Abonnieren

Sponsor

Landesklasse

Tabelle

Pos   Mannschaft Sp Pkt
0
1 SV 08 Thuringia Struth-Helmershof 15 34
2 1.FC Sonneberg 2004 15 33
3 SG Kaltennordh./Fischb. 14 30
4 SpVgg. Geratal 15 27
5 FSV 06 Eintracht Hildburghausen 15 27
6 SV 08 Steinach 15 27
7 1. Suhler SV 06 15 23
8 SG Steinb-Hallenb./Herges-Hallenb. 15 21
9 SV Neuhaus-Schierschnitz 15 19
10 SV Stahl Unterwellenborn 15 18
11 SV Germania Ilmenau 14 17
12 SV EK Veilsdorf 15 15
13 TSV Germania Sonneberg-West 15 12
14 FC Lokomotive Saalfeld 15 11
15 SV Falke Sachsenbrunn 15 6
16 FSV Ulstertal Geisa 15 3

News:

Freundschaftsspiel der Alten Herren

FSV BW 90 Stadtilm – SV Germania Ilmenau  2:4 (0:1)

Die Begegnung verlief in freundlicher Atmosphäre und Schiedsrichter Spott hatte wenig Mühe, das Spiel zu leiten. Zunächst entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit Torge­legenheiten auf beiden Seiten. Sie blieben zunächst ungenutzt. Als nach einem Konter­angriff der Gäste Jens Heubach frei vor dem Torhüter der Gastgeber in Ballbesitz kam, behielt er die Nerven und hob den Ball über diesen hinweg zum 0:1 ins Tor.

Die Gast­geber zeigten sich aber unbeeindruckt und setzten das Ilmenauer Tor unter Druck. In dieser Phase war es Germania-Keeper Thomas Lange zu verdanken, dass die Gäste bis zur Pause den knappen Vorsprung behaupten konnten. Ein missglückter Rückpass von Uwe Heinze auf Lange bescherte Stadtilm den Ausgleich. Erdmann I kam als Erster an den Ball und schob ihn zum 1:1 ins Tor. Wenig später war es erneut Erdmann I, der aus dem Gedränge im Ilmenauer Strafraum heraus zur 2:1-Führung der Gastgeber abstaub­te. Nun kam Germania erneut ins Spiel und Fritz Frank gab einige Proben seines Kön­nens ab. So setzte er sich auf dem Flügel durch und flankte auf Heubach. Der hatte keine Mühe, den Ball zum 2:2 im Tor unterzubringen. Als Frank Heinrich eine Flanke vor das FSV-Tor schlug, fälschte Erdmann II den Ball unglücklich zum 2:3 ins eigene Tor ab. Hinter ihm war Frank Weißenborn günstig postiert.

Den Schlusspunkt setzte Heinrich. Er startete über links ein Solo und setzte den Ball zum 2:4-Endstand in die kurze Tor­ecke. Die Gäste hatten den längeren Atem und entschieden das Spiel für sich.

Germania spielte mit:  Lange, Voigt, Heyn, Winkelmann, H. Lessau, Heinze, Frank, Becker (Stadtilm), Heinrich, Müller, Heubach

Schieri: Spott, Stadtilm

Zuschauer: 30

Tore: 0:1 Heubach (18.), 1:1/2:1 Erdmann I (49./53.), 2:2 Heubach (64.),

2:3 Erdmann II (70. Eigentor), 2:4 Heinrich (76.).

30.7.2010  John Schmidt

  • Share/Bookmark
Keine Kommentare
Kategorien: Alte Herren

Quelle : Freies Wort,31.07.2010

Von Ralf Brückner

Deutlich mit 4:2 (2:2) gewann Fußball-Verbandsligist Germania Ilmenau gestern das Oddset-Landespokalderby beim Landesklasse-Vertreter FSV Martinroda.

Martinroda - Die reichlich erschienen Zuschauer bekamen an diesem wunderschönen Sommerabend einen mächtigen Appetithappen für die bald beginnende Punktspielsaison geboten: Sechs Tore und einen ganzen Sack voll erstklassiger Chancen beiderseits – so was erlebt man im Fußball ja auch nicht alle Tage. Was zugleich aber offenbart, dass beiderseits die Abwehrreihen zu den Sorgenkindern avancierten. Bei Ilmenau kam noch die Chancenverwertung dazu, aber insgesamt verdienten sich die Gäste den Erfolg durch eine überlegen geführte zweite Halbzeit, in der der Klassenunterschied dann so deutlich wurde, wie sich das zwar eigentlich gehört, bei Spielen der Germania gegen Martinroda aber keineswegs selbstverständlich ist. “Wir hatten tags zuvor nochmal hart trainiert. Es ging ums Weiterkommen, und dass die Jungs sich durchbeißen sollten. Das ist gelungen, speziell nach dem Zwei-Tore-Rückstand”, war Trainer Erhard Mosert zufrieden, während sein Kollege Jan Thimm bedauerte: “Schade! 25 Minuten konnten wir umsetzen, was wir uns vorgenommen hatten. Dann hat uns der Anschlusstreffer nervös gemacht, und Ilmenau bekam Oberwasser. Die Ordnung und die Aggressivität in der Defensive haben bei uns zu häufig gefehlt.”

