesen mit einem Distanzschuss zum 3:1-Endstand. Bemerkenswert waren die spielerischen Leistungen der älteren Sportfreunde , die teil­weise kurz vor und über der Sechzig stehend, noch aktiv sind, wie Wolfgang Stauch, Hansi Heyn, Fitz Frank, Detlef Voigt, Wolfgang Schelhorn und Uwe Heinze, sowie Bernd Lenhart. Sie sollten besonders erwähnt werden.

Germania: Lange, Voigt, Heyn, Bischof, H. Lessau, Morgenroth, Kappaun, Heinrich,

Schelhorn, Weißenborn, Krug – Kobe, Heinze, F. Lessau, Stauch, Müller,

Wedekind, Frank, Winkelmann.

SV 08: Siptrott, Lenhart, Brokmann, Wolfram, Mario  Lünser, Rocktäschel, Eck­                  tein, Polixa, Kiesewetter, Malsch, Löhl – König, Hötzel, Höger, Ben Achour.

Schieri: Detlef Schwabe, Ilmenau

Zuschauer: 20

Tore: 1:0 Heyn (19., 2:0 Weißenborn(30. 2:1 Ben Achour (56. Foulstrafstoß), 3:1 Heinrich (59.).

27.5.2011  John Schmidt

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Kategorien: Allgemein, Alte Herren

Nach der enttäuschenden Niederlage am vergangenen Wochenende ging die SG gegen die Gäste aus Sünna, welche die letzten beiden Punktspiele für sich entscheiden konnten und so hoch motiviert in den Hammergrund reisten, engagiert und konzentriert von Beginn an zu werke. So ergaben sich für die SG Spielerinnen bereits in den ersten Minuten gute Möglichkeiten. Zunächst strich Sandra Morgenroth´s Schuss knapp am Tor vorbei, auch der Schuss von Lisa Fliedner verfehlte das Gästegehäuse nur knapp. Jedoch viele in den Ansätzen aufgebaute Spielzüge der SG verpufften entweder in der Abseitsfalle oder im zu ungenauen Passspiel. Von den Gästen war bis zu dieser Zeit nicht viel zu sehen. Ihre Angriffsbemühungen wurden von der SG frühzeitig konsequent unterbunden. In der 22.min dann der verdiente Lohn für die Bemühungen der SG. Sandra Morgenroth setzte sich gut durch und legte vor der herausstürzenden Torfrau auf Michaela Brückner quer, welche keine Mühe hatte zum 1:0 zu vollenden. Die SG Spielerinnen drängten nun weiter auf den Ausbau des Ergebnisses. Der fleißigen Sandra Morgenroth war es vorbehalten mit einem Schuss aus 20 Meter auf 2:0 zu erhöhen. Das Ergebnis entsprach nun auch dem bisherigen Spielverlauf. Jedoch nicht lang. Lediglich 1 Minute hatte die Freude über das 2:0 Bestand. Eine Unaufmerksamkeit in der SG Abwehr reichte den Gästen bereits zum Anschlusstreffer. Rebecca Kersten versenkte den Ball unhaltbar im SG Tor zum 2:1. Eine weitere Minute später hätte die SG wieder auf zwei Tore erhöhen können, als Lisa Fliedner sich über rechts hervorragend durchsetzte und nach innen passte, Michaela Brückner traf jedoch freistehend nur den Pfosten des Gästetors. So blieb es zur Pause beim schmeichelhaften 2:1 für die Gäste und die SG Anhänger mussten weiter um den Sieg zittern. In der 2. Halbzeit benötigte die SG etwas länger, um wieder zu guten Torchancen zu kommen. In der 65.min erlöste Susanne Köhler dann die SG und erhöhte mit ihrem klasse Sololauf 3:1. Die SG lies den aufopfert kämpfenden Sünnaerinnen kaum Möglichkeiten zum Aufatmen und erspielten sich weitere Möglichkeiten. So prüfte SG Kapitänin Lisa Fliedner und Daniela Hofmann Gästetorfrau Duck, die Schüsse von Sandra Morgenroth und Michaela Brückner verfehlten das Gästetor und Peggy Anhalt wurde in letzter Sekunde in aussichtsreicher Position am Torschuss gehintertt. Am Ende blieb man erneut auf heimischen Platz siegreich. Am kommenden Sonntag empfängt die SG zum letzten Saisonspiel die SG aus Dillstädt. Dieses Spiel findet im Jahn Stadion in Arnstadt statt. Anstoß 16 Uhr. Auch hier will die SG Ilmenau/ Arnstadt siegreich bleiben, um so sich den 3.Tabellenplatz zu sichern.

SG Ilmenau / Arnstadt

Stange, Köhler (´75 Friedrich), Ortlof, Luther, Schwarz (´17 Anhalt, ´86 Goda), Döllner, Hofmann, Fliedner, Brückner, Miehlisch, Morgenroth

TSV Grün-Weiß Sünna

Duck, Mittelsdorf, Schneider, Weiser, Hübel, Anschütz, Göbel, Kersten, Mann, Oppel, Schuppon

Tore: 1:0  22. min  Michaela Brückner;  2:0  36. min  Sandra Morgenroth;

2:1  37. min  Rebecca Kersten;  3:1  65. min  Susanne Köhler

Schiedsrichter: Hahn, Peter

Zuschauer: 20

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Kategorien: Allgemein, Allgemeine News, Frauen

SV Germania Ilmenau – BSG Wismut Gera 1:2 (0:0)

Mit dieser Niederlage dürfte es dem optimistischsten Germania-Anhänger klar ge­wor­den sein, was die Stunde geschlagen hat. Die Chance auf den Klassenerhalt besteht zwar theoretisch noch, aber auch ein so bewährter Trainer wie Wieland Kühn ist nicht in der Lage,das wieder zu richten, was in der Vergangenheit bei Germania versäumt worden ist. Es müssen sofort durch die Verantwortlichen die Maßnahmen in Angriff genommen werden, die den Fortbestand des Ilmenauer Fußballs in der neuen Saison sichern.

Gegenüber den letzten Spielen zeigte sich die Ilmenauer Mannschaft in sich gefestigter und bot den Gästen eine ebenbürtige Partie. Ausschlaggebend für die erneute Niederla­ge waren individuelle Fehler, die sicher der mentalen Verfassung der Aktiven zuzu­schrei­ben sind. So ließ Mantlik die große Gelegenheit zur Germania-Führung aus. Er köpfte den Ball, den Gäste-Keeper Reiter prallen ließ, neben das Tor. Ilmenaus Torwart Kott wiederum unterlief einen Eckball und Heuschkel köpfte den Ball ins Ilmenauer Gehäuse. Auch dem 0:2 ging eine Unsicherheit der Ilmenauer Abwehr voraus und Heuschkel spitzelte den Ball über die Torlinie.

Den späten Anschlusstreffer bereitete Mantlik auf der rechten Außenbahn hervorragend vor. Fernando setzte den Ball am langen Pfosten ins Tor. Der Unparteiische leitete das Spiel unauffällig und sicher.

Germania: Kott, Kirsten, Schlott, Jüngling, Rinn, Finn, Heisch (73. Werner), Pilz, Wank, Fernando, Mantlik.

