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Testspiel erfüllte die Erwartungen! SV Germania Ilmenau - ThSV 1886 Geschwenda 4:0 (2:0)Nach langer Abstinenz hatten
beide Mannschaften einen von Schnee und Eis befreiten Kunstrasenplatz im
Hammergrund unter den Fußballstiefeln. Dafür hatte Platzwart Hansi Heyn mit
seinen Helfern gesorgt. Kurzfristig vereinbarten die Trainer beider
Mannschaften Jens Schmidt und Erhard Meyer dieses Testspiel unter Flutlicht, um
zumindest für die bevorstehenden Punktspiele mit dem Ball umgegangen zu sein.
Es erfüllte seine Aufgabe. Die Aktiven zeigten sich konditionell auf der Höhe.
In Fragen Ballsicherheit gab es noch Reserven. Wie erwartet, lagen die
Vorteile aufseiten der höherklassigen Platzbesitzer. Sie bestimmten
durchgehend das Spiel, engten die Räume der Geschwendaer ein, ließen aber zu
viele Gelegenheiten ungenutzt. Die frühe Führung konnte erst kurz vor der
Halbzeitpause ausgebaut werden. Auch nach Wiederbeginn dominierte Germania. Die
dann erfolgten Wechsel beeinträchtigten doch das Zusammenspiel. Mitte der zweiten
Halbzeit konnten sich die Gäste etwas aus der Umklammerung lösen und kamen zu
einigen Gelegenheiten, die aber durch die aufmerksame Ilmenauer Abwehr
vereitelt wurden. Schon nach drei Minuten nutzte Maryan Zachert nach Zuspiel
von Marc Fernando und traf aus kurzer Distanz ins Tor zum 1:0. Danach gab es
für die Gastgeber Chancen in Minutentakt. Erwähnenswert das zweimalige
Scheitern von Zachert an dem gut disponierten Gäste Schlussmann Christopher
Deltow, der Kopfball von Andreas Greßler über die Querlatte und der
Pfostenschuss von Michael Jüngling. Nach knapp einer halben Stunde kamen die
Gäste durch Sören Frischmuth zu einer ersten Gelegenheit. Sein Schuss von der
Strafraumgrenze wurde aber von Germaniakeeper Maximilian Kott zur Ecke
abgewehrt. Schließlich gelang Jüngling mit einem Distanzschuss von links in
die lange Ecke das 2:0. Nach der Pause führte eine schöne Kombination über
die linke Angriffsseite zum 3:0. Fernando flankte, Zachert ließ den Ball
passieren und Greßler schoss freistehend ein. Fernando stellte kurz darauf den
4:0-Endstand her. Steil geschickt, lief er auf Deltow zu und überwand diesen
mit einem Flachschuss in die linke Torecke. Sehenswert war der Alleingang von
Markus Finn durch die innere Gästeabwehr. Er brachte aber den Ball nicht am
Torwart vorbei. Schließlich traf Amarell aus nächster Nähe nur den Balken. Auf
der Gegenseite unterband René Heiroth zwei gefährliche Aktionen der
Geschwendaer. Das faire Spiel stellte an das Schiedsrichterkollektiv keine
besondere Anforderungen und erfüllte seine Aufgabe. Germania: Kott, Eberhardt, Rinn, Benkenstein,
Dobrocki, Greßler, Huck, Finn, Jüngling, Zachert, Fernando - Schlott, Heiroth, Amarell, Pilz,
Raßmann, Alexy. ThSV 1896: Deltow, Esche, T.
Schulz, Heinze, Jäckel, N.Schulz, Frischmuth, Dobschanetzki, Lützkendorf, Arlt, Maleße - Yorulmaz, Hoffmann, Stöckel,
Belger, Schmitt. Schieri: Peter Hahn,
Arnstadt Tore: 1:0 Zachert (3.), 2:0 Jüngling (44.), 3:0 Greßler (48.), 4:0
Fernando (53.) 2.3.2010 John Schmidt |