Was vor der Pause aber auch für die andere Seite galt: Bei Berlts Freistoß-Flanke bleibt die gesamte Germania-Abwehr samt Torwart untätig stehen: 1:0 per Kopf durch M. Wolf (9.). Böses Missverständnis zwischen Kapitän Schneider und Kott: 2:0 durch Baranowski, der wieder mal den Braten gerochen hat (15.). Gegenüber steht Fernando im FSV-Strafraum blank und wird von Zachert mustergültig bedient: 2:1 (17.). Und gleich nochmal vollstreckt der Germania-Torjäger frei stehend, diesmal eine Flanke von Wank, zum 2:2 (37.).

Foto: M. Waase

Ilmenau fand gegen die klug die Räume verdichtenden Martinrodaer lange keinen rechten Spielfaden. Vor allem die Neuzugänge konnten ihre Fähigkeiten noch nicht wie erhofft einbringen. Die sehr jung besetzte Gastgeberelf – mit Reuß, Mbolo und Machts spielten drei gerade dem Juniorenalter entwachsene Youngster – erarbeitete sich sogar eine leichte Überlegenheit, und F. Hartung hätte nach einem abermaligen “Übersichtsverlust” in Ilmenaus engerer Abwehr eigentlich das 3:1 erzielen müssen (33.).

Mit der Einwechslung von Finn für die rechte Außenbahn – Rinn ging dafür in die Abwehrreihe zurück – erhielt das Ilmenauer Angriffsspiel in der zweiten Halbzeit dann viel neuen “Drive”, zumal sich auch Mosert im Zentrum und Mantlik im Sturm erheblich steigerten. Nun merkte man bei Martinroda doch deutlich, dass mit Eberling und St. Hartung gleich zwei erfahrene Defensivspieler fehlten. Auch erreichten nicht alle FSV-Stammspieler an diesem Tag ihre Superform vom Frühjahr, und es fiel dem Gastgeber nach der Pause sichtlich schwer, durchdachte Angriffe aufzubauen. Berlts Vorrücken ins Mittelfeld nach Kellners Einwechslung brachte hier zwar etwas, aber keine entscheidende Besserung.

Ilmenau geriet in Vorhand

Die energisch in die zweiten 45 Minuten startenden Ilmenauer, bei denen Jüngling und Schlott wegen Verletzungen fehlten, wurden dagegen früh mit dem Führungstor belohnt, als Fernandos Rechtsflanke im Strafraum vom heranstürmenden Mosert verwertet wurde (47.). Nun kontrollierte der Verbandsligist die Partie doch recht deutlich, ohne freilich die Martinrodaer Konter ganz unterbinden zu können. So häuften sich denn beiderseits die Torchancen. Manche wurden auf fast schon kuriose Weise vergeben, ansonsten zeichneten sich beide Torhüter mit tollen Reaktionen aus: Kott bei einer Direktabnahme von Machts (82.) und einem abermaligen kreuzgefährlichen Freistoß von Berlt (85.); L. Fabig gegen den frei vor ihm auftauchenden Pilz (87.). Da hatte aber Mantlik schon für die Entscheidung gesorgt, als er bei einem Steilpass genau im richtigen Moment startete und im 1:1 gegen L. Fabig auch sehr gekonnt vollstreckte (80.). Ein Tor der Extraklasse!

Germania Ilmenau bestätigte vor dem Spiel die schon angekündigte Neuverpflichtung des 22-jährigen Torwarts Leri Natradze. Der gebürtige Georgier, der aber die ukrainische Staatsbürgerschaft besitzt, kommt vom ESV 1927 Erfurt.

Martinroda: L. Fabig – M. Wolf, Blaschczok, Berlt, Raffel – Mbolo, Reuß, F. Hartung, Kah (77. Kellner) – Baranowski, Machts

Ilmenau: Kott – Heisch (46. Finn), Schneider, Benkenstein, Dobrocki – Wank – Rinn, Mosert, Zachert (58. Pilz) – Mantlik, Fernando (75. Raßmann)

Schieri: Ostrin (Eisenach)

Zuschauer: – 250 –

Tore: 1:0 M. Wolf (9.), 2 :0 Baranowski (15.), 2:1 Fernando (17.), 2:2 Fernando (37.), 2:3 Mosert (47.), 2:4 Mantlik (80.)

  • Share/Bookmark
Keine Kommentare
Kategorien: I. Männer

SV Germania Ilmenau – FSV BW 90 Stadtilm 2:1 (1:1)

Germanias A-Junioren absolvieren unter Leitung ihres Trainers Adrian Chorschzig ein straffes Vorbereitungsprogramm auf das neue Spieljahr in der Verbandsliga. Neben den Trainingseinheiten wurden vor dem Spiel gegen Stadtilm drei weitere Testspiele durch­geführt. Es gab zwei Siege gegen die A-Junioren von Erfurt-Nord (4:1) und Steinach (11:0) und eine 1:2-Niederlage gegen die Männermannschaft von Ichtershausen jeweils auf des Gegners Platz.