Wismut: Reiter, Kwiatkowski, Jahn, Steiniger, Lippold, Peters, Helbig, Scherp, Heuschkel, Wezel, Urbansky.

Schieri: Jan Schröder, Jena

Zuschauer: 200

Tore: 0:1/0:2 Heuschkel (61./83.), 1:2 Fernando (88.)

22.5.2011  John Schmidt

Fotos:  Danny Neidel

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Kategorien: Allgemein, I. Männer

A-Junioren – Verbandsliga

ESV Lok Erfurt – SV Germania Ilmenau 2:1 (1:0)

Die Ilmenauer Jungen vergaben eine große Gelegenheit im Abstiegskampf. Sie wussten um die Bedeutung des Spieles, kämpften auch aufopferungsvoll und waren spielbe­stim­mend. Sie erspielten sich Torgelegenheiten, die aber ungenutzt blieben. Der Gast­geber war überwiegend in der Abwehr gebunden. Er verstand es im Konter Gefahren­mo­mente für das Ilmenauer Tor zu schaffen und war zweimal erfolgreich. So erzielte nach knapp einer Viertelstunde Johannes Ruschke die überraschende Führung für den ESV und Michel Dinger gelang es nach reichlich einer Stunde die Führung auszubauen. Germania gab nicht auf. Es reichte aber nur zum 1:2-Anschlusstreffer durch Florian Herzog. Im letzten Spiel in der kommenden Woche muss unbedingt ein Sieg gegen den ebenfalls vom Abstieg bedrohten Leinefelder SC im Hammergrund her, um die letzte Chance auf den Klassenerhalt zu wahren.

ESV Lok: Höllein, Hübner, Noack, Bothe, Kirchner, Barthel, Hobeck, Dinger, Scheu­ring, Ruschke, Gödecke.

Germania: Bradsch, Hopf, Eydam, Herzog, Vana, Metzmacher, Rose, Menzel (60. Rei­mann, 67. Riede), Walch, Hellmuth, Grimm.

Schieri: Maik Sorkole, Erfurt

Zuschauer. 20

Tore: 1:0 Ruschke (13.), 2:0 Dinger (65.), 2:1 Herzog (76.)

21.5.2011  John Schmidt

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Kategorien: A-Junioren, Allgemein

Freundschaftsspiel der Alten Herren

Suhler Kickers – SV Germania Ilmenau 0:5 (0:2)

Das malerisch in den Bergen gelegene Mäbendorfer Waldstadion ist eine Idylle. Der eigentliche Platz nicht. Eng in der Breite, kurz in der Länge und holperiger Rasen be­rei­tete er den Aktiven in spielerischer Hinsicht doch einige Schwierigkeiten. Die Ilmenau­er Gäste fanden sich überraschenderweise mit den Gegebenheiten besser ab, als die gast­ge­benden Suhler Kickers. Olaf Krug, im Abwehrzentrum aufgeboten, ließ im Ver­bund mit seinen Nebenleuten den Suhlern kaum einmal eine echte Torgelegenheit. Schließ­lich verwehrte ihnen der Ilmenauer Torwart Thomas Lange mit einigen guten Paraden einen möglichen Gegentreffer. Germania verstand es, mit gutem Flügelspiel die Abwehr der Kickers zu überwinden und profitierte dabei von einigen ihrer Stel­lungsfehler. So lagen die Chancenvorteile bei den Gästen, die sie auch zu nutzen ver­standen.  Nachdem Christian Müller mit einem sehenswerten Kopfball nur die Querlat­te getroffen hatte, nutzte nach einem weiten Abschlag von Lange Frank Weißenborn eine Unsicherheit von Nürnberg und verwandelte den Ball zum 0:1 aus Nahdistanz.  Erst nach zwanzig Minuten hatte Sander die erste Gelegenheit für die Kickers. Sein Ball strich von der Strafraumgrenze am linken Pfosten vorbei ins Aus. Als kurz darauf Röslers Eingabe von Lange verpasst wurde, klärte Krug die Situation. Weißenborns noch abgefälschter Ball landete bei Frank Heinrich, der ihn von links in die lange Tor­ecke zum 0:2 schoss. Unmittelbar nach Wiederbeginn erkämpfte sich Heinrich den Ball von Schimala und setzte ihn zum 0:3 in die rechte Torecke. Danach gelangen den Ilme­nauern einige schöne Angriffszüge, die André Münnich zu zwei weiteren Treffern nutzte. Der Letzte zum 0:5 wurde ihm aber aberkannt, weil dem eine Behinderung des Torwartes vorausging. So blieb es Müller vorbehalten, nach einem weiteren Solo den 0:5-Endstand herzustellen. Die Gastgeber versuchten einsatzstark, eine Resultatsver­besserung zu erreichen. Sie gaben nicht auf. Vor allem Rösler wirkte torgefährlich. Er scheiterte zweimal mit Kopfbällen an Lange, der glänzend reagierte. So blieb es beim verdienten 5:0 Gäste Sieg. Nach der obligatorischen Bratwurst und einem kleinen Umtrunk begaben sich die Ilmenauer auf die Rückfahrt.

Kickers: Dötsch, Nürnberg, Schimala, Schott, Möritz, Sander, Bernd Eckert, Scheidler, Schlegelmilch, Rösler, Hemsch – Kade, Pfaff.

Germania: Lange, Krug, Heyn, Heiko Lessau, Frank Lessau, Bischof, Winkelmann, Heinrich, Kappaun, Weißenborn, Müller – Heinze, Frank, Stauch, Luthardt, Münnich.

Schieri: Werner Eismann, Suhl

Zuschauer: 20

Tore: 0:1 Weißenborn (16.), 0:2/0:3 Heinrich (28./42.), 0:4 Münnich (65.), 0:5 Müller (75.).

20.5.2011  John Schmidt

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Kategorien: Allgemein, Alte Herren

Auf Grund dessen, dass das Heimspiel der 1.Männermannschaft auf Sonntag Anstoß 14:30 verlegt wurde, musste der Spielbeginn vom Heimspiel der Frauenmannschaft verschoben werden.

Neuer Anstoß:  12:45 Uhr   im Hammergrundstadion

Gegner ist der TSV Grün-Weiß Sünna – im Hinspiel konnten die SG Frauen nach großartiger Aufholjagd mit 5:3 gewinnen.

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Kategorien: Allgemein, Allgemeine News, Frauen

SG brachte sich um den verdienten Sieg

Nach dem in der Vorwoche starkem Auftreten der SG im Heimspiel gegen Walldorf musste man die Reise nach Oberlind antreten und wollte hier den errungenen dritten Tabellenplatz mit einem Sieg sichern.

