SV Germania Ilmenau – SG Reurieth/Dingsleben 4:1 (2:1)
Kurzfristig gelang es, für das gegen Martinroda ausgefallene Testspiel einen anderen Gegner zu finden. Mit der SG Reurieth/Dingsleben wurde eine Mannschaft zu verpflichÂten, die in der zurückliegenden Saison einen Mittelfeldplatz in der Bezirkliga Süd, StafÂÂfel 2 belegte und die nun in der Regionalklasse, Staffel 9 angesiedelt ist.
Germanias Trainer Erhard Mosert verband das Spiel mit einer weiteren Trainingseinheit. Ihm standen zwei komplette Mannschaften zur Verfügung, die bis auf Torwart Maximilian Kott und Chris Schneider je eine Halbzeit zum Einsatz kamen und dann zusätzlich weiter Kraft zu tanken hatten. Es war von vornherein klar, dass nicht mit einem sehenswerten Spiel und vielen Toren zu rechnen war. Die Gäste waren bestrebt, das Ergebnis in GrenÂzen zu halten und warteten mit einer verstärkten Abwehr auf. Sie machten das geÂschickt, verengten die Räume und konnten so die Angriffsaktionen der Ilmenauer mehrÂfach unterbinden. Diese waren fast ununterbrochen auf dem Vormarsch, vernachlässigÂten das Flügel- und übten sich im Kurzpassspiel. Es kamen einige TorgelegenÂheiÂten zuÂstande. Die machte aber der beste Akteur der Gäste Torwart Philipp Allzeit durch gute Paraden zunichte. So blieb es bis zu Halbzeit bei den zwei Germania-Toren, die Marcus Finn und Marc Fernando erzielten. Finn umspielte den Torwart und schob den Ball ins Tor. Fernando profitierte von einem Zuspiel von Finn und hatte das leere Tor vor sich. Nur gelegentlich gelang es den Gästen, sich aus der Umklammerung zu lösen und wenige Konterangriffe zu starten. Einer führte zum Gegentreffer. Kott zog im Strafraum die Notbremse und André Simon verwandelte den fälligen Strafstoß zum 2:1.
Die zweite Halbzeit zeigte das gleiche Bild. Die Gäste wehrten sich tapfer und mussten erst in der Schlussphase zwei weitere Tore hinnehmen. Kirsten war nach einem schönen Spielzug über links freigespielt worden und schob den Ball über die Torlinie. Zachert umspielte seinen Kontrahenten und traf von links aus spitzem Winkel zum Endstand von 4:1 in die lange Torecke.
Das Spiel wurde anständig geführt und bereitete Schiedsrichter Marco Schneider bei dessen Leitung keine Schwierigkeiten.
Germania: Kott, Schneider, Benkenstein, Heisch, Dobrocki, Wank, Raßmann, Amarell,
Jüngling, Finn, Fernando – Kirsten, Schlott, Mosert, Drews, Pilz, Rinn, Mosert, Mantlik, Zachert.
SG R/D: Allzeit, Almritter, Gottwalt, Lechner, Schütz, Eichhorn, Sommer, RoseÂmann, Simon, Wiemer, Walther – Werner, Luther.
Schieri: Marco Schneider, Viernau
Zuschauer: 30
Tore: 1:0 Finn (23.), 2:0 Fernando (30.), 2:1 Simon (42. FE), 3:1 Kirsten (75.), 4:1 Zachert (79.).
27.7.2010Â John Schmidt