Das Spiel gegen Stadtilm wurde auf dem Kunstrasenplatz im Hammergrund von beiden Seiten einsatzstark geführt, blieb aber immer im fairen Rahmen. Das Positive an der Germania-Mannschaft war ihr konditioneller Zustand. Sie bestimmte weitestgehend das Spielgeschehen und hatte in der Schlussphase mehr zuzusetzen. In spielerischer Hin­sicht waren Abstriche zu machen. Die Laufwege waren unkoordiniert. Zu wenig wurden die Angriffe über die Außenpositionen gesucht. Es gab zu viele Abspielfehler durch zu langes Ballhalten und es fehlte die Konsequenz bei der Chancenverwertung. Ins Gewicht fiel dabei, dass sich Aktivposten Tobi Metzmacher verletzte und frühzeitig ausscheiden musste, sowie die beiden Spielmacher Steven Rose und Tom Hellmuth noch fehlten.

Der Sieg der Gastgeber ging aufgrund der größeren Spielanteile und der vorhandenen Chancen in Ordnung. Die Gäste standen gut in der Abwehr und starteten einige gefähr­liche Konterangriffe, von deren einer zum Ausgleich führte. Metzmacher gelang die 1:0-Führung. Nach einem zu kurz abgewehrten Eckball traf er von der Strafraumgrenze in die rechte Torecke. Nach einem Fehlabspiel der Gastgeber im Mittelfeld wurde der Ball steil auf Döring gespielt, der allein auf den Germania-Keeper zulief und mit einem Schuss in die linke Ecke den 1:1-Gleichstand erzielte. Nach mehrfach ausgelassen Torge­legenheiten fabrizierte Schröter ein Eigentor. Krüger war über rechts in den Strafraum eingedrungen und hob den Ball über den Tormann hinweg. Schröter wollte klären, traf aber nur ins eigene Tor. Christoph Bussemer war dem Spiel ein guter Leiter.

Germania: Schrader, Hopf, Riede, Herzog, Stolze, Metzmacher, Skotnicki, Menzel, Walch,

Grimm, Ulrich – Bergmann, Krüger,

FSV BW: Hofmann, Schmidt, Raab, Müller, Treiber, Lange, Döring, Krieck, Schröter,

Müller, Steinbrück.

Schieri: Christoph Bussemer, Geschwenda

Zusch: 20

Tore: 1:0 Metzmacher (7.), 1:1 Döring (31.), 2:1 Schröter (76. Eigentor).

28.7.2010  John Schmidt

  • Share/Bookmark
Keine Kommentare
Kategorien: A-Junioren

SV Germania Ilmenau – SG Reurieth/Dingsleben 4:1 (2:1)

Kurzfristig gelang es, für das gegen Martinroda ausgefallene Testspiel einen anderen Gegner zu finden. Mit der SG Reurieth/Dingsleben wurde eine Mannschaft zu verpflich­ten, die in der zurückliegenden Saison einen Mittelfeldplatz in der Bezirkliga Süd, Staf­­fel 2 belegte und die nun in der Regionalklasse, Staffel 9 angesiedelt ist.

Germanias Trainer Erhard Mosert verband das Spiel mit einer weiteren Trainingseinheit. Ihm standen zwei komplette Mannschaften zur Verfügung, die bis auf Torwart Maximilian Kott und Chris Schneider je eine Halbzeit zum Einsatz kamen und dann zusätzlich weiter Kraft zu tanken hatten. Es war von vornherein klar, dass nicht mit einem sehenswerten Spiel und vielen Toren zu rechnen war. Die Gäste waren bestrebt, das Ergebnis in Gren­zen zu halten und warteten mit einer verstärkten Abwehr auf. Sie machten das ge­schickt, verengten die Räume und konnten so die Angriffsaktionen der Ilmenauer mehr­fach unterbinden. Diese waren fast ununterbrochen auf dem Vormarsch, vernachlässig­ten das Flügel- und übten sich im Kurzpassspiel. Es kamen einige Torgelegen­hei­ten zu­stande. Die machte aber der beste Akteur der Gäste Torwart Philipp Allzeit durch gute Paraden zunichte. So blieb es bis zu Halbzeit bei den zwei Germania-Toren, die Marcus Finn und Marc Fernando erzielten. Finn umspielte den Torwart und schob den Ball ins Tor. Fernando profitierte von einem Zuspiel von Finn und hatte das leere Tor vor sich. Nur gelegentlich gelang es den Gästen, sich aus der Umklammerung zu lösen und wenige Konterangriffe zu starten. Einer führte zum Gegentreffer. Kott zog im Strafraum die Notbremse und André Simon verwandelte den fälligen Strafstoß zum 2:1.

Die zweite Halbzeit zeigte das gleiche Bild. Die Gäste wehrten sich tapfer und mussten erst in der Schlussphase zwei weitere Tore hinnehmen. Kirsten war nach einem schönen Spielzug über links freigespielt worden und schob den Ball über die Torlinie. Zachert umspielte seinen Kontrahenten und traf von links aus spitzem Winkel zum Endstand von 4:1 in die lange Torecke.

Das Spiel wurde anständig geführt und bereitete Schiedsrichter Marco Schneider bei dessen Leitung keine Schwierigkeiten.