In den ersten Minuten konnte die SG dies jedoch nicht umsetzen. Die Mannschaft machte einen unkonzentrierten Eindruck und so kamen die Gastgeberinnen zu den ersten guten Einschußmöglichkeiten, welche jedoch vergeben wurden. In der 6.Minuten entschied, der vor allem in der 1.Halbzeit sehr einseitig agierende Schiedsrichter, zum Erstaunen aller auf Handelfmeter. Eine SG Abwehrspielerin schützte Ihr Gesicht mit den Händen, nach dem eine Oberlinderin kurz vor Ihr eine Flanke geschlagen hatte. Den verhängten Strafstoß verwandelte Kathleen Schubert sicher. Erst jetzt wachte die SG auf und begann ihr in der Vorwoche gezeigtes Passspiel und kam auch folgend zu sehr guten Torchancen. Erst prüfte Lisa Fliedner Walter im Oberlinder Tor, dann verfehlten gleich Morgenroth, Brückner und Schwarz aus besten Möglichkeiten das Tor. Schon vor der Pause hätte die SG auf Grund Ihrer Torchancen in Führung gehen müssen.

In der 2.Halbzeit das gleiche Bild. Die SG erspielt sich eine Torchance nach der Anderen, aber vergibt jedoch  klarste Einschußmöglichkeiten reihenweise. Die Oberlinderinnen hatten spierlisch kaum etwas dagegen zu setzen, glichen jedoch dies durch aggressive und körperbetonte Spielweise aus.  Die SG versäumte es durch die mangelhafte Chancenauswertung den spielerisch verdienten Sieg mit auf die Heimreise nehmen zu können. Es gilt zu hoffen, dass in den beiden letzten Spielen der Saison 22.05. Heimspiel gegen Sünna und 29.05. Heimspiel gegen Dillstädt, mit einer besseren Chancenauswertung auch die verdienten Punkte eingefahren werden können.

SC 06 Oberlind

Walter, Florian, Ehrlicher, Rudolph, Höfner(´65 Pätz), Bernet, Fölsche, Luthardt, Hoffmann, Wiegelmann, Schubart

SG Ilmenau / Arnstadt

Stange, Ortlof, Luther, Schwarz, Hofmann, Poidinger (´73 Zehrer),), Fliedner, Anhalt (´57 Friedrich), Miehlisch, Morgenroth, Brückner (´84 Zelle)

Tore:  1 : 0   6. min.    Handelfmeter    Schubart,         2 : 0      86. min   Pätz

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Verdienter Sieg gegen Tabellen Zweiten

Nach dem die SG erst gegen den Tabellenführer antreten musste, stand am 08.05. das Spiel gegen den Tabellen Zweiten auf dem Spielplan der SG. Im heimischen Hammergrund empfing man die Walldorferinnen. Gegen die spielstarken Gäste konnte man in den letzten beiden Jahren keinen Punktgewinn verzeichnen und auch im Hinspiel mussten die SG Kickerinnen eine herbe 3:0 Niederlage verkraften. Umso mehr waren die SG Spielerinnen von Beginn an um Wiedergutmachung bemüht. Die erste Chance des Spiels gehörte jedoch den Gästen. Nach einer schönen Kombination tauchte Susan Wöhner plötzlich allein vor Peggy Stange im SG Tor auf, welche jedoch glänzend reagierte. Nach gut 15 Minuten kamen zum Kampf und Einsatz der SG dann auch Spielwitz und die Torchancen hinzu. Erst verfehlte Lisa Fliedner das Gäste Tor, dann vergab Sandra Morgenroth allein vorm Gästetor und der Schuss von Peggy Anhalte wurde kurz vor der Torlinie herausgeschlagen. In den ersten 45 Minuten entwickelte sich ein offener Schlagabtausch und beide Mannschaften zeigten ein sehr offensives und gutklassiges Spiel. So ergab sich auf beiden Seiten immer wieder eine Reihe von Chancen. Erst vergab Jana Hummel für die Gäste aus guter Position und dann verzog Lisa Fliedner für die SG allein vorm Gästetor. In der zweiten Halbzeit starteten die Gäste erneut besser ins Spiel und hatten zwei sehr gute Torchancen, welche jedoch auch die einzigen Torchancen für die Gäste in der 2.Halbzeit bleiben sollten. Erst scheiterte Susan Wöhner an Peggy Stange und dann fand auch Maria Tober in der SG Torfrau ihre Meisterin. Dann setzten sich immer mehr die SG Spielerinnen in Szene und erspielten sich Torchance um Torchance. Erst zischte Susanne Köhlers Schuss knapp übers Tor, dann prüfte erst Sandra Morgenroth und dann Michaela Brückner als Doppelchance Marie-Christin Adam im Gästetor. In der 75.Minute verzog erneut Michaela Brückner knapp. Die SG dominierte nun klar das Geschehen. Für die Erlösung sorgte die Kapitänin Lisa Fliedner, welche ein Pass von Sandra Morgenroth direkt zum 1:0 für die SG verwandelte und Adam im Gästetor keine Chance ließ. Kurz darauf hatte Anne Friedrich, nach glänzender Vorbereitung von der fleißigen Sandra Morgenroth, die Chance auf 2:0 zu erhöhen, vergab jedoch knapp. So blieb es bis zur Schlussminute spannend. Der Abpfiff  löste nicht nur bei den Spielerinnen, den Trainern sondern auch bei den Fans der Mannschaft Jubel stürme aus. Ein verdienter, aber auch hart erkämpfter Sieg für die SG Spielerinnen, welcher vor allem durch eine geschlossene Mannschaftsleistung möglich wurde.

SG Ilmenau / Arnstadt

Stange, Ortlof (´73 Zehrer), Luther, Köhler, Hofmann, Döllner (´46 Poidinger), Fliedner, Anhalt (´49 Friedrich), Miehlisch, Morgenroth, Brückner (´88 Goda)

SV 1921 Walldorf

Adam, Schmidt (´46 Klöppner), Degel, Liebermann (´46 Fischer), Dietl, Hummel, Eberwein, Redich (46´Seugling), Blum, Wöhner (´85 Söffner), Tober

Tore:   1 : 0 Lisa Fliedner

Schiedsrichter: René Keller

Zuschauer: 30

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Kategorien: Allgemein

SV Germania Ilmenau II – SG Kirchheim/Elleben 1:0 (0:0)

Tor: 1:0 König (74. Foulstrafstoß) – Nach Foul an Lippmann im Strafraum verwandelt König den Elfmeter sicher in die linke Torecke.

Das Spiel war dem Tag, die “Kalte Sophie”, angepasst. Es konnte niemanden erwärmen.

Die Gastgeber bestimmten überwiegend das Spielgeschehen. Nur in der ersten Viertel­stunde erspielten sich die Gäste zwei Chancen, die sie aber vergaben. So lief Michael Schubert allein auf Germania-Keeper Leri Natradze zu, legte den Ball an ihm vorbei, ohne aber nachzusetzen. Die größte Gelegenheit ergab sich für Germania. Christian Höber überflankte den Torwart und Lutz Lippmann verfehlte knapp das Tor. Die zweite Halbzeit ging voll an die Gastgeber, die sich eine Reihe von Torgelegenheiten erspielten. Eine schöne Kombination lief von Christoph Werner über Marc König zu Denny Brömel, der den Ball dann am linken Pfosten vorbei ins Aus zog. Es bedurfte erst des Strafstoßes, um das Spiel zugunsten Germanias zu entscheiden. Die Gäste gaben nach der Pause durch Sebastian Schnurrer nur einen Torschuss ab. Der ging aber am Tor vorbei. Norbert Kempe leitete das faire Spiel gut und kam ohne Karten aus.

