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Landesklasse

Tabelle

Pos   Mannschaft Sp Pkt
1 1.FC Sonneberg 2004 26 52
2 SpVgg. Geratal 26 51
3 1. Suhler SV 06 26 50
4 SG Kaltennordh./Fischb. 24 47
5 SV 08 Steinach 26 46
6 FSV 06 Eintracht Hildburghausen 26 45
7 SV 08 Thuringia Struth-Helmershof 26 45
8 SG Steinb-Hallenb./Herges-Hallenb. 26 40
9 SV Germania Ilmenau 25 37
10 SV Stahl Unterwellenborn 26 35
11 SV EK Veilsdorf 25 29
12 TSV Germania Sonneberg-West 26 26
13 FC Lokomotive Saalfeld 26 24
14 SV Neuhaus-Schierschnitz 26 23
15 SV Falke Sachsenbrunn 26 16
16 FSV Ulstertal Geisa 26 3
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EIN VERDIENSTVOLLER FUßBALLLEHRER UND PÄDAGOGE WURDE SECHZIG

Am letzten Wochenende hatte Wieland Kühn seine nächsten Verwandten und seine langjährigen Freunde in die Sportlerklause im Hammergrund eingeladen, um mit ihnen seinen 60. Geburtstag zu feiern. Ausnahmslos alle waren seiner Einladung gefolgt, weil sich im Laufe der Jahre zwischen ihnen und dem verdienstvollen Lehrer und Fußball­trainer eine enge Verbundenheit entwickelt hat. Wieland hatte das Fußball-ABC bei Karl Schrickel und Hans Thon im Dynamo-Fußballstützpunkt Ilmenau erlernt und es nach seiner aktiven Zeit im Ilmenauer Nachwuchs später in der Suhler Oberliga- und DDR-Liga-Mannschaft zu einer gewissen Perfektion gebracht. Er gehörte zu den Stüt­zen dieser Mannschaft. Der gebürtige Manebacher kam durch seine Lehre bei den Fajas-Werken nach Suhl und zur BSG Motor. Seine Lehrmeister erkannten bald die Fähigkeiten des Jungen und regten ihn an, nach Abschluss seiner Lehre ein Studium aufzunehmen. Er folgte diesem Ratschlag, absolvierte in Leipzig eine Lehrerausbildung und qualifizierte sich später zum Fußballtrainer. So war es nicht verwunderlich, dass er, als ihm eine Verletzung zur Aufgabe des Fußballspielens zwang, als Trainer der Suhler Mannschaft tätig wurde. Seine Zeit als Berufsschullehrer in Suhl und als Pendler zwischen seinem erneuten Wohnort Manebach und dem Arbeitsort Suhl war bemes­sen. Er trat im Sport etwas kürzer. Als aber Germania Ilmenau, von dem Wunsch be­seelt nach langen Jahren der Zugehörigkeit zur Landesklasse in die Thüringenliga auf­zusteigen, an ihn herantrat, das Traineramt zu übernehmen, sagte er zu. Der Aufstieg gelang dank seines Trainingsvermögens und seiner Menschenführung. Eine kompli­zierte Operation beendete seine Trainertätigkeit bei Germania. Die Mannschaft geriet in Schwierigkeiten und es war Wieland Kühn, der sich nach seiner Wiedergenesung erneut zur Verfügung stellte und den Abstieg verhinderte. An all das wurde erinnert, als die eingeladenen Gäste Wieland Kühn die Glückwünsche überbrachten. Von Seiten des SV Germania Ilmenau war es dessen Vorsitzender Carsten Wedekind.

John Schmidt

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