Germania: Kott, Schneider, Benkenstein, Heisch, Dobrocki, Wank, Raßmann, Amarell,

Jüngling, Finn, Fernando – Kirsten, Schlott, Mosert, Drews, Pilz, Rinn, Mosert, Mantlik, Zachert.

SG R/D: Allzeit, Almritter, Gottwalt, Lechner, Schütz, Eichhorn, Sommer, Rose­mann, Simon, Wiemer, Walther – Werner, Luther.

Schieri: Marco Schneider, Viernau

Zuschauer: 30

Tore: 1:0 Finn (23.), 2:0 Fernando (30.), 2:1 Simon (42. FE), 3:1 Kirsten (75.), 4:1 Zachert (79.).

27.7.2010  John Schmidt

  • Share/Bookmark
Keine Kommentare
Kategorien: I. Männer

FSV 06 Eintracht Hildburghausen – SV Germania Ilmenau 0:3(0:2)

Die Ilmenauer Mannschaft zeigte sich im Hildburghäuser Werner-Bergmann-Stadion nach den beiden Spielen in Veilsdorf und Steinach erneut in guter konditioneller Ver­fassung und fand von Anbeginn auch zu ihrem spielerischen Rhythmus. Sie traf auf einen Gastgeber, der sich auch offensiv zeigte, aber zunächst wenig Wirkung erzielte, weil die diesesmal ohne Schneider agierende Germania-Abwehr sich keine Blöße gab. Der gleich mit aufgebotene Benjamin Wank gab ihr, davor postiert, zusätzlichen Halt.

Die Gäste verstanden es gut, ihr Angriffsspiel über die Außenpositionen aufzuziehen. Alexander Mantlik und Marc Fernando waren kaum zu stellen. Es gelang ihnen verstärkt, die präzi­sen Anspiele aus dem Mittelfeld nach vorne mitzunehmen und den schnellsten Weg zum gegnerischen Tor zu finden. Daraus resultierten eine Reihe von Chancen und letztlich auch die Tore.  So wurde Mantlik von Wank mit einem Steilpass in die Gasse geschickt, lief auf Eintracht-Keeper Björn Hemm zu und versenkte den Ball in der linken Torecke. Dem 0:2 ging ein Zuspiel von Michael Jüngling auf Fernando voraus. Der spielte, von links kommend, Hemm aus und schoss den Ball ins verlassene Tor. Unmittelbar nach Wiederbeginn war Fernando erneut erfolgreich. Er köpfte, am langen Pfosten stehend, einen durch Lucas Mosert von rechts hereingegebenen Flankenball in die entgegenge­setzte Ecke zum 0:3. Mosert führte verstärkt im Mittelfeld Regie, prüfte den gegneri­schen Schlussmann mit gekonnten Freistößen und traf einmal die Querlatte.

Die Ein­trachtspieler wollten sich mit dem frühen Rückstand nicht zufriedengeben und ver­suchten aus einer verstärkten Deckung heraus zu kontern. Daraus ergaben sich auch für sie Chancen. Steven Wagenschwanz hatte den Ausgleich vor den Füßen. Er wollte  Maxi­milian Kott umspielen. Doch der bekam noch eine Hand an den Ball und ver­hinderte den Gegentreffer.  Der nach der Pause im Tor stehende Levi Natradse ließ mit einer sehens­werten Parade den Anschlusstreffer durch den freistehenden Arne Hammerschmidt nicht zu und lenkte gleich darauf einen Freistoßball von Stefan Rottmann über die Quer­latte.

Die Mosert-Schützlinge gewannen verdient, zeigten eine geschlosse­ne Mann­schafts­leistung und sehenswerte Angriffzüge. Ihr gelungener Auftritt in Hildburg­hausen stärkte ihren Optimismus hinsichtlich des Pokalspiels am kommenden Wochen­ende in Martinroda.

Eintracht: Hemm (46. J. Schmidt), Schneider, M. Schmidt (46. Hammerschmidt),  Grüneberger (46. Ragowski), Dötsch, Bolz, Rottenbach, Wagenschwanz,  Hummel, Schleicher, Noll.

Germania: Kott (46. Natradse), Schlott (46. Pilz), Dobrocki, Heisch, Rinn (46. Benken­ stein),  Amarell (46.Finn), Wank, Jüngling (65. Raßmann), Mosert, Mantlik  (75. Gerhardt), Fernando.

Schieri: Danny Stöcklein, Ummerstadt

Zuschauer: 100

Tore: 0:1 Mantlik (12.), 0:2/0:3 Fernando (42./46.)

25.7.2010 John Schmidt

  • Share/Bookmark
Keine Kommentare
Kategorien: I. Männer

SV Steinach 08 – SV Germania Ilmenau 4:2 (3:0)

Bei durchgängig starkem Regen ließ Germania-Trainer Erhard Mosert zunächst nicht seine stärkste Formation auflaufen und behielt Maximilian Kott, Adrian Schlott, Lucas Mosert, Marc Fernando und Alexander Mantlik in Reserve. Es stellte sich bald heraus, dass die auf dem Platz stehende Mannschaft große Schwierigkeiten hatte, gegen den vor Ehrgeiz sprühenden Aufsteiger zur Landesklasse erfolgreich zu bestehen.