Germania II: Natradse, Gerhardt, Werner, Höber, Metzmacher, Schneider, Amarell, Lippmann, Brömel, Bischof, Volytskyi (33. König).

SG K/E: Schlundt, Wosny (84. Jaud), Dobberstein, Schrickel, Weißenborn, Bölitz  (74. Briczin), Schnurrer, Buzer, Kirchheim, Petersohn, Schubert.

Schieri: Norbert Kempe, Arnstadt

Zuschauer: 25

15.5.2011  John Schmidt

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Kategorien: Allgemein, II. Männer

SV Blau/Weiß 90 Neustadt – SV Germania Ilmenau 4:0 (1:0)

In Ilmenauer Fußballkreisen hegte man nach dem Trainerwechsel die Hoffnung, in Neu­stadt endlich das Ruder herumreißen zu können. Die Mannschaft war während der Woche, da Wieland Kühn noch nicht zur Verfügung stand, durch Kai-Uwe Baumbach auf das Spiel gut vorbereitet worden. Die Hoffnung erwies sich als trügerisch. Während man ohne Zweifel kräftemäßig dem Gegner noch Paroli bot, konnte man mental dem Druck nicht standhalten. Letztlich zeigte die Mannschaft insgesamt eine desolate Leis­tung. Mit fünf Punkten ist die Bilanz der zweiten Halbserie ernüchternd. Anders verlief sie für die Gastgeber. Nach Abschluss der Herbstserie mit 9 Punkten dastehend, konn­ten 23 Punkte erspielt werden. Während die Verantwortlichen Germa­nias der Situation abwartend gegenüberstanden, handelte man in Neustadt und wurde fündig. Neben Ki­sa und Jasiak holten sie mit Bronec und Svitak zwei weitere routinierte Spieler aus Tsche­chien an die Orla, die der Mannschaft im Abwehrbereich die notwendige Sicher­heit, Ruhe und ihr das Gepräge gaben. Sie verstehen es mit genauen Pässen ihre An­greifer gut in Szene zu setzen und die sind erfolgreich.

Anders dagegen zeigt sich die Ger­­mania­mann­schaft. Die Unsicherheit überwiegt. Stellungs- und Abspielfehler sind die Folge und er­öffnen dem Gegner Torgelegenheiten. Eigene Chancen werden mangels eigener Verantwor­tung ver­geben. Die Nerven liegen blank. So muss der sonst sehr über­legt handelnde Dan Dobrocki im nächsten Spiel pausieren, weil er nach dem Spiel sich gegenüber dem Schiedsrichter unkorrekt verhielt und noch Gelb/Rot sah. Mit Ben­kenstein, Pilz, Alexy und Mosert standen wichtige Spieler nicht zur Verfügung. Die Gäs­te hatten nach zwei Minuten die Möglichkeit, in Führung zu gehen. Mantlik lief über rechts dem Neustädter Tor entgegen und spielte den Ball auf Finn, der zögernd an einem Gegenspieler scheiterte.  Danach zeigte sich Kott bei den Angriffen der Gastge­ber auf der Höhe und bügelte einige Fehler seiner Vorderleute aus. Als aber Kirsten an der Torauslinie an Rocktäschel unmotiviert den Ball verlor, hatte er keine Abwehrmög­lich­­keit. Letzterer zog den Ball in die lange Ecke zum 1:0. Mantlik hatte den Ausgleich vor den Füßen. Rechts frei gespielt, schoss er den Ball knapp am linken Pfosten vorbei ins Aus. Nach Wiederbeginn zur zweiten Halbzeit erwartete Kirsten nach einem erlitte­nen Foul kurz an der Strafraumlinie den Pfiff des Schiedsrichters und nahm den Ball in die Hand. Der war aber ausgeblieben. Der fällige Freistoß wurde abgewehrt. Als Rinn im eigenen Strafraum mit einem Gegenspieler zusammenstieß, ließ sich der fallen und der Unparteiische zeigte auf den Elfmeterpunkt. Opel verwandelte den Strafstoß sicher zum 2:0. Jasiak war auf der linken Seite nicht zu halten, lief in den Strafraum und wur­de von Kott gefoult. Erneut war Opel sicherer Vollstrecker des Elfmeters zum 3:0. Die Gäste kamen nun zu einigen guten Angriffsaktionen. Mantliks Schuss aus guter Pos­i­tion kam zu schwach. Rinn spielte auf Mantlik und der verfehlte das Tor nur knapp. Als in Überzahl zwei Ilmenauer Angreifer frei vor dem Neustädter Tor standen, wurde die Eingabe von Fernando noch zur Ecke abgelenkt. Symptomatisch war das 4:0. Ein wei­terer Ballverlust im Germania-Strafraum ermöglichte Käpnick freistehend den Treffer.

Der Schiedsrichter leitete gut und kam eine Stunde lang ohne Karten aus. Wieland Kühn schlussfolgerte: “Die Mannschaftsleistung war insgesamt desolat und nicht alle bemühten sich um die spielerische Linie. Ich vermisste bei einigen den nöti­gen Biss und den unbedingten Willen. Die nervliche Belastung spielt eine Rolle. Dobro­cki wird uns im nächsten Spiel fehlen.”

SV BW 90: Müller, Bronec, Svitak, Meyer, Opel, Kisa, Lehmann (66. Jasiak), Käpnick,  Bahner (77. Götze), Wunderlich (66. Nagel), Rocktäschel.

Germania: Kott, Kirsten, Schlott, Jüngling, Rinn, Finn (82. Werner), Dobrocki (90.  GR), Heisch (83. Gerhardt), Fernando, Wank (70. Amarell), Mantlik.

Schieri: Carsten Östreich, Sömmeritz

Zuschauer: 300

Tore: 1:0 Rocktäschel (16.), 2:0/3:0 Opel (62./63. Foulstrafstöße), 4:0 Käpnick (85.).

14.5.2011  John Schmidt

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Kategorien: Allgemein, I. Männer

Interessengemeinschaft der Alten Herren – 3. Spieltag

SV Germania Ilmenau – SV 09 Arnstadt 3:0 (1:0)