Die Gastgeber spielten unkompliziert mit steilen Pässen über die Flügel und schufen Gefahrenmo­men­te vor dem Ilmenauer Tor. Die Außenverteidiger sahen dabei nicht immer gut aus. Phil Drews musste zweimal die Notbremse ziehen, erhielt die Gelbe Karte gezeigt und wurde früh­zeitig durch Adrian Schlott ersetzt. Aber auch der hatte danach seine Probleme mit den schnellen Steinacher Angreifern. Zunächst brachten aber die verursachten Freistöße für die Gastgeber nichts ein. Germania hielt mit einem Kurzpassspiel im Mittelfeld dage­gen, verlor oftmals die Bälle und wurde kaum torgefährlich. Dafür waren die Hausherren im  Umkehrspiel erfolgreich. Schlott verpasste ein steiles Zuspiel auf Eike Gröker. Levi Nat­radse hatte sein Gehäuse schon verlassen und Gröker hatte keine Mühe den Ball zum 1:0 im Tor unterzubringen. Wenig später konnte Falko Barthelmann seinen Gegenüber aus­steigen lassen und traf aus zehn Metern zum 2:0 in die rechte Torecke. Schließlich dü­pier­te Gröger zum wiederholten Male seinen Gegenspieler auf der rechten Seite auf die gleiche Weise, indem er den Ball an ihm vorbeilegte und sich diesen erlief. Seine fla­che Eingabe erreichte Barthelmann und der hatte keine Mühe, aus Nahdistanz zum 3:0 zu vollstrecken. Germania gelang es dagegen nicht, torgefährliche Gelegenheiten heraus­zu­spielen.

Die Pausenansprache von Erhard Mosert sollte Wirkung zeigen. Er brachte sei­­ne Reservisten zum Einsatz und damit Schwung in das Ilmenauer Spiel. Germania do­mi­nierte in der zweiten Halbzeit. Nach guter Vorarbeit von Alexander Mantlik, er hatte sich links gelöst und auf Finn gespielt, erzielte dieser den 1:3-Anschlusstreffer. Weitere Chan­­cen folgten. Marc Fernando verfehlte von links das Tor knapp. Benjamin Pilz, Mi­chael Jüngling und Lucas Mosert trafen aus der Distanz jeweils nur die Querlatte. Eine weitere Unaufmerksamkeit ermöglichte Björn Sesselmann das 4:1. Er wurde links nicht angegriffen und überwand Kott mit einem Flachschuss in die lange Ecke. Jüngling ver­kürz­te auf 4:2. Von Lorenz Raßmann gut in Szene gesetzt, hob er den Ball über den zu weit vor seinem Kasten postierten Schlussmann unter den Querbalken.  Die Schlusspha­se ging klar an Ilmenau. Weitere Treffer fielen aber nicht.

Der Unparteiische versuchte das einsatzstarke Spiel im Rahmen zu halten, pfiff bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit und nahm beiden Mannschaften mehrfach den Vorteil.

SV 08: Beyer (46. Knoch), Pflüger (46. Brendtke), Wenke, Walther (61. Hayn), Sommer (61. Linß), Roß, Paul, Gröger, B. Sesselmann), N. Sesselmann (46. Telser), Barthelmann.

Germania: Natradse (46. Kott), Kirsten (46. Mosert), Schneider, Amarell (46. Fer nando), Raßmann, Zachert (46. Mantlik), Drews (16. Schlott), Pilz (61.    Drews), Rinn, Jüngling, Finn.

Schieri: Stephan Reuter, Brattendorf

Zuschauer: 80

Tore: 1:0 Gröger (21.), 2:0/3:0 Barthelmann (25./31.), 3:1 Finn (48.), 4:1 B. Sesselmann (59.), 4:2 Jüngling (64.).

23.7.2010  John Schmidt

  • Share/Bookmark
Keine Kommentare
Kategorien: I. Männer

SV EK Veilsdorf – SV Germania Ilmenau 2:1 (1:0)

Testspiele sind den Namen nach dazu da, Mannschaft und Spieler zu testen. Die er­reichten Ergebnisse sind zwar nicht unwichtig, aber zweitrangig. Deshalb sind die Nie­derlage in Veilsdorf nicht überzubewerten, aber ihre Gründe zu beurteilen.

Germania traf auf einen Gegner, der sich erfolgreich in der Landesklasse Süd etablieren will und der zeigte gegen den Verbandligisten Ehrgeiz. Ilmenaus Trainer Erhard Mosert gönnte einigen bewährten Spieler, wie Benkenstein, Fernando, Drews und Rinn eine Ruhepause. Kritisch wird er die Leistung seiner Schützlinge zu bewerten haben. Konditionell hinter­ließ die gesamte Mannschaft erneut einen guten Eindruck. In den letzten zwanzig Minu­ten hatte sie einiges zuzusetzen und hielt den Gegner in dessen Hälfte fest. Nachholebe­darf ergab sich erneut im Ausnutzen der Torgelegenheiten. Zachert musste nach einer halben Stunde Germania in Führung bringen. Von Mantlik völlig freigespielt, vergab er die Gelegenheit. Ersterer hatte in der Schlussphase die Ausgleichschance vor den Füßen. Er marschierte durch den Veilsdörfer Strafraum, umspielte den Torwart und schob den Ball zu lasch aufs Tor. Dieser konnte von der Torlinie geschlagen werden.

Das 1:0 für die Gastgeber geht auf die Kappe von Kott. Der zeigte sich bei einem Distanzschuss von Chri­s­toph Langguth unkonzentriert und wähnte den Ball im Aus.  Die Kugel prallte an den Innenpfosten und von da ins Tor. Das 2:0 war für den nun im Tor stehenden Levi Natradse unhaltbar. Langguth traf von der Strafraumgrenze unbedrängt in die rechte Torecke. Die beiden gestandenen Spieler Schneider und Dobrocki zeigten ihre Fähigkei­ten. Chris Schneider meldete den Veilsdörfer Torjäger Maik Tuchenhagen total ab. Dan Dobrocki schaltete sich mehrfach ins Angriffsspiel ein und markierte mit einem straffen 20Meterschuss den 1:2-Anschlusstreffer.

Von vornherein war nicht mit einem gelunge­nen Kombinationsfußball zu rechnen. Vorwiegend in der ersten Halbzeit gab es viel Leerlauf und es häuften sich die Abspielfehler. Teilweise wurde auch der Ball zu lange geführt und dann verloren. Die Mannschaft zeigte in der letzen Viertelstunde, dass sie auch in der Lage ist, den Gegner auszuspielen. Es gab einige gelungene Angriffszüge vorwiegend über die rechte Seite, bei denen lediglich der krönende Abschluss fehlte. Schiedsrichter Stöcklein aus dem benachbarten Ummerstadt lag mit seinen Urteilen fast immer richtig und die kritischen Bemerkungen der Einheimischen waren unangebracht.

SV EK: Reimpell, Rudsinski (66. Schneider), Kreußel (46. Erdenbrecher), Kel­­ler,Thiel, Wirsing, Dörfel (46. Otto), Goldschmidt, Tuchenhagen (Möhring),  Langguth, Trier.                                                                                   

Germania: Kott (46. Natradse), Schneider, Dobrocki, Schlott , Heisch (46. Raßmann),  Mosert (68. Pilz), Jüngling, Finn (80. Zachert), Amarell, Mantlik (78. Heisch), Zachert (59. Wank).

Schieri: Danny Stöcklein, Ummerstadt

Zuschauer: 120

Tore: 1:0/2:0 Langguth (39./51.), 2:1 Dobrocki (63.)

21.7.2010            John Schmidt

  • Share/Bookmark
Keine Kommentare
Kategorien: I. Männer

Hainer SV – SV Germania Ilmenau 2:4 (1:2)

Um seine Mannschaft konditionell in Form zu bringen, folgte Germanias Trai­ner Erhard Mosert der Bitte des Hainaer SV, nach dem Sonnabendspiel in Steinbach/Hallenberg eine zusätzliche Belastung auf sich zu nehmen und eine weitere Begegnung am Sonntag in Haina durchzuführen.

Der Hainaer SV war Organi­sa­tor eines Turnier für Männermannschaften und vorzeitig aus dem Tur­nier ausgeschieden. Als Höhepunkt fand nach Abschluss des Turniers die Begegnung zwischen dem einheimischen Regionalklassenver­treter der Staffel 9 Hainaer SV und dem Verbandsligisten SV Germania Ilme­nau statt.

Die Gäste waren von Anbeginn dominant, zeigten einige gelun­ge­ne Angriffs­züge und gingen mit 0:2 in Führung. Marc Fernando nahm eine Flanke auf, spielte den Schlussmann der Gastgeber aus und schob den Ball über die Tor­linie. 0:2 hieß es durch Benjamin Pilz, der einen Kopfball im Tor ver­senk­te. Noch vor der Pause gelang es den Hainaern, auf 1:2 zu ver­kürzen. Eine Leichtfertigkeit in der Ilmenauer Abwehr nutzten die Gastge­ber reso­lut. Nach Wiederbeginn erhöhte Maryan Zachert auf 1:3. Die Ab­wehr der Hausherren brachte den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Nutz­nießer war der Germania-Stürmer, der aus Nahdistanz abstaubte. Schließ­lich star­tete Fernando einen Alleingang, den er zum 1:4 abschloss. Die Hai­naer gaben nicht auf und konnten durch einen weiteren Treffer in der Schluss­­phase mit dem Tor zum 2:4 ein versöhnliches Endergebnis errei­chen.

Trainer Mosert anerkannte die gute konditionellen Verfassung seiner Mannschaft, sie hatte die Dop­pelbelas­tung gut weggesteckt.

Germania : Kott (Natradse), Dobrocki, Heisch, Benkenstein, Schlott, Drews,

Zachert, Mosert, Pilz, Rinn, Fernando – Wank, Gerhardt.

Zuschauer: 80

Tore: 0:1 (14.) Fernando, 0:2, Pilz (27.), 1:2 (39.), 1:3 Zachert (59.), 1:4 Fernando (69.), 2:4 (82.).

19.07.2010, John Schmidt

  • Share/Bookmark
Keine Kommentare
Kategorien: I. Männer

FSV Grün-Weiß Steinbach/Hallenberg – SV Germania Ilmenau 1:2 (1:2)

Die Ilmenauer mussten auf dem Sportplatz “Köpfchen auf einige Stammkräfte verzichten und Trainer Mosert gab dem weiteren konditionellen Aufbau der Mannschaft den Vorrang. Er wechselte während des Spieles mehrfach die Aktiven und die Positionen. Das sollte sich später auf den Spielfluss auswirken.