So stellt man sich Seniorenfußball vor: gute Kombinationen, sehenswerte Tore und ka­me­radschaftlichen Umgang der Gegner miteinander. Das war alles im Spiel der Ilme­nau­er Senioren gegen ihre Arnstädter Gäste im Hammergrund gegeben. Der SV 09 war zunächst nur mit zehn Spielern angereist und wurde durch die Gastgeber vorüber­ge­hend durch Ricardo Bischof unterstützt. Germania hatte zumindest in der ersten Halb­zeit Feld- und Chancenvorteile. Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste besser ins Spiel und nun auch zu Torgelegenheit. Sie trafen aber auf eine aufmerksame Ilmenauer Hintermannschaft mit einem stellungssicheren Wolfgang Schelhorn im Tor, die ihnen den Torerfolg verwehrten. Germania begann offensiv und verstand es gut, die Angriffe über die Flügel vorzutragen. Christian Müller, Andreas Winkelmann und Heiko Lessau servierten sehenswerte Flankenbälle, die durch Frank Heinrich und Frank Weißenborn jeweils nur knapp neben das Arnstädter Tor geköpft wurden. Das Kopfballtor durch Müller nach hoher Eingabe von René Kappaun  zum 1:0 erzielt, war aber für Michael Bock im Gästetor unhaltbar. Einen weiteren Kopfball von Heinrich wehrte Dirk Noä, auf der Torlinie stehend, mit dem Körper ab. In dieser Spielphase drohte nur einmal für das Ilmenauer Tor Gefahr, als René Hehling allein auf Germania-Keeper Schelhorn zulief, aber abgedrängt wurde. Die zweite Halbzeit begann mit einer Offensive der Gäste. Die brachte nichts ein. Germania konterte und ein sehenswerter Angriffszug, der über Carsten Wedekind und Volker Ebert zu Weißenborn lief, führte zum 2:0. Völlig freigespielt brachte Letzterer den Ball im Tor unter. Jetzt ergaben sich Chancen für die Arnstädter. Den Lauf von Andreas Frühauf konnte Detlef Voigt unterbinden. Nach Freistoß, der in der Ilmenauer Abwehrmauer endete, setzte Peter Otte den Ball frei­stehend übers Germania-Tor. Uwe Heinze spitzelte den einschussbereiten Andreas Gißke den Ball vom Fuß und Schelhorn klärte die Situation endgültig. Auf der Gegen­seite über­flankte Winkelmann Gästeschlussmann Bock. Hinter diesem setzte Müller im Hechtflug den Ball per Kopf zum 3:0 in die Maschen. Schiedsrichter Dieter Gertloff leitete das Spiel sicher. Insgesamt war es ein verdienter Sieg für Germania.

Germania: Schelhorn, Stauch, Voigt, H. Lessau, Wedekind, F. Lessau, Zöllner, Mül­ler, Kappaun, Winkelmann, Weißenborn – Heinze, Ebert, Bischof, Luthardt

SV 09: Bock, Winkler, Linke, K. Schuchardt, Schleicher, Bauer, Gißke, Langer, Noä, Zaus, Hehling – Frühauf, Otte, Escher.

Schieri: Dieter Gertloff, Ilmenau

Zuschauer: 20

Tore: 1:0 Müller (21.), 2:0 Weißenborn (44.), 3:0 Müller (60.).

13.5.2011  John Schmidt

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Kategorien: Alte Herren

Der Vorstand des SV Germania hat gemeinsam mit dem Trainer der I.Mannschaft Erhard Mosert beschlossen, Ihn für die letzten Spiele aus der Verantwortung zu nehmen und Ihn als Trainer abzulösen.Die Verantwortlichkeit für die I.Mannschaft obliegt momentan dem Vorstand, wir hoffen kurzfristig die weitere Verantwortlichkeit bekannt geben zu können. Erhard Mosert und Germania Ilmenau haben sich nicht getrennt, es stehen gemeinsame Überlegungen an, wie die Zusammenarbeit innerhalb des SV Germania weitergeführt werden kann, um die von ihm in der Vergangenheit nachgewiesene Kompetenz in der Entwicklung von Nachwuchsspielern für den SV Germania und die Region zu nutzen. Die Entscheidung das Cheftraineramt zu wechseln ist aus gemeinsamen Überlegungen getroffen wurden, um alles zu versuchen dem Abstieg zu entgehen.

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Kategorien: Allgemein, I. Männer

A-Junioren – Verbandsliga

FSV Wacker 03 Gotha – SV Germania Ilmenau 4:0 (2:0)

Die Germania-Jungen gingen das Spiel in Gotha gegen den Tabellendritten optimistisch an, denn es war ihnen gelungen, diesem im Hinspiel im Hammergrund ein 4:4-Remis abzuringen und mit einem 1:0 aus dem Landespokal zu werfen. Leider lief es danach bei Ilmenau nicht mehr so optimal und man landete auf dem vorletzten Tabellenplatz. Dazu kam, dass Arnstadt seine Mannschaft zurückzog und Germania die gegen die JSG errungenen drei Punkte annuliert bekam. Dagegen konnten sich die Gastgeber stabili­sieren und stehen nun mit an der Tabellenspitze. Die Gäste konnten das Spiel zunächst offen hal­ten und sich Chancen erarbeiten. Die blieben aber ungenutzt. Besser machten es die Gastgeber. Daniel Kecke und Kevin Höhnlein trafen zum 2:0-Pausenstand. Nach Wie­derbeginn versuchten die Gäste mit allen Mitteln das Spiel zu drehen und spielten voll offensiv. Trotzdem gelang kein Tor. Gotha nutzte wenige Minuten vor dem Abpfiff im Konterspiel die Gelegenheit und erzielte zwei weitere Treffer durch Chris Hohmann und Julian Kränke zum 4:0-Erfolg, der zu hoch ausgefallen ist. Die Ilmenauer Mann­schaft musste mit elf Spielern auskommen, da Marcel Hopf nicht eingesetzt werden konnte. Sein Spielerpass lag nicht vor. In den drei verbleibenden Spielen haben die Rose-Schützlinge die Gelegenheit, doch noch den Klassenerhalt zu sichern. Sie emp­fangen  im Hammergrund Struth (24.Punkte) und Leinefeld (21 Punkte). Auswärts treten sie bei Lok Erfurt (24 Punkte) an. Germania verfügt über 16 Punkte und hat die Möglichkeit, Uder (17 Punkte), Leinefelde und Struth zu überflügeln. Einsatzwille ist gefragt.

Wacker 03:    Pielau (76. Sömmering), Thiel, Teschner, Gorf, Hohmann, Lehmann,  Tamm, Steuding (66. Le Duc), Winkler, Kecke (75. Kränke), Höhnlein.

Germania:      Bradsch, Elle, Menzel, Eydam, Herzog, Reimann, Metzmacher, Rose, Riede, Hellmuth, Walch.

Schieri:           Gordon Stedefeld, Großengottern

Zuschauer:    47

Tore:              1:0Kecke (21.), 2:0 Höhnlein (31.), 3:0 Hohmann (81.), 4:0 Kränke (87.).

7.5.2011  John Schmidt

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Kategorien: A-Junioren, Allgemein

So sehen Pokalsieger aus ... die Ilmenauer D-I-Junioren, einschl. Trainer

Am vergangenen Donnerstag  (05.05.2011)  standen sich in Arnstadt im Kreispokalfinale der  D-Junioren die beiden Landesklassemannschaften der JSG SV 09 Arnstadt und der SG SV Germania Ilmenau gegenüber. Unsere Mannschaft hatte sich nach deutlichen Siegen über Gräfenroda und Geratal für dieses Finale qualifiziert und reiste voller Vorfreude zum Endspielort.