Zu Beginn gelang es Germania, mit einigen schönen Angriffszügen die Gastgeber unter Druck zu setzen. Im Ergebnis gingen die Gäste mit 2:0 in Führung. Beide Male war Toni Rinn erfolgreich. Mit einem straffen Schuss von der Strafraumgrenze markierte er das 0:1. Dem 0:2 ging eine schöne Vorarbeit von Marc Fernando voraus. Er stieß rechts zur Grundlinie durch und spielte auf Rinn zurück. Der schlenzte den Ball in die rechte Torecke. Mehr und mehr stellten sich die Gastgeber auf ihren Gegner ein. Es gelang ihnen, mit großem Einsatz deren Angriffsaktionen zu unterbinden und selbst mit langen Pässen einige Gefahrenmomente vor dem Ilmenauer Strafraum zu schaffen. Sie nutzten kurz vor der Halbzeitpause ein Fehlabspiel der Germania-Abwehr zum Anschlusstreffer. Der Torschütze kam links frei in Ballbesitz und traf von zehn Metern in den linken Torwinkel zum 1:2. Kurz vordem hatte der Pfosten die Ilmenauer vor einem Gegentreffer bewahrt.

Auch nach dem Seitenwechsel lagen die größeren Spielanteile bei den Gästen. Es war aber nicht zu übersehen, dass sich bei ihnen die Fehlabspiele häuften. Das Kurzpassspiel wurde übertrieben und das Flügelspiel vernachlässigt. Gelang dann ein schneller Angriffszug, wurden die Chancen vertan. Sehenswert war der Pfostenschuss von Rinn aus der Distanz abgefeuert. Die Grün-Weißen verlegten sich aufs Konterspiel. Sie hatten damit keinen Erfolg, weil die Ilmenauer Abwehr um Dan Dobrocki sich keine Schwäche mehr erlaubte. Der Sieg geht in Ordnung und das Spiel erfüllte seine Aufgabe. Der Unparteiische erfüllte seine Aufgabe und wusste aufkommende Härte im Keime zu ersticken.

Germania: Kott, Dobrocki, Heisch, Benkenstein, Schlott, Drews, Zachert,Mosert, Pilz,
Rinn, Fernando – Wank, Gerhardt.
Schieri: Schneider, Viernau
Zuschauer: 30
Tore: 0:1/0:2 Rinn (12./23.), 1:2 (39.).

17.7.2010 John Schmidt

  • Share/Bookmark
1 Kommentar
Kategorien: I. Männer

FC Dachwig-Döllstädt gegen SV Germania Ilmenau 0:3

Quelle: Thüringer Allgemeine v. 12.07.2010

dachwig

Germania Ilmenau (weiß/hier Mantlik) gewann bei Dachwig-Döllstädt u.a. mit dem ehemaligen Ilmenauer Skibbe (rechts) mit 3:0. Foto: Jürgen Bruhn

In den Testspielen gegen unterklassige Gegner gelangen dem FC Dachwig jeweils zweistellige Siege, gegen den Thüringer Verbandsligisten Germania Ilmenau mussten sie im ersten Härtetest jedoch eine klare Niederlage hinnehmen.

Dachwig. Die erste Torchancen gab es allerdings für die Hausherren. Nach einem Foulspiel an Freitag scheiterte Uslar mit dem folgenden Elfmeter an Natradze im Tor der Ilmenauer (6.). Natradze spielte zuvor bei den Erfurtern von “Harz 04″ und in Sondershausen, wechselte zu Beginn der Saison von Lok Erfurt nach Ilmenau. Nach dem gehaltenen Elfmeter vereitelte er dann auch noch einige weitere verheißungsvolle Angriffe der Gastgeber. Dachwig-Döllstadt bekam mit seiner Vierer-Abwehrkette danach jedoch zunehmend Schwierigkeiten mit den schnellen Germania-Stürmern. Ein ums andere Mal standen sowohl Mantlik als auch Zachert allein vor Torhüter Specht, der vier gute Torchancen der Gäste zunichte machte. In der zweiten Halbzeit mussten beide Mannschaften der brütenden Hitze konditionellen Tribut zollen und das Spieltempo wurde verständlicherweise merklich langsamer. Nach einem Foul im Strafraum ließ sich Finn die Chance vom Elfmeterpunkt zum 0:1 nicht entgehen (67.) und brachte Ilmenau verdient in Führung.

Vor allem die beiden Schiedsrichter-Assistenten an der Seitenlinie hatten reichlich zu tun, denn mehr als ein Dutzend mal mussten sie auf Abseitsstellungen entscheiden. Regulär fielen dann aber doch noch die beiden Treffer von Fernando (70.) und Mantlik (78.), mit denen Ilmenau auch in der Höhe verdient gewonnen hat.