Die Arnstädter begannen, den Heimvorteil nutzend, druckvoll und erspielten sich so erste Tormöglichkeiten. Die Entscheidung, unseren Kapitän Juri Petkin aus dem Mittelfeld in die Abwehr zu beordern, sollte sich als goldrichtig erweisen. Gemeinsam mit Toni Pfeffer und Torhüter Philip Böhme bildete er ein Abwehrbollwerk, welches von den Arnstädtern aus dem Spiel heraus nicht zu bezwingen war. Immer wieder störten sie den Gegner beim Torabschluss oder der Ball landete in den Armen unseres Keepers. Die größte Chance der ersten Halbzeit, nach einem herrlichen Spielzug über Jannik Krüger, Maxi Heinze und einem Klasse Zuspiel von Luca Evers, „versiebte“ leider Erik Becker etwas kläglich. In der zweiten Halbzeit sollte es Erik besser machen, als er nach einem Zuspiel von Juri gekonnt den Arnstädter Torwart überlupfte und somit das 1:0 aus Ilmenauer Sicht erzielte. Zuvor musste jedoch noch eine richtig brenzlige Situation überstanden werden. Bei einem Angriff trafen die Arnstädter Angreifer kurz hintereinander die Torlatte und den Pfosten, ehe der Ball von Philip geklärt werden konnte. Dem 2:0 für unsere Mannschaft ging eine Kombination über Maxi und Jannik voraus, welche Luca nur noch zu vollenden brauchte. In der Schlussphase kamen die Arnstädter allerdings zum 2:1 Anschlusstreffer. Nach einem Foulspiel an der Strafraumgrenze landete der fällige Freistoß unhaltbar im rechten Torwinkel. Unter dem Jubel der zahlreich mitgereisten Eltern und der E-Junioren der SG SV Germania Ilmenau, die zuvor ebenfalls ihr Finale gewonnen hatten, pfiff der Schiedsrichter nach 4 (!) Minuten Nachspielzeit dieses Pokalfinale ab.

Dieser Sieg sollte unseren Jungs für die nächsten Punktspiele den nötigen Auftrieb geben: Denn was mit dem richtigen Einsatz und den erforderlichen Willensqualitäten möglich ist, hat man in diesem Spiel gesehen.

Die Aufstellung unserer Pokalhelden: Philip Böhme, Moritz Schlegel (45. Basti Reiher), Toni Pfeffer, Jannik Krüger, Maxi Heinze, Luca Evers, Juri Petkin, Erik Becker (57. Jonas Bussian)

Tore: 0:1 Becker (45. Min.), 0:2 Evers (51. Min.), 1:2 Nils Fischer (60. Min.)

Text: kub     Foto:cpf

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Kategorien: D-Junioren, Junioren

FC Union Mühlhausen – SV Germania Ilmenau 5:0 (4:0)

Das Spiel in Mühlhausen sollte gegen die ebenfalls abstiegsbedrohte Union-Mannschaft zu einem Wendepunkt werden. Es endete mit einem Debakel. Die Mannschaftsverant­wortlichen hatten im Vorfeld einige Gespräche mit den Spielern geführt, um sie auf das Spiel einzustim­men. Gründe waren vorhanden, weil sich personelle Veränderungen in der Aufstellung auf­grund von Ausfällen erforderlich machten. Toni Rinn musste nach fünf Gelben Karten pau­sieren. Lukas Mosert und Julius Benkenstein standen wegen Verletzungen nicht zur Verfügung. Die angeschlagenen David Kirsten und Phil Drewes erklärten sich nach Befragung einsatzfähig. Leri Natradse ging , obwohl kaum Spiel­praxis zwischen die Pfosten und Maximilian Kott zu­nächst auf die Ersatzbank, um als Feldspieler zur Verfügung zustehen. Nach 24 Minuten ver­ließen Kirsten und Drews für die Außenstehenden überraschend das Spielfeld. Ersterer hatte anfangs der Woche einen Arbeitsunfall mit leichter Gehirnerschütterung erlitten und war nach einem Kopf­ball kurzzeitig orientierungslos. Bei Letzterem war eine Muskelverletzung wieder aufgebrochen. Für sie kamen Kott und Benjamin Wank ins Spiel. Das war aber zu die­sem Zeit­punkt schon entschieden. Die Gastgeber hatten gegen eine total verunsicherte Gästemann­schaft mit deren Beihilfe eine 3:0-Vorsprung herausgeschossen. In den ersten zehn Minuten fanden die Ilmenauer keine Bande und ermöglichten durch viele Abspielfehler den Unionern Einschussmöglichkeiten. Dann hielt Natradse einen harm­losen Ball nicht fest. Der fiel Martin Janda vor die Füße, der keine Mühe hatte, diesen zum 1:0 ins Tor zu stoßen. Nach Ballverlust von Adrian Schlott kam Daniel Schmidt in Ballbesitz und konnte unbedrängt aus 20 Metern abschießen. Nadratze kam zwar noch mit den Fingerspitzen an den Ball, konnte aber den Einschlag in den linken Torwinkel zum 2:0 nicht verhindern. Helge Alexy spielte den Ball Miroslav Verner in die Füße und der bediente sofort den schnellen Schmidt. Im Alleingang war dieser zum 3:0 erfolg­reich. Obwohl die Vorentscheidung gefallen war, bemühten sich die Ilme­nauer um eine Resultatsverbesserung und erreichten im Feld­spiel Gleichwertigkeit. Der gra­vie­rende Unterschied zwischen beiden Mann­schaf­ten wur­de aber deutlich. Bei Germania ver­miss­te man das Zusammenspiel und die Ein­zel­aktionen endeten in der Deckung der Gastgeber. Diese spielten lange Bälle. Schmidt und Verner überliefen die Ilmenauer Abwehrspieler, die augenfällige Schnellig­keitsnachteile hatten, mehrfach. Daraus resultierten die Treffer vier und fünf. Zunächst ließ Schmidt auf der linken Seite Wank stehen und traf den rechten Pfosten. Der nachsetzende Verner staubte zum 4:0 ab. Beim 5:0 lief Schmidt auf der rechten Seite Schlott davon und zog den Ball an Natradse vorbei ins lange Eck. Wenn es aus diesem Spiel für Ilme­nau etwas Gutes abzuleiten gibt, die Spie­ler gaben nie auf und kämpften bis zum Schluss. Sie erzielten ein positives Eckenver­hältnis und durch Kott einen Treffer, der nicht anerkannt wur­de, weil der Ball vordem bereits die Torauslinie überschritten hatte. Trainer Erhard Mosert war nach dem Spiel fassungslos und rang nach Worten. Er sah Ursachen im mangelnden Zu­sammenspiel und der hohen Fehlerquote im langen Winter, der einen geregelten Trainings­betrieb im Freien nicht ermöglicht hatte. Jetzt ist der Vorstand gefordert, notwendige Schritte zur Stabilisierung der Mannschaft einzuleiten.

FC Union: Kawczynski, Janda, M. Baumbach, Mönche (46. Fron/66. Hilbrecht ), Schneider,   Schönheit, Montag (72. Schwabe), Verner, Otte, P. Baumbach, Schmidt.

Germania: Natradse, Kirsten (24. Kott/ 83. Amarell), Schlott, Alexy, Jüngling, Finn, Dobrocki, Drews (24. Wank), Pilz, Fernando, Mantlik.

Schieri:                 Jürgen Backhaus,  Steinheuterode

Zuschauer:        210

Tore:                        1:0 Janda (10.), 2:0/3:0 Schmidt (13./16.), 4:0 Verner (37.), 5:0 Schmidt (76.).