Dachwig/Döllstädt: Specht; Skibbe, Degner, Beck, Gomes Diaz, Uslar, Freitag, Möller, Cyriax, Kneschke, T. Hartung; eingew.: M. Hartung, Kucera, Lütz, Büchner, Seel

Ilmenau: Natradse; Heisch (46. Wank), Schneider (46. Raßmann), Benkenstein, Drews, Rinn (46. Mosert), Finn, Pilz, Amarell (46. Fernando), Mantlik, Zachert

Torfolge: 0:1 Finn (67./ Foulstrafstoß), 0:2 Fernando (70.), 0:3 Mantlik (78.).

J.B.

Nachbearbeitet: U. Frank

  • Share/Bookmark
Keine Kommentare
Kategorien: I. Männer

SpVgg Geratal I – Germania Ilmenau I  1:0 (0:0)

Quelle: Freies Wort vom 9.7.2010

Auch wenn in der jetzigen Vorbereitungsphase das Resultat eher sekundär ist, muss doch gesagt werden, dass es dem Spielverlauf nicht ganz gerecht wird: Nach ausgeglichener erster Halbzeit beherrschte die Germania den zweiten Durchgang weitgehend, konnte aber trotz einiger guter Situationen nichts Zählbares erreichen. Sogar ein Strafstoß wurde vergeben; Mosert scheiterte am stark reagierenden Mentzel (68.). So brachte denn ein Foulstrafstoß gegenüber die Entscheidung (51.): Die Ilmenauer Innenverteidigung hatte zuvor vergeblich und nicht eben geschickt versucht, Geratals Neuzugang Brandl im Strafraum vom Ball zu trennen; Gothe hatte dann den Strafstoß recht sicher verwandelt.

Das mit einiger Verspätung begonnene Spiel startete recht verhalten. Dann hatte die Germania die erste gute Chance nach einer schönen Kombination, doch Zachert schoss über das Tor (9.). Es folgte eine stärkere Gerataler Phase mit ansehnlichen Spielzügen, doch auch hier wollte kein Tor gelingen. Ilmenau wurde zum Ende der ersten Halbzeit hin wieder etwas besser und setzte sich nach dem Wechsel dann über weite Strecken in der Gerataler HäIfte fest. Die Gastgeber verteidigten jedoch geschickt und auch mit etwas Glück (Pfostenschuss Mosert/84.). Ihre Konter waren gefährlich und entschieden letztlich auch das Spiel. Die Intensität der Partie nahm immer mehr zu und hielt bis zum Schlusspfiff eine ganze Reihe rassiger Szenen parat.

Was bei Geratal auffiel:
Die Abwehr war als Viererkette formiert, aber noch nicht optimal besetzt und geriet deshalb oft unter Druck, weil die Gegenspieler nicht eng genug markiert wurden. Mit Kruses Einwechslung besserte sich das erheblich. T. Huck initiierte vor der Pause einige schöne Angriffszüge, wobei er vor allem mit Bärwinkel sehr gut zusammenspielte. Wollenschläger übernahm diesmal stärker defensive Aufgaben. Im Zusammenspiel mit den Mittelfeld-Außen gibt es aber noch Reserven. Im Sturm überzeugte diesmal vor allem Brandl, der in einigen Szenen sein überdurchschnittliches Können andeutete. Einmal mehr wusste der junge Hoffmann nach seiner Einwechslung zu gefallen. Durchweg überzeugend agierte Torwart Mentzel.

Was bei Ilmenau auffiel:
Auch die Germania, mit Schneider als Kapitän verteidigte mit Viererkette, in der Schneider und Benkenstein als Innenverteidiger aufgeboten waren. Dobrocki fehlte wegen einer Trainingsverletzung. Neuzugang Lukas Mosert schwang sich umgehend zum Spiritus rector des Ilmenauer Spiels auf, spielte einen klassischen „Zehner“ (obwohl er mit Nummer fünf auflief) und war an fast allen guten Germania-Angriffen beteiligt. Bei ihm wie auch bei Alexander Mantlik waren sowohl im Zweikampfverhalten, beim Freilauf als auch im generellen Tempo ihrer Aktionen die Oberliga-Erfahrungen deutlich zu spüren. Natürlich müssen sich die Mitspieler auf diese Spielweise erst einstellen. Gewohnt engagiert zeigte sich Zachert auf der Außenbahn. Neue Akzente nach vorn, wenn auch in einigen Szenen übermotiviert, setzte Rinn nach seiner Einwechslung. „Test-Torwart“ Natratze (früher ESV Erfurt)zeigte eine solide Leistung.

Geratal I: Mentzel, Gothe (68.Rösler), Rösler (30.Mielke), Franz, Kohlschmidt (43.Kruse), Wollenschläger, T.Huck, (62.Hoffmann), Bärwinkel (85. T.Huck), Malesse (55.Stöckel), Keiner (43.Heyer), Brandl
Ilmenau I: Natratze, Heisch (46.Rinn), Schneider (77. SchIott), Benkenstein, Drews (62.Wank), Schlott (46. Raßmann), Finn (70. Heisch), Mosert, Zachert (46.Pilz), Malik, Fernando (75. Zachert)

Schieri: N. Hoffmann (Arnstadt)
Zuschauer:200
Tore: 1:0 Gothe (51./Foulstrafstoß)

  • Share/Bookmark
Keine Kommentare
Kategorien: I. Männer