7.5.2011  John Schmidt

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Kategorien: Allgemein

Freundschaftsspiel der Alten Herren

FSV 07 Lauscha – SV Germania Ilmenau 1:2 (1:2)

Nachdem sich im Vorjahr auf dem Lauschaer Tierberg beide Mannschaften 2:2-Remis trennten und Germania im eigenen Hammergrund-Stadion mit 1:2 das Nach­sehen hat­te, wollten die Ilmenauer dieses Mal erfolgreicher sein. Das gelang ihnen eindrucks­voll. Sie zeigten eine gute spielerische Leistung, zwangen die Gastgeber überwiegend in die Defensive und erspielten sich zahlreiche Torgelegenheiten. Zu bemängeln wäre die Leichtfertigkeit, mit der diese mehrfach vergeben wurden. Der FSV 07 hatte nur zu Beginn einige Möglichkeiten, zu Toren zu kommen. So u. a. traf Sascha Kob nur den Pfosten. Die Gastgeber hatten gegenüber den Vorjahren einige personelle Veränderun­gen vorgenommen und sich altersmäßig verjüngt. Dem setzten die Ilmenauer, mit sechs Aktiven über 50 bzw. 60 Jahren antretend, ihre spielerische Routine entgegen. Frühzeitig erzielte Frank Heinrich die Germania-Führung. Andreas Winkelmann flank­te von der rechten Seite und “Heini” köpfte den Ball zum 0:1 unter die Querlatte. Lau­scha konterte sofort. Kob setzte sich auf der rechten Seite durch und sein Schuss wurde vom linken Pfosten aufgehalten. Aber schon der nächste Angriff führte zum Ausgleich. Erneut lief Kob frei auf Germania-Keeper Thomas Lange zu und überwand ihn mit einem Schuss unter die Querlatte. Danach übernahmen die Gäste die Regie und be­stimm­ten fast durchgehend das Spielgeschehen. Ein von Winkelmann vor das FSV-Tor geschlagener Eckball wurde zu kurz abgewehrt und René Kappaun traf von links hoch in die rechte Ecke zum 1:2. Nach einem Freistoß, von Kappaun getreten, der von der Mauer aufgehalten wurde, standen Frank Weißenborn, Heinrich und Kappaun frei vor dem Lauschaer Torwart und spielten sich den Ball gegenseitig zu. Der landete schließ­lich nicht im Tor, sondern im Aus. Ihnen machte es Winkelmann nach, als er allein vor dem Torwart der Gastgeber stand und den Ball nicht voll traf. Auch nach Wiederbeginn führten schön anzusehende Ilmenauer Spielzüge nicht zum erwünschten Torerfolg, weil die Konzentration beim Abschluss fehlte. Die wenigen Gegenangriffe der Hausher­ren wurden durch die stellungssichere Gästeabwehr schon im Ansatz unterbunden. Nur einmal musste Thomas Lange sein ganzes Können aufbieten, als Kob frei vor ihm auftauchte. Energisch konnte er den Stürmer stoppen. Letztlich freuten sich beide Ver­tretungen über das Resultat, die Ilmenauer über ihr gutes Spiel und die Lauschaer da­rüber, dass es im Rahmen geblieben war. Das Spiel leiteten beide Probst-Brüder je eine Halbzeit. Heiko die erste und Volker die zweite. Sie konnten wegen einer Verlet­zung nicht mit auflaufen. Zu entscheiden hatten sie bei dem fairen Umgang beider Mann­schaf­ten miteinander nur wenig. Den Abschluss bildete wie gewohnt ein Umtrunk und die traditionelle Bratwurst.

FSV 07: Fabig, U. Bäz, Röder, Scheler, Geyer, Bauer, M. Bäz-Dölle, F. Bäz-Dölle,

Töpfer, Eichhorn, Kob – Neubauer, Ehrhardt.

Germania: Lange, Voigt, H. Lessau, F. Lessau, Wedekind, Heyn, Zöllner, Kappaun,

Win­kelmann, Weißenborn, Heinrich – Heinze, Kobe, Stauch.

Schieri: Heiko Probst – Volker Probst

Tore: 0:1Heinrich (2.), 1:1 Kob (7.), 1:2 Kappaun (12.)

6.5.2011  John Schmidt

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Kategorien: Allgemein, Alte Herren

FSV Silvester Bad Salzungen – SG Ilmenau / Arnstadt   2 : 0

Nach dem Sieg im Kreisderby musste die SG zum Spitzenreiter nach Bad Salzungen reisen. Ausgerechnet rissen im Vorfeld zu diesem Spiel die Hiobsbotschaften für Trainer Marco Zelle nicht ab. Er musste auf 4 Stammspielerinnen verzichten. Umso bemerkenswerter war der Auftritt der 12 Spielerinnen, welche sich tapfer dem Spitzenreiter stellten. Die ersten 5 min gehörten jedoch den Gastgeberinnen, welche gleich die neuformierte Abwehr der SG forderten.  Dann kämpften sich die SG Kickerinnen ins Spiel und brachten einige Male die Abwehr der Gastgeberinnen ins Wanken. So in der 9. Spielminute als Peggy Anhalt sich über rechts gut durchsetzte und nach innen passte, Anne Friedrich verpasste jedoch freistehend knapp. In den folgenden 10 Minuten hatte die SG mehrfach die Führung auf den Fuß. Im Fußball ist es eine Weisheit und leider wurde diese auch bittere Wahrheit für die SG Spielerinnen. Nach den eigenen vergebenen Chancen, folgte die Ernüchterung. Ein schnell vorgetragener Konter der Gastgeberinnen führte zum 1:0 in der 20.Minute. Den ersten Schuss konnte Peggy Stange im SG Tor noch parieren, gegen den Nachschuss war sie jedoch chancenlos. Spürbar geschockt konnte die SG folgend kaum noch Akzente in der Offensive setzen und in der 35.Minute kam dann ein unnötiges Foul im 16 Meter Raum der SG hinzu. Den berechtigten Foulelfmeter verwandelte Elisabeth Specht zum 2:0 für Bad Salzungen. Nach der Pause versuchte die SG nochmal anzugreifen. Das nötige Glück blieb jedoch aus. So verfehlten Schüsse von Poidinger, Morgenroth und Friedrich das Tor des Gastgebers und ein wunderschön herausgespieltes Tor durch Brückner wurde wegen angeblichen Abseits nicht anerkannt. So mussten sich die SG Spielerinnen mit leeren Händen auf die Heimreise begeben. Jedoch mit erhobenen Haupt und der Gewissheit den souveränen Tabellenführer trotz der fehlenden Spielerinnen an den Rand einer Niederlage gebracht zu haben. In der kommenden Woche erwartet die SG die Spielerinnen aus Walldorf im heimischen Hammergrundstadion. Anstoß am Sonntag ist 14 Uhr. Nach der deutlichen Hinspielniederlage in Walldorf hat die SG einiges wieder gut zu machen.

FSV Silvester Bad Salzungen: Neetz, Wilhelm, Lucas, Straub (´68 Korsig), Ströder, Gasa, Baumhämmel, Specht, Rönsch, Kallenbach, Schlothauer (´75 Rüger)

SG Ilmenau / Arnstadt: Stange, Schwarz, Hofmann, Döllner, Anhalt, Poidinger, Miehlisch, Morgenroth, Brückner, Friedrich, Goda (´70 Zelle)

Tore:  1:0  20.min Henriette Rönsch,  2:0  34. min Elisabeth Specht

Schiedsrichter: Stefan Schramm

Zuschauer: 40

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Kategorien: Allgemein

Kreisliga

AUSGLEICH IN DER NACHSPIELZEIT

SV Germania Ilmenau II – SV Olympia Neustadt 2:2 (1:1)

Tore: 0:1 Linke (30.) – Aus dem Abwehrblock der Gäste schlägt Matthias den Ball weit
nach vorn. Linke erläuft sich den Ball über rechts und trifft in die lange Ecke.
1:1 Gerhardt (34.) - Schießt von links aus dem Gedränge heraus ab und Heinz fälscht den Ball ins eigene Tor ab.
1:2 Linke (46.) – Schlägt nach dem Anstoß den Ball in Richtung Ilmenauer Straf raum. Der Ball senkt sich über den Torwart
hinweg ins Tor.
2:2 Lippmann (90. + 2) – Ist aus dem Gedränge heraus aus Nahdistanz erfolgreich.

Kurioser kann ein Spiel nicht ablaufen. Germania bestimmte ausschließlich das Spielgeschehen und die Gäste versammelten sich in ihrem Strafraum. Sie vernagelten regelrecht ihr Tor. Ihre wenigen Kontergelegenheiten nutzten sie unter Beihilfe der Gastgeber zu zwei Gegentoren. Die Hausherren sahen sich außerstande, Mittel zu finden, um den Ball im Neustädter Tor unterzubringen. Chancen dazu waren genügend vorhanden. Nachdem Neustadt mit dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit erneut in Führung gegangen war, versuchte die Mannschaft mit allen Mittel und auch auf Kosten vieler Eckbälle den Vorsprung über die Zeit zu bringen. Das wäre ihr fast gelungen. Das 1:2 dürfte Eingang ins Raritätenkabinett finden. Der Schiedsrichter leitete das Spiel gut. Er schickte in der Nachspielzeit Jan Pfeiffer nach erneutem Foulspiel vom Platz. Die beiden aufgebotenen A-Junioren Paul Menzel und Toby Metzmacher konnten überzeugen.

Germania II: Lange, Gerhardt, Werner, Schneider, Metzmacher, Lippmann, Amarell, Polowy (46. Heisch), Brömel, Menzel,Volytskyi (50. Schlott).

Olympia: Smuda, S. Schmidt (64. Stamprech), Lutz, M. Pfeiffer, T. Schmidt, Kahl, Heinz, Linke, Erl (79. Meurer), J. Pfeiffer (90 + 2. Gelbrote Karte), Matthias.

Schieri: Philipp Linke, Gräfinau/Angstedt

Zusch.: 40

30.4.2011 John Schmidt.

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Kategorien: Allgemein, II. Männer

SV Germania Ilmenau – FSV Wacker Nordhausen 0:3 (0:1)

Die Ilmenauer Mannschaft hatte sich für das Spiel viel vorgenommen und das spürten die Zuschauer von Anpfiff an. Schließlich wäre sie bei Spielgewinn in der Tabelle an den Gästen vorbeigezogen und der Anschluss an das Mittelfeld wäre gewahrt gewesen. Darauf hatten sich aber auch die Gäste eingestellt. Sie begannen offensiv und hatten zunächst auch spielerische Vorteile zu verzeichnen, die aber für sie nichts einbrachten, weil die Ilmenauer Abwehr sicher agierte und vor allem Torjäger Torsten Klaus unter Kontrolle hatte. Lediglich in der ersten Minute gab es für die Gastgeber eine heikle Situation zu überstehen, als Klaus nach einer Ecke den Ball neben den linken Pfosten ins Aus köpfte. Mit zunehmender Spieldauer orientierten sich die Ilmenauer stärker nach vorn. Einen schönen Angriffszug über rechts schloss Julius Benkenstein mit einem Kopfball über das Gästetor ab und nach einer weiteren Ecke hatte Wacker-Keeper Lars Greschke Mühe, den Nachschuss von Marc Fernando abzuwehren. Nach einer halben Stunde wurden die Gastgeber aus allen Träumen auf Torerfolg gerissen. Nordhausen zeigte seine Konterstärke. Jan-Philipp Rose wurde auf der linken Seite steil geschickt, lief auf das Ilmenauer Tor zu und traf aus spitzem Winkel den langen Innenpfosten, von dem der Ball zum 0:1 ins Germania-Tor sprang. Die Ilmenauer steckten den Rückstand weg und versuchten zum Ausgleich zu kommen. Greschke wurde mehrfach gefordert. Er wehrte mit toller Parade einen Kopfball von Phil Drews ab und rettete die knappe Führung in die Halbzeit.

Mit Wiederbeginn versuchten die Hausherren alles, um das Spiel zu drehen und begaben sich damit auf eine dünne Eisdecke. Den erhofften Gleichstand hatte Fernando auf den Füßen, scheiterte aber im Alleingang an Greschke. Die Gäste retteten sich auf Kosten einiger Eckbälle über die Runden. Ein Achtungszeichen setzte nach einer Stunde Klaus, der nach Ilmenauer Ballverlust allein auf Maximilian Kott zulief, aber an diesem nicht vorbeikam. Erneut war es Klaus, der von der Strafraumgrenze abschoss und dessen Ball David Kirsten mit dem Körper abwehrte. Die Gastgeber blieben offensiv und liefen ins offene Messer. Mit einem Doppelschlag entschieden die Gäste das Spiel endgültig für sich. Alexander Töpfer überlief über rechts seine Gegenspieler und ließ Kott mit einem Schrägschuss keine Abwehrchance. Mit dem Anspiel verlor ein Ilmenauer Spieler erneut den Ball. Dieser wurde postwendend in den Ilmenauer Strafraum geschlagen und von Dominik Kohlhausen aus Nahdistanz zum 0:3 verwandelt. Anzuerkennen war, dass die Gastgeber bis zum Abpfiff um eine Resultatsverbesserung bemüht waren. Der Schiedsrichter leitete das kämpferisch ausgetragene Spiel gut. Germania kämpfte aufopferungsvoll, aber glücklos.

Die spielerischen Akzente setzten die Gäste, gewannen verdient, rückten weiter ins Mittelfeld vor und verwiesen die Gastgeber auf einen Abstiegsplatz. Für diese sollte die Messe noch nicht gelesen sein. Noch stehen sieben Spiele, darunter vier im heimischen Hammergrund an.

Germania: Kott, Kirsten, Benkenstein (59. Wank), Alexy, Jüngling, Rinn, Dobrocki, Drews (79. Heisch), Pilz, Fernando (79. Schlott), Mantlik.

Wacker: Greschke, Kohlhause, Töpfer, Steinberg, Steinecke, Taute, Raczka, Beck, Rose, Klaus (77. Boukantar), Vopel.

Schieri: Pierre Leitschuh, Barchfeld

Zuschauer: 120

Tore: 0:1 Rose (30.), 0:2 Töpfer (73.), 0:3 Kohlhause (74.)

30.4.2011 John Schmidt

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Kategorien: Allgemein, I. Männer